Genug mit Zoo

 


Es ist Zeit weiterzuziehen. 8 Nächte im Kruger Nationalpark sind zu viel. Einmal fahre ich am Morgen noch los, um Neues zu entdecken, dass aber irgendwie nicht entdeckt werden möchte, und zum Abschluss im Park folgt noch eine Sunset-Tour. Beim Touristen-Personal gab es zwischendurch einen Wechsel. Die Spanier und Franzosen sind da, die deutschen Rentner alle inzwischen zurück in Deutschland, um die Geschenke für die Enkel zu besorgen. So sitze ich auf der Tour mit lauter Neulingen, die doch tatsächlich staunen, wenn sie ein billiges Impala sehen. Ich als alter Hase kann da nur müde lächeln. Was? Noch keinen Löwen gesehen? Höhö, na dann mal los! Aber ein phänomenaler Sonnenuntergang geht halt doch immer wieder, heute komplett als Feuerball am Horizont.



Was mir im Park auffällt, ist, dass die Preise in Restaurants, Shops und Tankstellen, sich nicht von den Preisen außerhalb des Parks unterscheiden. Alles ist sehr preisgünstig. Das Frühstück für 4 Euro, reichlich, und das Ribeye-Steak für 12 Euro für ein Pfund preislich unschlagbar (ich esse es dann auch gleich jeden Abend). Trotz des Alleinstellungsmerkmals – Alternativen im Hinblick auf Restaurants oder Shops sind hunderte Kilometer entfernt, bleibt man fair.


Als ich mir die Unterkünfte für Januar anschaue, stelle ich mit Schrecken fest, dass auf der Garden Route drei von vier Unterkünften bereits ausgebucht sind. Bis in die Nacht hinein buche ich mich mit Mitte Januar vor. Einige schöne Unterkünfte in guter Lage zu einem anständigen Preis erwische ich aber noch.

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