Monstersteaks
Der Tag vergeht durch das Erkunden meiner neuen Umgebung. Doch zunaechst gehts in ein wunderbar einfaches Strassencafe zum Fruehstueck. Dann will das U-Bahn System auswendig gelernt werden, was nicht so schwer ist, denn es gibt nur 5 Linien. Und der Fahrpreis ist unschlagbar: umgerechnet 20 Cent fuer eine Fahrt. Warum in Gottes Namen bin ich gestern eigentlich nur gelaufen? Nicht ganz so preiswert ist der Reisefuehrer, den ich nach langer Suche dann endlich finde. In etwa europaeischer Preis und leider kein Lonely Planet, aber immerhin in englisch, denn auch wenn sich bei mir die Frage nach einem Reisefuehrer im spanischen durch die Sucherei inzwischen verfestigt hat, so fehlt es doch an allen Ecken und Enden an Kenntnissen der hiesigen Sprache. Fuer einzelne Worte und simple Saetze reicht es, doch wenn dann eine Antwort kommt bin ich aufgeschmissen. Ein Genuschel vom Feinsten, unverstaendlich fuer mich ungebildeten Reisenden. Aber manch eine Geste wird ueberall verstanden und mitunter reicht diese fuer das Verstaendnis aus. Dem Steak zu Mittag muss ich mithilfe einer solchen erst einmal klar machen wer wen zu essen hat. Ein unglaubliches Monster. Mindestens 3 cm dick und ich tippe mal auf Schuhgroesse 50. Nicht einmal die Haelfte ist zu schaffen und es tut mir in der Seele weh den Rest zurueck gehen zu lassen. Und das alles zu Preisen, die meinem Konto nach 4 Wochen Neuseeland sehr gut tun. Endlich wieder Essen gehen!
Nach einem jetlagbedingten Muedigkeitsanfall am spaeten Nachmittag und folgender Siesta - bin den landestypischen Gepflogenheiten zumindest in dieser Hinsicht schon vollkommen angepasst - bin ich wieder fit heute dann auch mal die Bars und Cafes der Stadt abzuklappern. Macht grossen Spass und es dauert nicht lange und ich habe einen Spanischlehrer, mit dem ich reden kann. Naja, im weiteren Verlauf des Abends muessen auch hier die global ueblichen Gesten ausreichen, denn englisch oder gar deutsch werden nicht verstanden.
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