Regen ohne Ende...
Was tut man an einem regnerischen Tag? Soll ich mir von dem Wetter die Laune verderben lassen und den Tag vergeuden? NEIN! Da bin ich bockig und marschiere zielstrebig auf meinen ersten Viertausender zu! Ich muss es ja nicht gleich übertreiben und kann die Seilbahn hinauf nehmen. Gleich ein Test wie ich mit der Höhe klarkomme. Schön und gut, aber wo ist der verdammte Berg samt Seilbahn abgeblieben? Gestern konnte man ihn noch ein wenig sehen – nu isser wech. Verschwunden in den Wolkengebirgen. Trotzig mache ich mich auf in die Richtung wo sich gestern noch ein stattliches Gebirge auftürmte. Habe heute sogar meinen Kompass dabei! Und siehe da – gefunden! Leider fährt die Seilbahn dann doch nicht und aus meinem Höhenkrankheits-Selbstversuch wird nichts. Gekeucht habe ich dennoch bereits auf 2200 Metern Höhe und der Versuch beschränkte sich dann doch eher auf das Testen der Wanderstiefel und der Regenjacke. Was die Wasserdurchlässigkeit betrifft: Test bestanden. Was meine Füße betrifft – hmm, Blasen – nicht so gut. Das bringt einen erneuten Apothekenbesuch mit sich, der aber dieses Mal weit weniger dramatisch abläuft als der Erste, lässt sich Pflaster doch recht leicht pantomimisch darstellen. Gut, zurück ins neu bezogene Hotelzimmer, trocken legen und pflastern. Nur, was mach ich jetzt mit dem Rest des Tages? Ich sitze so in meinem Sessel und starre vor mich hin. Mein Blick fällt auf die Duschkabine, die ins Zimmer integriert ist. Hübsch! Auf Dauer jedoch eintönig. Da ist ein leichter Schwenk nach links doch schon um einiges interessanter. Dort nämlich kann ich eine Kloschüssel in voller Pracht bewundern. Daneben dann gleich das Waschbecken. Wäre da nicht der Schlüssel für die Zimmertür in meiner Hand – ich käme ins Grübeln… Auf Dauer ist das Programm etwas langweilig. Ich schalte auf einen anderen Sender: ich öffne den Klodeckel. So eine Kloschüssel mit geöffnetem Deckel erweckt den Eindruck eines unendlichen Gähnens. Vergleichbar mit den Lustigen Volksmutanten. Aber so ganz ohne Musik? Ich schalte die Spülung an. Nee, zu viel Animation.
In meiner Not starte ich mein Notebook und such per Wetteronline nach einem Ausweg (natürlich habe ich jetzt ein extra Kabel für das Internet). Wie dumm – alle Orte auf meiner Route zeigen das Gleiche – REGEN. Na, dann eben schnell durch! Im Bus und im Zug wird’s trocken sein. Also Morgen dann auf zu neuen Zielen – ich reise ab!
Und was macht man sonst an einem verregneten Herbstabend? Man reist – im Kopf. Ich schaue mir alle Bilder der letzten Wochen an und schon bin ich wieder in sonnigen und warmen Gegenden….
In meiner Not starte ich mein Notebook und such per Wetteronline nach einem Ausweg (natürlich habe ich jetzt ein extra Kabel für das Internet). Wie dumm – alle Orte auf meiner Route zeigen das Gleiche – REGEN. Na, dann eben schnell durch! Im Bus und im Zug wird’s trocken sein. Also Morgen dann auf zu neuen Zielen – ich reise ab!
Und was macht man sonst an einem verregneten Herbstabend? Man reist – im Kopf. Ich schaue mir alle Bilder der letzten Wochen an und schon bin ich wieder in sonnigen und warmen Gegenden….
Kommentare