Sao Paulo
Das war jetzt ein aufregender Tag, der frueh beginnt und immer noch nicht zuende ist. Also zunaechst einmal: mir geht es gut, wenn ich auch ein wenig muede bin. Der Flug war kein Problem und die Stadt ist schon ueberwaeltigend. Mehr hinsichtlich der Groesse und der vielen neuen Eindruecke als hinsichtlich der Schoenheit. Aber ich habe auch noch nicht so viel gesehen. Im Moment bin ich bei meinem ersten Schnupperausflug ins Zentrum. Dummerweise habe ich mich bei der Wahl des Hotels schwer vertan. Ich dachte es sei im Zentrum, aber falsch gedacht. Auswaerts, was das Problem mit sich bringt sich irgendwie durchzufragen. Vieles aus dem Spanischen ist da sehr hilfreich, doch sind meine Faehigkeiten die Antworten zu verstehen sehr beschraenkt, da ich wirklich so gut wie gar kein Portugiesisch verstehe. Aber alle Weg fuehren ins Zentrum und so hocke ich hier in der Fussgaengerzone, was gottseidank eine weltweit genutzte Erfindung ist, und schau mal was ich von hier aus so an Informationen bekomme. Die wichtigste wird sicher sein wieder den richtigen Bus hinaus zu bekommen. Ein gutes hat die Lage meines Hotels: es ist sicher dort und die Leute laufen ganz normal mit ihren Taschen herum. Versucht man sich vorher ueber Brasilien und insbesondere ueber Sao Paulo zu informieren, so kann man schon etwas aengstlich werden. Ueberall ist von Gewalt und Ueberfaellen die Rede. So renne ich nun ohne Geldboerse herum und habe ueberall an mir Geld verteilt. Linke Socke, rechte Socke – die Uebertragung von Fusspilz laeuft hier naemlich nicht ueber Schwimmbaeder oder Fitnessstudios, sondern ueber Geldscheine! Das fuers erste. Alles halb so schlimm.
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