Zurück in Südafrika


Der Tag ist mit Reisen gefüllt. Shuttle zum Flughafen, Flug nach Johannesburg, den Sambesi und die Victoriafälle von oben anschauen und am Zielflughafen erst einmal wieder funktionstüchtig werden mit Simcard, Geld, Auto. Den Wagen hatte ich bereits online über Check24 gebucht, musste den jedoch wieder stornieren, weil in den Mietbedingungen unbefestigte Straßen zu befahren ausgeschlossen ist (es sei denn in staatlicher Kontrolle). Was heißt das nun für den Kruger-Nationalpark und Lesotho bzw. Eswatini? Auf mindestens 10 Mails habe ich keine Antwort bekommen. Soweit zum Mietparadies Check24. Ich bin derzeit (fast) unverplant, also mal so ein wenig Spannung. Zeit wirds. Die bisherige Reise war schon sehr durchgetaktet.

Der Angestellte am Flughafen meint er hätte noch nie etwas von einer solchen Mietbedingung gehört. 90 Prozent der Touristen, die einen Wagen buchen, würden schließlich in den Kruger-Nationalpark fahren und dort gäbe es keine befestigten Straßen. Auch sein Supervisor sieht das so. Die Entscheidung zu buchen verschiebe ich dann auf Morgen und recherchiere in der heutigen Unterkunft ein wenig weiter, komme aber zu keinem Ergebnis. Also wird direkt gebucht und das Restrisiko muss ich dann halt selbst tragen. Die Elefanten werden schon entspannt sein und nicht auf mein Auto treten und die Rhinozerosse schlafen bestimmt.


Die Fahrt zur Unterkunft läuft wieder über Uber. Es sind zwar nur zwei Kilometer vom Flughafen, aber es ist sehr dunkel und die roten Ampeln werden fast durchgängig übersehen. Steht man an einer, könnte jemand aus dem Gebüsch springen und dumme Sachen machen. Das werde ich mir für meine Fahrten abschauen. 


Die Unterkunft ist zweckmäßig und unglaublich günstig. 30 Euro mit Frühstück und kostenlosem Shuttle zum Flughafen. Besser geht nicht.

 

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