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Es werden Posts vom Oktober, 2023 angezeigt.

Fluss und Busch

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Im Ngepi-Camp bleibe ich zwei Nächte und die erste habe ich gut überstanden. Es ist schon recht laut so ganz ohne Wände, aber man braucht keine Klimaanlage, man verbringt die Nacht wohltemperiert. Mein Frühstück am Fluss zieht sich hin, die Küche sucht ihre Gasflaschen. Was soll's, die Tour heute ist exklusiv für mich und mein Guide wartet geduldig. Mit dem Mokoro, einem Einbaum-Boot aus Holzstämmen gefertigt (meines ist jedoch aus Kunstharz gegossen) im Schlepptau, geht es etwa 8 Kilometer flussaufwärts zu den so genannten Poppa-Falls. Das ist im Grunde einfach nur eine Stromschnelle. Von dort werde ich von meinem sehr sympathischen Guide flussabwärts gepaddelt und erfahre viel über die Menschen und die Natur. Die Rundhütten z.B. werden tatsächlich weiterhin traditionell gebaut. Das dauert zwei Wochen und sie halten gut 5 Jahre bevor sie erneuert oder saniert werden müssen. In der Regel leben in einer Hütte 2-3 Personen, kommen Kinder hinzu, dann wird eine weitere Hütte gebaut. ...

Turbo

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Kaum bin ich in der Lodge angekommen, muss ich auch schon wieder los. Das passiert, wenn die Reise vorgebucht ist.. In diesem Fall höchst bedauerlich. Die Lodge-Besitzerin meinte, dass sie sich den Mund fusselig redet, aber die Reiseveranstalter buchen dennoch einzelne Nächte. Allein die letzten 11 Kilometer An- und Abfahrt dauern gut 2 Stunden. Da hat man nichts von. Dennoch ist es am Morgen traumhaft von einem grandiosen Konzert an Vogelgezwitscher geweckt zu werden. Man bräuchte hier wahrscheinlich Wochen, um die Massen an Vögeln zu entdecken und zuzuordnen. Die Lodge ist nach botsuanischen Vorschriften gebaut. Die Betreiber erhalten limitierte Konzessionen für 15-20 Jahre und müssen dann in der Lage sein, den Urzustand rückstandslos wieder herzustellen. So ist alles aus Holz, Planen und Stroh- oder Metalldächern gebaut. Gemauert ist hier kaum etwas. Die Hütten liegen direkt an der Lagune und ich könnte es hier wirklich ne Weile aushalten. Mittags werde ich wieder ins Dorf, in dem m...

Wo die wilden Kerle wohnen

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Politisch korrekt wäre dieser Tage von Kerl/Innen zu schreiben, aber natürlich meine ich mit Kerlen alle. Es geht heute ins Moremi Game Reserve im Okavango-Delta, einem der Top-Naturschutzgebiete bzw. Tierreservate in Afrika. Hier sollen sie alle sein, die Elefanten, Löwen, Gnus usw. Dazu muss man früh aufstehen, die Tour startet um 05.00 Uhr, denn die Hinfahrt dauert bereits 2,5 Stunden. Auf den Ladeflächen von Allrad-Jeeps sind Sitzplätze für Pirschfahrten installiert, die wie im Theater ansteigen, so dass jeder den optimalen Blick hat. Auf einem solchen fahren wir, die überaus sympathischen Holländer und ich, zunächst knapp 20 Kilometer auf asphaltierter Fahrbahn und erreichen dann die Schotter-/Sandpisten, die wir so schnell nicht wieder verlassen werden. Es wird so dermaßen ruckelig, dass meine Fitnessuhr bereits gegen 10.00 Uhr meldet, ich hätte mein Tagesziel an Schritten und hochgestiegenen Stockwerken bereits erreicht. Noch vor Sonnenaufgang erscheint auf der Straße mein ers...