Flucht gen Osten durch die Apokalypse

Anja fliegt/entflieht heute vor der schlechten Luft. Emil und ich machen uns auf den Weg zum Banff-Nationalpark. Vancouver ist verhältnismäßig gut belüftet, in Richtung Osten wird es dann immer heftiger, bis wir bei Kamloops genau zwischen zwei Waldbränden landen (in jede Richtung ca. 100 Km entfernt brennt es extrem). Die Sicht geht gegen null und die Atemluft auch.



So muss sich die Apokalypse anfühlen. Es ist nicht auszuhalten. Unsere große Hoffnung ist es, dass im Osten die Luft rein ist. Sicher ist das nicht. Am Abend kommen wir dann bei Revelstoke in ein schweres Gewitter und der Himmel öffnet alle Schleusen. Der Straße zu folgen gleicht einem unlösbaren Quiz. Eines ist sicher: hier wird es erst einmal nicht brennen und vielleicht hilft das ja auch bei den aktiven Waldbränden etwas. Gut 250 Km prasselt es auf uns ein. Die Luft ist wunderbar, der Rauch hier vollständig weg. Auch in Brisco beginnt es am Abend zu regnen und die schlimmsten Befürchtungen sind nicht aufgetreten. Atemluft umsonst im Überfluss!

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