Kunming
Unglaublich – es ich kalt und regnet! Wie kann so etwas sein? Ich bin geschockt und empört! Meine Eingaben nach Peking sind schon auf dem Weg.
Andererseits hat das aber einiges für sich. Nicht schwitzen und im Hostel herumhängen ohne schlechtes Gewissen. Freier Internetzugang ist, wie in letzter Zeit so oft, vorhanden. Es ist erstaunlich wie viele Rucksackreisende mit Notebook herumreisen. Der ganze Aufenthaltsraum sieht aus wie bei einer LAN-Party. Ich schätze mal, dass jeder Dritte so ein Ding vor sich zu stehen hat. Und ich dachte mal ich wäre mit Notebook ein Unikum. Viel gemacht habe ich nicht, denn ich fühle mich immer noch ziemlich malat. Ich habe halt eine Erkältung mit viel Husten und Schnupfen und so. Der Hypochonder in mir ist jedoch wachsam. Da rotiert es dann im Kopf was ich so alles Schwerwiegendes haben könnte. War da nicht dieser Mückenstich im Bergdorf? Könnte es die Malaria sein? Ein bisschen warm ist die Stirn doch, oder? Vielleicht ist es dieses fiese Dengue-Fieber. Auch die Vogelgrippe ziehe ich kurzzeitig in Betracht – die Ente im Bus in Yangshuo – die böse, sie war es bestimmt. Aber das verwerfe ich schnell – die Vogelgrippe ist ja gar nicht hier, sondern in Deutschland! Gibt es in China die Maul- und Klauenseuche? Die Chinesen kopieren doch alles. Oder vielleicht irgendetwas, was noch gar nicht auf dem Markt der Krankheiten ist? Die gemeine asiatische Fußfäule z.B. oder das hinterhältige Kunming-Syndrom, das einem die Haare zum Minipli verformt. Naja, ich fühle mich heute schon viel besser als gestern, auch wenn das Schlafen direkt über einer komplett ungedämmten Techno-Diskothek den Rhythmus meines Herzens immer wieder in einen falschen Takt gebracht hat. So tief hatte ich die Ohropax noch nie gestopft – bis kurz vor das Kleinhirn. Ich habe erfahren dürfen, dass man Musik fühlen kann. Etwas gerädert sitze ich nun beim Frühstück und hadere mit mir, ob ich in den Stone-Forrest, dem Besichtigungshighlight in Kunming schlechthin, fahren soll, oder doch lieber den Tag vergammel. Man könnte dabei nass werden, was klamottentechnisch fatal wäre, habe ich doch keine warme Kleidung zum Wechseln. Welch Qualen!
Andererseits hat das aber einiges für sich. Nicht schwitzen und im Hostel herumhängen ohne schlechtes Gewissen. Freier Internetzugang ist, wie in letzter Zeit so oft, vorhanden. Es ist erstaunlich wie viele Rucksackreisende mit Notebook herumreisen. Der ganze Aufenthaltsraum sieht aus wie bei einer LAN-Party. Ich schätze mal, dass jeder Dritte so ein Ding vor sich zu stehen hat. Und ich dachte mal ich wäre mit Notebook ein Unikum. Viel gemacht habe ich nicht, denn ich fühle mich immer noch ziemlich malat. Ich habe halt eine Erkältung mit viel Husten und Schnupfen und so. Der Hypochonder in mir ist jedoch wachsam. Da rotiert es dann im Kopf was ich so alles Schwerwiegendes haben könnte. War da nicht dieser Mückenstich im Bergdorf? Könnte es die Malaria sein? Ein bisschen warm ist die Stirn doch, oder? Vielleicht ist es dieses fiese Dengue-Fieber. Auch die Vogelgrippe ziehe ich kurzzeitig in Betracht – die Ente im Bus in Yangshuo – die böse, sie war es bestimmt. Aber das verwerfe ich schnell – die Vogelgrippe ist ja gar nicht hier, sondern in Deutschland! Gibt es in China die Maul- und Klauenseuche? Die Chinesen kopieren doch alles. Oder vielleicht irgendetwas, was noch gar nicht auf dem Markt der Krankheiten ist? Die gemeine asiatische Fußfäule z.B. oder das hinterhältige Kunming-Syndrom, das einem die Haare zum Minipli verformt. Naja, ich fühle mich heute schon viel besser als gestern, auch wenn das Schlafen direkt über einer komplett ungedämmten Techno-Diskothek den Rhythmus meines Herzens immer wieder in einen falschen Takt gebracht hat. So tief hatte ich die Ohropax noch nie gestopft – bis kurz vor das Kleinhirn. Ich habe erfahren dürfen, dass man Musik fühlen kann. Etwas gerädert sitze ich nun beim Frühstück und hadere mit mir, ob ich in den Stone-Forrest, dem Besichtigungshighlight in Kunming schlechthin, fahren soll, oder doch lieber den Tag vergammel. Man könnte dabei nass werden, was klamottentechnisch fatal wäre, habe ich doch keine warme Kleidung zum Wechseln. Welch Qualen!
Kommentare