
Sehr amerikanisch beginnt unser
Tag im Diner. Die Art von Schnellrestaurant, die angenehm unkompliziert ist und
in den 80er Jahren in Deutschland mit dem Bistro versucht wurde zu kopieren. Es
gibt so unglaublich viel zu sehen hier überall, dennoch geht es weiter. Die
Planung ist etwas schwieriger an diesem Wochenende, da hier der Labor-Day als
Feiertag gefeiert wird. Er ist am Montag und ganz offensichtlich nutzen viele
Amerikaner das lange Wochenende. Unterkünfte werden knapp und vor allem teuer.
Also fahren wir weiter nach Arizona nach Page. Vorher schauen wir uns aber noch
zwei weitere, ausgesprochen schöne Arches (Bögen) an und bewundern die wieder
andere Stimmung im Arches-Nationalpark bei anderer Lichteinstrahlung. Genau
gegenüber befindet sich der Canyonlands-Nationalpark, den man sehr gut kurz
durchfahren kann. Es türmen sich Tafelberge auf, die von rot-orangenen Canyons
durchzogen sind. Nur scheinbar wiederholt sich alles. Nein, jeder Park bringt
wieder neue Eindrücke mit sich.


Ein wenig geraten wir in Zeitnot,
da vor uns noch 300 Meilen liegen und es schon wieder bereits 16.00 Uhr ist. Der
Weg ist – was soll ich anderes sagen – wunderschön, etwa auf der Hälfte geht
die Sonne hinter beängstigenden Gewitterwolken unter. Man erwartet ja in der
Wüste von Arizona alles, aber nicht diese Regenmengen. Der Himmel bietet ein großes
Schauspiel in allen Formen und Farben und dann öffnen sich alle Schleusen. Das
Fahren wird zum Ratespiel. Reflektoren an den Straßenrändern, die einem den Weg
weisen, gibt es hier kaum und wenn, dann nur in der Straßenmitte. Häufig fehlen
auch die Seitenlinien. Das alles macht das Fahren extrem anstrengend.
Aber wir raten richtig und kommen
vollständig und gesund in Page an.
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