Kaffee
Kolumbien ist berühmt für seinen Kaffee. Gemeinsam mit den Kanadiern wandern wir zu einer Kaffeefarm und wir lernen eine Menge über Anbau, Ernte, Export, Herkunft usw. Alle Besucher erhalten die traditionelle Kleidung der Pflücker, Hut, Umhang und Korb. Sehr kleidsam 😊 In einer Höhe zwischen 1000 und 2000 Metern wird seit dem 19. Jahrhundert überwiegend die Sorte ‚Arabica‘ angebaut.
Mir wird erst heute beim Besuch einer Kaffeefarm, von denen es hier jede Menge gibt, klar, dass der Anbau von Kaffee sehr arbeitsintensiv ist. Die Böden sind sehr fruchtbar, die Lage in den Anden führt zu hoher Feuchtigkeit, da sich die vom Pazifik aufsteigenden Wolken an den Bergen abregnen. Gemeinsam mit den ganzjährig fast gleichbleibenden hohen Temperaturen herrschen optimale Bedingungen für zwei Ernten im Jahr. Aus den nach Jasmin riechenden Blüten entstehen die Kaffeekirschen, in denen sich bis zu 3 Kaffeekerne entwickeln. Die Ernte findet quasi ganzjährig statt, da die schlechten Kirschen fast jeden Tag gepflückt werden müssen, um Krankheiten an den anderen Früchten zu verhindern. Diese Kirschen werden teils bereits verwendet und ergeben eine schlechtere Kaffeequalität. Alles läuft per Handarbeit. Ein Grund für die hohen Kosten für Kaffee. Ein gemütlicher Tag im Hochland und toller Aussicht.


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