Zwischenstation Vancouver

Meinen Tolino, den ich in Arcata vergessen und vom Hotel habe nachschicken lassen, ist leider nicht rechtzeitig angekommen. Meine letzte Hoffnung ist nun Moritz, den ich hoffentlich noch einmal in drei Wochen in Vancouver treffen werde. Muss ich auf dem Mobiltelefon lesen. Leider nicht besonders schön, geht aber auch.

Eine letzte kleine Etappe bringt uns nach etwas mehr als 11.000 Kilometern zurück nach Kanada. Erstaunlich ist dieses Gefühl nach Hause zu kommen. Der Stress der US-Straßen fällt innerhalb von Minuten von uns ab. Die Menschen winken wieder freundlich, wenn man irgendwo einbiegen möchte. „Smile and see what happens“ und „Kindness ist cool“ wirken und das tut sehr gut. Im Supermarkt findet wieder der geliebte Smalltalk statt. Leider ist es unser letzter Tag zusammen, macht mich ein wenig wehmütig.

Die Torte von gestern wird noch schnell in den USA auf dem Autodach verspeist, so dass uns beiden etwas übel ist. Mittagessen findet im Supermarkt mit Hähnchen „satt“ statt. Die Energie-Einsparmaßnahmen der vergangenen Wochen werden gerade etwas missachtet, aber sei es drum. Was soll ich auch tun? An der Grenze werden uns von den Kanadiern die Äpfel abgenommen. Aber trotzdem sind bei mir wohl einige tausend Kalorien ausgezogen. Ein höchst angenehmes Gefühl wieder ohne Atemnot die Schuhe zu binden. Mal schauen, ob ich das halten kann.

Wir fahren noch kurz zur Granville-Island, wo Emil noch etwas kaufen will, packen die Sachen und gehen früh zu Bett. Emils Flieger startet morgen schon um 08.00 Uhr.

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