Noch mal
Nach dem sehr schönen gestrigen
Tag gehe ich wieder schwimmen und Emil ins Fitness-Studio. Derart in Form gibt
es Frühstück in demselben Diner wie gestern. Nach der unglaublich tollen Show
des Cirque du Soleil von gestern, will ich unbedingt noch in eine Weitere, die
hier läuft. Wenn man schon mal da ist. Also buche ich für den Abend die Show „O“
im Bellagio. Und gleich darauf liegen wir wieder am Pool.
Es ist mit 36°C mächtig heiß heute und doch ist es für Las Vegas in dieser Jahreszeit zu kalt. Der Taxifahrer, der uns am frühen Abend zum Stratosphere-Tower fährt, meint normal wären um die 42°C. Es ist eben alles relativ. Auf jeden Fall laufen wir heute mal nicht, sondern lassen uns fahren. Alle hier erklären uns sowieso schon für verrückt, dass wir überhaupt laufen. Man lässt sich hier gerne fahren oder man mietet einen kleinen Elektroroller für Gehbehinderte. Damit kurven die Versehrten der Welt durch die Casinos oder auch über den Strip. So schwer- bzw. gehbehindert sehen die meisten dabei aber gar nicht aus. Etwas mehr Bewegung täte ihnen sicher gut. Zumindest könnte man auf dem Weg in das Restaurant die eine oder andere Kalorie verbrennen. Das ist den Amerikanern aber offensichtlich nicht gegeben. So liegen am Pool denn auch jede Menge Kawenzmänner und Wuchtbrummen, bei denen man hofft, dass sie doch bitte einzeln in den Pool gehen mögen oder, wenn schon mehrere auf einmal, diese zumindest langsam hineinschreiten mögen, da ansonsten für das eigene Schwimmvergnügen ein akuter Wassermangel herrschen würde.
Der Stratosphere-Tower liegt am nördlichen Ende des Las-Vegas-Boulevards und ist ca. 350 Meter hoch. Oben gibt es zwei Fahrgeschäfte, von denen leider nur eines auf hat. Beide sind so konzipiert, dass sie über den Rand des Towers fahren und sich dort drehen oder, wie in unserem Fall, nach unten rasen, bevor sie stoppen. Man schaut also ins Leere unter sich, was mich und meinen Magen sehr beeindruckt hat, obwohl das eigentliche Fahrgeschäft nicht sooo spannend ist. Den Bungee-Jump von dort oben finde ich sehr reizvoll, aber auch nach mehr als 35 Jahren, in denen ich mir es wünschte zu springen, kann ich mich immer noch nicht dazu durchringen. Wer weiß wozu das gut ist.
Langsam geht die Sonne unter und Las Vegas schaltet die Lichter an. Der Stromverbrauch dieser Stadt ist gigantisch. Keine Stadt der Welt verbraucht, auf Einwohnerzahl und Fläche berechnet, mehr Strom. Von oben aber ein wunderschönes Bild.
Zur Show im Bellagio laufen wir die 4,5 Kilometer und stellen uns in die lange Schlange. Dem Andrang zufolge muss es eine wunderbare Show werden. Heute ist die Bühne ein riesiges Schwimmbecken, das sich aufteilt, tiefer und höher wird und mitunter auch vollständig verschwindet. Allein das veranlasst zum Staunen. Die eigentlichen artistischen Kunststücke findet man in anderen Zirkussen auch, allerdings findet man hier die Perfektion, aber vor allem ist jeder Akt immer in ein Gesamtkunstwerk gekleidet, die gesamte Bühne wird zum Gemälde, das einfach voller Überfluss ist. Der Akt der Turmspringer ist so gestaltet, dass nicht etwa ein Springer aus etwa 20 Metern springt – nein, es sind dann gleich derer drei, die in ein Becken springen, in dem 15 Wassernixen Übungen im Synchronschwimmen aufführen. Derweil laufen allerlei Gestalten in bunten Fantasiekostümen durchs Bild. Nahtlos anschließen springen von drei Seiten quasi unbekleidete Turmspringer wild durcheinander ins Becken, während von der Decke, in Ringen turnend, ebenso leicht bekleidete Damen heruntergelassen werden. Überflüssig zu schreiben welchen dieser Akte ich persönlich am besten fand. Insgesamt war die andere Show dann aber um Längen besser. Auf welchem Niveau man plötzlich meckert…..
Es ist mit 36°C mächtig heiß heute und doch ist es für Las Vegas in dieser Jahreszeit zu kalt. Der Taxifahrer, der uns am frühen Abend zum Stratosphere-Tower fährt, meint normal wären um die 42°C. Es ist eben alles relativ. Auf jeden Fall laufen wir heute mal nicht, sondern lassen uns fahren. Alle hier erklären uns sowieso schon für verrückt, dass wir überhaupt laufen. Man lässt sich hier gerne fahren oder man mietet einen kleinen Elektroroller für Gehbehinderte. Damit kurven die Versehrten der Welt durch die Casinos oder auch über den Strip. So schwer- bzw. gehbehindert sehen die meisten dabei aber gar nicht aus. Etwas mehr Bewegung täte ihnen sicher gut. Zumindest könnte man auf dem Weg in das Restaurant die eine oder andere Kalorie verbrennen. Das ist den Amerikanern aber offensichtlich nicht gegeben. So liegen am Pool denn auch jede Menge Kawenzmänner und Wuchtbrummen, bei denen man hofft, dass sie doch bitte einzeln in den Pool gehen mögen oder, wenn schon mehrere auf einmal, diese zumindest langsam hineinschreiten mögen, da ansonsten für das eigene Schwimmvergnügen ein akuter Wassermangel herrschen würde.
Der Stratosphere-Tower liegt am nördlichen Ende des Las-Vegas-Boulevards und ist ca. 350 Meter hoch. Oben gibt es zwei Fahrgeschäfte, von denen leider nur eines auf hat. Beide sind so konzipiert, dass sie über den Rand des Towers fahren und sich dort drehen oder, wie in unserem Fall, nach unten rasen, bevor sie stoppen. Man schaut also ins Leere unter sich, was mich und meinen Magen sehr beeindruckt hat, obwohl das eigentliche Fahrgeschäft nicht sooo spannend ist. Den Bungee-Jump von dort oben finde ich sehr reizvoll, aber auch nach mehr als 35 Jahren, in denen ich mir es wünschte zu springen, kann ich mich immer noch nicht dazu durchringen. Wer weiß wozu das gut ist.
Langsam geht die Sonne unter und Las Vegas schaltet die Lichter an. Der Stromverbrauch dieser Stadt ist gigantisch. Keine Stadt der Welt verbraucht, auf Einwohnerzahl und Fläche berechnet, mehr Strom. Von oben aber ein wunderschönes Bild.
Zur Show im Bellagio laufen wir die 4,5 Kilometer und stellen uns in die lange Schlange. Dem Andrang zufolge muss es eine wunderbare Show werden. Heute ist die Bühne ein riesiges Schwimmbecken, das sich aufteilt, tiefer und höher wird und mitunter auch vollständig verschwindet. Allein das veranlasst zum Staunen. Die eigentlichen artistischen Kunststücke findet man in anderen Zirkussen auch, allerdings findet man hier die Perfektion, aber vor allem ist jeder Akt immer in ein Gesamtkunstwerk gekleidet, die gesamte Bühne wird zum Gemälde, das einfach voller Überfluss ist. Der Akt der Turmspringer ist so gestaltet, dass nicht etwa ein Springer aus etwa 20 Metern springt – nein, es sind dann gleich derer drei, die in ein Becken springen, in dem 15 Wassernixen Übungen im Synchronschwimmen aufführen. Derweil laufen allerlei Gestalten in bunten Fantasiekostümen durchs Bild. Nahtlos anschließen springen von drei Seiten quasi unbekleidete Turmspringer wild durcheinander ins Becken, während von der Decke, in Ringen turnend, ebenso leicht bekleidete Damen heruntergelassen werden. Überflüssig zu schreiben welchen dieser Akte ich persönlich am besten fand. Insgesamt war die andere Show dann aber um Längen besser. Auf welchem Niveau man plötzlich meckert…..






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