China und die Sicherheit
Eigentlich dachte ich immer, dass dieses Land sehr sicher sei, die Menschen nicht kriminell und somit keine Notwendigkeit für extreme Sicherheitsmaßnahmen über das hier häufig heimliche, im Hintergrund wirkende Überwachen hinaus, bestehen würde.
Falsch gedacht. Reist man bzw. läuft einfach so durch die Stadt, dann könnte einem angesichts des Sicherheitsaufgebots allerorten Angst und Bange werden. Wird den Banken Geld geliefert, dann läuft das nicht nur einfach mithilfe eines speziell gepanzerten Autos mit drei oder zwei Insassen, eine ganze Armee wird aufgefahren – 20 bis 30 schwerst bewaffnete Personen stehen dann in Kampfanzügen, kugelsicheren Westen und Maschinengewehren auf der Straße und überwachen das Geschehen. Klein Jürgen hebt sofort, die Kreditkarte für den Bankautomaten schon gezückt, die Hände und ergibt sich prompt. Bitte, bitte nicht schießen!
Die Bahnhöfe sind generell nur durch Metalldetektoren zu betreten, das Gepäck wird immer, wie im Flughafen auch, gescannt. Das Mitführen von Messern, kleineren Bomben oder auch einem Minengürtel hat dabei aber keine Konsequenzen, denn es piept eigentlich nie. In Ghuangzhou befand sich der vor dem Überwachungsmonitor der Scanmaschine sitzende Sicherheitsbeamte gar im Reich der Träume und schlummerte vor sich hin. Eine große Show wird hier abgehalten. In jedem Geschäft wird jede noch so kleine Banknote minutenlang auf Echtheit überprüft als befände man sich in einem Land, in dem die Geldfälscherei zum Alltag gehört. Das wären die offensichtlichen Maßnahmen – die im Hintergrund bekommt man gar nicht mit. Und ich bin mir sicher, dass es auch dort einige gibt. Jeder Tourist wird lückenlos überwacht, indem jeder Schritt und jeder Aufenthaltsort protokolliert wird. Die Hotels melden die Ankunft und die Abfahrt, im Zug werden Reisepass- und Visadaten notiert. Das Internet wird sowieso überwacht und, wie schon einmal erwähnt, sind sämtliche Blogs der Reisenden. Auch Wikipedia – egal in welcher Sprache – kann man nicht aufrufen. Sperre! So frei man sich hier bewegen kann, so misstrauisch wird man dennoch. Also – meine Verbrecherkarriere werde ich wohl in einem anderen Land starten müssen. Gibt das ja einige südamerikanische Länder, die darin führend sind und in denen ich mich dann inspirieren lassen kann…
Falsch gedacht. Reist man bzw. läuft einfach so durch die Stadt, dann könnte einem angesichts des Sicherheitsaufgebots allerorten Angst und Bange werden. Wird den Banken Geld geliefert, dann läuft das nicht nur einfach mithilfe eines speziell gepanzerten Autos mit drei oder zwei Insassen, eine ganze Armee wird aufgefahren – 20 bis 30 schwerst bewaffnete Personen stehen dann in Kampfanzügen, kugelsicheren Westen und Maschinengewehren auf der Straße und überwachen das Geschehen. Klein Jürgen hebt sofort, die Kreditkarte für den Bankautomaten schon gezückt, die Hände und ergibt sich prompt. Bitte, bitte nicht schießen!
Die Bahnhöfe sind generell nur durch Metalldetektoren zu betreten, das Gepäck wird immer, wie im Flughafen auch, gescannt. Das Mitführen von Messern, kleineren Bomben oder auch einem Minengürtel hat dabei aber keine Konsequenzen, denn es piept eigentlich nie. In Ghuangzhou befand sich der vor dem Überwachungsmonitor der Scanmaschine sitzende Sicherheitsbeamte gar im Reich der Träume und schlummerte vor sich hin. Eine große Show wird hier abgehalten. In jedem Geschäft wird jede noch so kleine Banknote minutenlang auf Echtheit überprüft als befände man sich in einem Land, in dem die Geldfälscherei zum Alltag gehört. Das wären die offensichtlichen Maßnahmen – die im Hintergrund bekommt man gar nicht mit. Und ich bin mir sicher, dass es auch dort einige gibt. Jeder Tourist wird lückenlos überwacht, indem jeder Schritt und jeder Aufenthaltsort protokolliert wird. Die Hotels melden die Ankunft und die Abfahrt, im Zug werden Reisepass- und Visadaten notiert. Das Internet wird sowieso überwacht und, wie schon einmal erwähnt, sind sämtliche Blogs der Reisenden. Auch Wikipedia – egal in welcher Sprache – kann man nicht aufrufen. Sperre! So frei man sich hier bewegen kann, so misstrauisch wird man dennoch. Also – meine Verbrecherkarriere werde ich wohl in einem anderen Land starten müssen. Gibt das ja einige südamerikanische Länder, die darin führend sind und in denen ich mich dann inspirieren lassen kann…
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