Mt Aspiring Nationalpark
So werden es phantastische Landschaftseindrücke auf meiner Wanderung durch den Mt. Aspiring Nationalpark. Ich laufe drauf los und nehme den erstbesten Wanderweg – alles ist hier hervorragend ausgeschildert. Langsam geht es den Berg hinauf durch einen Wald, dessen Boden über und über mit Farnen bedeckt ist, und nach einer Weile erreicht man ein anderes Tal, von dem aus man einen überwältigenden Ausblick auf einen Gletscher hat. Ein wenig komme ich mir vor wie der Ziegenpeter von Heidi und erwarte jeden Moment den Alm-Öhi und das Fräulein Rottenmeyer anzutreffen. Auf einer Wiese oben genehmige ich mir meinen Apfel, den ich bitter vor einem Kea verteidigen muss. Keas sind oberschlaue Papageien, die hier in der Wildness leben und alles klauen was nicht absolut gesichert wird.
Insgesamt bin ich 6 Stunden unterwegs, eigentlich ist es aber nur eine 4-Stundentour. Das liegt an meiner eigenen Dummheit. Nachdem ich schon eine dreiviertel Stunde unterwegs gewesen bin hatte ich das Gefühl das Auto nicht abgeschlossen zu haben. Das Prinzip: „habe die Kaffeemaschine angelassen“. Also wieder zurück – sicher ist sicher. Natürlich ist der Wagen abgeschlossen. Aber wo ich schon mal zurück bin kann ich ja gleich noch etwas mehr Pflaster mitnehmen. Und dieses Mal lasse ich den Wagen dann tatsächlich unverschlossen..... Aber alles ist noch da, die Neuseeländer sind ehrliche Menschen.
Kommentare
so langsam näherst Du Dich Südamerika, also das mit dem Vergessen muss aber besser werden!
Achim