Up North

Eine kleine Runde führt uns am Morgen nach Downtown, bevor wir uns Richtung Santa Barbara und Malibu am Pazifik auf den Weg machen. Los Angeles ist sicher sehr nett, die Temperaturen um die 30°C, die Sonne lacht vom Himmel, der Pazifik lädt zum Schwimmen ein. Jedoch, alles fühlt sich nicht so heimelig an, als dass der Wunsch entstünde in dieser Stadt irgendwann zu leben. Das Geld zählt hier scheinbar noch mehr als im Rest der USA. Es war schön, aber das war es auch und wir beide sind nicht traurig diese Stadt gen Norden zu verlassen. Auf dem Programm steht irgendwas vor oder in San Francisco. Gebucht ist noch nichts. Auf dem Highway 1 fahren wir durch die Orte der Reichen und Schönen und finden es da gar nicht so einladend. Malibu scheint wir ein kleines Dorf. Immer weiter geht es nordwärts durch Weinanbaugebiete, ausgetrocknete Hügel und landwirtschaftliche Gebiete, in denen Obst und Gemüse angebaut wird. Schön und schön warm.


Dabei durchfahren wir Teile mit 33°C und dann wieder mit 17°C. Ein langer Ritt, den wir uns aufteilen und eine so sinnige Unterhaltung wie diese hier garniert wird: Auf Emils Wunsch wieder fahren zu wollen, antworte ich: "Sherlock, ich brauche Dich frisch in Fresco." Hollywood prägt uns. Das passende Zitat für den neuen Blockbuster ist heute schon geboren. Dazu sei erklärt, dass Emil hier einen neuen Namen angenommen hat :-)


Der Pazifik wird kälter je nördlicher wir kommen. Schließlich erreichen wir tatsächlich San Francisco und landen im dichten Nebel bei 15°C. Das extra am Strand gebuchte Motel hätten wir uns sparen können. Wenn die Wassertemperatur auf niedrigem Niveau identisch mit der Lufttemperatur ist, dann lädt das nicht zum Schwimmen ein. Nun, ein Fahrtag mit hübschen Landschaften, dem wunderschönen Pazifik, aber eben mit sehr viel Fahrerei. Langsam müssen wir in die Nähe von Vancouver kommen, denn am Freitag ist Abflugtag.

 

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