Regen
Es hört nicht auf zu regnen, sehr heimelig auf der Terrasse, aber dann auch irgendwann langweilig. Also muss ein Inhalt her, denn Sightseeing geht nicht und zugegeben: so richtig viel gibt es außer Dorf und Strand nicht.
Die Sprache soll es sein. Ich überlege schon länger mir Babbel, das Sprachprogramm, zuzulegen. Und nun ist es soweit. Es ist prima zu nutzen und im Gegensatz zu Duolingo arbeitet das Programm mit Erklärungen zur Grammatik. Der erste Durchlauf damit ist vielversprechend. Nur leider bin ich mir nicht so sicher, ob ich dieser Sprache wirklich näher kommen werde. Es ist ein unglaubliches Genuschel. Wenn die Brasilianer sprechen, dann hat man das Gefühl, dass es weder einzelne Worte, noch einzelne Sätze gibt. Das wird ein langer Weg. Vielleicht reichen ja auch ein paar wenige Sätze. Besser als nichts.
Um nicht ganz rumzuhängen gehe ich heute an das andere Ende vom Ort und lande an einem Gedenkstein für den Gründer dieses Ortes. Karl Peters, deutschstämmiger Brasilianer, hatte 1971 mehrere Hektar Kokosnussplantage gekauft mit dem erklärten Ziel diese Gegend zu einem Touristenort mit ökologischen Grundlagen zu machen. Das hat er geschafft. Was das Ökologische betrifft kann ich es nicht beurteilen, aber es sind schon sehr sehr viele Menschen hier und im Gegensatz zu vielen anderen Orten, sind hier keine Bettenburgen entstanden, sondern recht anschauliche, kleinere Resorts.
Interessant ist die Gegend nicht nur durch die vielen Kokosnusspalmen, sondern vor allem auch durch die Riesenschildkröten, die hier an den Stränden ab Oktober ihre Eier im Sand verbuddeln. Dazu gibt es hier eine Aufzuchtstation, um den Schildkröten zu helfen. Das schaue ich mir morgen mal an.
Heutiger Farbtupfer sind die beiden Chicas auf den Bildern.
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