Stress im Paradies
Es rauscht! Ein Auge auf, noch ein Auge auf – es rauscht weiter, Vögel zwitschern. Bewege ich mich? Ach nö! Macht schläfrig. Ich schlafe wieder ein. Es rauscht immer noch! Jetzt eine Übung für Fortgeschrittene: Zwei Augen auf einmal öffnen! Puh, anstrengend! Stellt sich immer noch die Frage: bewege ich mich? Ich finde keine befriedigende Antwort – muss mal darüber nachdenken, ob sich die Beantwortung lohnt - eröffnet diese Fragestellung doch eine ganze Batterie weiterer Fragen, die zu beantworten wären. Bewege ich mich nach links oder nach rechts? Warum sollte ich mich bewegen? Wo überhaupt habe ich gestern meinen Kreislauf abgelegt? Hält der so viel Bewegung denn überhaupt aus? Belastend! Denken!
Ein Organ weiter unten meldet die Bitte zum baldigen Aufstehen oder Abstellen des animierenden Rauschens! Das ist einfach: Da bleibt nur eine Lösung – die Ohrstöpsel liegen zu weit entfernt, das ginge eh nicht ohne Bewegung – die einfache Lösung mit den Stöpseln fällt also weg! Dann eben Nachgeben und Aufstehen. Ein anderes Organ meldet sich derweil und bittet um Nahrungsaufnahme. Mist! Das bedeutet noch mehr Bewegung. Wie soll ich die 50 Meter zum Restaurant bloß schaffen?! Das hält doch kein Mensch aus. Dieser Stress! Womöglich noch Schwimmen oder gar in den Ort zum Einkaufen! Grässlich. 2 Kilometer am Stück. Da muss ich ja gleich wieder schlafen!
Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich doch sehr entspannt bin. Zu organisieren gibt es erst einmal nichts und das, was es zu meistern gibt, wird einem hier leicht gemacht. Letztlich dreht sich die Anstrengung um Essen, Schlafen und – richtig stressig– Wäsche zur Wäscherei bringen.
Den Tag verbringe ich vor meinem Bungalow, der direkt am Strand liegt. Eine große Veranda zum Sitzen davor, ein Obsthändler nach dem anderen wandert vorbei und offeriert seine Waren, die Massagedamenhorde – die mit der klassischen Thaimassage – breitet ihre Decken für diesen Dienst aus. Und NUR für diesen Dienst, um das mal klar zu stellen. Das Völkerfreundschafts-Dienstleistungsgewerbe findet auf dieser Insel nicht statt! Zumindest nicht die direkte Anbahnung. Die Vermittlung von Ein- oder Zwei-Wochen-Kurzehen wird in Bangkok und einigen anderen Orten praktiziert und dann hier ausgelebt. Und meinen Bungalow bewohne ich hübsch ganz alleine!
Das Schlaraffenland habe ich mir früher immer so ähnlich vorgestellt. Lesen, Schlafen Essen und einfach nur sein. Auf Koh Samet gibt es nichts, was fehlt.
Dummerweise habe ich irgendwo auf den letzten 3500 Kilometern mein Aufladegerät fürs Handy verloren, vergessen oder so. Ein echtes Problem. Aber auf dem Gang in den Ort komme ich an einer kleinen Mobilfunk-Ausrüstungs-Hütte vorbei. Bevor einem hier die Zeit bleibt ein Problem zu haben, ist es auch schon gelöst.
Der entspannten Haltung der Thais entkommt keiner.
Nachdem der Tag also nach all der Ausruherei schon fast zu Ende ist, werden wir gleich erst einmal zu unserem privaten „Cinemaxx“ aufbrechen. Die Restaurants zeigen abends immer die neuesten Raubkopien der aktuellen Kinofilme. Mitunter in sehr guter Qualität, allerdings mit zum Teil haaresträubend falschen englischen Untertiteln. Die sind für mich normalerweise sehr praktisch, ist doch das Verstehen der englischen Originalfassungen mitunter ein Problem, akustisch, aber auch hinsichtlich der Aussprache, denn es fehlt mir einfach an Praxis. Nur leider passen diese Untertitel halt nicht immer zu den Bildern Tja, und dann ist natürlich auch schon wieder Zeit fürs Bett :-) Fast mit Alpträumen, steht doch morgen früh die gleiche, grausame Prozedur von heute Morgen auf dem Programm :-)))
Zur Nachfrage einer einzelnen Person: Bärchen geht’s übrigens auch gut, ist kaum aus dem Bett zu bewegen. Und Thomas hat den Nachbarbungalow und genießt die Anwesenheit hier nicht minder.
Ein Organ weiter unten meldet die Bitte zum baldigen Aufstehen oder Abstellen des animierenden Rauschens! Das ist einfach: Da bleibt nur eine Lösung – die Ohrstöpsel liegen zu weit entfernt, das ginge eh nicht ohne Bewegung – die einfache Lösung mit den Stöpseln fällt also weg! Dann eben Nachgeben und Aufstehen. Ein anderes Organ meldet sich derweil und bittet um Nahrungsaufnahme. Mist! Das bedeutet noch mehr Bewegung. Wie soll ich die 50 Meter zum Restaurant bloß schaffen?! Das hält doch kein Mensch aus. Dieser Stress! Womöglich noch Schwimmen oder gar in den Ort zum Einkaufen! Grässlich. 2 Kilometer am Stück. Da muss ich ja gleich wieder schlafen!
Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich doch sehr entspannt bin. Zu organisieren gibt es erst einmal nichts und das, was es zu meistern gibt, wird einem hier leicht gemacht. Letztlich dreht sich die Anstrengung um Essen, Schlafen und – richtig stressig– Wäsche zur Wäscherei bringen.
Den Tag verbringe ich vor meinem Bungalow, der direkt am Strand liegt. Eine große Veranda zum Sitzen davor, ein Obsthändler nach dem anderen wandert vorbei und offeriert seine Waren, die Massagedamenhorde – die mit der klassischen Thaimassage – breitet ihre Decken für diesen Dienst aus. Und NUR für diesen Dienst, um das mal klar zu stellen. Das Völkerfreundschafts-Dienstleistungsgewerbe findet auf dieser Insel nicht statt! Zumindest nicht die direkte Anbahnung. Die Vermittlung von Ein- oder Zwei-Wochen-Kurzehen wird in Bangkok und einigen anderen Orten praktiziert und dann hier ausgelebt. Und meinen Bungalow bewohne ich hübsch ganz alleine!
Das Schlaraffenland habe ich mir früher immer so ähnlich vorgestellt. Lesen, Schlafen Essen und einfach nur sein. Auf Koh Samet gibt es nichts, was fehlt.
Dummerweise habe ich irgendwo auf den letzten 3500 Kilometern mein Aufladegerät fürs Handy verloren, vergessen oder so. Ein echtes Problem. Aber auf dem Gang in den Ort komme ich an einer kleinen Mobilfunk-Ausrüstungs-Hütte vorbei. Bevor einem hier die Zeit bleibt ein Problem zu haben, ist es auch schon gelöst.
Der entspannten Haltung der Thais entkommt keiner.
Nachdem der Tag also nach all der Ausruherei schon fast zu Ende ist, werden wir gleich erst einmal zu unserem privaten „Cinemaxx“ aufbrechen. Die Restaurants zeigen abends immer die neuesten Raubkopien der aktuellen Kinofilme. Mitunter in sehr guter Qualität, allerdings mit zum Teil haaresträubend falschen englischen Untertiteln. Die sind für mich normalerweise sehr praktisch, ist doch das Verstehen der englischen Originalfassungen mitunter ein Problem, akustisch, aber auch hinsichtlich der Aussprache, denn es fehlt mir einfach an Praxis. Nur leider passen diese Untertitel halt nicht immer zu den Bildern Tja, und dann ist natürlich auch schon wieder Zeit fürs Bett :-) Fast mit Alpträumen, steht doch morgen früh die gleiche, grausame Prozedur von heute Morgen auf dem Programm :-)))
Zur Nachfrage einer einzelnen Person: Bärchen geht’s übrigens auch gut, ist kaum aus dem Bett zu bewegen. Und Thomas hat den Nachbarbungalow und genießt die Anwesenheit hier nicht minder.
Kommentare
nach einiger Abstinenz lese ich mal wieder...tschuldje aber ich krieg sonst nur Fernweh ://
Also für November ist jetzt Mauritius fest, aber im Februar/Maerz stehen die Chancen gut mich in Costa Rica zu treffen, wenn Du dann schon soweit bist ;))
Sag mal was für eine Adresse wolltest du denn ?? Post ?? EMail ??
Machs gut und lass Dich ordentlich durchkneten ;))
Big Kiss Sascha
scmhmoll:-) will auch dahin
hihihihi