KADEWE…
...das ist Hongkong im Grunde – ein einziges Kaufhaus mit etlichen Märkten und Einkaufszentren. Diesem Gedanken verhaftet, laufe ich über einen der vielen Märkte und wundere mich warum die Sprinkleranlage los geht. Brennt es? Ach nee, bin ja in Hongkong und es regnet nur. Tausende Regenschirme ritzen nun auf Kinnhöhe Kerben in meine Haut. Flucht in die U-Bahn, ein super ausgebautes Netz von U-Bahn Linien durchzieht die Stadt. Drei Linien unterqueren die Wasserstraße zwischen der Halbinsel Kowloon und der Insel Hongkong. Das ganze auch einigermaßen bezahlbar. Das Preisniveau dieser Stadt würde ich auf ca. die Hälfte bis ein Drittel deutscher Preise ansetzen. Wie ich darauf komme? Es gibt ein sehr einfaches Vergleichssystem: Mac Donalds. Die Preise dort spiegeln normalerweise ziemlich gut das Preisniveau wieder. Ich muss gestehen, dass ich hin und wieder dort Halt mache – wenn auch manchmal nur um einen Kaffee zu trinken. Ehrlich!
Als ich heute Morgen in Hongkong auf einen Aussichtspunkt (370 m über NN) wanderte – böse schwitzend, angesichts von 30°C und tropischer Schwüle, war ich hoch frustriert: Mac Donalds, Burger King, Starbucks, Häagen Dasz und viele andere sind schon dort. Auch Disney Land hat hier in Hongkong eine Dependance. Überhaupt ist die Mac Donalds Dichte enorm. Alle 500 Meter leuchtet das große M. Einerseits sehr angenehm, erholt man sich dort doch von den Strapazen der Fernreise, andererseits wird die Welt zu einem langweiligen Einheitsbrei. Insgesamt merkt man dieser Stadt sehr den westlichen Einfluss an. Trotz Wiederangliederung an das chinesische Festland, läuft das Leben hier im Grunde so weiter wie – so vermute ich – zuvor. In der Fußgängerzone protestiert eine Menschenrechtsgruppe gegen die Misshandlung von Angehörigen der Falun Gong Sekte durch die Chinesen (Hinrichten und ausschlachten), gehandelt wird wie eh und jeh – mit vielem, von dem ich weiß, dass es in China verboten ist. Insofern ist diese Stadt nicht wirklich angegliedert. Wirtschafts- und Sozialsystem sind unverändert. Die Währung ist unabhängig. Die Menschen sind anders. Die meisten sprechen Englisch und man hat nicht das Gefühl man sei in China – eher im Chinatown einer westlichen Stadt. Hongkong ist Chinatown. Das ureigene Chinagefühl – keiner versteht mich (kenne ich von meiner Arbeit zur Genüge!) –kommt erst wieder Morgen. Über Kanton (Guangzhou) werde ich einreisen und dann mal sehen….
Und dann bin ich gespannt ob ich die beiden Dänen von der Yangtze-Kreuzfahrt dort auch wieder treffe. Während ich in Thailand war, haben die sich in Japan umgeschaut und sind am selben Tag wie ich in Hongkong angekommen. Die Welt ist oft sehr klein.
Als ich heute Morgen in Hongkong auf einen Aussichtspunkt (370 m über NN) wanderte – böse schwitzend, angesichts von 30°C und tropischer Schwüle, war ich hoch frustriert: Mac Donalds, Burger King, Starbucks, Häagen Dasz und viele andere sind schon dort. Auch Disney Land hat hier in Hongkong eine Dependance. Überhaupt ist die Mac Donalds Dichte enorm. Alle 500 Meter leuchtet das große M. Einerseits sehr angenehm, erholt man sich dort doch von den Strapazen der Fernreise, andererseits wird die Welt zu einem langweiligen Einheitsbrei. Insgesamt merkt man dieser Stadt sehr den westlichen Einfluss an. Trotz Wiederangliederung an das chinesische Festland, läuft das Leben hier im Grunde so weiter wie – so vermute ich – zuvor. In der Fußgängerzone protestiert eine Menschenrechtsgruppe gegen die Misshandlung von Angehörigen der Falun Gong Sekte durch die Chinesen (Hinrichten und ausschlachten), gehandelt wird wie eh und jeh – mit vielem, von dem ich weiß, dass es in China verboten ist. Insofern ist diese Stadt nicht wirklich angegliedert. Wirtschafts- und Sozialsystem sind unverändert. Die Währung ist unabhängig. Die Menschen sind anders. Die meisten sprechen Englisch und man hat nicht das Gefühl man sei in China – eher im Chinatown einer westlichen Stadt. Hongkong ist Chinatown. Das ureigene Chinagefühl – keiner versteht mich (kenne ich von meiner Arbeit zur Genüge!) –kommt erst wieder Morgen. Über Kanton (Guangzhou) werde ich einreisen und dann mal sehen….
Und dann bin ich gespannt ob ich die beiden Dänen von der Yangtze-Kreuzfahrt dort auch wieder treffe. Während ich in Thailand war, haben die sich in Japan umgeschaut und sind am selben Tag wie ich in Hongkong angekommen. Die Welt ist oft sehr klein.
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