Auf der Jagd

Am nächsten Morgen breche ich zu einem viel gerühmten und verlässlicheren Jagdgebiet für wilde Tiere auf – so jedenfalls verspricht es der Reiseführer. Und tatsächlich, auf der Otago Halbinsel, die direkt an die Stadt angrenzt, vergnügen sich an einem von mir besuchten Strand einfach so im Sand Robben und Seelöwen. Wie im Zoo, nur könnte man die hier theoretisch auch anfassen – einen Zaun gibt es nicht. Doch es wird gewarnt das zu tun, denn nicht jeden finden die Bullen sympathisch. Empfohlen werden 10 Meter Abstand als Vorsprung für den Fall, dass die Sympathien und die eigenen Laufkünste unbefriedigend ausfallen. Und diese fetten Leiber sind extrem schnell, wie ein Bulle mir zeigt. Jedenfalls wirkt er in der Linse plötzlich weit näher, als er laut Herstellerangaben des Objektivs sein dürfte. So komme ich heute noch zu meiner sportlichen Aktivität. Nichts passiert. Auf jeden Fall irre diese Tiere live zu erleben. Die versprochenen Pinguine finde ich leider nur in sehr begrenzter Zahl in einem privaten Reservat, welches denn auch gleich 35 $ Eintritt dafür abknöpft. Pinguine sind absurd. Sie stehen einfach nur merkwürdig in der Landschaft herum und machen absolut gar nichts. Es sei denn sie bemerken einen – dann sind sie in Windeseile verschwunden. Hauptsächlich sind Gelbaugenpinguine zu sehen, die nur in Neuseeland beheimatet sind und die Tour ist sehr informativ, so hat sich das เผยแพร่บทความGeld gelohnt.
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