Orgatag


Einen Wagen zu organisieren geht verhaltnissmaessig schnell, nur drei Stunden und der naechste Corsa steht uns zur Verfuegung. Doch es ist die Summe der Organisationsgeschichten, die den Tag fast ausfuellen. Dabei habe ich meinen kleinen Kopf-Bibliothekar heillos ueberfordert. So viele Vokabeln, die der da oben ganz schnell aus den Regalen ziehen sollte. Dabei ist er irgendwann von der Leiter gefallen und hat zu guter Letzt noch alle Buchregale mit sich gerissen. Mit dem Ergebnis, dass erst einmal eine Stunde aufraeumen, sprich Schlaf noetig ist. Aber wir schaffen am Nachmittag dann doch noch einen kleinen Ausflug in Richtung Sueden der Stadt und trotz der Tatsache, dass man sich hier wirklich verloren und einem die Landschaft gottverlassen vorkommt, gibt es allerorten Leben. Guanacas, eine Lama-Art springen durch die Steppe, Tarnkappen-Schafe futtern die kargen Reste von Gestraeuch. Man muss genau hinsehen, denn die Schafe haben fast das Aussehen der Landschaft angenommen, so dass man selbst eine Herde erst nach genauerem Hinsehen erkennen kann. Tolle Raubvoegel kreisen am Himmel und an einem kleinen Vulkankratersee laeuft uns ein weisser Fuchs ueber den Weg. Der Himmel ueber der unendlichen Steppe veraendert sich minuetlich. Wolkenfelder rasen ueber uns hinweg. Wieder gibt es Polizeikontrollen, aber die Polizisten hier sind, bis jetzt jedenfalls wirklich nett und erscheinen nicht so wie die Wegelagerer im Norden. Ueberhaupt sind die Menschen hier unten wesentlich freundlicher und sehen auch anders aus.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Delinquenten

Tartarugas

Einkaufsbummel