Land


Entgegen der Wettervorhersage ist es heute Morgen sonnig und ich kann endlich sehen, wo ich hier genau bin. Grüne Hügel und viele recht große Seen/Teiche, ich vermute für die Fischzucht. Schlafen geht hier prima, es gibt keinerlei Geräusch. Im Kaffeezimmer beginne ich den Tag, beobachte Zebras und Elandantilopen beim Grasen und werfe meinen Plan mal nichts zu machen gleich wieder über den Haufen. Die Berge rufen. Ab in Richtung Drakensberge zum Highmoore-Wanderweg. Die Fahrt dorthin ist wieder abenteuerlich. Schlagloch reiht sich an Schlagloch und was gestern im Dauerregen am Wagen an Schlamm abgewaschen worden ist, ist heute wieder drauf. Der Weg führt an großen Farmen vorbei, hauptsächlich Milchwirtschaft.

 Als ich ankomme zieht der Himmel bereits wieder zu. Dennoch wandere ich los und fühle mich wie im schottischen Hochland. Grün überall und am Himmel ziehen Nebel und Wolken vorbei. Auf halber Strecke fängt es an zu nieseln. Nicht lange und der Himmel öffnet wieder alle Schleusen. Also zurück. Gut nass bin ich geworden und froh wieder im Wagen zu sitzen. Auf dem Rückweg läuft ein Farmarbeiter die Straße entlang. Ich MUSS ihn mitnehmen, zu sehr kann ich das Gefühl nachempfinden im kalten Regen verloren zu sein. Sofort riecht der Wagen nach Lagerfeuer. Heizen und kochen läuft hier immer noch über Holz, das aber nicht im Ofen verbrannt wird, sondern häufig in offenen Feuerstellen. Ich bin nicht undankbar, dass er schon bald aussteigen muss. 


Zum Abend reißt der Himmel wieder auf und am Himmel findet mal wieder ein unglaubliches Sonnenuntergangsspektakel statt.



 

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