Auf dem Weg nach Fjordland

Das klingt jetzt ein wenig wie eine weitere Fortsetzung vom Herrn der Ringe. Na, an angemessenen Kulissen fehlt es ganz bestimmt nicht. Nachdem ich mein Dorf Wanaka mit See und schneebedeckten Gipfeln verlassen habe bin ich nun 250 Kilometer weiter südlich in – na was wohl – klar, in einem Dorf am See mit schneebedeckten Gipfeln gelandet. Das einzige was sich verändert hat ist, dass die Einwohnerzahl sich halbiert hat und die Schneegipfel höher geworden sind. Insofern gibt es dann doch die eine oder andere Wiederholung im Programm. Die Landschaft auf dem Weg verändert sich nicht so sehr im Vergleich zu den vorherigen Tagen. Ich starte in den österreichischen Alpen in Wanaka, durchquere Cornwall bzw. das schottische Hochland - es gibt weiter grasbewachsene Hügel, die massiv ausgetrocknet sind, und fahre wieder zurück in Alpenlandschaften - hin und wieder tut sich ein höheres Bergmassiv auf. Nicht zu vergessen die Millionen Schafe, die hier aussehen wie in der Weiße-Riese-Waschwerbung. Jedoch liegt das daran, dass die hier offensichtlich gerade geschoren worden sind. Nun sehen die alle ganz nackig aus und strahlen weißer als weiß. Auch große Herden Rehe sind zu sehen. Offensichtlich werden hier nicht nur Schafe gezüchtet. Zum Ende der Reise jedoch fahre ich durch das von mir so getaufte Ginstertal. Leuchtend gelb erstrahlen tausende Büsche in der Sonne. Jedenfalls halte ich es für Ginster. Te Anau, so heißt der Ort ist der Ausgangspunkt ins Fjordland, dem Milford Sound – hochberühmt – und dem Doubtful Sound. Nu bin ich in nur 4 Stunden Fahrt in Norwegen gelandet.Ich werde versuchen beide zu bereisen. Milford, weil so berühmt und Doubtful, weil passt zu mir....
Ansonsten schwinden mir die Sinne von den ganzen Landschaftseindrücken und von der grellen Sonne. Inzwischen habe ich eine Überdosis und ein wenig Schmopfkerzen.
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