Schäferstündchen am tiefsten Punkt meines Lebens

Global betrachtet natürlich. Befinde mich gerade am südlichsten Punkt der Südinsel und es sind nur noch knappe 5000 Kilometer bis zum Südpol, was die Seelöwen, Robben und Pinguine überall hier erklärt.

Die eigentlich schönste Landschaft bisher rund um Te Anau habe ich inzwischen verlassen und nach vielen Wiesen und Schafen und Wiesen und Schafen und weiteren Wiesen und Schafen (die Wiesen sehen alle aus der Ferne aus, als ob sie unter irgendwelchem Milbenbefall litten) bin ich in Slope Point sur mer angekommen. Außer mir ist hier echt niemand. Abgesehen von den bereits erwähnten Schafen. Es mäht und mäht.... Wohne in einer kleinen Lodge – eigentlich ne umgebaute Garage und habe jetzt ganz luxuriös Wohnzimmer, Bad und drei Schlafzimmer – nur für mich. Ein ÜDÜLL.

Den Rat/Hinweis einer Freundin befolgend möchte ich jetzt langsam anfangen meine Reise mit jemandem zu teilen, aber wie, wenn niemand hier ist? Nehm ich dazu halt Schafe, setze mich vor eine Schafherde und das ist echt spannend, erinnern die mich als ich ihnen meine Erlebnisse berichte, doch in ganz vielen Aspekten an etwas, was ich ab September dann wieder täglich haben werde. Sie schauen einigermaßen verständnislos, kauen gelangweilt weiter und geben ab und an Geräusche von sich. Aber ich habe (mit)geteilt....

Kommentare

Anonym hat gesagt…
Mähhhh, mähhhhh, können wir heute früher Schluss machen? Mähhh...

Gruß aus HH, wir haben hier das gleiche Phänomen.

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