La Paz
Aufbruch in die Berge, erneut in die Höhe. Dem Wettergrau entfliehend steige ich in den Flieger nach La Paz– sicherer und außerdem relativ streiksicher (man weiß nie so genau wer gerade streikt, heute die Post, morgen die Security, uebermorgen die Busgesellschaften). Im Landeanflug auf La Paz sieht man jedoch eigentlich nur El Alto, eine im Grunde inzwischen eigenständige Stadt, die sich noch oberhalb von La Paz in rasanter Geschwindigkeit ausbreitet und wo sich der Flughafen befindet, übrigens der höchstgelegene Zivilflughafen d
er Welt. Um abzuheben müssen die Flieger hier eine wesentlich längere Strecke zurücklegen als in normalen Höhen. La Paz selbst liegt zwischen 3000 und 4000 Metern. Und dann der große Luxus: ich werde am Flughafen von Barbara abgeholt. Großes Hallo und Freude. Bei mir gesellt sich das übliche Gaga-Gefühl auf dieser Höhe dazu. Bekomme das Grinsen nicht aus dem Gesicht, Hoehenluft ist der absolute Stimmungsaufheller fuer mich. Auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt dann eine spektakulaere Aussicht ueber den Talkessel, in dem La Paz liegt. Links und rechts sind ganze Stadtviertel in den Hang gemeisselt. Barbara selbst wohnt am Berg mit phantastischem Blick auf das Tal, in dem sich die Stadt La Paz entlangzieht. Nach dem Ankommen die Erkundung der Stadt. Das Leben spielt sich hier auf der Straße ab und es wird alles verkauft, was man sich vorstellen kann. Die netten Indianerdamen in ihren prächtigen Trachten und den Bowlerhüten bevölkern sämtliche Straßen in der Innenstadt, bruzzeln in ihren Kochutensilien Mahlzeiten, darunter angefaulte Kartoffeln, eine Spezialität, die gar nicht mal so übel schmeckt wie sie klingt. Ich komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und habe plötzlich das Bedürfnis einzukaufen. Winterklamotten brauche ich sowieso und so schlage ich zu. Die Preise: ein Witz. Jacke, 2-5 Euro, Fleecejacken, zwei Euro, Handschuhe ein Euro (absurd, ich kaufe Handschuhe!). Es ist unglaublich und man kommt noch nicht mal auf die Idee zu handeln, weil sowieso schon alles fast umsonst ist. Eine schöne Stadt, von der es die Tage ganz bestimmt noch mehr Bilder gibt.
er Welt. Um abzuheben müssen die Flieger hier eine wesentlich längere Strecke zurücklegen als in normalen Höhen. La Paz selbst liegt zwischen 3000 und 4000 Metern. Und dann der große Luxus: ich werde am Flughafen von Barbara abgeholt. Großes Hallo und Freude. Bei mir gesellt sich das übliche Gaga-Gefühl auf dieser Höhe dazu. Bekomme das Grinsen nicht aus dem Gesicht, Hoehenluft ist der absolute Stimmungsaufheller fuer mich. Auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt dann eine spektakulaere Aussicht ueber den Talkessel, in dem La Paz liegt. Links und rechts sind ganze Stadtviertel in den Hang gemeisselt. Barbara selbst wohnt am Berg mit phantastischem Blick auf das Tal, in dem sich die Stadt La Paz entlangzieht. Nach dem Ankommen die Erkundung der Stadt. Das Leben spielt sich hier auf der Straße ab und es wird alles verkauft, was man sich vorstellen kann. Die netten Indianerdamen in ihren prächtigen Trachten und den Bowlerhüten bevölkern sämtliche Straßen in der Innenstadt, bruzzeln in ihren Kochutensilien Mahlzeiten, darunter angefaulte Kartoffeln, eine Spezialität, die gar nicht mal so übel schmeckt wie sie klingt. Ich komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und habe plötzlich das Bedürfnis einzukaufen. Winterklamotten brauche ich sowieso und so schlage ich zu. Die Preise: ein Witz. Jacke, 2-5 Euro, Fleecejacken, zwei Euro, Handschuhe ein Euro (absurd, ich kaufe Handschuhe!). Es ist unglaublich und man kommt noch nicht mal auf die Idee zu handeln, weil sowieso schon alles fast umsonst ist. Eine schöne Stadt, von der es die Tage ganz bestimmt noch mehr Bilder gibt.
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Sigrid