Zuhause
Ankunft in Schanghai am Bahnhof morgens um acht, noch schnell Geld abheben und ab ins Taxi zum Flughafen. Klugerweise habe ich den richtigen Flughafen vorher erkundet, gibt es doch derer zwei. Ein langer Weg – 50 Kilometer – aber 14 Euro für eine derart lange Strecke ist nicht wirklich viel Geld. Wieder der Thrill – Platz frei oder nicht? Da der Flieger erst um halb sechs fliegt, ist es noch eine Weile hin, bis ich Klarheit habe. So erkunde ich den Flughafen Schanghai. Nun, da ist nicht wirklich viel zu erkunden. Er ist ganz hübsch, aber letztlich sieht jeder Flughafen gleich aus. In Gedanken bin ich eigentlich schon in Bangkok und ich muss gestehen, dass die Enttäuschung, sollte ich Shanghai hängenbleiben, sehr sehr groß wäre. Thomas wartet seit gestern dort und es war gut auf Verdacht schon einmal die Richtung Shanghai einzuschlagen. Ich liebe Stand-By – der Flug ist verfügbar und bietet sogar eine komplette Viererbankreihe zum Schlafen, was ich auch 30 Minuten nach Abflug sofort tue. Kurz vor Landung aufgewacht und ein enormes Glückgefühl durchströmt mich. Ich bin zuhause! Als solches sehe ich dieses Land inzwischen, denn ich kenne mich hier aus und das Reisen ist dermaßen unbeschwert, dass man das Gefühl hat nicht wirklich außerhalb des eigenen Landes zu sein. Zuhause halt. Die Menschen hier sind vollständig anders als in China – selbstständig denkend und das macht viel aus. Es geht hier viel freundlicher zu. Ein freier Staat. So in der Rückschau – die erste zum Thema China - bleibt, dass die Leute dort auch nett sind, aber zunächst wesentlich verhaltener, reservierter und im ersten Eindruck sehr kühl wirken können. Kommt man sich näher, ist es auch sehr warm und freundlich, das aber dauert in der Regel. Angesichts der Sprachbarriere ist es zudem ausgesprochen schwer sich näher zu kommen. Das geschieht dann eher in den Bahnen und Bussen, wo man sich ja zwangsläufig nah ist. Was ja auch aus meinen Berichten hervor geht.
Im verabredeten Cafè treffe ich Thomas, ich checke in dasselbe Hotel ein und dann geht’s endlich mal wieder in das Nachtleben. Dort quatsche ich eigentlich die ganze Zeit Thomas voll – nach vier Wochen habe ich doch ein enormes Nachholbedürfnis zu erzählen. Alles will auf einmal raus, so dass selbst meine deutschen Sprachkenntnisse kaum ausreichen das alles in dieser kurzen Zeit wiederzugeben. Aber dafür ist die nächsten zwei Wochen ja noch genug Zeit. Ich bin im Urlaub.
Im verabredeten Cafè treffe ich Thomas, ich checke in dasselbe Hotel ein und dann geht’s endlich mal wieder in das Nachtleben. Dort quatsche ich eigentlich die ganze Zeit Thomas voll – nach vier Wochen habe ich doch ein enormes Nachholbedürfnis zu erzählen. Alles will auf einmal raus, so dass selbst meine deutschen Sprachkenntnisse kaum ausreichen das alles in dieser kurzen Zeit wiederzugeben. Aber dafür ist die nächsten zwei Wochen ja noch genug Zeit. Ich bin im Urlaub.
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