<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694</id><updated>2011-06-22T12:55:17.592+02:00</updated><title type='text'>Oh wie schön ist Panama...</title><subtitle type='html'>„… Oh, Panama ist das Land meiner Träume“, sagte der kleine Bär. … „In Panama“, sagte er, „ist alles viel schöner, weißt du. Denn Panama riecht von oben bis unten nach Bananen. … wir müssen sofort morgen nach Panama, was sagst du Tiger?“
(Janosch)</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>272</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-2673775523604565527</id><published>2008-05-28T09:10:00.002+02:00</published><updated>2008-05-28T09:16:18.209+02:00</updated><title type='text'>OH WIE SCHÖN....</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;... ist diese Welt. Angelockt von der Aussicht wilde Tiere zu sehen, von exotischen Früchten zu kosten, über unbesiedelte Landschaften zu fliegen, mich in azurblaue Gewässer zu stürzen, hohe Berge zu erklimmen, tiefe Täler und ungezähmte Flüsse zu betrachten, die Überreste längst vergangener Kulturen zu besuchen und heute noch lebende Kulturen zumindest ein wenig kennenzulernen, bin ich vor fast 11 Monaten auf die Reise gegangen. Gefunden habe ich eine Welt, die so dermaßen vielfältig ist, dass es einem im wahrsten Sinne häufig den Atem verschlägt und die Augen anfeuchtet, voller Menschen – reisenden und ortsansässigen - die, bis auf eine sich im Promillebereich bewegende Minderheit, höchst zuvorkommend, hilfsbereit und aufgeschlossen sind. Die, egal welcher Herkunft oder Religion, allerorten b&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ereit sind in kleinen wie in größeren Schwierigkeiten mit allem zu helfen, was in ihren Möglichkeiten steht. Gefunden habe ich viele Momente, in denen ich das Gefühl hatte, das wirkliche Glück in den Händen zu halten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;18 Länder auf 2 ½ Kontinenten sind es letztlich geworden, die ich mehr oder minder intensiv bereist habe. Aus einer Weltumrundung ist dabei fast eine Doppelte geworden und das allein durch die Flugkilometer. Innerhalb von 34 Flügen sind 75.500 Kilometer zusammengekommen. Die anderen tausende von Kilometern mit allen Fahrzeugen, die die Menschheit so erfunden hat, sind d&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SD0Fizji1II/AAAAAAAAAXc/0kX3rl0xqFA/s1600-h/12_ja8772%7E_janosch_tiger,-baer.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SD0Fizji1II/AAAAAAAAAXc/0kX3rl0xqFA/s200/12_ja8772%7E_janosch_tiger,-baer.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205322839823144066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;a noch nicht einmal berechnet. Dabei bin ich bei Temperaturen von -2°C bis +40°C in Höhen von -2 bis 5100 Höhenmetern eingestaubt, verschwitzt, von der Sonne verbrannt, einmal aus fast 2 Metern abgestürzt, eingeregnet, fast erfroren, mancherorts mit grauenhaften Rückenschmerzen und teilweise von Adrenalin bis in die Zehenspitzen aufgeputscht wieder ausgestiegen, aber mein Schutzengel hat immer durchgehalten und mich vor der größten Unbill bewahrt. Und er hatte dabei so einiges zu tun. Geschlafen habe ich in den unglaublichsten Absteigen, teils in Gesellschaft allerlei Getiers, doch größtenteils alleine und in angenehmen Herbergen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Nun ist der Engel müde und möchte wieder in ruhigere Gefilde, nach Deutschland zurück. Panama habe ich irgendwie unterwegs nicht gefunden. Doch diese Reise soll sich ja nicht zu weit von der berühmten Vorlage von Janosch entfernen, Tiger und Bär haben Panama schließlich auch nie gefunden, sondern sind glücklich und zufrieden im vermeintlichen Panama – ihrem Heim – gelandet. Apropos Bär: der Gute hat die Fotografiererei und Reiserei satt gehabt und den Tiger bereits im Dezember verlassen. Ich glaube, dass ich das vergessen hatte zu erwähnen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Alles hat also einmal ein Ende. Zwar hätte ich noch Zeit weiter zu tingeln um auch noch das 19. und 20. Land zu besuchen, doch irgendwann ist man einfach „durch“ und kommt mit dem Verarbeiten nicht mehr hinterher. (Oh nö, nich noch einen Strand!) Bevor ich die Vielfalt der einzelnen Länder endgültig nicht mehr schätzen kann, kehre ich lieber heim und spare mir diese Erlebnisse für ein nächstes Mal auf (und ich bin sicher, dass es ein solches geben wird).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Es ist also jetzt soweit: ich kehre zurück und freue mich auf mein Zuhause, meine Familie und meine Freunde. Das Nomadendasein ist sehr schön, doch irgendwann wird der Wunsch übermächtig einfach nicht mehr aus dem Koffer/Rucksack zu leben, ihn nicht immer wieder gewichtstechnisch reduzieren, nicht mehr nach Wäschereien, Strom- und Internetanschluss suchen, das Bett nicht mit Moskitos, Wanzen, Kakerlaken und Spinnen teilen zu müssen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Telefonieren zu können ohne großartige Organisation, einfach so unter eine warme/heißen (!) Dusche in einer im Winter geheizten Wohnung steigen, im Supermarkt an der Kasse und einen ganzen Abend vor der Glotze hängend jedes Wort zu verstehen: wunderbar!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Oh wie schön ist Panama, mein kleines süßes Berliner Panama......&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;..... EL FIN!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;PS:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Vielen vielen Dank an die vielen netten Menschen, die auf die eine oder andere Art an meiner Reise beteiligt waren. Ohne sie wäre es nur halb so schön geworden: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;i style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Sebastian&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;– wie soll ich Dir jemals danken? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;i style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Achim&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;, &lt;/span&gt;danke für so vieles, die Buchhaltung, Gesundheitsversorgung, Kreditkartensicherung, Reisebegleitung, WG-Nachrichten und –Streitschlichtung sowie die Warentransporte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;i style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Christian&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;ebenfalls für die Reisebegleitung und den Warentransport&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;i style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Thomas&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;für die Besuche und Warentransporte, &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;i style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Elisabeth&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;dito, &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;i style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Kirsten&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;für die kontinuierliche virtuelle Begleitung, &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;i style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Steffen&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;für die viele viele virtuelle Kurzweil und die höchst amüsanten Emails, die in dieser Welt viele Internetcafebesitzer an den Rand des Wahnsinns (und der Geschäftsaufgabe) gebracht haben, weil ich einfach das übrige Publikum weggelacht habe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;...und natürlich meiner lieben &lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Familie&lt;/span&gt;!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;PSPS:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Natürlich würde ich gerne meine Erlebnisse mit Euch allen teilen – sprich ich plane eine Diashow. Wer Lust hat ein paar Bilder – weit mehr und schönere, als in diesem Blog verarbeitet – zu sehen, ist herzlich eingeladen. Wenn ich meine Bilder aufgearbeitet habe, werde ich hier in diesem Blog einen Termin zum Schauen bekanntgeben. Also: Stay tuned!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;PSPSPS:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; ich würde mich freuen, wenn Ihr, die Ihr regelmäßig gelesen habt, mir einfach mal einen kurzen Abschlusskommentar schickt.....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-2673775523604565527?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/2673775523604565527/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=2673775523604565527&amp;isPopup=true' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/2673775523604565527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/2673775523604565527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/oh-wie-schn.html' title='OH WIE SCHÖN....'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SD0Fizji1II/AAAAAAAAAXc/0kX3rl0xqFA/s72-c/12_ja8772%7E_janosch_tiger,-baer.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-1525839965627769689</id><published>2008-05-26T21:19:00.003+02:00</published><updated>2008-05-26T21:34:06.937+02:00</updated><title type='text'>Caracas</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Na, schauen wir doch heute mal welche Stadt man noch so zum Beben bringen könnte. Was geben denn die restlichen Tickets so her: Ahh ja: Caracas könnte man ja auch mal besuchen. Also düse ich am Morgen, leider war nichts mit ausgehen, Regen und die restlichen Malatseingründe halt, zum Flughafen und lasse mich mit Avianca nach Venezuela schaukeln. Eine sehr angenehme Fluggesellschaft, die sich allerdings zur Aufgabe gemacht hat sämtliche Sicherheitsvorschriften mindestens 5 mal anzusagen. Irgendwann bekommt mans da mit der Angst zu tun, denn anscheinend benötigt der kolumbianische Reisende derartige Dauererinnerungen....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Caracas ist hübsch tropisch feucht-warm, aber SAUMÄSSIG teuer. Mein lieber Scholli. Zwar wird man mit einem edlen, getönten Riesenjeep von Ford in die Stadt gefahren und kommt sich dabei ein wenig so vor wie ein Zuhälter, aber dafür drückt man auch gute 50 Euro ab. Eine Strecke! Doch für Caracas ist es eher angeraten mit der Taxe zu fahren, denn der Verlust sämtlichen Gepäcks käme teurer. Ein vermeintliches Mittelklassehotel in einer sicheren Wohngegend kostet gleich noch einmal 50 Euro - null Standard! Wenns so weiter geht ist aber bald das Konto leer. Das üble ist wieder der große Kontrast zwischen extremster Armut und schwindelerregendem Reichtum. Am Abend sehe ich drei Kindern beim Jonglieren mit irgendwelchen Lumpenbällen zu. Dafür muss man natürlich bezahlen. So komme ich ins Gespräch mit den dreien. 8, 10 und 11 Jahre alt. Sie sind so zerlumpt, dass man es kaum beschreiben kann und stinken als hätten sie in ihrem Leben noch nie ein Bad gesehen. Frage 1: Eltern? Gibts nicht. Frage 2: Schule? Noch nie von innen gesehen. Frage 3? Irgendsoetwas wie eine Wohnung? Nein, sie leben direkt nebenan am Lüftungsschacht der U-Bahn in einer kleinen Grünanlage. Nun ist es ja nicht so, dass ich nicht auch schon des Öfteren angelogen wurde, siehe Katmandu, aber das hier ist schon sehr authentische Armut. Ich glaube ich mag Caracas nicht!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-1525839965627769689?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/1525839965627769689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=1525839965627769689&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1525839965627769689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1525839965627769689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/caracas.html' title='Caracas'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-5229308645813158291</id><published>2008-05-25T15:01:00.000+02:00</published><updated>2008-05-25T15:02:14.917+02:00</updated><title type='text'>Upps</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Mein Weg führt mich heute direkt weiter von Lima nach Bogota. Flugtechnisch funktioniert alles und in nullkommanix bin ich in der kolumbianischen Hauptstadt angekommen. Es wirkt alles ein wenig schmuddelig und das viele Militär und die Polizei überall tragen dazu bei, dass mir etwas mulmig wird in dieser Stadt. Nun, der Taxifahrer überfällt mich nicht, sondern ist tatsächlich sehr nett. Das Hotel ebenfalls. Auf der Suche nach einem Geldautomaten lande ich schließlich auf einem großen Platz, ebenfalls etwas beunruhigend hinsichtlich des Publikums hier. Aber wenn es schon so viele nette Militärpolizisten gibt, dann kann man die ja mal fragen wo der nächste Automat ist. Kein Problem, ich werde direkt hingeleitet, während der Abhebung überwacht und schließlich wieder über den gesamten Platz zurückeskortiert. Komme mir dabei vor, wie son Opa, dem über die Straße geholfen wird... Naja, wer weiß wofür es gut war, denn die Straßenbevölkerung in Bogota erscheint doch ziemlich düster, wenn die Stadt selbst auch einen sehr charmanten Eindruck vermittelt. Am Montserrat, dem sozusagen Stadtberg, liegt das älteste Stadtviertel mit tollen, etwas verfallenen Häusern, die jedoch gerade in einer großen Anstrengung wieder aufgebaut werden. Leider regnet es ohne Unterlass und ich fühle mich nach wie vor nicht gerade so spaziergangstauglich, so dass ich mich einfach ins Bett lege und dort vor mich hin huste. Einer der Huster war wohl dann doch zu heftig. Der Fernseher wackelt, das Bett wackelt, die Zimmerdecke, ALLES wackelt! Ach du meine Güte: ein Erdbeben, von mir ausgelöst! Im Kopf spulen sich alle Infos ab was man in solch einem Fall machen muss. Rein in die Hose, Papiere gegriffen und ab in den Türrahmen. So schnell wie es kommt ist es auch schon wieder vorbei und ich stehe mit all den anderen Menschen auf der Straße. Später erfahre ich, dass es sich um ein Beben der Magnitude 5.7 handelt. Das Potsdamer Geoforschungsinstitut beschreibt die Auswirkungen eines Bebens dieser Stärke wie folgt:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Viele Leute rennen beängstigt ins Freie. Einige Objekte fallen um. Möbel können rutschen. Viele Häuser erleiden geringe Schäden wie Haarrisse oder Abfallen kleiner Putzflächen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Das üble aber ist, wie gehts weiter? Gibt es nicht Nachbeben? Nach einer Stunde aber räumt sich die Straße und auch ich gehe wieder hinein. Jeder Huster wird jetzt entweder unterdrückt oder nur noch unter der dämpfenden Decke ausgeführt. Man weiß ja nie....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-5229308645813158291?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/5229308645813158291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=5229308645813158291&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5229308645813158291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5229308645813158291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/upps.html' title='Upps'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-2775548123875508713</id><published>2008-05-24T19:17:00.001+02:00</published><updated>2008-05-24T19:17:45.501+02:00</updated><title type='text'>Grippaler Ausflug</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ein längerer Stadtrundgang durch das Zentrum von Lima nimmt mich doch sehr mit. Ich stecke voll in einer dicken Grippe bzw. üblen Erkältung und sie wird und wird nicht besser. Die Husterei lässt die koloniale Altbausubstanz der Innenstadt schon sehr erzittern. Alles ist hübsch herausgeputzt, kein Müll, kein Dreck und sehr sehr viel Polizei und Militär findet sich rund um den Plaza de Armas. Ich finde ja immer, dass das sowohl beruhigt als auch beunruhigt und bin froh, dass wir das in den meisten Städten in Europa nicht in dem Maße benötigen. Außer den vielen Uraltbauten gibts viel zu shoppen, alles ist etwa halb so teuer wie in Deutschland, doch immer noch doppelt so teuer wie in Bolivien. Gut, dass ich das Thema schon durch habe. Det wärs auch schon für den heutigen Eintrag, muss mich weiter pflegen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-2775548123875508713?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/2775548123875508713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=2775548123875508713&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/2775548123875508713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/2775548123875508713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/grippaler-ausflug.html' title='Grippaler Ausflug'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-4139415494976893181</id><published>2008-05-23T01:42:00.002+02:00</published><updated>2008-05-23T01:45:54.847+02:00</updated><title type='text'>Ankunft Lima</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Aufstehen, Bahnhof, Umbuchung, Bahn, Taxi, Cusco, Flieger, Taxi, Lima. Das wäre die Kurzfassung für den heutigen Tag. Alles recht flott, denn mir ist nicht so nach Verweilen im Touridorf. Also wird das Bahnticket umgebucht (ausnahmsweise mal ohne irgendwelche Zusatzkosten) und, da dieser Zug nicht nach Cusco durchfährt, ein Sammeltaxi bis Cusco geentert. Mit einer Südafrikanerin ergibt sich bei einer wilden Fahrt durch die Serpentinen vor Cusco (130 Kmh durch die Kurven an den Abhängen vorbei!!) ein nettes Gespräch über Gott und die Welt und die amerikanische Außenpolitik. Zwei Bürger zweier „vormals“ böser Staaten diskutieren über die Politik des jetzigen „bösen“ Staates. Schon denkwürdig. Dem Herrn sei es getrommelt und gepfiffen, dass wir diese Taxifahrt überlebt haben. Ich habe wirklich selten dermaßen riskante Fahrten erlebt wie in Peru. Und siehe da es gibt am Flieger noch nen Platz für mich und ich kann heute noch nach Lima. Davor hat der liebe Gott die Gepäckkontrolle gestellt, bei der der Sicherheitsbeamte treffend feststellt, dass ich eine Flasche Bier im Handgepäck mit mir führe. Weia, hatte ich vergessen. Also pack ich sie in mühsamer Wühlarbeit aus. Auf mein „Salud“ mit dem ich die Flasche dem Herrn überreiche folgt eine Belehrung, dass man solche Flaschen doch besser verpacken müsse. Er nimmt meinen Alpakapullover, wickelt die Flasche darin ein und stopft grinsend alles wieder in mein Handgepäck. Manchmal mag ich die Missachtung von Regeln...  Mit meiner Erkältung zu fliegen war ansonsten eine sehr sehr schlechte  Idee. Der Druckausgleich funktioniert nicht und meine Ohren drohen  zu explodieren! Fürchterliche Schmerzen und anschließend fast komplette Taubheit. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Lima liegt unter einer dicken Wolkendecke, was ein wenig an einen spätherbstlichen trüben Tage in Deutschland erinnert. Hier heißt es wieder aufgepasst: man suche die offizielle Taxistelle. Aber es laufen alle mit irgendwelchen wichtig und offiziell erscheinenden Ausweisen um den Hals herum. Wird schon gut gehen. Ein sehr gesprächiger Taxifahrer kariolt mich kurz hinter dem Flughafen durch enge, dunkle Gassen (mannomann, hier werde ich jetzt gleich ausgeraubt!), biegt gottseidank wieder auf eine vielbefahrene Straße nur um gleich wieder in ein finsteres Industriegebiet zu fahren (jetzt passierts!). Adrenalinachterbahn. Das Gespräch entwickelt sich naturgemäß in Richtung Gefahren. Das Zentrum sei überhaupt nicht sicher, er könne mich aber nach Miraflores fahren, wo er ein Hotel kennt. Das tut er tatsächlich und er bettelt fast auf Knien, dass er ja jetzt einen „RIESEN“ Umweg gefahren und außerdem der Spritverbrauch so unendlich hoch gewesen sei und was weiß ich noch. 5 Soles zu den 40 hinzu bewirken keine Änderung, aber das ist mir nun auch egal. Hinter mir, während ich auf mein Zimmer gehe, jammert es und jammert es. Im Internet lese ich später, dass genau diese Masche von ALLEN Taxifahrern mit Gringos durchgezogen würde, damit sie von den Hotels eine Gebühr verlangen sowie den Taxipreis erhöhen können. Ich lese sozusagen die Anleitung später nach. Instanteindruck von Lima: Moloch, später leichte Meinungsänderungen, denn Miraflores ist wirklich sehr hübsch. Ausführliches nach einer ersten Stadtbegehung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-4139415494976893181?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/4139415494976893181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=4139415494976893181&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4139415494976893181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4139415494976893181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/ankunft-lima.html' title='Ankunft Lima'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-5970026056687703071</id><published>2008-05-22T03:50:00.006+02:00</published><updated>2008-05-22T04:37:55.419+02:00</updated><title type='text'>Machu Picchu</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der große Moment ist gekommen, ich fahre zur DER Adresse in Südamerika überhaupt, der vergessenen Stadt der Inkas in den Bergen: Machu Picchu.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SDTReTji1FI/AAAAAAAAAXE/xAobF2_76To/s1600-h/Peru+3+Machu+Picchu+071+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SDTReTji1FI/AAAAAAAAAXE/xAobF2_76To/s200/Peru+3+Machu+Picchu+071+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203013788095403090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Doch der liebe Gott hat davor mal wieder die Anstrengung und die Kreditkarte gesetzt. Am Morgen gehts auf zum VOLLSTÄNDIG überteuerten Zug nach Aguas Calientes, dem Dorf, von dem alle Touren nach Machu Picchu starten. Preisniveau: europäisch. Für eine Hin- und Rü&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ckfahrt (jeweils 110 Km) von Cusco aus bezahlt man stattliche 65 Euro. Davon kann man hier in Peru, wenn man sparsam ist, gut 3-4 Tage leben (oder in meinem Fall durch halb Südamerika fliegen). Nicht etwa, dass das jetzt eine Schnellbahn wäre, nein, es dauert 4 Stunden und man tuckert wirklich extrem langsam vor sich hin. Platz? – ähnlich wie in einem Trabi. Aber es ist schon eine der absurdesten Zugfahrten mei&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;nes bisherigen Lebens. Um aus dem Talkessel von Cusco herauszukommen muss dieser Zug tatsächlich Serpentinen pendeln. Also einen Schienenstrang vorwärts hoch und wied&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;er rückwärts über eine Weiche in den nächsten Schienenstrang nach oben. Hatte ich auch noch nie. So eiern wir etwa 1 Stunde immer hin und her den Hang hinauf. Danach gehts dann immer weiter hinunter durch ein Tal, welches zum Schluss nur noch gerade mal die Bahnschienen und einen kleinen Fluss aufnehmen kann. Links und rechts davon erheben sich mächtige Gebirge. Ich bin angekommen in Aguas Calientes – dem Milchhof für Touristen. Zapfanlagen allerorten. Der Eintritt für MP beträgt satte 30 Euro, der Bus dort hinaus noch einmal 8. Man nimmts hier wirklich überall wo man es bekommen kann.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SDTRpTji1GI/AAAAAAAAAXM/Vwao9r_7bPM/s1600-h/Peru+3+Machu+Picchu+237+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SDTRpTji1GI/AAAAAAAAAXM/Vwao9r_7bPM/s200/Peru+3+Machu+Picchu+237+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203013977073964130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Aber MP ist schon ein Muss. Auf etwa 2500 Metern Höhe haben die Inkas im&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; 16. Jahrhundert diese phantastische Stadt am MP gebaut. Von Bau über Besiedlung bis zum Ve&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;rlassen&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; der Stadt vergingen gerade einmal 100 Jahre. Man streitet sich darüber ob die Siedlung erst in Folge der Eroberung durch die Spanier oder bereits vorh&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;er verlassen worden ist, doch letztlich sind mir diese Details meistens sehr egal. Was zählt ist dieser tolle Anblick. Von den Feldterassen im Süden bekomme ich sofort diesen Postkartenanblick, den Ihr auf dem Foto sehen könnt. Insgesamt streune ich 4 Stunden durch die Ruinen, bewundere die Terassen der Inkas, auf denen sie die Ernährung der Stadt sichergestellt haben, streife durch das Gefängnis, die Wohnanlagen und den Industriesektor. Immer wieder irre dermaßen ausgeklügelte Anlagen vergangener Kulturen zu betrachten. Allerdings holt mich so langsam die Erkältung – Folge der vielen Kälte der letzten Wochen – ein. So überdenke ich meinen Plan morgen früh zurückzukehren, um noch auf einen anderen Hügel bei der Inkastadt zu klettern und plane auf den frühen Zug morgen früh zu wechseln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SDTTYzji1HI/AAAAAAAAAXU/Gh61nB8YCC8/s1600-h/Peru+2+Cusco+159.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SDTTYzji1HI/AAAAAAAAAXU/Gh61nB8YCC8/s200/Peru+2+Cusco+159.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203015892629378162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachtrag zu Cusco: Schön wäre es wenn der erste Eindruck sich bewahrheiten würde: die katholische Kirche hat ihren Frieden mit bestimmten Bevölkerungsgruppen auf der anderen Flussseite gefunden, doch leider leider ist dem nicht so. Es ist die Fahne von Tihuantinsuyo, dem Namen des Inkareiches und nicht etwa meiner Innung gewidmet. Zudem, so ganz identisch sind die Farben dann doch nicht. Schade eigentlich, aber diese Kombination zu betrachten ist dennoch hübsch, gell? Und außerdem vielleicht ja so etwas wie ein Vorbote. Einen Papst in Prada-Schühchen haben wir ja schon - wer weiß was noch kommt.....&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-5970026056687703071?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/5970026056687703071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=5970026056687703071&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5970026056687703071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5970026056687703071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/machu-picchu.html' title='Machu Picchu'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SDTReTji1FI/AAAAAAAAAXE/xAobF2_76To/s72-c/Peru+3+Machu+Picchu+071+top.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-8297085743009306024</id><published>2008-05-21T20:23:00.001+02:00</published><updated>2008-05-21T20:24:37.577+02:00</updated><title type='text'>Schwein gehabt</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Abschied von Roli und Nati ist angesagt und so gehen wir noch einmal gemeinsam essen. Was auch immer mich treibt – ich bestelle Meerschweinchen (Cuy) – wo ich doch sonst eher weniger experimentierfreudig bin, zumindest was das Essen betrifft. Nach einer Weile erscheint der Ober mit einem gebratenen Etwas mit Kopf und großen Nagezähnen. Das arme Schwein ist komplett gebraten worden und das bereitet mir so einige Schwierigkeiten es zu essen. Dazu kommt diese unangenehme Ähnlichkeit mit einer Ratte, fleischtechnisch dürften sie gleichauf liegen, hinsichtlich des Ekelfaktors gleichfalls. Gegessen wird so ein Meerschweinchen mit den Händen, wie Geflügel auch, denn eigentlich besteht ein Meerschweinchen nur aus Fell und Knochen. Nackig, wie es da so verschmort vor mir auf dem Teller liegt, bleibt also nicht viel zum Essen. Und das ist auch ganz gut so. Ich wage mich daran, werde aber zunächst vom üblen Geruch abgeschreckt. Um nicht zu sagen: es stinkt! Das Fleisch selbst ist dann nicht so schlimm, schmeckt ein wenig wie – tja, wie Schwein halt. Mir reicht die Hälfte und meine Essensbegleitung vergnügt sich mit dem Rest. Ich bevorzuge dann doch das gemeine Hausschwein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Werd Euch beide vermissen! Viel Spass noch.&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-8297085743009306024?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/8297085743009306024/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=8297085743009306024&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/8297085743009306024'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/8297085743009306024'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/schwein-gehabt.html' title='Schwein gehabt'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3456142159294750752</id><published>2008-05-20T01:27:00.005+02:00</published><updated>2008-05-20T02:30:25.996+02:00</updated><title type='text'>Händler</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Cuzco, eine wunderschöne Stadt im Osten Perus. Das ehemalige Zentrum des Inkareiches, wovon jedoch im Stadtbild bis auf ein paar Steine nichts mehr zu erkennen ist. Alles wurde von Kolonialbauten überbaut. Auf dem ehemaligen Inkapalast steht heute die Kathedrale der Stadt. Dazu existieren viele reich verzierte Kirchen, damit der gläubige Bürger, von denen es hier ebenfalls Unmengen gibt, seinen religiösen Pflichten nachkommen kann. Der liebe Herr Ratzinger hätte bzw. hat bestimmt seine helle Freude daran. Sonntags rennt hier fast die &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SDIN7t4-nxI/AAAAAAAAAW0/z6XIQP0eVm8/s1600-h/Peru+2+Cusco+086.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SDIN7t4-nxI/AAAAAAAAAW0/z6XIQP0eVm8/s200/Peru+2+Cusco+086.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5202235839148367634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;gesamte Stadt in schickstem Fummel durch die Straßen auf dem Weg in die Kirche, wo der Seelenhändler schon wartet. Davor: Massen fliegender Händler, die für den Kirchgang so sinnvolle Di&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;nge, wie einen Minifernseher verkaufen. Sehr sehr praktisch, übersteht man auf diese Weise doch auch die langweiligen Passagen des Pfaffen (nur an der Antennenlänge muss noch gearbeitet werden, denn die stechen mit etwa zwei Metern Laenge doch arg heraus). Wer mag kann die Predigt auch sinnvoll füllen, indem er seine DVD-Sammlung säubert. Die entsprechenden Utensilien werden ebenso feilgeboten wie Klopapier und Zahnpasta. Auch die mit diesen Gegenständen verbundenen Tätigkeiten stelle ich mir in einer Predigt als höchst nützlich vor. Da könnte ich glatt selbst noch gläubig werden. Genug der Lästerei: eine wirklich tolle Stadt, in der man bequem Tage damit verbringen kann die unzähligen kleinen mittelalterlich anmutenden Gassen zu &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SDIOf94-nyI/AAAAAAAAAW8/3DzoySTQW9k/s1600-h/Peru+2+Cusco+111.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SDIOf94-nyI/AAAAAAAAAW8/3DzoySTQW9k/s200/Peru+2+Cusco+111.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5202236461918625570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;erkunden oder einfach nur an einem der vielen s&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;chönen Plätze in einem Restaurant in der strahlenden Sonne (!!!) zu sitzen und den vielen Folkloregruppen zuzuschauen. Allerdings fühle ich mich dabei ein wenig wie auf dem Bauernhof, genauer gesagt in der Abteilung Milchkühe, denn&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; als solches scheinen die vielen fliegenden Händler und Bettler mich zu sehen. Jeder will einmal melken. Man sollte einen Nummernautomaten, wie auf Behörden üblich, aufstellen, damit das ein&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; wenig geordneter abläuft. Tropft dann ein Sol aus dem Euter, gibt es böse Blicke, die, wäre der Sol Milch, ebendiese auf der Stelle säuern würde.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Es kommen leichte Vietnam-Erinnerungen hoch. Aber soweit ist es dann doch noch nicht, denn ein Nein wird hier zumindest nach der dritten Wiederholung verstanden und ansonsten sind die Peruaner w&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;irklich ausgesprochen nett. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3456142159294750752?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3456142159294750752/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3456142159294750752&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3456142159294750752'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3456142159294750752'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/hndler.html' title='Händler'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SDIN7t4-nxI/AAAAAAAAAW0/z6XIQP0eVm8/s72-c/Peru+2+Cusco+086.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7148135849577983907</id><published>2008-05-19T01:08:00.000+02:00</published><updated>2008-05-19T01:09:51.795+02:00</updated><title type='text'>Peruanischer Wahnsinn</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Wer wirklich Spannung erleben möchte, der setze sich in diesem Land in einen Bus! Adrenalin pur! Unsere Fahrt führt uns heute von Puno nach Cusco. Eigentlich ist Abfahrt um 8.30 Uhr, aber das darf man in diesem Land wohl nicht so ernst nehmen. Ich bin zwar erst den zweiten Tag in Peru, aber bisher war hier noch nichts auch nur annähernd pünktlich. Warten ist hier Königsdisziplin. Und selbst wenn es dann mal losgeht wird gern noch der eine oder andere längere Stopp eingelegt und so dermaßen in die Länge gezogen, dass schließlich der halbe Bus „vamos“, „vamos“ brüllt. Nichts leichter als das denkt sich der Busfahrer, macht seinen Oberkörper frei (und das sieht nicht schoen aus – zu viel Hammelfleisch) und legt richtig los. Straßenschäden (davon gibts viele) überfliegt man mit möglichst hoher Geschwindigkeit. Kurvenschilder sieht unser Hilfs-Schumacher als Aufforderung noch mal richtig ins Gaspedal zu treten. Ein Auto, was langsamer fährt vor einer Kurve? Kein Problem – jetzt erst recht ueberholen. Am meisten Freude hat der Busfahrer offensichtlich in der Disziplin Vor-Kurve-im-Gefälle-Überholen. Meine Sitznachbarin hat mittlerweile schon lahme Arme vom vielen Bekreuzigen und ich bin einfach nur froh vollständig angekommen zu sein und den unterwegs verzehrten ranzigen Hammel drin behalten zu haben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ich denke, dass ich eine weitere Busfahrt nicht wirklich brauche und werde mich fortan mit Zug und Flug begnügen.... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7148135849577983907?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7148135849577983907/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7148135849577983907&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7148135849577983907'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7148135849577983907'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/peruanischer-wahnsinn.html' title='Peruanischer Wahnsinn'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-5207661892565511305</id><published>2008-05-18T01:10:00.005+02:00</published><updated>2008-05-18T01:26:16.994+02:00</updated><title type='text'>Im Zoo zwo</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SC9og94-nvI/AAAAAAAAAWk/6GDcwJvrdps/s1600-h/Bolivien+15+Titicaca+325.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SC9og94-nvI/AAAAAAAAAWk/6GDcwJvrdps/s200/Bolivien+15+Titicaca+325.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5201491010214862578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Unerwartet haben wir heute einen Zootag eingeschoben, der wirklich von morgens bis abends andauert. Am Bus, der uns an die Grenze nach Peru fahren soll, um dort gleich weiter nach Puno gefahren zu werden, gehts zu wie im Affenkäfig. Ein absolutes Organisationschaos, niemand weiß so recht wer wo mit wem und warum überhaupt sitzen soll. Bevor man jedoch in den „Genuß“ des Sitzens (ein Bus aus chinesischer Produktion – vollkommen ungeeignet für mitteleuropäische Knie) kommt, müssen allerlei Formalien erfüllt werden. Man schreibt mal hier seinen Namen auf, dann zeigt man mal dort sein Ticket, um dann Zettel zu erhalten, die wiederum ausgefüllt werd&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;en sollen. Das zieht sich so eine Weile hin. Zu Gunsten der Bolivianer sei gesagt, dass ein ziemlicher Andrang herrscht, weil in Peru bis heute gestreikt wurde und sich nun natürlich alle Touristen auf den Weg machen. An der Grenze dann der übliche Bürokratenquatsch. Meine Sorge, dass ich, da i&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ch keinen Ausreisezettel vorweisen kann – hab bei der Einreise keinen bekommen – stellt sich als übertrieben heraus. Der Herr Bürokrat wünscht lediglich einen Stempel in den Pass zu drücken ohne auch nur mein Passbild zu betrachten. IGNORANT! Anders ergehts unserem Madagassen. Dem fehlt der Ausreisezettel zwar nicht, dafür jedoch eine Zahl zum Stempel im Pass. Man kann nämlich 30 oder 90 Tage bleiben – je nach Stempel. Ist keine vorhanden kostets für jeden Tag knapp einen Euro. Alles Verbrecher! &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Und schon sind wir in Peru angekommen. Nicht wirklich anders zunächst. Die gleichen Cholitas halten störrisch ihren Hut in der Waage als hätten sie einen Nackenkrampf, die gleichen breiten Gesichter, aber die Menschen sind wesentlich aufgeschlossener. Der gemeine Bolivianer ist eher verschlossen und ein Gespräch entsteht fast nur unter Zwang. Anders der Peruaner, der quatscht einfach&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; drauflos. Nun, das kenn ich ja von zuhause &lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;J&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der peruanische Bus – hmm, ziemlich klein geraten und nicht gerade in Schuss gehalten. Nach einer halben Stunde Fahrt ist erst einmal Kühlstopp angesagt. Es dampft mäch&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SC9oVd4-nuI/AAAAAAAAAWc/BoJHCeyVIH0/s1600-h/CIMG3827.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SC9oVd4-nuI/AAAAAAAAAWc/BoJHCeyVIH0/s200/CIMG3827.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5201490812646366946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;tig vorne, aber nach etwa einer Stunde ist auch das wieder im grünen Bereich und wir kommen in Puno an, einer Stadt, die sich extrem dem Tourismus verschrieben hat. Vor der Stadt, im Titicacasee, existieren seit Jahrhunderten schwimmende Inseln, die früher Fluchtburgen vor den aggressiven Inkas und später vor den aggressiven Europäern darstellten. Auf Schilfwurzelwerk werden diverse Schichten Schilf gelegt und dann das ganze im See angepflockt, damit man bei ungünstigem Wind nicht plötzlich in Bolivien aufwacht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Heute diene&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;n sie als Hauptattraktion, um die Touristen anzulocken. Denn der gemeine Peruaner ist auf den ersten Blick extrem geschäftstüchtig. Auf so ein Boot passt durchaus auch die doppelte Menge Touristen und wenn man halt so lange warten muss bis diese doppelte Menge auch wirklich an Bord ist. Dass man als Tourist vielleicht das Interesse hat das eine oder andere Foto zu machen ist dabei nicht so wichtig. So versinkt die Sonne schon so langsam am Horizont bis dann endlich mal losgefahren wird. Als wir dann endlich an einer der etwa 40 Inseln angekom&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SC9owN4-nwI/AAAAAAAAAWs/CgwiXL-rbAA/s1600-h/Peru+1+Titicaca+126.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SC9owN4-nwI/AAAAAAAAAWs/CgwiXL-rbAA/s200/Peru+1+Titicaca+126.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5201491272207867650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;men sind, ist gerade noch Zeit im Schnellverfahren den Auslöser zu drücken um ein wenig von diesem Zirkus auf Fotos zu bannen. Der Inselhäuptling erklärt in bitterer Kälte – die Sonne is&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;t, wie erwähnt, schon in Neuseeland – die Bauweise, Mutter Häuptling stickt wild grinsen&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;d an irgendeinem Stoffteil herum, während &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;die Untertanen irgendwelche vermeintlich ursprünglichen Tätigkeiten ausführen. Zu allem Überfluss gibts dann nocht lustige Aymara-Weisen. Wer bis jetzt immer noch nicht freiwillig ins etwa 9°C kalte Wasser gesprungen ist, kann auf einem „garantiert ursprünglichen&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;“ Boot von Cholita samt Kralvorsitzendem für nur einen Euro von einer schwimmenden Insel zur Nachbarinsel geschippert werden. Kurz: ein recht dämliches Spektakel, was einem wieder vor Augen führt wie doof eigentlich der Tourismus ist und die Frage aufwirft wer Zooinsasse und wer Besucher ist....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-5207661892565511305?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/5207661892565511305/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=5207661892565511305&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5207661892565511305'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5207661892565511305'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/im-zoo-zwo.html' title='Im Zoo zwo'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SC9og94-nvI/AAAAAAAAAWk/6GDcwJvrdps/s72-c/Bolivien+15+Titicaca+325.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3872019952260303707</id><published>2008-05-16T21:18:00.003+02:00</published><updated>2008-05-16T21:25:25.255+02:00</updated><title type='text'>Eine gute Tat</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Nach der Wanderung auf der Isla del Sol gibts wieder eine kalte Nacht, aber dafuer davor einen phantastischen Sonnenuntergang. Man trauert der Sonne regelrecht nach, denn man weiss, dass sofort nach ihrem Abgang bittere Kaelte folgt. Das suedliche Dorf auf der Isla del Sol liegt auf dem Huegel und so geniesse ich mit dem Madagassen aus dem Sumpf - er ist wieder zu uns gestossen - die tolle Sonne bei Kaffee und Buch bevor es wieder nach Copacabana geht. Dort spielen wir zu viert Detektiv, denn wir haben auf unserer Wanderung eine Kamera gefunden. Nun heisst es die Besitzer ausfindig zu machen. Ganz praktisch bei der Digitalfotografie - Fahndungsfotos sind vorhanden.  So kommen mehrere Hotelbesitzer in den Genuss unserer Fahndungsfotos und schliesslich mit Erfolg. Drei  Neuseelaender erhalten zurueck was ihnen gehoert. Das schoenste dabei: diese unglaubliche Dankbarkeit in einer Welt, die oft so schlecht geredet wird und es gar nicht wirklich ist.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3872019952260303707?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3872019952260303707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3872019952260303707&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3872019952260303707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3872019952260303707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/eine-gute-tat.html' title='Eine gute Tat'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6588101392423316518</id><published>2008-05-15T23:32:00.003+02:00</published><updated>2008-05-15T23:36:58.870+02:00</updated><title type='text'>Lago Titicaca</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt; Copacabana ist im Gegensatz zum brasilianischen Pendant um Längen kühler. Um nicht zu sagen arschkalt. Auf 4000 Metern wohl normal. Aber dafür gibts den giga&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCystN4-ntI/AAAAAAAAAWU/kLrLvAZxaCU/s1600-h/Bolivien+15+Titicaca+285.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5200721562528816850" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCystN4-ntI/AAAAAAAAAWU/kLrLvAZxaCU/s200/Bolivien+15+Titicaca+285.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;ntischen Titicacasee direkt vor dem Hotel. Das entschädigt solange noch etwas Restwärme im Körper verweilt. Danach dann leider auch nicht mehr so richtig. Ich will WÄRME!! Mal wieder gehts in Komplettmontur ins Bett, mal wieder wirds ne kühle Nacht. So richtig sehe ich den See allerdings erst am nächsten Morgen, als ich im Boot zur Isla del Sol sitze. Er ist wirklich gigantisch, man wähnt sich am Meer und nicht an einem Binnensee. Bis zum Horizont reicht das unglaublich tiefe blau, rechts leuchtet wieder die Cordillera Real mit ihren schneebedeckten Bergen. Der Titicacasee hat seinen Namen aus dem Aymara. Titi heißt auf Aymara Puma und Caca Felsen. Auf der Isla del Sol steht der Felsen, der dem See den Namen gab. Der See ist angeblich der höchste schiffbare See der Welt – als solches wird er jedenfalls verkauft, obwohl es durchaus höhere Seen in Chile und Peru gibt. Nennen wir ihn mal den größten und höchsten schiffbaren. Er bedeckt fast 60000 Quadratkilometer und bildet gleichzeitig einen Teil der Grenze zwischen Peru und Bolivien. Etwa ein Drittel liegt auf bolivianischer Seite. Bei den Ausmaßen – 230 km Länge und 97 km Breite bleibt genügend für die bolivianische Marine, die, ich glaube ich erwähnte es bereits, seit dem verlorenen Krieg gegen Chile hier oben ihre Runden dreht. Man muss ja in Form bleiben für alle Fälle. Wie die Kriegsschiffe hier hochgekommen sind und was sie sonst hier sollen bleibt mir jedoch ein Rätsel. Anlässlich der Kälte bin ich heute maulig, aber so dermaßen, dass mir nichts anderes übrig bleibt als irgendwann über mich selbst zu lachen. Das nenne ich doch mal einen humoristischen Fortschritt. Die Isla del Sol gilt als Geburtsstätte der Inka sowie in der Inkamythologie ebenfalls als Geburtsstätte der Sonne. Leicht das zu vermuten, denn hier scheint tatsächlich häufiger als anderswo die Sonne, da es hier ein spezielles Mikroklima gibt. Das liegt am Titicaca, der die Temperaturen hier relativ konstant hält – konstant tief! Nun, ein Wanderung von 8 Kilometern in der Höhe bergauf und bergab wirkt wunder bei der Erwärmung. Ich Doofkopp habe mich natürlich mal wieder nicht vorbereitet und war gar nicht auf Wanderung eingestellt. So bin ich mit viel zu viel Gepäck unterwegs. Hmm, spontan sein hat seinen Preis. Vorbei gehts an kleineren Ruinen der Inkas durch kahle Berge, an deren Hängen die eine oder andere Cholita entlangkraxelt, von denen man immer wieder kleinere, sehr schöne Strände betrachten &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCysd94-nsI/AAAAAAAAAWM/5FmLB3bR524/s1600-h/Bolivien+15+Titicaca+231.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5200721300535811778" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCysd94-nsI/AAAAAAAAAWM/5FmLB3bR524/s200/Bolivien+15+Titicaca+231.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;kann. Auf der Insel gibt es drei Kommunen, die jede fleißig die Touristen abkassieren. Alle paar Meter steht ein Dorfkommittee und kassiert wie Weglagerer im Mittelalter. Insgesamt wähnt man sich jedoch eher irgendwo auf einer griechischen Insel als in Bolivien, sieht man mal von den Temperaturen ab. Ganz ehrlich, die Kälte geht mir gerade wirklich gewaltig auf den Keks, insbesondere bei Betrachtung der Temperaturen in Deutschland..... Muss mich dringend auf den Weg in die Karibik machen. Oder ins wirkliche Griechenland??&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6588101392423316518?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6588101392423316518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6588101392423316518&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6588101392423316518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6588101392423316518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/lago-titicaca.html' title='Lago Titicaca'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCystN4-ntI/AAAAAAAAAWU/kLrLvAZxaCU/s72-c/Bolivien+15+Titicaca+285.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-5760382455258397515</id><published>2008-05-14T00:22:00.001+02:00</published><updated>2008-05-14T00:26:53.922+02:00</updated><title type='text'>Leaving La Paz</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Vorbei ist es mit der Heimatatmosphäre. Auf gehts zu neuen Orten und Erlebnissen. Um zwölf bin ich am Friedhof verabredet, von wo die ganzen Minibusse nach Copacabana, einem kleinen Ort am Titicacasee – schon wieder ein Copacabana – abfahren. Die halbe Sumpftruppe aus Rurrenabaque ist an Bord, sprich die beiden Schweizer. Und zu meiner Freude auch Natalie, eine Amerikanerin, die ich gestern zufällig in einem Cafe wiedertraf, und ursprünglich in Chile in Torres del Paine Nationalpark kennengelernt &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCoVYd4-nrI/AAAAAAAAAWE/mQijiqBO-98/s1600-h/DSC01778.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5199992229837315762" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCoVYd4-nrI/AAAAAAAAAWE/mQijiqBO-98/s200/DSC01778.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;hatte (erinnerste Dich Christian?). Die Welt ist eine kleine. Bevor die Fahrt losgeht müssen erst einmal die Cholitas ihr Gepäck auf dem Dach verstauen. Man reist hier nicht etwa mit klassischen Koffern, nein, hier reist man mit Schaf! Zwei Schafe werden als Paket verschnürt auf dem Dach neben den Rucksäcken untergebracht. Die Kelly Family hätte ihre wahre Freude, die Schafe weniger. Eingequetscht sitze ich hinten im Fond und genieße den Ausblick soweit das geht (siehe Bild). Die Landschaft ist anders als von mir erwartet nett anzuschauen. Lehmhütten stehen irgendwo in nur auf den ersten Blick kahlen Feldern, Korngarben stehen zum Trocknen in der Sonne und im Hintergrund leuchten immer wieder die 6000er der Cordillera Real. Selbst die Vogelscheuchen tragen hier stilecht Bowlerhüte. Irgendwann läuft meiner Nachbarin eine leicht gelbliche Flüssigkeit durch die Heckklappe in den Nacken. Hmm, es regnet nicht. Ein schlimmer Verdacht! Da ist den Kellyverwandten oben wohl ein Malheur passiert! Nach gut 3 Stunden sind wir dann in Copacabana angekommen und ich beziehe mein Zimmer am See. Der Ort selbst ist ganz hübsch, relativ touristisch zurechtgemacht für die ganzen Reisegruppen, die von Peru aus Touren an diesen Teil des Sees unternehmen sowie voll von diesen hängengebliebenen Alternativtouristen, deren Haar seit Beginn ihrer Unternehmung, also sehr sehr lange, keine Seife gesehen haben. Da trifft es sich ganz gut, dass die Temperaturen sich in einem Bereich befinden, der eine schnelle Geruchsverbreitung verhindert.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-5760382455258397515?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/5760382455258397515/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=5760382455258397515&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5760382455258397515'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5760382455258397515'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/leaving-la-paz.html' title='Leaving La Paz'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCoVYd4-nrI/AAAAAAAAAWE/mQijiqBO-98/s72-c/DSC01778.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7453657182981691488</id><published>2008-05-13T00:47:00.003+02:00</published><updated>2008-05-13T00:54:55.325+02:00</updated><title type='text'>Mea Culpa</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jaja, ich schreib ja schon wieder. Der Blog wird nicht abgestellt und wacker bis zum Ende betrieben. Nach dem äußerst wackligen Rückflug von Rurrenabaque brauchte ich wohl erst einmal ein wenig Erholung. Zunächst war am Freitag gar nicht klar ob wir überhaupt fliegen könnten, denn am Morgen ging ein heftiger Tropenregen runter, so dass die Landebahn - Gras - vollständig rutschig war. Wir sind dann auch tatsächlich von einem 50 Kilometer entfernten Provinzflughafen abgeflogen. Der Start war da kein Problem, das Gewitter, was folgte, umso mehr. Jemand schon mal in einem Rosinenbomber im Gewitter geflogen? Schön ist das nicht und ich dachte eigentlich die ganze Zeit nur, dass so ein doofes Flugzeug doch wohl die letzten 15 Minuten nach La Paz irgendwie schaffen müsste. Tat es dann ja auch. Hier hab ich dann die letzten Tage etwas Ruhe, wenn auch unangenehme Kälte genießen dürfen, hab weiter WG gespielt, bin durch die Märkte getingelt und ab und an mit neuen Bekannten durch die Cafes gezogen. Morgen gehts dann wieder auf Tour - goodbye La Paz - zu neuen Zielen und hoffentlich wieder neuen berichtenswerten Abenteuern.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7453657182981691488?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7453657182981691488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7453657182981691488&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7453657182981691488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7453657182981691488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/mea-culpa.html' title='Mea Culpa'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-5540797571462881006</id><published>2008-05-09T19:26:00.006+02:00</published><updated>2008-05-09T19:42:40.747+02:00</updated><title type='text'>Am Fluss</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCSLMcK855I/AAAAAAAAAVs/4zWZqjTD7OE/s1600-h/Bolivien+13+Rurre+Pampa+232+top.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198432915729213330" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCSLMcK855I/AAAAAAAAAVs/4zWZqjTD7OE/s200/Bolivien+13+Rurre+Pampa+232+top.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Rurrenabaque ist der Ausgangspunkt für allerlei Touren in die Wildniss von Nordbolivien. In dieser Gegend wechseln sich Dschungel und Sumpflandschaften ab, in denen sich jede Menge Flüsse winden bis sie sich zum Amazonas vereinigen. Ich entscheide mich für eine „Pampatour“, also Sumpf, auf dem Yacuma-Fluss. Einer der schönsten Ausflüge bisher, leider aber auch der heftigste, was die Anstrengungen betrifft. Im Jeep werden 6 Personen über drei Stunden aufs Übelste durchgeschüttelt. Gespräche sind nicht/kaum möglich, weil jeder hochkonzentriert damit beschäftigt ist seinen Allerwertesten irgendwie auf dem dafür vorgesehenen Sitz zu halten. Danach geht es etwa 2 Stunden auf einem Boot den Fluss entlang bis wir – endlich – unser Lager erreichen. Schöne Fahrt, sieht man mal von der unangenehmen Sitz-Hockhaltung ab. Inmitten von Aligatoren, Kaimanen, Anacondas, Affen, Vögeln usw. usf. teilen sich jeweils 2 Personen eine Holzhütte, in der so etwas ähnliches wie ein Bett steht. Als Mückenschutz dient ein Überwurf aus Boss-Innenfutterstoff. Da fühlt man sich gleich ganz luxuriös und in Baden-Württemberg „beim Boss“. Das ist aber auch das einzige wirklich luxuriöse. Gewaschen wird sich mit dem Wasser aus dem Fluss – eine recht braune Angelegenheit. Sprich gewaschen &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCSMbMK856I/AAAAAAAAAV0/-3KR4UU3FAE/s1600-h/Bolivien+14+Rurre+Pampa+080+top.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198434268643911586" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCSMbMK856I/AAAAAAAAAV0/-3KR4UU3FAE/s200/Bolivien+14+Rurre+Pampa+080+top.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;wird sich eigentlich gar nicht. Das Programm besteht aus vielerlei Bootstouren, einschließlich schwimmen im Fluss bei den Aligatoren und den Piranhas, was ich nicht gerne mache, aber es erfrischt so nett und macht sauber. Ein leichtes Knabbergefühl am Bein beendet meinen Schwimmausflug dann aber sehr abrupt. Die Tierwelt ist, wie schon im Pantanal in Brasilien enorm: Die Vogelwelt reicht auch hier von Tucanen über Störchen bis zu allen erdenklichen Kleinvögeln in allen Farben des Regenbogens, unter Wasser 5 Arten von Piranhas, die, schmeißt man ein Stück Fleisch ins Wasser, die Oberfläche arg ins Kräuseln bringen. Was die Aligatoren und Kaimane am Ufer in freudige, Familie Schildkröte, die auf ihrem Ast in der Sonne hockt in der Folge je&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCSMrcK857I/AAAAAAAAAV8/-QLvejzRbuM/s1600-h/Bolivien+14+Rurre+Pampa+097+top.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198434547816785842" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCSMrcK857I/AAAAAAAAAV8/-QLvejzRbuM/s200/Bolivien+14+Rurre+Pampa+097+top.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;doch in panische Stimmung versetzt. Das verrückte hier ist aber, dass im Fluss Delphine leben, rosafarbene. Eine in der Welt einzigartige Spezies, die nur hier heimisch ist. Irgendwie passt das so gar nicht, denn Delphine verortet man sicher nicht in einem Binnenstaat, wie Bolivien durch allerlei Landverluste einer ist. Die armen Bolivianer verlieren eigentlich immer wenn es Krieg gibt. Große Teile des Landes sind so über die Jahrhund&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCSJ2cK853I/AAAAAAAAAVc/Cr5iqhw1gWY/s1600-h/Bolivien+12+Rurre+Pampa+229+top.jpg"&gt;&lt;/a&gt;erte an Brasilien, Paraguay und Chile gegangen. Aufregend ist die Jagd nach den Anacondas – bis zu 8 Meter langen Würgeschlangen. Dazu müssen wir die nächste Anstrengung auf uns nehmen und bei 30 Grad in Gummistiefeln durch Sumpf stapfen, an Komik nicht zu übertreffen ist dabei eine etwa 1.50 m große Engländerin, die in Gummistiefeln mit der geschätzten Größe 48 steckt und eigentlich mehr auf der Nase im Modder liegt, als dass sie läuft. Man lacht ja nicht über das Unheil anderer Menschen, aber wenn jemand vor einem dahinstapft und etwa alle 2 Meter unter wildem Gefluche auf die Nase fliegt, wobei das Gefluche bei Eintritt in den Modder immer in so ein dezentes Blubbern übergeht – wer kann sich da beherrschen?? Drei Anacondas finden wir. Sie sind nur relativ gefährlich – nämlich dann, wenn sie&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCSKUcK854I/AAAAAAAAAVk/rIAqfSox8kk/s1600-h/Bolivien+13+Rurre+Pampa+180+top.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198431953656539010" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCSKUcK854I/AAAAAAAAAVk/rIAqfSox8kk/s200/Bolivien+13+Rurre+Pampa+180+top.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; hungrig sind und das kommt nur drei bis vier Mal im Jahr vor. Unsere drei scheinen alle satt zu sein. Gefährlicher wirds für Teile unserer Gruppe, die – ungewollt – mitten in Wespennester hineinrennen. Mein Glück: ich bin zurückgefallen und darf das Spektakel aus der Entfernung betrachten: Wild um sich schlagende Touristen, umgeben von einer Wespenwolke. Auch das nicht wirklich unkomisch. Zumal dieselben Leute das Spiel noch ein zweites und ein drittes Mal exerzieren. Sehr verbeult kehren einige von uns ins Lager zurück. Aber die Führer kennen sich aus und nutzen die Natur zur Heilung. Die gesamte Pampa und der Dschungel stecken voller Heilpflanzen, die die indigenen Völker hier auch fleißig nutzen. Unser Führer, nachdem er die ersten 1,5 Tage recht schweigsam war kommt am Abend so richtig ins Erzählen und berichtet von Pflanzen, die gut gegen Gicht und Malaria sind sowie von Pflanzen, die schwangerschaftsverhütende Wirkung haben ebenso wie vom bolivianischen „Viagra“-Baum, der die aus Funk und Fernsehen bekannte Wirkung haben soll. Allerdings gibt es da wohl noch eine kleine Besonderheit zu beachten: Nach Einnahme dieses Wirkstoffs sollte man unbedingt kalt duschen, da man sonst im Ganzen anschwillt. Ich hätte ja gerne jemanden ohne kalte Dusche gesehen.....Drei tolle Tage enden mit bereits beschriebenen Strapazen auf dem Boot und im Jeep, so dass ich das Gefühl habe, dass mein gesamter Körper zur Generalüberholung muss. Und im Unterschied zur Uyunitour waren dieses Mal wirklich ausgesprochen tolle Menschen mit an Bord, unter anderem ein Madagasse. Hatte ich auch noch nie als Mitreisenden. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-5540797571462881006?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/5540797571462881006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=5540797571462881006&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5540797571462881006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5540797571462881006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/am-fluss.html' title='Am Fluss'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SCSLMcK855I/AAAAAAAAAVs/4zWZqjTD7OE/s72-c/Bolivien+13+Rurre+Pampa+232+top.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6864150208698709350</id><published>2008-05-06T01:00:00.003+02:00</published><updated>2008-05-06T01:10:47.842+02:00</updated><title type='text'>Evo und das Referendum</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es zieht mich mal wieder in ländliche Gebiete nach Rurrenabaque ins Amazonasdelta. Zwar bin ich ein Stadtmensch, aber nach so langer Zeit La Paz kanns auch mal wieder gemütlicher zugehen. Mein Misstrauen gegenüber den bolivianischen Bussen ist noch immer sehr groß, so &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SB-TVRqrjeI/AAAAAAAAAVM/2uNzEcVj6z4/s1600-h/Bolivien+11+Flug+Rurre+061.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5197034488737795554" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SB-TVRqrjeI/AAAAAAAAAVM/2uNzEcVj6z4/s200/Bolivien+11+Flug+Rurre+061.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;dass ich mir einen Flug mit TAM Bolivia gönne. Nicht nur meine Frostzeiten an Bord oder die Autopanne in der Nacht führen zu diesem Entschluss, sondern vielmehr der Zwischenfall in der Salar de Uyuni. Drei Tage nachdem ich dort gewesen bin, sind 2 Busse frontal zusammengestoßen und es hat 13 Tote gegeben. Da ist doch das Misstrauen berechtigt. Wie die das allerdings hinbekommen haben sich mitten auf dem Salzsee so fatal zu treffen ist mir schleierhaft. Vielleicht liegts daran, dass das hier halt Bolivien ist, aber viel wahrscheinlich liegts an der Tatsache, dass es als Busfahrer gar nicht mal so ungewöhnlich ist sich während der schweren Arbeit auch mal nen Te con T (Tee mit „was drin“) zu gönnen. Dank Evo wird an Verbesserungen gearbeitet – an den Busbahnhöfen muss jeder Fahrer vor Abfahrt „pusten“, aber bis in die Wüste sind diese Veränderungen noch nicht vorgedrungen.TAM ist übrigens der zivile Zweig des Militärs, man verdient sich hier ein Zubrot mit Zivilflügen. Wenn denn die Flugzeuge nicht für Auseinandersetzungen benötigt werden, dienen sie eben als Gringotransporter. Das ist ganz witzig in so eine uralt Propellermaschine zu steigen, nachdem man eine ganz Armada schwerbewaffnete Soldaten passiert hat. Ein Schild am Eingang besagt, dass es seit 739 Tagen keinen Unfall gegeben hätte. Sehr beruhigend. Die Maschinen sind angeblich sogar besser gewartet als die der zivilen Luftfahrt. Nun, die Sitze sind es nicht. Man liegt eher als dass man sitzt, was wohl auch der Grund dafür ist, dass es an Bord keinerlei Sicherheitsinstruktionen gibt, von wegen Sitze aufrecht und so. Und da ich „luftfest“ bin, macht es mir auch nicht viel aus, dass gerade ein Vereinigungstreffen der Luftlöcher Boliviens auf der Strecke stattfindet oder dass die Landebahn in Rurrenabaque noch aus solidem Grasuntergrund besteht. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am Freitag soll der Flug zurück nach La Paz gehen und ich bin mir nicht so ganz sicher, ob das alles so klappen wird, denn so wie es derzeit hier aussieht könnte das Militär demnächst tatsächlich den zivilen Flugzweig schließen um für die aufziehenden Konflikte genügend Kapazitäten zu haben. Und die sind in Bolivien derzeit gar nicht mal so unwahrscheinlich. Am Sonntag fand das Referendum der Region (Bundesland) Santa Cruz im Osten statt. In dieser Region lebt der größte Teil der europäischstämmigen Oberschicht (die Indigenen leben überwiegend im Osten auf dem Altiplano). Das heißt der Bevölkerungsteil mit richtig Kohle: Großgrundbesitzer, deren Vorstellung von richtiger und vernünftiger Politik im Wesentlichen darin besteht genügend Einfluss für die eigene Geldvermehrung zu haben und sich nicht lästigerweise mit Menschenrechten und diesem ganzen Gleichberechtigungsquatsch befassen zu müssen. Was hat eine Cholita schon zu beklagen, wenn sie als Hausangestellte im 7 Tage/24 Stunden Dienst steht? Sie hat zu essen und, nachdem die Herrschaften dann irgendwann mal ins Bett gehen, darf auch sie, nachdem sie die Wohnung aufgeräumt hat, in ein ihr gestelltes Bett steigen (wenn sie Glück hat, kann sie darin auch wirklich gerade liegen). Auch eine Waschmaschine ist nicht dazu da von einer Cholita genutzt zu werden, sondern dient eher als Häkeldeckchen- und Vasenablage. Man kann doch ganz gut mit der Hand waschen. Das war schließlich schon immer so seit der Zeit der Conquistadores. Seitdem jedoch der gute alte Evo regiert, hat diese Bevölkerungsgruppe so richtig Stress im eigenen Land, denn plötzlich ist da ein linker Präsident, der zu allem Überfluss auch noch indigener Herkunft und Ex-Cocabauer ist. Und ein linker Präsident macht halt, was ein linker Präsident so macht. Er fördert die Arbeit der Gewerkschaften, verstaatlicht hier ein wenig die Gasförderung und dort einen Telefonkonzern und versucht die Einnahmen daraus umzuverteilen und zwar nach unten z.B. für Bildungsprogramme. Damit die Kids auch wirklich zur Schule gehen und nicht von den Eltern weiter zur Arbeit gezwungen werden, erhält jede Familie für jedes Kind 200 Bolivianos monatlich, was einen nicht unbedeutenden Anreiz für die Eltern darstellt auch wirklich dafür zu sorgen, dass der Nachwuchs die Schulbank drückt. Und es wirkt, denn man sieht tagsüber kaum Kinder auf der Straße oder irgendwo arbeiten. Das allerdings ist einigermaßen doof für so einen Großgrundbesitzer, erstens muss er das mit seinen Steuern oder gar dem Firmenverlust finanzieren und zweitens könnte ja eine schlaue Cholita herauskommen, die gar lesen kann und sich über ihre Rechte informieren könnte. Bevor dieser Schwachsinn zu bunt wird reagiert man da doch lieber und lässt abstimmen. Und zwar darüber, dass man, wenn man eben keine Mehrheit in Bolivien hat – 2/3 der Bevölkerung ist indigener (und armer) Herkunft – sich seinen eigenen kleinen hübschen Staat zimmert, in dem man diese Mehrheit dann eben hat – und praktischerweise auch gleich den größten Teil der Bodenschätze! Zwar sieht die Verfassung ein Referendum über eine Abspaltung gar nicht vor, aber wer will denn da kleinlich sein (die CSU in Bayern hat ja auch schon öfter ähnliche Überlegungen über den Verbleib in der Bundesrepublik angestellt). Was aber macht man nun mit diesen Indigenen bzw. Armen in der eigenen Region? Die könnten ja eventuell gegen eine Abspaltung sein! Nun, sie können ja nicht lesen. Und da muss man denen in der Wahlkabine halt helfen! So als fürsorglicher Hausherr und Unternehmer. Die Prognosen sagen jedenfalls ein klares Ja für eine Abspaltung voraus. Was danach geschehen wird, weiß niemand so genau. Das Land ist jedenfalls in großer Sorge und die Gefahr eines Bürgerkriegs ist groß. Den ganzen Sonntag sieht man Demonstrationszüge durch La Paz laufen und überall laufen Menschen mit Radios auf den Schultern herum, um die neuesten Entwicklungen zu verfolgen. Beide Seiten sind gerüstet, wovon die vielen Waffenfunde in der Region Santa Cruz zeugen, die im Vorfeld des Referendums entdeckt wurden. Der Geldadel hält sich für alle schon einmal eine Privatarmee. Was einem bis in die Grundfesten erschüttert sind die Art und Weise, wie die „rechten“ Fernsehsender darüber berichten. Die Intonation erinnert doch sehr an einen GRÖFAZ genannten Österreicher, der allerdings weniger abspalten als "vereinigen" wollte....&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;So, das zur Tagespolitik in Bolivien. Ich werde noch einen Moment im No&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SB-TyhqrjfI/AAAAAAAAAVU/KexvH9L4xWU/s1600-h/Bolivien+11+Flug+Rurre+101.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5197034991248969202" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SB-TyhqrjfI/AAAAAAAAAVU/KexvH9L4xWU/s200/Bolivien+11+Flug+Rurre+101.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;rden Dschungel und Sumpf genießen, meine eigenen kleinen Kriege mit den Mücken austragen und Anfang nächster Woche dieses hübsche Land Richtung Westen verlassen. Für Beunruhigung besteht im Moment kein Anlass, denn wenn es knallt, dann zunächst in der Region Santa Cruz im Osten, und die habe ich ja schon vor Wochen verlassen. Morgen gibts wieder mal ne Blogpause, denn bei den Krokodilen gibts kein Internet. Evo arbeitet daran..... &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6864150208698709350?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6864150208698709350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6864150208698709350&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6864150208698709350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6864150208698709350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/evo-und-das-referendum.html' title='Evo und das Referendum'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SB-TVRqrjeI/AAAAAAAAAVM/2uNzEcVj6z4/s72-c/Bolivien+11+Flug+Rurre+061.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7525576844667527702</id><published>2008-05-05T19:56:00.000+02:00</published><updated>2008-05-05T19:57:51.317+02:00</updated><title type='text'>Folklore</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Barbara hats schon schwer mich zu überreden abends dann doch noch auszugehen. Der Leib möchte einfach nur in der Waagerechten verweilen. Aber mit ein wenig Überzeugungskraft ringe ich mich dann doch durch in meine vielen Alpakapullover zu steigen und mir die Oberflieger-Bolivianische-Frauenpower-Combo reinzuziehen. Hmm, so eine urbolivianische Konzert-Disko-Location ist schon merkwürdig. Alle sitzen da wie bei deutschen Schützenfesten in den 70er Jahren und warten gespannt auf den Auftritt. Im Hintergrund laufen folkloristische Panflötencombos auf Video  - tänzelnd werden Aussaat und Ernte dargestellt, die armen Männer müssen mit den Hacken den Boden vorbereiten (wirken aber gar nicht so unglücklich dabei, winkt doch offensichtlich nach dem Hacken eine Ernte der sehr menschlichen Art) und die Frauen säen dazu tänzelnd - und der eine oder andere Gast tanzt in einer Mischung aus spanischem Volkstanz und indianischen Kraltänzen. Gegen die Kälte – Heizungen sind in diesem Teil der Welt einfach noch nicht erfunden – hilft ein Schälchen Cocablätter. Aber das Geniale ist, dass die wirklich gegen alles helfen – Übelkeit, Monatsbeschwerden, Kopfgaga und halt Kälte. So hocke ich da kauend und harre der Dinge, die da kommen mögen. Und die kommen in Gestalt von im Kreis humpelnden Indianerinnen, die dazu auf ihren Panflöten blasen. Alles schon in deutschen Fußgängerzonen gesehen, nur dass das hier offenbar das Original ist. Aber besser? Nun, das liegt im Auge des Betrachters. Wie angekündigt nörgele ich nach einer Stunde, dass ich ins Bett will. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7525576844667527702?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7525576844667527702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7525576844667527702&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7525576844667527702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7525576844667527702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/folklore.html' title='Folklore'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7478319306995249971</id><published>2008-05-03T18:21:00.003+02:00</published><updated>2008-05-03T18:32:04.719+02:00</updated><title type='text'>Diebe</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zwar hat La Paz durchaus den Ruf, dass Touristen hier ausgeraubt werden, mitunter entführt, die Geheimzahl der Kreditkarte erpresst und dann das Konto bis zum Limit geleert wird. Davon bin ich bisher verschont geblieben. Mein Versuch immer möglichst ortskundig und ortsansässig zu wirken hat sich soweit ausgezahlt. Und das ist als Blonder mal wieder gar nicht so einfach! Als ich gestern über den Markt schlenderte (was wohl machend?!) hörte ich ein Rotzen und fühlte so einen unangenehmen Schleimfilm an der Wange. Brauchte einen Moment das irgendwie zusammenzubringen. Passanten zeigten auf die vielen Tauben, doch die konnte ich als Verursacher schnell ausschließen. Die Konsistenz der Flüssigkeit auf meiner Wange verriet alles. Ich vermutete mal wieder irgendeinen Verrückten, was ja nicht das erste Mal wäre. Halbwegs gereinigt zog ich also weiter und vermisste schließlich: meinen Stadtplan! Tja, die Diebe hier sind offensichtlich auch nicht ortskundig. Dabei gibts doch eine wunderbare Touristeninformation, die Pläne umsonst herausgibt. Naja, ich hoffe, dass der Herr Dieb auf diese  Weise seinen Weg nach Hause gefunden hat. Dabei war ich gern behilflich, man tut ja was man kann. Aber er hätte auch gerne nach dem Weg fragen können....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Derweil hab ich brav mit meinen fußpilzbefallenen Geldscheinen weiter meine Einkäufe getätigt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7478319306995249971?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7478319306995249971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7478319306995249971&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7478319306995249971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7478319306995249971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/diebe.html' title='Diebe'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-384566777198571440</id><published>2008-05-02T19:31:00.006+02:00</published><updated>2008-05-02T19:50:41.329+02:00</updated><title type='text'>Am Limit...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;...&lt;span style="" lang="DE"&gt;ist zunächst einmal mein Gepäck! Bolivien, das Einkaufsparadies. Und ich mag ja nichts lieber als in den Märkten herumzustöbern und die tollsten Sachen anzuprobieren und natürlich zu kaufen. Was zum Limit Nummer 2 führt. Das Konto! Viel billig macht dann letztlich auch einmal teuer. Schade eigentlich, dass das wohl so eine Art Naturgesetz ist. Gut, dass mein Rucksack da sowieso gewisse Grenzen vorschreibt. Und eben auch der liebe geplagte Rücken, dem es sowieso eher schlecht als recht geht, so dass ich hier ein regelrechtes Kurprogramm &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;absolviere. Jeden Tag eine medizinische Massage, dami&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;t die vielen Rückenknoten, die mich schon eine ganze Weile plagen, sich mal so langsam lös&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;en.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Aber der eigentliche Grund für die heutige Betreffzeile ist die Mountainbiketour, die ich am 1. Mai gemacht habe. Nicht weit entfernt von La Paz, noch ein wenig höher – ca. 5000 Meter – beginnt eine Straße, die als die gefährlichste der Welt gilt. Der Name hatte mich bereits mehrfach abgeschreckt, aber die meisten Traveller meinten zu mir, dass es ein absolutes Muss sei dort runterzukac&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBtTvBqrjdI/AAAAAAAAAVE/_N2Lz4eBTIs/s1600-h/Bolivien+10+Coroico+187+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBtTvBqrjdI/AAAAAAAAAVE/_N2Lz4eBTIs/s200/Bolivien+10+Coroico+187+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5195838662468406738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;heln. So hatte ich bereits vor 2 Wochen eine Tour gebucht, die jedoch abgesagt wurde. Warum erfuhr ich erst aus der Zeitung. Ein Radfahrer war abgestürzt als er den Schmetterlingen hinterherschaute und schließlich mit seinem Fahrrad den Versuch unternahm es ihnen gleichzutun. In seiner Technik weniger gut ausgereift, ging es für i&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;hn jedoch nur hinunter. Was dann nach 600 Metern freiem Flug passierte mus&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;s ich wohl nicht weiter beschreiben. Ende der Reise! Mit dieser Information war mir so gar nicht mehr nach radfahren, aber der Sohn von Barbara und eine Freundin von ihr haben mich überredet dann doch dort mitzufahren. So haben wir zu dritt gestern diese Tour unternommen. Und ich habe es nicht bereut. Viel zu früh am morgen fuhren wir von La Paz los in die Höhe. Auf dem Weg zur berüchtigten Straße kann man auf Schildern lesen wie viele Menschen in diesem Jahr schon den Schmetterlingsflug vollzogen haben. In diesem Jahr sinds 43 (der Durchschnitt liegt bei 100). Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt werden wir gerüstet und instruiert und dann gehts auf die Piste, die auf den ersten 20 Kilometern hübsch geteert ist. Anfangs noch zurückhaltend presche ich hinunter, s&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBtTgxqrjcI/AAAAAAAAAU8/nv5ZMzXsZIg/s1600-h/Bolivien+10+Coroico+186+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBtTgxqrjcI/AAAAAAAAAU8/nv5ZMzXsZIg/s200/Bolivien+10+Coroico+186+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5195838417655270850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;o dass mir vor Kälte fast die Ohren abfallen. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Pünktlich zum Ende der Asphaltierung tauchen&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; wir in eine Wolken&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;decke und es geht &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;auf einspuriger Schotterpiste weiter bergab – weitere 45 Kilometer. Hier wirds dann wirklich haarig. Dort wo die Wolkendecke ist gehts steil herunter, kein Baum, kein Strauch, der einen aufhalten könnte. Schade, dass man nichts sehen kann – oder aber zum Glück? Streckenweise ist wirklich nur eine Spur in den Felsen gehauen. Man fährt durch kleinere Wasserfälle und durch Bäche. Immer wilder wird die Fahrt bergab und eigentlich ist es wirklich wahnsinnig dort entlangzufahren, aber es ist tatsächlich eines der schönsten Erlebnisse, das ich in den letzten Monaten hatte. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Adr&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBtTVBqrjbI/AAAAAAAAAU0/F22-x3OXeO8/s1600-h/Bolivien+10+Coroico+177+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBtTVBqrjbI/AAAAAAAAAU0/F22-x3OXeO8/s200/Bolivien+10+Coroico+177+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5195838215791807922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;enalin pur. Nach und nach verändert sich die Vegetation von hochgebirgig Richtung tropisch. Ei&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;n merkwürdiger Geruch liegt in der Luft. Sauerstoff! Nach drei Wochen Hochland ein Genuss. Das Atmen – locker und leicht. Die Tour endet auf ca. 1000 Metern &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ü NN und alle haben einen leicht beseelten Gesichtsausdruck. Tja, manchmal ists ganz nett am Limit....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-384566777198571440?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/384566777198571440/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=384566777198571440&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/384566777198571440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/384566777198571440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/05/am-limit.html' title='Am Limit...'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBtTvBqrjdI/AAAAAAAAAVE/_N2Lz4eBTIs/s72-c/Bolivien+10+Coroico+187+top.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3337202706541344525</id><published>2008-04-28T22:25:00.002+02:00</published><updated>2008-04-28T22:34:14.803+02:00</updated><title type='text'>Kaufrausch</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Euphorie reißt nicht ab. Ich bin wieder in Shoppinghausen La Paz. Alles gibts hier und alles zum Bruchteil der deutschen Preise. Fragt man nach dem Preis bekommt man eine Zahl genannt, bei der man jedes Mal denke, dass man sich verhört hat oder die vielleicht einen Dollarpreis nennen. Aber nein, alles ist in Bollis. Grob gesagt kann man sagen, dass alles ein Zwölftel der KADEWE-Preise kostet. Unglaublich. Das beruhigt, vor allem nachdem mich die Senatsverwaltung dankenswerterweise in die Lohnsteuerklasse 6 eingetaktet hat. Blöde Beamte! Nein, ich komme aus den ganzen Marktständen gar nicht mehr heraus und bin einigermaßen schockiert bei dem Gedanken, dass auf meiner weiteren Strecke keine Besuche mehr anstehen. Achim, Christian kommt zurück! Ich werde auf meinem Rückflug nach Deutschland einfach alle Pullover und Lederjacken im Flieger anziehen und darauf hoffen, dass ich einen keinen Sitznachbarn habe oder weingstens einen schlanken!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3337202706541344525?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3337202706541344525/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3337202706541344525&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3337202706541344525'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3337202706541344525'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/kaufrausch.html' title='Kaufrausch'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-2456337735472267865</id><published>2008-04-27T20:57:00.005+02:00</published><updated>2008-04-27T21:04:31.543+02:00</updated><title type='text'>Überlebt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ich bin um eine E&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBTNQxqrjYI/AAAAAAAAAUc/w-ipGXTETRg/s1600-h/Bolivien+9+Uyuni+027+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBTNQxqrjYI/AAAAAAAAAUc/w-ipGXTETRg/s200/Bolivien+9+Uyuni+027+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194001958358977922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;rfahrung reicher: auch die kälteste Nacht geht irgendwann vorüber. Ta&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;tsächlich wache ich schwitzend auf. Mein Feuerzeug hat gute Dienste geleistet. Letzte P&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;rogrammpunkte heute: heiße Quellen, Geysire und Rückfahrt. Von den Geysiren sehen wir nicht viel, denn vor lauter Zähneklappern ist Niemandem so richtig nach Besichtigung. Interessanter sind da schon die heißen Quellen, in denen man sich so richtig aufwärmen kann. Und schwupps&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; sind wir an der chilenischen Grenze und es heißt Abschied &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;nehmen, denn bis auf meine Wenigkeit fahren alle weiter nach San Pedro in Chile. Ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass ich das in irgendeiner Weise schade fände, denn ich habe selten dermaßen arrogante Mitreisende gehabt. Im Gegenteil: der Tag wird der schönste der ganzen Tour, wenn man mal von meinem Brummschädel absieht,&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBTNlxqrjZI/AAAAAAAAAUk/aKhXeHltAIQ/s1600-h/Bolivien+9+Uyuni+206+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBTNlxqrjZI/AAAAAAAAAUk/aKhXeHltAIQ/s200/Bolivien+9+Uyuni+206+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194002319136230802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; denn die letzte Nacht hat ihre Spuren hinterlassen und ich brüte eine mittelschwere Erkältung aus. S&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;o sitze ich mit meinen beiden Führern Coca gegen die Übelkeit kauend allein im Jeep und wir reisen bei guter Musik und nett plaudernd, hin und wieder an den schönsten Punkten der He&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;rfahrt stoppend, zurück Richtung Uyuni, von wo ich gleich anschließend einen Übernachtbus nach La Paz nehme. Dieses Mal mit dem Luxu&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;s einer Heizung und ganz ohne weitere Zwischenfälle. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-2456337735472267865?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/2456337735472267865/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=2456337735472267865&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/2456337735472267865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/2456337735472267865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/berlebt.html' title='Überlebt'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBTNQxqrjYI/AAAAAAAAAUc/w-ipGXTETRg/s72-c/Bolivien+9+Uyuni+027+top.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6250657527504352781</id><published>2008-04-27T20:27:00.005+02:00</published><updated>2008-04-27T20:33:48.618+02:00</updated><title type='text'>Ein Kessel (kaltes) Buntes</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Oder besser viele bunte Lagunen stehen auf dem heutigen Programm. Und vi&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBTGQBqrjVI/AAAAAAAAAUE/bc5U3-R-Pa8/s1600-h/Bolivien+8+Uyuni+025+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBTGQBqrjVI/AAAAAAAAAUE/bc5U3-R-Pa8/s200/Bolivien+8+Uyuni+025+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5193994248892681554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;e&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;le&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; viele staubige und kal&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;te Kilometer durch ödes Land. Von den bisherigen Ansichten ist &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;der &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;h&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;eutige Tag eigentlich der Langweiligste, denn alles was man zu sehen bekommt, habe &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ich in Chile schon gesehen. Aber natürlich ist das trotzdem wunderschön. Bis auf die Tatsache, dass ich jetzt wirklich&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; ein Beißholz brauche: welch&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Überraschung: Flamingos! Un&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;d ich kanns nicht lassen: wieder fotografiere ich wie ein – heute passt der Begriff auf mich – armer Irrer. Sie sind einfach wunderhübsch. Und so bunt. Genau wie die drei bunten Lagunen. Die rote ist es tatsächlich, wie man dem Foto ganz gut entnehmen kann, die grüne hat sich heute aber entschieden zu streiken – ist schließlich ne bolivianische Lagune. In W&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBTGbBqrjWI/AAAAAAAAAUM/In9uEEGWET4/s1600-h/Bolivien+8+Uyuni+187+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBTGbBqrjWI/AAAAAAAAAUM/In9uEEGWET4/s200/Bolivien+8+Uyuni+187+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5193994437871242594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;irklichkeit liegt das am kalten Wind. Irgendetwas passiert dann mit den Algen, so dass man das Grün der Lagune nicht sehen kann. Und die blaue&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Lagune ist so blau wie alle anderen Lagunen auch. Insgesamt gehts heute im wahrsten Sinne weniger heiß her, ganz im Gegenteil: es ist schweinekalt! Irgendetwas um die -10°C. Im schneidenden Wind gefühlt Minus 20. Und es ist nicht etwa so, dass die Bolivianer das zum Anlass nähmen so etw&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;as wie eine Heizung wenigstens in den Aufenthaltsraum des Hotels zu bauen. Warum auch, wenn kein Brennmaterial vorhanden ist. Es wird ein sehr sehr verfrorenes Abendessen mit Pique Macho, einem großartigen bolivianischen Nationalgericht. Das Prinzip: man nehme alles, was der Bolivianer gerne isst, schmeisse das in eine Auflaufform und gare es ein wenig. Heraus kommt eine unglaublich leckere, sehr kalorienintensive Mahlze&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBTGlBqrjXI/AAAAAAAAAUU/C0ZdiK-ipUc/s1600-h/Bolivien+8+Uyuni+264+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBTGlBqrjXI/AAAAAAAAAUU/C0ZdiK-ipUc/s200/Bolivien+8+Uyuni+264+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5193994609669934450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;it. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Und dann kommt der finstere Moment des Insbettgehens. Trotz fünf Pullover, &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;drei&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Hosen, fünf paar Socken, Handschuhen, 6 Filzdecken und einem Schlafsack will und will es nicht wärmer werden. Erst nachdem ich mein Feuerzeug komplett im Schlafsack abgefackelt habe geht es so halbwegs, aber dennoch erlebe ich die kälteste Nacht meines Lebens. Meine arme Nase friert langsam ein, denn sie kann nicht mit unter die Decke – der Sauerstoff ist komplett vom Feuerzeug verbraucht worden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6250657527504352781?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6250657527504352781/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6250657527504352781&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6250657527504352781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6250657527504352781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/ein-kessel-kaltes-buntes.html' title='Ein Kessel (kaltes) Buntes'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBTGQBqrjVI/AAAAAAAAAUE/bc5U3-R-Pa8/s72-c/Bolivien+8+Uyuni+025+top.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-4602853475913416098</id><published>2008-04-27T19:56:00.005+02:00</published><updated>2008-04-27T20:04:26.275+02:00</updated><title type='text'>Atemberaubendes</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBS-8hqrjSI/AAAAAAAAATs/XgkoWyT1FHY/s1600-h/Bolivien+6+Uyuni+131+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBS-8hqrjSI/AAAAAAAAATs/XgkoWyT1FHY/s200/Bolivien+6+Uyuni+131+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5193986217303837986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Lang ist die Nacht nicht, denn nach dem gestrigen Sonnenuntergang sind natürlich alle ganz ‚heiß‘ auf einen Sonnenaufgang, den wir vom Vulkan aus anschauen wollen. Die Entscheidung in der Gruppe ist relativ langwierig, denn das Jungvolk will natürlich ganz hinauf auf den Vulkan auf 5600 Meter Höhe. Und da&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;s ganze natürlich in maximal 2 Stunden von 5 Uhr morgens an (für fast 2000 Höhenmeter!). So richtig durchsetzen kann ich mich nicht u&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;nd beuge mich dem Votum der Mehrheit. Wie arme Irre rennt der Trupp der ewigen Jugend, kaum ist die Autotür geöffnet, denn auch los, während ich mich gemächlich keuchend den Hang hinauf schleppe. 300 Meter weiter treffe ich auf ein fürchterlich erschöpftes, nach Atem ringendes Mä&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;del, das mir unter Tränen versichert jetzt sofort zu sterben. Mein kleines Asthma-Wundermittel überzeugt sie jedoch schnell vom Gegenteil, zum Weiterwandern allerdings können weder mein Mittelchen noch ich sie überzeugen. So ziehe ich weiter auf der Suche nach dem nächsten Opfer. Und ich werde alsbald fündig. M&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ädel Nummer zwei hat ihre Meinung geändert und findet es eigentlich am derzeitigen Stando&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBS_EBqrjTI/AAAAAAAAAT0/i9t2wKahIuk/s1600-h/Bolivien+7+Uyuni+067+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBS_EBqrjTI/AAAAAAAAAT0/i9t2wKahIuk/s200/Bolivien+7+Uyuni+067+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5193986346152856882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;rt auch ganz hübsch den Sonnenaufgang zu betrachten. Die beiden Herren der britischen Oberschicht – was sie jederzeit heraushängen lassen (lassen müssen?) - ficht das alles nicht an – sie rennen weiter. Nun, die Energien, die sie zur Eroberung der weiblichen Mitglieder unserer Gruppe benötigen würden, können sie – bei dem Verhalten - jetzt auch getrost anderweitig investieren. Und dennoch treffe ich sie schließlich e&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;twas&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; weiter oben, ebenfalls mit geänderter Meinung. Meine Frage ob wir denn nicht noch weiter wollen führt zu einer leichten Unterkühlung, denn ich kann mir ein Grinsen beim besten Willen nicht verkneifen. So betrachten 5 Personen den Sonnenaufgang von unterschiedlichen Standorten – auch ganz hübsch das später dann bildertechnisch zu vergleichen. Nach Rückkehr gibts das wohlverdiente Frühstück und eine Ruhezeit von zwei Stunden bevor es wieder quer über den Salzsee zum nächsten Ziel geht: der Isla de la Pescada. Über und über mit Riesenkakteen bewachsen liegt sie mitten im Salar de Uyuni. Wir wir so darauf zufahren meine ich eigentlich in einem Boot zu sitzen, es erscheint wirklich so als befände man sich auf einem zugefrorenen See. Die Insel ist – was sonst – großartig. Kaktus-vor-Salzsee-und-Berg-an-himmelblau und diverse andere Foto&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;s gehören nun zu meiner Sammlung. Ich kann mich kaum sattsehen, aber die Karawane will weiter, ohne auch nur einen Fuß auf die Insel gesetzt zu haben, denn die Ereignisse am  frühen Morgen wollen ja aufgearbeitet werden! Man muß halt Prioritäten setzen. Unser Hotel heute: ein Salzhotel. Alles, von den Mauern bis zu Tischen und Stühlen ist aus Salz gehauen. Wie praktisch fürs Frühstück: ma&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBS_ZRqrjUI/AAAAAAAAAT8/JWQ6vX3ejGU/s1600-h/Bolivien+7+Uyuni+230+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBS_ZRqrjUI/AAAAAAAAAT8/JWQ6vX3ejGU/s200/Bolivien+7+Uyuni+230+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5193986711225077058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;n benötigt keinen Salzstreuer, sondern kratzt bei Bedarf einfach etwas Salz vom Stuhl ab. Sorge bereitet mir das Duschen. Ist die Wand nach dem Duschen noch da? Und was wenn zu viel Salz b&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;eim Schlafen von der Decke bröselt? Werde ich dann gepökelt und ende als Pique Macho auf einem bolivianischen Teller? Ausgedörrt fühle ich &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;mich ja so schon – die Lippen sind aufgeplatzt, dass sie schon bluten. In dergleichen Gedanken versinke ich in einen erholsamen Schlaf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-4602853475913416098?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/4602853475913416098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=4602853475913416098&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4602853475913416098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4602853475913416098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/atemberaubendes.html' title='Atemberaubendes'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBS-8hqrjSI/AAAAAAAAATs/XgkoWyT1FHY/s72-c/Bolivien+6+Uyuni+131+top.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6793643456310829564</id><published>2008-04-27T19:05:00.005+02:00</published><updated>2008-04-27T19:18:00.911+02:00</updated><title type='text'>Salar de Uyuni</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Oh&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBSzvhqrjPI/AAAAAAAAATU/f2fW4Ls2uPo/s1600-h/Bolivien+5+Uyuni+381+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBSzvhqrjPI/AAAAAAAAATU/f2fW4Ls2uPo/s200/Bolivien+5+Uyuni+381+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5193973899337633010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ne viel zu überlegen – bei Minusgraden funktioniert das bei mir sowieso schlecht – buche ich sofo&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;rt nach A&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;nkunft in Uyuni eine 4-Tages-Tour in die Salzwüste und zu den farbigen Lagunen an der Grenze zu Ch&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ile, wo ich im Grunde schon war, nur von der anderen Seite aus. Mir bleibt gerade noch Zeit für ein Frühstück und los gehts ziemlich übermüdet &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;- die Nacht war echt hart - mit 4 Engländern, die schon eine Weile zusammen reisen. Erster Stopp ist ein Lokom&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;otivenfriedhof. Ganz skurril diese Überreste des früheren intensiven Si&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;lberabbaus. Es folgt der übliche Tourihalt in einem kleinen Dorf um Nippes einzukaufen und dann werden wir aufgefordert für 3 Minute&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;n die Augen zu schließen. Als wir sie öffnen knallen sämtliche Lichtdämmungssynapsen&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBS0iBqrjRI/AAAAAAAAATk/zT4FfKvETQo/s1600-h/P1080406.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBS0iBqrjRI/AAAAAAAAATk/zT4FfKvETQo/s200/P1080406.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5193974766921026834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; durch. Wir stehen im unendlichsten Weiß was man sich vorstellen kann. Die Salzwüste! Irre! &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Phan&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;tastisch! Bis zum Horizont nur Salz. Ich hatte schon viel&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; davon&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; gehört , doch so großartig hatte ich &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;mir das nicht vorgestellt. E&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;s ist ja nicht so, dass ich nicht schon einiges gesehen hätte, aber das toppt – mal wieder – alles! Eine halbe Stunde werden Menschen-im-Hut und Mensch-springt-über-Salzhügel Bilder geschossen bevor es kilomete&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBSzlxqrjOI/AAAAAAAAATM/72u0HeQwOuE/s1600-h/Bolivien+5+Uyuni+166+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBSzlxqrjOI/AAAAAAAAATM/72u0HeQwOuE/s200/Bolivien+5+Uyuni+166+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5193973731833908450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;rweit durch das unendliche Weiß geht. Mein Kopf versucht d&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;a&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;s einzuordnen und assoziiert Skiurlau&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;b und dennoch passt der Vergleich hinten und vorne nicht, denn tagsüber ist es enorm heiß. Auch die Oberfläche unterscheidet sich sehr von Schnee. Nach 2 Stunden erreichen wir das Hot&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;el für die Nacht, welche&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;s sich auf einer „Insel“ in der Salzwüste befindet - mit Vulkan und verlassenen Dörfern, die wir sogleich besichtigen. Zum Sonnenun&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;tergang gehts nochmal in die Wüste für Fotos ohne Ende. Sobald sie untergega&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ngen ist geht die Friererei auch schon wieder los und ich bin froh über die 3 Alpakapullover und die Lederjacke (SPOTTBILLIG!!!), die ich in La Paz erstanden habe. Komplett eingehüllt in den gesamten Inhalt meines Rucksacks liege ich um neun im Bett und warte auf den Schlaf, der mich von der Kälte erlöst.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6793643456310829564?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6793643456310829564/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6793643456310829564&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6793643456310829564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6793643456310829564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/salar-de-uyuni.html' title='Salar de Uyuni'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SBSzvhqrjPI/AAAAAAAAATU/f2fW4Ls2uPo/s72-c/Bolivien+5+Uyuni+381+top.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-1716134931982218348</id><published>2008-04-27T18:55:00.001+02:00</published><updated>2008-04-27T18:58:54.017+02:00</updated><title type='text'>Festgefahren</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ich wage mich mal an die bolivianischen Busse. Davon gibt es Unmengen, ein Schritt in den Busbahnhof und schon geht es zu wie auf dem Hamburger Fischmarkt. Jede Firma hat zufällig gerade in diesem Moment einen Bus, der ans gewünschte Ziel fährt. Nun, kümmert mich wenig, da ich bereits ein Ticket im Reisebüro gebucht habe – gegen Aufpreis versteht sich, gegen massiven Aufpreis! Bleibt trotzdem erschwinglich mit 9,50 € für 800 Kilometer. Sehr vertrauenserweckend sieht der Bus nicht aus, aber auch nicht so schlimm wie man sich das manchmal vorstellt. Relativ pünktlich gehts abends los und zunächst gilt es die Stadt vom El Alto aus im Vollmond zu bewundern. Nicht, dass das ohne Vollmond langweilig wäre. Im Bus ist es unglaublich kalt – eine Heizung scheints nicht zu geben oder es stört niemanden großartig. Die Niederländer mit ihren kurzen Hosen jedoch wird es irgendwann stören – da bin ich mir sicher. Langsam lasse ich mich von dem Geruckel auf den weniger gut ausgebauten Straßen in den Schlaf wiegen, um gegen Mitternacht schließlich im 45° Winkel fast auf meinem Nachbarn liegend wieder aufzuwachen. Alles befindet sich im 45° Winkel, denn der Bus hat sich an einer Baustelle festgefahren. Die Indianerdamen, die im Bus noch den Bowlerhut gegen eine warme Strickmütze ausgetauscht hatten (er wäre bei diesem Winkel eh heruntergefallen), tauschen zurück und tippeln aus dem Bus geradewegs auf ein paar Felsen zu um dort sofort wieder ihre Markt-Hock-Haltung einzunehmen. Sie können wohl schon nicht mehr anders. Die Herren und Touristen schauen sich das Spektakel an während der Busfahrer losbuddelt mit Schaufel und Spitzhacke. Erst finde ich das ganz amüsant, denn irgendwie gehört das doch hier zum Busfahren, nachdem meine 4 Pullover und die Lederjacke dann so langsam durchgekühlt sind, hält sich das Vergnügen dann aber doch in Grenzen. Die Niederländer schimmern inzwischen leicht bläulich. Aus lauter Langeweile, und um sich warmzuhalten, verbringen die männlichen Bolivianer die Zeit damit die unglaublichen Schlaglöcher in der Straße mit Felsen aufzufüllen, etwas was die Straßenbaubehörden nicht zustande bringen. Zwei Stunden dauert das Spektakel und alles ist hocherfreut in den Kühlschrank zurückzukehren, um dem Eisfach draußen zu entkommen. Schließlich kommen wir mit nur leichter Verspätung und gefrorenen Fensterscheiben unversehrt an. Freude darüber und Panik ob der fiesen Kälte!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-1716134931982218348?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/1716134931982218348/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=1716134931982218348&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1716134931982218348'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1716134931982218348'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/festgefahren.html' title='Festgefahren'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-434364359485822009</id><published>2008-04-22T17:41:00.001+02:00</published><updated>2008-04-22T17:44:42.763+02:00</updated><title type='text'>Lungerei</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Die Bolivianer haben eine enorme Protestkultur. Irgendwer ist hier immer im Ausstand. Mal ist es die Post, mal die Lehrer, mal die Busfahrer usw. Andauernd trampelt ein Demonstrationszug durch die Innenstadt, stets begleitet von Geböller, damit auch jeder mitbekommt worum es denn so geht. Die Teilnehmerzahlen sind h&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;och, was an der Anwesenheitspflicht liegt. Meine Tage verbringe ich damit in der Stadt herumzulungern. Am meisten Spaß habe ich dabei mich einfach irgendwo in die Gosse zu setzen und die Leute zu beobachten. Die vielen Schuhputzer, die, sofern sie jung sind, grundsätzlich vermummt sind, so dass Freunde sie nicht bei ihrer vermeintlich dreckigen Arbeit erkennen können. Die Choliltas, die alles mögliche verkaufen. Dabei ergeben sich immer wieder tolle Gespräche, selbst mit den ansonsten verschlossenen Indianerdamen. Eigentlich muesste ich sie fuer die Spanischlehrstunden bezahlen. Heute abend gehts dann in die „Salar de Uyuni“. Eigentlich hatte ich nicht vor dorthin zu fahren, nachdem ich in Chile Nord schon eine Salzwüste gesehen habe, aber alle Mitreisenden haben mir mehrfach versichert, dass das in keinster Weise vergleichbar sei und die hier ein absolutes Muss sei. Und wo ich doch schon mal hier bin.....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-434364359485822009?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/434364359485822009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=434364359485822009&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/434364359485822009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/434364359485822009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/lungerei.html' title='Lungerei'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-4797739597628215386</id><published>2008-04-21T00:44:00.002+02:00</published><updated>2008-04-21T00:47:17.109+02:00</updated><title type='text'>Larga noche de museos</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAvH4gOS0lI/AAAAAAAAAS8/dPnA5YKmyrg/s1600-h/Bolivien+4+Mondtal+091+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAvH4gOS0lI/AAAAAAAAAS8/dPnA5YKmyrg/s200/Bolivien+4+Mondtal+091+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191462769011118674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ist ja verrückt, da lebe ich 20 Jahre in Berlin und habe es noch nicht einmal geschafft die lange Nacht der Museen mitzumachen und muss erst nach La Paz fahren um das dann hier nachzuholen. Diese Stadt ist echt verrückt. Die Innenstadt voller Menschen auf der Suche nach Kultur. In die Museen gehen wir letztlich gar nicht mal sondern erfreuen uns an den vielen Bands, die an allen Ecken der Stadt tolle neuzeitliche Musik mit vielen folkloristischen Elementen zum Besten geben, so dass sogar der einen oder anderen Cholita, sonst mit stoischem undurchschaubarem Gesichtsausdruck, ein Lächeln durchs Gesicht huscht. Dabei sind sie aber immer sorgsam darum bemüht nicht zu sehr zu tanzen, damit der Hut nicht herunterfällt. Ein echtes Spektakel mit hiesigen Instrumenten ohne diesen ganzen Poncho-Folklore-Quatsch, den man aus Berliner Fußgängerzonen so kennt.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Ein langer Tag, denn das Nachmittagsprogramm musste ja auch noch absolviert werden. Wieder ein Valle de la luna mit ausgewaschenen Gesteinsformationen. Barbara macht sich ganz gut als Reiseführerin und zeigt mir wirklich alles Sehenswerte dieser Stadt. Womit hab ich das verdient? Wenn sie arbeiten muss, dann kommt das Söhnchen zum Einsatz. Die Ausflüge sind dann eher technischer/klamottentechnischer Art, denn da kennt der sich wirklich gut aus. Bei so viel Herumlauferei gerate ich konditionstechnisch echt an meine Grenzen und komme mit dem Cocakauen zum Energieaufbau gar nicht mehr nach. Aber das Zeug ist wirklich genial und putscht gut auf. Dumm, dass es in Deutschland verboten ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-4797739597628215386?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/4797739597628215386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=4797739597628215386&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4797739597628215386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4797739597628215386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/larga-noche-de-museos.html' title='Larga noche de museos'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAvH4gOS0lI/AAAAAAAAAS8/dPnA5YKmyrg/s72-c/Bolivien+4+Mondtal+091+top.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-4673116393905195999</id><published>2008-04-19T18:38:00.006+02:00</published><updated>2008-04-19T18:48:54.866+02:00</updated><title type='text'>Heimatgefühle</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAohowOS0iI/AAAAAAAAASk/981_8BdSHGs/s1600-h/Bolivien+3+La+Paz+100+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAohowOS0iI/AAAAAAAAASk/981_8BdSHGs/s200/Bolivien+3+La+Paz+100+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5190998504521257506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;La Paz ist so vielfältig, dass ich so langsam aufpassen muss hier nicht zu lange hängen zu bleiben. &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Diese unglaublich vielen exotischen Eindrücke sind fesselnd. Die Menschen zunächst sehr v&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;erschlossen, aber kommt man erst einmal ins Gespräch, dann tauen sie sofort auf und die Indianerdame ist unglaublich nett. Im Bus zurück nach Hause vert&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;reibe ich mir derweil die Zeit, indem ich mein Spanisch mit zwei kleinen Mädels übe und gleichzeitig – &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Berufskrankheit – ein paar engl&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ische Vokabeln unter&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;richte. Ich k&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;anns ni&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;cht lassen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Aber das wirklich schöne ist eigentlich der derzeitige Familienanschluss. Fühle mich bei &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAoh2gOS0jI/AAAAAAAAASs/xsbL-fsKgRQ/s1600-h/Bolivien+3+La+Paz+150+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAoh2gOS0jI/AAAAAAAAASs/xsbL-fsKgRQ/s200/Bolivien+3+La+Paz+150+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5190998740744458802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Barbara und ihre&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;m Sohn &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;wie zuhause und hab sogar Spaß am Abwaschen! Nach fast 10 Monaten auf Achse ein schönes Gefühl. Inzwischen hab ich auch ein Cafe gefunden, in dem ich meine tägliche S&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;chokoladentorte inclusive Internetanschluss bekomme. Eine angenehme Routine. Könnte gerade wochenlang so weiter leben, zumal jetzt auch wirklich d&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;urchgängig die Sonne vom Himmel &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;brennt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAoiFAOS0kI/AAAAAAAAAS0/JAJBev4Zm04/s1600-h/Bolivien+3+La+Paz+155.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAoiFAOS0kI/AAAAAAAAAS0/JAJBev4Zm04/s200/Bolivien+3+La+Paz+155.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5190998989852561986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-4673116393905195999?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/4673116393905195999/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=4673116393905195999&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4673116393905195999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4673116393905195999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/heimatgefhle.html' title='Heimatgefühle'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAohowOS0iI/AAAAAAAAASk/981_8BdSHGs/s72-c/Bolivien+3+La+Paz+100+top.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-8560778037832689906</id><published>2008-04-18T20:26:00.003+02:00</published><updated>2008-04-18T20:32:24.864+02:00</updated><title type='text'>Bummel</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Auf dieser Höhe zu wandern ist schnell erschöpfend. Die Wohnung zu verlassen ist kein Problem, es geht den Berg runter, aber zurück dann doch lieber in den vielfältigen Gefährten, die enorme Höhendifferenz muss man nicht zu Fuß zurücklegen, es verkehren unzählige Busse, Taxis und Collectivos (Sammeltaxis) innerhalb von La Paz. Diese Verkehrsmittel prägen neben der fast unüberschaubaren Anzahl von Verkaufsständen mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen die Straßen und Gassen. Ein einzigartiges Gewirr. Das Stadtbild erinnert in Teilen an eine europäische Großstadt mit vereinzelten Hochhäusern, dem spanischen Kolonialviertel mit &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAjoL24sKGI/AAAAAAAAASM/6kQ9A05mnmI/s1600-h/Bolivien+2+201+top.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5190653860953991266" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAjoL24sKGI/AAAAAAAAASM/6kQ9A05mnmI/s200/Bolivien+2+201+top.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;den Regierungsgebäuden, darunter der Präsidentenpalast wo Evo morgens um 4 Uhr seiner Herkunft als Bauer treu bleibend seinen Arbeitstag beginnt (und dabei schon mal den amerikanischen Botschafter nervt indem er ihn um 5 Uhr morgens einbestellt). Drei Schritte weiter jedoch der völlige Szenenwechsel - das Indigenaviertel und dort dann das altvertraute Bild von windschiefen Häuschen, die sich den Hang hochziehen. Über allem thront der gewaltige Illimani, mit 6462 m der höchste Berg des im Osten an das Altiplano angrenzenden Gebirgszuges der Cordillera Real. Am besten gefällt mir dieses indigene Viertel, denn dort laufen besonders viele der Cholitas (so heißen die Indianerfrauen) herum mit ihren stoischen Gesichtern, ihren langen Zöpfen und ihren zig Röcken, so dass sie alle irgendwie kugelrund aussehen. Nun, sie sind es wohl auch unter den vielen Lagen Kleidung. Geniale Fotomotive, wobei das Fotografieren kompliziert ist, denn es ist absolut unerwünscht, da viele meinen, dass sie dabei einen Teil ihrer Seele verlieren, welchen man jedoch mit ein paar Bolivianos schnell wieder herstellen kann. In diesem Viertel, in der C&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAjoe24sKHI/AAAAAAAAASU/XJQVL_3k12o/s1600-h/Bolivien+2+354+top.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5190654187371505778" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAjoe24sKHI/AAAAAAAAASU/XJQVL_3k12o/s200/Bolivien+2+354+top.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;alle Linares, der sogenannten Zaubergasse, sitzen sie, mit von Wind und Wetter zerfurchten Gesichtern, vor ihren kleinen Verkaufsständen mit allerlei Pülverchen – bolivianisches Viagra, Kräutern, Elixieren, eingelegten Tieren, die Krankheiten und böse Geister vertreiben sollen. Wer mag kann eingelegte Lamaembryos kaufen, die nach dem Glauben der Indios beim Neubau eines Hauses, in alle vier Ecken eingemauert, den Bewohnern Glück bringen sollen. Das Bild: Abendaussicht aus dem Wohnzimmer.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-8560778037832689906?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/8560778037832689906/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=8560778037832689906&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/8560778037832689906'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/8560778037832689906'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/bummel.html' title='Bummel'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAjoL24sKGI/AAAAAAAAASM/6kQ9A05mnmI/s72-c/Bolivien+2+201+top.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6261712582904252269</id><published>2008-04-17T22:06:00.002+02:00</published><updated>2008-04-17T22:16:05.130+02:00</updated><title type='text'>La Paz</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Aufbruch in die Berge, erneut in die Höhe. Dem Wettergrau entfliehend steige ich in den Flieger nach La Paz– sicherer und außerdem relativ streiksicher (man weiß nie so genau wer gerade streikt, heute die Post, morgen die Security, uebermorgen die Busgesellschaften). Im Landeanflug auf La Paz sieht man jedoch eigentlich nur El Alto, eine im Grunde inzwischen eigenständige Stadt, die sich noch oberhalb von La Paz in rasanter Geschwindigkeit ausbreitet und wo sich der Flughafen befindet, übrigens der höchstgelegene Zivilflughafen d&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAeu7W4sKEI/AAAAAAAAASA/T5oQXyMarGs/s1600-h/Bolivien+2+052.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5190309430346655810" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAeu7W4sKEI/AAAAAAAAASA/T5oQXyMarGs/s200/Bolivien+2+052.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;er Welt. Um abzuheben müssen die Flieger hier eine wesentlich längere Strecke zurücklegen als in normalen Höhen. La Paz selbst liegt zwischen 3000 und 4000 Metern. Und dann der große Luxus: ich werde am Flughafen von Barbara abgeholt. Großes Hallo und Freude. Bei mir gesellt sich das übliche Gaga-Gefühl auf dieser Höhe dazu. Bekomme das Grinsen nicht aus dem Gesicht, Hoehenluft ist der absolute Stimmungsaufheller fuer mich. Auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt dann eine spektakulaere Aussicht ueber den Talkessel, in dem La Paz liegt. Links und rechts sind ganze Stadtviertel in den Hang gemeisselt. Barbara selbst wohnt am Berg mit phantastischem Blick auf das Tal, in dem sich die Stadt La Paz entlangzieht. Nach dem Ankommen die Erkundung der Stadt. Das Leben spielt sich hier auf der Straße ab und es wird alles verkauft, was man sich vorstellen kann. Die netten Indianerdamen in ihren prächtigen Trachten und den Bowlerhüten bevölkern sämtliche Straßen in der Innenstadt, bruzzeln in ihren Kochutensilien Mahlzeiten, darunter angefaulte Kartoffeln, eine Spezialität, die gar nicht mal so übel schmeckt wie sie klingt. Ich komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und habe plötzlich das Bedürfnis einzukaufen. Winterklamotten brauche ich sowieso und so schlage ich zu. Die Preise: ein Witz. Jacke, 2-5 Euro, Fleecejacken, zwei Euro, Handschuhe ein Euro (absurd, ich kaufe Handschuhe!). Es ist unglaublich und man kommt noch nicht mal auf die Idee zu handeln, weil sowieso schon alles fast umsonst ist. Eine schöne Stadt, von der es die Tage ganz bestimmt noch mehr Bilder gibt. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6261712582904252269?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6261712582904252269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6261712582904252269&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6261712582904252269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6261712582904252269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/la-paz.html' title='La Paz'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAeu7W4sKEI/AAAAAAAAASA/T5oQXyMarGs/s72-c/Bolivien+2+052.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-1367261478021790836</id><published>2008-04-16T18:00:00.000+02:00</published><updated>2008-04-16T18:02:02.429+02:00</updated><title type='text'>Verpflegung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Eigentlich mache ich heute nichts anderes als die bolivianische Mikrobenwelt zu erkunden. Das macht man am besten mit einer Überdosis Essen. Immer rein damit und siehe da: alles geht gut und ich kann keinerlei Änderungen feststellen. Das mag daran liegen, dass die Esskultur hier der brasilianischen ähnelt, deren Mikrobenangriffe ich ja schon bestens abgewehrt habe. Alles ist sehr Hamburger-, Pizza-, Fleisch- und Fettlastig. Und wie schon erwähnt sehr preiswert. Zudem muss hier irgendwann einmal eine ganze Horde Konditoren eingefallen sein, deren Geschäfte nach wie vor existieren. Massenhaft Torten und Kuchen stehen zum Verkauf bereit und natürlich kann ich nicht widerstehen. Die Hauptstadt der Torten. Fast den ganzen Nachmittag sitze ich bei Kaffee und Kuchen in den Cafes und lasse es mir bei einem Buch gut gehen, denn eine Mischung aus Regen und Wolken lädt sowieso nicht großartig zum Entdecken der Stadt ein. Amüsant ist die Preispolitik hier. Erfragt man einen Preis, so kann man den Verkäufern geradezu ansehen wie sie eigentlich wie aus der Pistole geschossen den Preis nennen möchten, den die Bolivianer zahlen, dann jedoch in letzter Sekunde kurz innehalten, den Fakt, dass ich Tourist bin berücksichtigen, abwägen und, bevor das Mundwerk in Betrieb genommen wird, schnell noch den Preis nach oben korrigieren. Nun, immer noch bezahlbar.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-1367261478021790836?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/1367261478021790836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=1367261478021790836&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1367261478021790836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1367261478021790836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/verpflegung.html' title='Verpflegung'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-28396262421703108</id><published>2008-04-15T17:46:00.001+02:00</published><updated>2008-04-15T17:49:30.420+02:00</updated><title type='text'>Santa Cruz</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SATOO24sKDI/AAAAAAAAAR4/iNWXNkkSORE/s1600-h/Brazil+7+Rest+Brasil+124.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5189499425284433970" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SATOO24sKDI/AAAAAAAAAR4/iNWXNkkSORE/s200/Brazil+7+Rest+Brasil+124.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Wahl des Hotels ist gelungen. Von einem kolonialen Innenhof, der wild begrünt ist gehen alle Zimmer ab. Preis für ein Zimmer: 6 Euro. Alles hier ist unglaublich billig – erst recht wenn man gerade aus Brasilien kommt. Ein komplettes Mittagessen gibts für 2 Euro, manch Snack für 10 cent. Der Hit sind die beiden Tukane, die hier als Haustiere leben, ab und an mit unter die Dusche kommen oder neben einem beim Frühstück sitzen und mit ihren Riesenschnäbeln von den Tellern klauen. Wozu habe ich eigentlich diese Tortur im Pantanal auf mich genommen? Wo ich hier doch entspannt eine Speicherkarte nach der anderen füllen kann? Bei Rückkehr gibts Tukanbilder satt – in allen Lebenslagen. Nach einem Erholungsschlaf und ausführlichen Instruktionen wie man verhindert ausgeraubt zu werden gehts auf Erkundung. Santa Cruz ist eine hübsche alte Kolonialstadt, die überhaupt nicht wie die größte Stadt (1.3 mio) des Landes wirkt – man streitet sich hier darum wer denn nun die meisten Einwohner hat: La Paz oder Santa Cruz. Die Innenstadt besteht überwiegend aus eingeschossigen Kolonialbauten, deren Dächer auf Säulen gestützt häufig den Bürgersteig überdecken. In den so entstandenen Säulengängen sitzt alle paar Meter eine hübsch traditionell gekleidete ältere Dame mit ihrem mobilen Kiosk und bietet alles mögliche feil. Viele Schuhputzer offerieren ihre Dienste. Rund um den Hauptplatz gibts die üblichen Modegeschäfte, wie man sie auch in anderen Teilen der Welt findet. Eine charmante Stadt mit charmanten Menschen, sieht man mal von dem Herrn ab, der sich mir eher unkonventionell nähert. Aus heiterem Himmel stürmt ein offensichtlich verwirrter Mann auf mich zu und rammt seinen Kopf in mein Gesicht. Meine Brille ist vollständig verbogen und mein Adrenalinspiegel weit über normal. Die Nase ist aber noch heil – geniale Knautschzone, die ich da besitze. Einigermaßen schockiert verziehe ich mich in mein Hotel zu meinen Tukanen und versuche den Brillenklumpen wieder in eine nutzbare Form zu bringen – Brillenorigamie.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-28396262421703108?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/28396262421703108/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=28396262421703108&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/28396262421703108'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/28396262421703108'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/santa-cruz.html' title='Santa Cruz'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SATOO24sKDI/AAAAAAAAAR4/iNWXNkkSORE/s72-c/Brazil+7+Rest+Brasil+124.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6829368682078808218</id><published>2008-04-14T20:32:00.003+02:00</published><updated>2008-04-14T20:41:21.213+02:00</updated><title type='text'>Bolivien</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAOlDW4sKCI/AAAAAAAAARw/mUcACKMsmH8/s1600-h/DSC01616.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5189172672762488866" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAOlDW4sKCI/AAAAAAAAARw/mUcACKMsmH8/s200/DSC01616.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Vollständiger Szenenwechsel. 10 Km gehts über gut asphaltierte Straße zur Staatsgrenze, nicht ohne, dass ich mit meiner kleinen temporären Reiseschicksalsgemeinschaft vorher am städtischen Busbahnhof einen Ausreisestempel abgeholt habe, denn das muss man an diesem brasilianischen Grenzpunkt merkwürdigerweise inlandig machen. Selbst ohne die bolivianische Flagge und die Beschilderung bemerkt man allein am Straßenbelag, dass das Land gewechselt hat: Schotterpiste. Die Einreise verläuft unspektakulär, man wird irgendwie registriert und wir bekommen sogar einen Einreisestempel. Vor die Wahl gestellt wie lange ich denn bleiben möchte wähle ich lieber die volle Dosis von 90 Tagen. Sonst wärens 30 geworden. Man weiß ja nie. Wahrscheinlich habe ich damit das Tagespensum an Aufenthaltstagen für diesen Grenzpunkt erreicht, denn zwei weitere Reisende, die wir am Bahnhof wiedertreffen, bekommen kurz nach uns keinen Einreisestempel mehr. Den gäbe es erst wieder morgen hier oder in Santa Cruz oder sonstwo. Ein eher laxer Umgang mit Einreisenden. Nun heißt es warten und so liegen wir vor dem Bahnhof im Gras und lassen die neuen Eindrücke auf uns wirken. Es versp&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAOklW4sKBI/AAAAAAAAARo/n88wzJ7OS8c/s1600-h/DSC01650.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5189172157366413330" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAOklW4sKBI/AAAAAAAAARo/n88wzJ7OS8c/s200/DSC01650.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;richt interessant zu werden. Lauter halbhohe Gestalten, die Bolivianer sind sehr klein, wuseln herum und sind spannend anzuschauen. Die Frauen tragen zum großen Teil traditionelle Gewänder. Röcke, Schürzen, manch eine ein Wickeltuch und hin und wieder auch eine mit dem berühmten Bowlerhut. Viel neues fürs Auge und die Wartezeit vergeht wie im Flug. Pünktlich wird der Zug betreten und meine Befürchtung bewahrheitet sich: 3-Sterne-Eisfach, wie immer. Selbst das wenige Warme, was ich besitze und vollständig trage, lässt mich in dieser Nacht frieren. Vermutlich wieder mal Programm, damit man sich ob der Sicherheit des Zuges nicht allzuviele Gedanken machen kann. Um die Betäubung zu vervollständigen läuft ein Video mit der bolivianischen Version von Ernst Mosch bzw. der Original Oberkrainer. Scheußliche Volksmusik, die nur noch dadurch getoppt wird, dass der Kameramann offensichtlich besoffen war und ständig vor und zurückzoomt, so dass es dem Zuschauer ebenso schwindlig wird wie ihm zum Zeitpunkt der Aufnahme. Der Zug trägt den Beinamen „tren de la muerte“ und das ganz offensichtlich berechtigt. Es schaukelt als befände man sich auf dem Rummel in einer Krake. Links, rechts, hoch, runter und wieder zurück schleudern wir. Eine Wanderung zum „Restaurant-Waggon“ gerät da schnell zur mordsgefährlichen Wegstrecke, zumal man über eine halboffene Brücke zwischen den Waggons laufen muss und diese durch die Schaukelei ich schätze mal bis zu 30 cm Höhenunterschied sowie ein ebensolches Maß an Abweichungen nach links und rechts aufweisen. Nie zuvor habe ich mich in einem Zug gefühlt wie auf einem Schiff bei extremstem Wellengang. 640 Km in 16 Stunden, wobei bestimmt noch einmal 300 Km an Auf- und Abbewegungen hinzukommen. Vollständig fertig, mit schmerzenden Knochen und verrenkten Gliedmaßen kriechen wir jedoch ansonsten unversehrt in Santa Cruz aus dem Zug. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6829368682078808218?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6829368682078808218/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6829368682078808218&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6829368682078808218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6829368682078808218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/bolivien.html' title='Bolivien'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAOlDW4sKCI/AAAAAAAAARw/mUcACKMsmH8/s72-c/DSC01616.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-2584216287331962376</id><published>2008-04-13T02:42:00.009+02:00</published><updated>2008-04-13T03:04:06.637+02:00</updated><title type='text'>Im Vogelpark Walsrode</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;E&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFbHW4sJ-I/AAAAAAAAARQ/VT6hseiX084/s1600-h/Brazil+6+Pantanal+4+138+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFbHW4sJ-I/AAAAAAAAARQ/VT6hseiX084/s200/Brazil+6+Pantanal+4+138+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5188528427668088802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;in wenig war mir die letzten Tage ja schon langweilig geworden und meiner Kamera auch. Da bin ich froh über die Entscheidung ins Pantanal zu fahren. Ohne wirklich viel zu wissen begebe ich mich nach Empfehlungen Mitreisender in ein riesiges Sumpfgebiet, schätze mal so um die 500 Kilometer lang, in der Nähe &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;der bol&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ivianischen Grenze. Etwa 300 Kilometer östlich der Stadt Campo Gr&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ande&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; geht es rechts ab über Schotterpiste auf einem LKW mitten in den Sumpf. Die Fahrt ist sehr sättigend. Öffnet man ein p&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;aar Sekunden den Mund, so ha&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;t man ungefähr drei Kilo Insekten intus und ich frage mich ob das die Vollpension sein soll für die nächsten Tage. Die Luft ist schwarz von Libellen, Mücken und sonstigem Stechgetier, welches ich gar nicht benennen kann. Artenvielfalt ist doch was wunderbares. Ein Paradies für die Vogelwelt – Nahrung im Überfluss. Über den Wassern geht spektakulär die Sonne unter. Auf&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; der Fazenda – Estancia auf portugiesisch – angekommen gehen die Überraschungen nahtlos weiter. Ein Wildschwein erfreut sich an den Neuankömmlingen und schubbert sich fleißig den Rücken an den ganzen neuen Travellerbeinen. Ein knallroter A&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ra flattert ungeniert über unseren Köpfen, Falken hüpfen über den &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFbt24sJ_I/AAAAAAAAARY/cUNCMHCOqWI/s1600-h/Brazil+6+Pantanal+4+157+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFbt24sJ_I/AAAAAAAAARY/cUNCMHCOqWI/s200/Brazil+6+Pantanal+4+157+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5188529089093052402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Rasen und über allem liegt ein Mordsgezeter der Vogelwelt. Wow! Ich bin im Vogelpark Walsrode angekommen und gehe mich schon auf den nächsten Morgen freuend ins Bett, sehr früh, denn draußen bei den Moskitos ist es nicht auszuhalten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der Morgen startet gleich mit einer Wanderung durch die&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Sümpfe. Mein festes Sch&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;uhwerk kann ich bereits nach 10 Minuten ausziehen. Wir waten bis zu den Knien durch Wasser und Modder. Heißen&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Modder – Lufttemperatur an die 40°C. Ganzkörperfango – ob ich das bei der Krankenkasse einreichen kann? Welches Getier sich wohl gerade dort unten an meinen Zehen labt? Die Schlange, die uns in den Weg springt, ist es wohl nicht. Okay, das ist wohl so im Sumpf, aber beruhigend ist es nicht. Habe mich ja gerade damit abgefunden, dass die Moskitos auf die Modemarke Autan abfahren. Je mehr Autan, desto mehr Mücken. Die Firma Bayer sollte schleunigst ihren Werbeslogan überarbe&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFaJ24sJ7I/AAAAAAAAAQ4/JLmnxYBNxio/s1600-h/Brazil+4+Pantanal+2+110+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFaJ24sJ7I/AAAAAAAAAQ4/JLmnxYBNxio/s200/Brazil+4+Pantanal+2+110+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5188527371106133938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;iten. Die No-Label Marken sind nicht ganz so beliebt bei den Blutsaugern. Man entwickelt irgendwann so eine Scheißegal-Haltung. Angeblich soll es hier weder Malaria, Gelbfieber noch Dengue geben. Also stecht, ihr Biester! Über den Wassern schwirrt es nur so – und zwar vor lauter Vögeln. Störche (etliche Art&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;en), Ibisse (tausende), kleine Vögel, grüne Papage&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ien, Kormorane in allen Ausführungen, große Vögel, Aras in rot, grün und blau, Tukane mit ihren wunderschönen gelborangenen Riesenschnäbeln und was weiß ich wie all die anderen Vögel genannt werden. Eine riesige Vogelvoliere allerdings ohne Netz – um die 500 Arten leben dauerhaft im Pantanal. Wieder etwas was meinem Erfahrungsschatz bisher gefehlt hat. Aber auc&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;h am Boden und in den Bäumen lebt es. Alle paar Meter raschelt und bewegt sich etwas. Ich sehe mein erstes Gürteltier in freier Wildbahn, Wildschweine, Waschbärfamilien (gut, die könnte ich auch in Kassel sehen) und die weltgrößte Ratte/Hamster. Etwa 75 cm groß. Den Namen hab ich vergess&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;en, muss mir dringend ein Buch über die Tierwelt Braziliens kaufen. In den Bäumen verschiedene Affenarten, deren Männchen beängstigende Laute von sich geben. So eine Art Brüll-Stöhnen. Was immer die dort oben treiben mögen&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFZYm4sJ6I/AAAAAAAAAQw/nKgb-YEn76A/s1600-h/Brazil+3+Pantanal+217+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFZYm4sJ6I/AAAAAAAAAQw/nKgb-YEn76A/s200/Brazil+3+Pantanal+217+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5188526524997576610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;. Angeblich Revierverteidigung. 4 Stunden Spaziergang und &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;kein Ende in Sicht im Hinblick auf neue Tiere. Leider sehen wir keinen Ameisenbaer, wie gern haette ich meine Fotosammlung um ein Bild eines Familienmitglieds der blauen Elise aus Paulchen Panther komplettiert. Mittagessen und weiter gehts am Nachmittag bei einer Bootsfahrt über einen Fluss um die Ecke. Angekündigt ist Schwimmen im Fluss. Aber in WELCHEM? Doch nicht etwa in demselben, an dessen Ufer Kaimane rasten! In dem die Leute in den anderen Booten nach Piranhas fischen!!! Doch! Zeit für meine zurückhaltende Seite. Ich beobachte das Spektakel zunächst, kann meine Neugier dann aber doch nicht zügeln und schwimme wie die anderen auch im Fluss oder besser lasse mich auf dem Autoreifen treiben, immer darum bemüht meine Extremitäten eher oberwassrig zu halten, das beste Teil sowieso, aber auch&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; alle anderen Gliedmaßen – man weiß ja nie. Vor allem weiß man nicht ob der Kaiman, der drei Meter von mir entfernt dahingleitet, ein Opfer der globalen Bildungsmisere ist und gar nicht weiß, dass er Menschen nicht angreift. Mal ganz abgesehen von den Piranhas. Nichts passiert, außer, dass einige der mitreisenden Belgierinnen angesichts des nahen Kaimans dermaßen in Panik und Gekreische ausbrechen, dass ich mir keine Sorgen mehr ob eines Angriffs machen muss – das hält der stärkste Kaiman nicht aus – in mordsmäßiger Geschwindigkeit zieht er von dannen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ta&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;g zwei beginnt mit einem Ausritt hoch – oder besser halbhoch – zu Ross. Gemächlich spazieren wir durch die Wildniss, sehen jedoch bis auf die allgegenwärtigen Mücken keine Tiere. Die verziehen sich frühzeitig angesichts der aufziehenden Kavallerie. Zum Nachdenken schön, zum Schauen nicht so lohnenswert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFa5G4sJ9I/AAAAAAAAARI/l9IDAfRJZ4o/s1600-h/Brazil+5+Pantanal+3+145+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFa5G4sJ9I/AAAAAAAAARI/l9IDAfRJZ4o/s200/Brazil+5+Pantanal+3+145+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5188528182854952914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Spannender dann wieder der Nachmittag. Wieder auf den Fluss zum Piranha-Fischen. Und sogar erfolgreich. Sie beißen prächtig und ich ziehe drei etwa 25 cm lange aus dem trüben Wasser. Angesichts ihres Gebisses wirds mir nachträglich mulmig bei dem Gedanken, dass ich am Vortag mit diesen entzückenden Biestern gemeinsam schwimmen war. Die Zähne sind messerscharf und ich erfahre, dass unsere Führer gestern durchaus darauf geachtet haben ob wir irgendwo bluten, denn in diesem Fall finden Piranhas selbst Menschen leck&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;er und greifen an. Weniger klug dann ins Piranhabecken zu steigen. Es ist also doch kein Märchen, dass Piranhas auch ne ganze Kuh in kürzester Zeit vertilgen können. Aber sie selbst schmecken sehr lecker – es gibt sie zum Abendessen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der letzte Tag beginnt vor dem Aufstehen – ein Sonnenaufgang, mal was neues. Auf den Bildern sieht er &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;aus wie ein Untergang, naja, trotzdem schön. Eine letzte Jagd nach Großaufnahmen von einem Tukan, diesem mit großem Abstand schönsten Vogel hier, doch leider auch sehr scheu, so dass ich mich mit den etwas kleinere&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;n Aufnahmen vom Vortag begnügen muss.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Fazit dieser drei Tage. Es ist unglaublich was man so alles in freier Wildbahn zu sehen bekommt und im Hinterkopf herrscht durchgängig der Gedanke, dass das eigentlich gar nicht geht. Solche Vögel gibts doch nur im Zoo.... Zudem eine sehr angenehme&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFaWW4sJ8I/AAAAAAAAARA/PbvBHCZAwhU/s1600-h/Brazil+4+Pantanal+2+278+top.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFaWW4sJ8I/AAAAAAAAARA/PbvBHCZAwhU/s200/Brazil+4+Pantanal+2+278+top.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5188527585854498754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Reisegesellschaft – die echten Langzeitreisenden aus aller Herren Laender.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;So faellt der Abschied suess-sauer aus. Einerseits bin ich froh den Mueckenhorden zu entkommen, andererseits etwas traurig, denn es waren gewaltige drei Tage, die mir ein wenig von der verlorenen Energie der vorangegangenen Wochen zurueckgebracht haben. Nun bin ich schon wieder weitergezogen und befinde mich in Corumba, einer kleinen brasilianischen Stadt an der bolivianischen Grenze, von der aus ich morgen nach Bolivien und mit dem Nachtzug nach Santa Cruz fahren werde. 15-18 Stunden Knochenbrecherfahrt. Also: Morgen gibts schon wieder keinen Blog, aber dann hoffentlich wieder regelmaessiger....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-2584216287331962376?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/2584216287331962376/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=2584216287331962376&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/2584216287331962376'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/2584216287331962376'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/im-vogelpark-walsrode.html' title='Im Vogelpark Walsrode'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/SAFbHW4sJ-I/AAAAAAAAARQ/VT6hseiX084/s72-c/Brazil+6+Pantanal+4+138+top.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6836604246277996585</id><published>2008-04-09T14:57:00.002+02:00</published><updated>2008-04-09T15:00:16.881+02:00</updated><title type='text'>Abgetaucht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nu bin ich in Campo Grande und starte heute auf eine Sumpftour. Nee, nicht mit Caipirinhas, sondern mit Piranhas und weiteren wilden boesen Tieren. Enttaueschenderweise sind die Piranhas noch nicht online, so dass ich mich wohl erst wieder am Sonntag melden werde.&lt;br /&gt;Also, kleine Blogpause.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6836604246277996585?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6836604246277996585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6836604246277996585&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6836604246277996585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6836604246277996585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/abgetaucht.html' title='Abgetaucht'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-148077191018015788</id><published>2008-04-09T02:24:00.000+02:00</published><updated>2008-04-09T02:26:27.659+02:00</updated><title type='text'>Weiter gehts</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ich tue mich schon sehr schwer derzeit Entscheidungen zu treffen. Eigentlich würde ich Rio doch auch ganz gerne mal bei Sonne erleben, aber laut Wetterbericht , der bisher immer stimmte, wird das so schnell nichts. Außerdem ist das Hostel, wie berichtet, ja nicht gerade dazu geeignet sich dann eben auf dem Zimmer auszuruhen und in Ruhe etwas zu lesen. Also fix Flug und Unterkunft in Campo Grande gebucht, Internet ist schon klasse, und ab gehts ins Pantanal, einem riesigen Sumpfgebiet im Westen Brasiliens. Zum Flughafen gibts einen Bus direkt vom Strand an der Copacabana und man muss sich einfach irgendwo hinstellen und den richtigen Bus anhalten, Haltestellen gibts nicht. Angenehme Regelung.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Problematisch ist es in Brasilien jedoch immer in einen Bus hineinzukommen. Beim Fahrer gibt es immer ein viel zu klein geratenes Drehkreuz, durch das sich zu quetschen schon ohne Gepäck selbst für Normalgewichtige fast unmöglich ist. Es dauert meist eine Ewigkeit bis sich Leute mit Koffer oder Rucksack dort hindurch gequält haben. Aber was macht man nicht alles im Namen der Sicherheit. Ich vermute jedenfalls, dass diese der Grund für diese Sperre sein soll. Ansonsten sind die&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Busfahrer hier allesamt helldriver. Durch die Stadt mit 80-90 Sachen – kein Ding. Es wird gerast auf Teufel komm raus. Mit ein Grund warum ich lieber fliege.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der Flughafen in Rio erscheint ziemlich provinziell, dunkel, grau und ziemlich hässlich. Das wird jedoch von der Flughafenansagerin ausgeglichen indem sie so spricht wie diese einschlägigen Werbesendungen, die in Deutschland nachts auf den Privatkanälen laufen. Eine hocherotische, leicht rauchige, weibliche Stimme haucht und flüstert ins Mikrophon, dass der und der Fluggast doch bitte zu dem und dem Flieger kommen soll. Man hat unweigerlich das Bild einer nicht gerade üppig gekleideten, die Lippen gespitzten Dame, die sich lässig auf ihrem Stuhl vor dem Mikro räkelt, vor Augen. Ich bin mir sicher, dass alle männlichen Fluggäste dieser Aufforderung umgehend und mit Freuden nachkommen. Bei den weiblichen bin ich mir da nicht so sicher. Vielleicht hat der VW-Betriebsrat auch einfach zu lange dieser Stimme gelauscht?! Wer weiss....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-148077191018015788?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/148077191018015788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=148077191018015788&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/148077191018015788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/148077191018015788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/weiter-gehts.html' title='Weiter gehts'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6437511394524577460</id><published>2008-04-08T15:08:00.000+02:00</published><updated>2008-04-08T15:10:06.175+02:00</updated><title type='text'>Rundgang</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Im Hostel werde ich wahnsinnig. Von morgens um 8 bis nächsten Morgen 2 Uhr läuft ununterbrochen Musik in Diskothekenlautstärke. Man will hier anscheinend gleichzeitig Disse spielen, damit die Bewertung der Gäste bei hostelbookers im Internet in der Rubrik „fun“ möglichst auf 100% hinausläuft, vergisst dabei jedoch, dass der Urgedanke eines Hostels eben auch ist: Schlafen! Und das ist trotz der Ohrstöpsel, bis zum Anschlag reingedrückt, nicht möglich. Da fällt der Rest der Bewertung auf dem Internetportal eben entsprechend negativ aus. Wirklich das Schlimmste was ich je an Unterkunft hatte. Aber diese jungen Hüpfer finden das anscheinend cool. Sie sehen zwar nichts von Rio, denn gefeiert wird ausschließlich im Hostel und am nächsten Tag fehlt die Energie sich vor die Tür zu bewegen, doch der Eindruck von Rio wird später sein: wow, absolute Partystadt. Und gar nicht gefährlich. Dass die Party genauso gut in Wanne Eickel hätte stattfinden können ist dabei egal. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;So treibts mich trotz Müdigkeit und Dauerregen hinaus in die Stadt – egal, bloß raus aus diesem Irrenhaus. Vermuteter Vorteil bei Regen: die Verbrecher sind alle zuhause geblieben und ich kann mich mal in abgeschiedenere Gegenden herumtreiben. So stiefel ich los und erkunde heute das Rio, welches ganz am Anfang da war. Sehr schöne Straßenzüge mit historischen Bauten, die allerdings ziemlich heruntergekommen sind, aber wie schon in Sao Paulo angemerkt, erst in diesen Vierteln wird es bunt, erst hier macht die Stadt den Eindruck, dass sie exotisch ist. Ganz so menschenleer wie vermutet ist es allerdings nicht. Die Gestalten auf der Straße machen tatsächlich wenig Mut auf meinem Spaziergang und einige Male, bin ich hysterisch?, lege ich einen Gang zu. Nach einigen Kilometern schließlich im Zentrum angelangt säumen so halbe Hochhäuser die Straße, das Bankenviertel. In den Eingängen reihen sich die Obdachlosen, die Vergessenen dieser Gesellschaft, wesentlich mehr als schon in Copacabana gesehen. Das trübt das Bild von dieser Stadt schon sehr. Mir fallen wieder diese extremen Gegensätze auf und ich bin unschlüssig welches Bild bei mir überwiegt – die Schönheit oder die Hässlichkeit der Armut allerorten.....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6437511394524577460?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6437511394524577460/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6437511394524577460&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6437511394524577460'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6437511394524577460'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/rundgang.html' title='Rundgang'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-8584044682950147811</id><published>2008-04-07T15:52:00.002+02:00</published><updated>2008-04-07T15:53:32.615+02:00</updated><title type='text'>Uffm Zuckerhut</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R_onRUzgghI/AAAAAAAAAQo/hurPP2FWClk/s1600-h/Brazil+2+Rio+260.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R_onRUzgghI/AAAAAAAAAQo/hurPP2FWClk/s200/Brazil+2+Rio+260.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5186501099466555922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Da isser nun also, der sagenumwobene, spektakuläre, viel gepriesene Berg, auf den seit Anfang des 20. Jahrhunderts die Touristen pilgern. So auch ich. Und trotz des übel schlechten Wetters ist das ein aufregender Moment. Rio liegt in Wolken, die Seilbahn fährt jedoch und kostet gleich mal 15 Euro. Aber dieser Hügel ist schon ein Muss. In zwei Etappen, erst auf den vorgelagerten Rücken und dann auf den eigentlichen „Hut“ fährt die Bahn und der Ausblick macht jeden einzelnen Cent wett! Von hier oben wird mir klar warum so viele Reisende, die ich unterwegs traf, diese Stadt als die schönste Stadt der Welt beschrieben haben. Sie ist es! Selbst im Regen. Man blickt aus ca. 400 Metern Höhe auf eine Hügel- und Lagunenlandschaft mit Stränden und im Hintergrund wacht über all dem die&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Christusstatue, eingehüllt von Wolken in fast 800 Metern Höhe. Stunden verbringe ich bei diesem Anblick und kann gar nicht von lassen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-8584044682950147811?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/8584044682950147811/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=8584044682950147811&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/8584044682950147811'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/8584044682950147811'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/uffm-zuckerhut.html' title='Uffm Zuckerhut'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R_onRUzgghI/AAAAAAAAAQo/hurPP2FWClk/s72-c/Brazil+2+Rio+260.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3911764668377387364</id><published>2008-04-06T14:18:00.001+02:00</published><updated>2008-04-06T14:19:46.090+02:00</updated><title type='text'>Ipanema</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der Nachbarstrand von Copacabana, den man mühelos erlaufen kann. Dort sieht es gleich noch eine Idee edler aus. Hier wohnen die trendigen wirklich Reichen der Stadt. Hostels sind seltener und auch etwas teurer. Da bleib ich mal bescheiden in meinem völlig überlauten Hostel, das sich für eine Diskothek hält und bis weit in die Nacht hinein lärmt. Schwer dabei tolerant zu bleiben, denn eigentlich dachte ich, dass Hostel vorrangig Ort zum Schlafen meint und nicht Disko. In Ipanema eröffnet sich eine wahnsinnige Szenerie. Am Ende des Strandes ragen Bergspitzen steil in den Himmel, an den Hängen ist das Stadtviertel Leblon entstanden. Am Strand keine Hübschen und Schönen – kein Wetter dafür. Großes Pech, dass ich gerade in genau der Woche in Rio gelandet bin, in der der Himmel verhangen ist und sich leider auch allzuoft die Regenschleusen öffnen. Dafür gibts in Ipanema anscheinend eine Außenstelle von Greenpeace am Strand. Genau in der Mitte weht eine Regenbogenflagge und ich hätte doch gerne bei Sonnenschein einmal die ganzen Umweltschützer am Strand gesehen. Ob die dort wohl Wale retten oder so etwas? So mäander ich jeden Tag ein Stück weiter durch die Stadt und so langsam ergibt es ein Bild. Ein sehr schönes.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3911764668377387364?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3911764668377387364/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3911764668377387364&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3911764668377387364'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3911764668377387364'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/ipanema.html' title='Ipanema'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6770489069907031499</id><published>2008-04-06T14:08:00.000+02:00</published><updated>2008-04-06T14:09:09.887+02:00</updated><title type='text'>Gegensätze</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Copacabana, das ist wundervoller Strand und traumhaft anzuschauende Berge, die steil aus der Erde in den Himmel ragen, das sind Hochhausschluchten und hin und wieder zweigeschossige kleine Häuser, das ist der rolextragende Tourist/Carioca (die Rionesen nennen sich so) und an der nächsten Straßenecke der vollständig heruntergekommene Obdachlose, der auf/unter Pappkartons nächtigt sowie der Bettler. Das sind Edelrestaurants und Saftläden allerorten, die wunderbare frische Fruchtsäfte bereiten. Dunkelhäutige und Krebsrote, Edelhotels und Absteigen, teure und billige Frisöre (bei meinem hat man anscheinend die Küchenhilfe irgendeines Steakrestaurants eingestellt – bin vollkommen entstellt). Edelboutiquen und ganze Rattennester, vermengt mit Kakerlakengeschwadern. Und das ist der Gegensatz zu dem was man sich hinsichtlich des Wetters hier so vorstellt – es ist durchgängig bewölkt und regnet wirklich jeden Abend in Strömen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6770489069907031499?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6770489069907031499/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6770489069907031499&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6770489069907031499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6770489069907031499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/gegenstze.html' title='Gegensätze'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-9077031377901326625</id><published>2008-04-04T15:27:00.002+02:00</published><updated>2008-04-04T20:31:34.078+02:00</updated><title type='text'>Copacabana</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Da prasseln sie wieder – die Eindrücke. Ubatuba mit seinen vielen Traumstränden ist ja ganz nett, doch wirklich in jeder Weise ausgestorben. Mit einem Mitreisenden gehts daher heute in DIE Stadt: Rio. Der Bus rast – ein anderer Begriff würde kaum passen – die Kurven durch die Hügel Richtung Rio. Traumhafte Landschaft – zugewucherte Hügel, teils wolkenverhangen mit vielen blühenden Bäumen auf der linken Seite, rechts immer wieder der Atlantik, eine schöne Bucht jagt die nächste. Und dann die Ankunft. Nix besonderes. Kahler Busbahnho&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R_Zz8UzgggI/AAAAAAAAAQg/ztnZZhFFTlI/s1600-h/DSC01437.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R_Zz8UzgggI/AAAAAAAAAQg/ztnZZhFFTlI/s200/DSC01437.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185459501177799170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;f ohne Metroanschluss, doch mit Zubringerbus. Muss mich erst einmal wieder darauf eichen Vorsicht walten zu lassen – ist ja wieder Stadt. Ankunft im Hostel – hübsch, wenn auch teuer, in Copacabana. Eindruck hier: Ein einziger Frisiersalon mit Fressbuden dazwischen. Alle paar Meter kann man sich die Haare machen lassen. Wo bin ich denn hier gelandet? Den Stadtteil habe ich bewusst gewählt, gilt er doch als relativ sicher, und zudem muss ich keine Überschrift „girl from Ipanema“ wählen. Dieser Stadtteil/Strand ist jedoch gleich um die Ecke. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Copacabana ist ein vollkommen überfüllter Stadtteil mit Betonschluchten, die zwischen Atlantik und Granitfelsen mit den Favelas darauf gepflanzt wurden. Die Reichen wohnen hier sowie die Touristen, ein toller Magnet also für alle möglichen zwielichtigen Gestalten, die ich bei Einbruch der Dämmerung nicht ausmachen kann. Dennoch lasse ich mein Goldgeschmeide und die Rolex im Hostel. Mein Schnupperausflug führt mich an den Strand – ewig breit – und im Hintergrund: Der Zuckerhut! Wow. Rionesen joggen mit und ohne Hund an der Strandpromenade entlang, natürlich durchgängig oben ohne. Einzelne Flaneure lassens langsamer angehen und sind doch eher auf das Sehen und Gesehenwerden geeicht. Flirtfaktor dabei: hoch. Die üblichen fliegenden Händler versuchen einem den ganzen chinesischen Kitsch anzudrehen, Sandburgenbauer stellen ihre Werke aus. Der Strand selbst ist&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;phantastisch und erstreckt sich kilometerweit links und rechts von mir. Zu so später Stunde jedoch fast entvölkert. Dennoch verweile ich und muss mir erst einmal bewusst machen wo ich gerade bin. Das will noch nicht so richtig in den Kopf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-9077031377901326625?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/9077031377901326625/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=9077031377901326625&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/9077031377901326625'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/9077031377901326625'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/copacabana.html' title='Copacabana'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R_Zz8UzgggI/AAAAAAAAAQg/ztnZZhFFTlI/s72-c/DSC01437.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7157698076606789497</id><published>2008-04-03T12:57:00.002+02:00</published><updated>2008-04-03T13:01:22.613+02:00</updated><title type='text'>Lazyday</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da stehe ich extra früh auf um einen Ausflug auf eine Insel zu unternehmen und da wird der Ausflug doch glatt abgesagt. Zu wenig Touristen und das merkt man auch. Der ganze Ort wirkt ein wenig ausgestorben. Der anschließende Spaziergang am Strand entlang entschädigt und vermittelt noch einmal die Schönheit dieser Landschaft. So richtig fürs Wandern ist es hier aber nicht angelegt. Man kommt an vielen Stellen nicht weiter. Straßen verschwinden im Nichts oder vor einer Schranke, hinter der ein geschütztes Resort liegt. Naja, dann halt wieder ein Tag mit Nichtstun am Strand verbringen und die Weiterreise planen. Nach und nach entwickelt sich eine Idee einer Route für die nächsten 2 Wochen. Schwierig sich in Brasilien zu entscheiden, denn es ist einfach ein riesiges Land mit etlichen lohnenswerten Zielen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7157698076606789497?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7157698076606789497/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7157698076606789497&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7157698076606789497'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7157698076606789497'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/lazyday.html' title='Lazyday'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6016965142792850291</id><published>2008-04-02T14:22:00.003+02:00</published><updated>2008-04-02T14:26:01.391+02:00</updated><title type='text'>Beachboy</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Okay, es ist das Paradies hier und ich habe gestern gelogen – April, April. Traumhafte Strände, nette Menschen usw. Darunter der Neu-Hostelbesitzer und seit vorgestern auch Neu-VW-Busbesitzer. Ein wenig verrückt ist er dazu und beschließt am Morgen das gesamte Hostelpersonal und Gäste an einen Surferstrand weiter nördlich zu fahren. Ich komme mir in dem weißen Uralt-VW-Bus vor wie auf einer Zeitreise. Das Motorengeräusch, original wie vor 20 Jahren, obwohl dieses alte Modell hier immer noch hergestellt wird und der meistverkaufte Kleinbus in Brasilien ist. Allerdings doch schon 11 Jahre alt und entsprechend mit Macken behaftet. Alle paar Kilometer bleibt der Bus hängen und merkwürdigerweise kann er nur rückwärts angeschoben werden. Muss am Treibstoff l&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R_N7MkzggfI/AAAAAAAAAQY/EhIAKeYDTX4/s1600-h/IMG_3886.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R_N7MkzggfI/AAAAAAAAAQY/EhIAKeYDTX4/s200/IMG_3886.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184623052001935858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;iegen, denn der Wagen fährt mit Alkohol und bei 10 Litern auf 100 Kilometern würde ich auch des öfteren liegen bleiben. Lustig, aus dem Auspuff riechts dabei nach Brennspiritus und man hat das Gefühl gleich wird gegrillt und es gibt Steaks. Wie man doch konditioniert ist... Wenn er denn mal fährt schallen aus den Lautsprechern die Beachboys und/oder Roy Orbison und spätestens jetzt hat das alles etwas von Hippie. Am Strand angekommen, findet meine erste Surfstunde statt. Nach kurzer Trockenübung gehts ins Wasser und ich übe mich in der Kunst auf dem Brett zu stehen. Gar nicht schlecht für den Anfang. Es folgen die Disziplinen gleichzeitig zu stehen und eine Welle darunter zu haben sowie dabei auch die Kraft der Welle zu nutzen und immer noch zu stehen. Und ganz wichtig: das richtige Fallen. Fast wirke ich schon wie ein brasilianischer Beachboy, wenn die Hautfarbe nicht waere :-) In die richtig hohen Wellen darf ich nicht, dort wo die ganzen Kinder (!) surfen, was meinem Wohlbefinden sicher entgegenkommt. Aber ich kann nicht umhin das zu bewundern, es sieht so einfach und lässig aus. Wieder etwas neues auf Reisen – aber in Brasilien gehört das wohl einfach dazu.... &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6016965142792850291?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6016965142792850291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6016965142792850291&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6016965142792850291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6016965142792850291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/beachboy.html' title='Beachboy'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R_N7MkzggfI/AAAAAAAAAQY/EhIAKeYDTX4/s72-c/IMG_3886.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-362747910728579046</id><published>2008-04-01T15:01:00.002+02:00</published><updated>2008-04-01T15:07:10.569+02:00</updated><title type='text'>Qualen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R_IzTkzggdI/AAAAAAAAAQI/5WWQCrobW4Q/s1600-h/Brazil+1+146.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R_IzTkzggdI/AAAAAAAAAQI/5WWQCrobW4Q/s200/Brazil+1+146.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184262532447109586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Genervt von Sao Paulo und von mir ob meiner Pennerei setze ich mich schließlich in Bewegung Richtung Norden nach Ubatuba – einem Tipp von einem Brasilianer. Dumm nur, dass der Reiseführer dazu so gar nichts sagt. Naja, wer wagt gewinnt. Mit Gesamtgepäck gehts durch die Stadt zur U-Bahn, was mal wieder aufregend ist. Hinter jeder Ecke vermute ich einen Schwerverbrecher, doch bis auf diverse merkwürdige Blicke ganz normaler Passanten geschieht gar nichts. Im Bus nach Ubatuba, ein ausgesprochen komfortabler sogar, bin ich der einzige Tourist. Los gehts durch die Vororte von Sao Paulo, relativ schlecht instandgehaltene Hütten, sieht sehr ärmlich aus. So nach und nach hügelt es. Leider ist es regnerisch und man sieht nicht so viel, aber das was zu sehen ist sieht schon einigermaßen idyllisch aus. Im Grunde die gesamten ca. 200 Km ist alles grün und hügelig.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Allmählich verlässt mich auch diese in Sao Paulo vorhandene Daueranspannung. Nachdem wir mehrere Hügel hoch und wieder heruntergefahren sind eröffnet sich ein erster Blick auf den Atlantik und von nun an gehts bergauf, bergab am Meer entlang. In Ubatuba angekommen ist das erste, was ich mitbekomme, dass sich der Ort über mindestens 20 Strände in mehreren Buchten hinzieht. Der von mir im Internet erwählte liegt praktischerweise 25 Kilometer zurück in Richtung Sao Paulo. Und Taxen sind hier nicht wirklich billig.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Aber irgendwie will das Geld ja ausgegeben sein. Und was ich dann in Lazeira Beach vorfinde ist das absolute Grauen! Nicht nur einen Strand, nein, sogar zwei. Der eine ist voller widerlicher Wellen, die einen unglaublichen Lärm machen. Direkt davor diese hässlichen grünlichen Pflanzen, die man leider so oft in den Tropen vorfindet und von denen immer diese Riesenfrüchte herunterfallen. Der Strand bevölkert von diesen komischen Menschen, die Bretter ins Wasser schmeissen und dann selbst hinterherrennen um darauf zu liegen. Schön blöd bei dem Seegang! Anstatt an den anderen Strand zu gehen, wo die Wellen nicht so hoch sind und man doch viel leichter auf einem Brett im Wasser liegen könnte. Naja, dort belästigt einen dieser fiese feine weiße Sand, der sich in sämtlichen Klamotten festsetzt und dazu diese grauenhaft grünbewachsenen Berge hinter der Bucht – ich glaube man nennt das Dschungel. Und zu allem Überfluss noch die Sonne, die die wenigen Wolken anstrahlt und dabei das schöne Grau in fürchterliche Gelb- bis Rottöne einfärbt. Ach, welch Tantalusqualen muss ich ausstehen...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-362747910728579046?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/362747910728579046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=362747910728579046&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/362747910728579046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/362747910728579046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/04/qualen.html' title='Qualen'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R_IzTkzggdI/AAAAAAAAAQI/5WWQCrobW4Q/s72-c/Brazil+1+146.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-5297904250434590976</id><published>2008-03-31T15:12:00.000+02:00</published><updated>2008-03-31T15:13:37.844+02:00</updated><title type='text'>Verpennt</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der eigentliche Grund warum ich bis zum Wochenende in Sao Paulo bleiben will ist die Großraumdisse „week“, wo man sieht und gesehen wird. Wo man alle Paulistas sieht und von allen gesehen wird. So zumindest die ganzen Empfehlungen. Also schön gemütlich in den Samstag einbiegen, lesen, Kaffee trinken, bloß nicht zu viel machen, damit ich die gestrigen Eskapaden abschüttel und fit bin für den Abend, der leider auch hier nicht vor 2 Uhr nachts los geht. Tja, und dann passiert es. Ich schlafe ein und werde ganz fit am Sonntag morgen wach! Verpennt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-5297904250434590976?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/5297904250434590976/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=5297904250434590976&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5297904250434590976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5297904250434590976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/verpennt.html' title='Verpennt'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-1362787674493507934</id><published>2008-03-29T16:20:00.002+01:00</published><updated>2008-03-29T16:24:25.120+01:00</updated><title type='text'>Die Schönen und die Reichen</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Wettertechnisch heute besser versorgt – 28°C Sonne-Wolken-Mix – meine Chance nun den großen Park anzuschauen und ein weiteres vom Mob abgekoppeltes Stadtteil. Naja, hübsch, aber nicht wirklich spektakulär mit drei Museen im Park und allerlei hochgesicherten Kleinvillen. Hier ist man unter sich mit seinen Kameraüberwachungen und Stahlzäunen. Auf der Straße genügend Polizisten mit schusssicherer Weste, was das subjektive Sicherheitsgefühl auf Vordermann bringt. Allerdings sind selbst die Polizisten hier mit Vorsicht zu genießen, da durch und durch korrupt. Die Krönung war im letzten Jahr die Aufdeckung zweier Polizeistationen, die es offiziell gar nicht gab. Dort hat man dann einfach Polizei gespielt und fleißig Gebühren für Ordnungswidrigkeiten bzw. Schmiergelder zur Verhinderung von Strafverfolgung im Verbrechensfall kassiert. ABM auf brasilianisch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Mein eigentliches Ziel heute: der Ort wo die Schönen und die Reichen hingehen – zumindest die einschlägigen. Also vorher im Hotel ruhen und aufhübschen so weit es geht. Dabei treffe ich auf dieses Wesen was sich Landsmännin nennt. Selten habe ich so punktgenau und auf Anhieb eine dermaßen große Abneigung einer einzelnen Person gegenüber verspürt – herrlich! Da sie am folgenden Tag nach Bolivien weiterreisen möchte, kommt das Thema Impfbuch (yellow book) auf, welches zur Einreise nach Bolivien nach Aussagen anderer Reisender benötigt wird um die Gelbfieberimpfung nachzuweisen. „My Yellow Book is from se GDR“ und in der DDR hätte man so etwas sowieso nie benötigt. Da hat aber jemand die letzten 20 Jahre verpennt und: Thema verfehlt! Kurzum: sie hat keine Impfung und morgen sicherlich viel Spaß bei der Einreise. Noch einmal: herrlich!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Höchst amüsiert mache ich mich also auf den Weg zur Disse – bequemerweise zu Fuß gut erreichbar. Hätte ich die Adresse nicht vorher notiert wäre das auch nicht tragisch gewesen, denn an der Ampel kriecht &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;mir eine Duftwolke in die Nase, die von einem jungen Herrn stammt, der versucht das eine oder andere Manko mithilfe einer doppelten Portion Duft – Chanel Nr 5?? – zu kaschieren. Der leicht federnde Gang – weltweit identisch – sagt mir: einfach nur folgen. Und da ist er nun, der Ort, das Mekka und sieht genau so aus wie überall auf der Welt. Davor die Schönheiten der Stadt, denn was macht man, damit ein Laden hipp und trendy ist? Man lässt die Leute warten! Eine Stunde verbringt das Diskovolk also auf der Straße bevor es hineindarf und dann aber auch erst in eine Art Vor-Lounge, die so lange Zwangs-Aufenthaltsort ist bis sie zum Brechen voll ist. Auf die eigentliche Disko mit tanzen und so darf weiterhin gewartet werden und die Herren in den dunklen Anzügen von der Security achten sehr genau darauf, dass auch ja niemand die heilige Halle zu früh betritt. Die sehen aus wie die grauen Männer aus Momo. Ich fühle mich derweil wie in einem Flughafen-Duftshop (wann geht nochmal mein Flug?) Jeder, wirklich jeder, hat in Duftwässerchen gebadet. Ein Allergiker hätte echt Trauer. Und dann ist er da – der große Moment. Die Öffnung des Tempels. Sofort voll und ohne weitere Verzögerung startet die Party. Hübsche Lokation und anscheinend derzeit wirklich angesagt. Die jungen Hübschen – man startet hier anscheinend mit 16 - der Stadt bezahlen dafür einfach so 25 Euro Eintritt ohne mit der Wimper zu zucken, alle gekleidet im neuesten Fashionlook und weiter arg duftend, jetzt angereichert mit leichten Schweißessenzen. Auf der Bühne: Gogos von der Art wie man sich die Brasilianer so vorstellt, viel Rind, mager. Dekadenz pur, fast schon ekelerregend und ich bin einfach nur froh zur „richtigen“ Seite zu gehören.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Aber scheee wars doch.....  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Wingdings;" lang="DE"&gt;&lt;span style=""&gt;:-)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-1362787674493507934?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/1362787674493507934/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=1362787674493507934&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1362787674493507934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1362787674493507934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/die-schnen-und-die-reichen.html' title='Die Schönen und die Reichen'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-8248998023086149255</id><published>2008-03-28T15:19:00.002+01:00</published><updated>2008-03-28T15:22:31.368+01:00</updated><title type='text'>Armut</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R-z_D0zggcI/AAAAAAAAAQA/uGF5jT8j2oI/s1600-h/image002.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R-z_D0zggcI/AAAAAAAAAQA/uGF5jT8j2oI/s200/image002.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5182797712375972290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Meine kleine Kamera möchte heute unbedingt mit in die Stadt und nörgelt. Nach Sichtung der Lage in den letzten 48 Stunden erlaube ich ihr schließlich mitzukommen, doch die große bleibt definitiv im Hotel. Damit erhöht sich der Schwierigkeitsgrad um eine Stufe. Heute mal mit einer Wertsache durch die Stadt streifen. Na, ganz so schwierig wirds dann doch nicht, denn ein heftiges Tropengewitter fesselt mich an ein Straßencafe, in dem der nächste Roman an die Reihe kommt. Da ich viel Zeit hier eingeplant habe ist das unproblematisch einen Regen-Lesetag einzulegen. Als es dämmert verspüre ich nicht so große Lust noch weiter umherzuwandern und es wird ein früher Abend im Hotel, wo ein Niederländer Zuflucht vor seiner brasilianischen Schwiegermutter, anscheinend ein echter Teufel, genommen hat. Er lebt seit 10 Jahren in Sao Paulo und berichtet mir ein wenig über das Leben hier. Das, was überall beschrieben wird, ist wohl, auch wenn ich das in den Straßen nicht sehen kann, Tatsache. Abends gibt es im Fernsehen eine Sendung, in der die Verbrechen des Tages berichtet werden. Meist aus den Favelas, den Armenvierteln, doch vereinzelt auch aus anderen Gebieten, wenn der „Abfall“ – O-Ton des Niederländers – aus den Favelas in die ansonsten sicheren Stadtteile hineinschwappt. Eine Wortwahl, die mich doch sehr verwundert, hier jedoch anscheinend normal ist. Auf die Frage warum man hier in dieser wichtigsten und reichsten Wirtschaftsmetropole von Südamerika nicht auf die Idee kommt, dass man als Superreicher, von denen es hier Unmengen gibt, vielleicht besser leben könnte wenn man das Geld, was für Sicherheit (als Reicher bewegt man sich hier ausschließlich per Hubschrauber) aufgewendet werden muss, in soziale Projekte und Bekämpfung der Armut steckte, wird auf die Mentalität verwiesen. Nach dem 2. Weltkrieg wanderten meine Landsmänner und –frauen mithilfe der katholischen Kirche nicht nur nach Argentinien, sondern eben auch verstärkt nach Brasilien aus. Diese neue Bevölkerungsgruppe, ausgestattet mit viel Geld, das in den Jahren zuvor beiseite geschafft worden ist, startete hier dann wirtschaftlich sehr erfolgreich durch. Die „spezielle“ Einstellung anderen Rassen gegenüber hat man hier einfach weiter kultiviert. Im Süden des Landes gibt es komplett deutsche Kleinstädte, in einer davon ein Gebäude in Form eines Stahlhelms der Landser. Im Übrigen sind auch viele Japaner nach dem 2. Weltkrieg nach Brasilien ausgewandert, von denen hier so viele herumlaufen, dass man sich mitunter in Japan wähnt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Vor diesem Hintergrund beginnt man zu verstehen warum die Favelabewohner so drauf sind und wundert sich fast, dass es wohl noch ehrliche Menschen dort gibt. Und deren Leben ist dann richtig schwer. Bei einer Arbeitslosigkeitsrate von um die 50% gibt es keine große Wahl und die pure Not zwingt die Menschen in jede noch so schlecht bezahlte Arbeit.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-8248998023086149255?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/8248998023086149255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=8248998023086149255&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/8248998023086149255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/8248998023086149255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/armut.html' title='Armut'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R-z_D0zggcI/AAAAAAAAAQA/uGF5jT8j2oI/s72-c/image002.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7211426987737751786</id><published>2008-03-27T14:34:00.000+01:00</published><updated>2008-03-27T14:35:04.920+01:00</updated><title type='text'>Mit Orientierung...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;...&lt;span style="" lang="DE"&gt;geht es alles gleich viel besser. Inzwischen habe ich von einem größeren Hotel einen wunderbaren Stadtplan ergattert und komme in dieser Riesenmetropole ganz gut zurecht. Neue Städte zu erkunden macht Spaß, wenn es auch zu Beginn erst einmal etwas frustrierend ist, wenn man so überhaupt nicht weiß wo man sich befindet. Dabei klingelt jedoch beständig die Warnung im Kopf, dass man möglichst nicht offen im Stadtplan blättern soll, damit man nicht als ortsfremd geortet wird. Gar nicht so einfach. In meinem Rucksack – nestel ich also herum und lerne immer wieder die nächste Teilstrecke auswendig. Im Grunde ist das immer wie ein Puzzlespiel. Was soll man zu Sao Paulo so sagen? Ich kann mich nur wiederholen: eine riesige Betonwüste, etwa 40 x 80 Kilometer in den Ausmaßen und entsprechend verpestet. Direkt über einem sieht man noch blauen Himmel, der am Horizont in ein Gelb-Oker übergeht. Staus sind normal, der öffentliche Nahverkehr brummt und schafft es dennoch kaum die Massen von A nach B zu bewegen. In den Stoßzeiten schaut man in den vollgestopften Bussen in lauter gequälte Gesichter. Der „Paulista“, wie sich die Einheimischen hier nennen, nimmt es aber gelassen und erträgt die Qualen mit großer Gelassenheit. Gottseidank verlasse ich mich lediglich auf mein Schuhwerk und erkunde so die Gegend um Consolacao, meinem Stadtteil und gleichzeitig Bankerviertel. Relativ idyllisch und gefühlt sicher läuft man durch Magistralen und kleinere Straßen. Überall Polizei, über die man sich echt freuen kann. Und die sehen so aus als würden sie im Notfall auch etwas unternehmen. (Muss man, um hier Polizist zu werden, eigentlich einen Schönheitswettbewerb gewinnen?) Keine billig bezahlten Parkwächter in Sicherheitsuniformen. Krass sind die Gegensätze, wenn man auch nur etwas weiterläuft. Das Straßenbild ändert sich komplett. Die Häuser nicht mehr in Hübschbeton wie man es in allen Ländern der Welt vorfindet, sondern etwas älteren Datums im Kolonialstil. Keine Polizei mehr und auch keine Menschen mehr in Anzügen mit Laptoptasche umgeschwungen. Wirkt etwas beunruhigender hier, da wesentlich mehr heruntergekommene Menschen die Straße bevölkern, gleichzeitig aber endlich so etwas wie Exotik. Eine Hühnerschlachterei, Wäschereien, Läden, bunt! Die Menschen: eher weiß bis gemischt, hin und wieder ein Schwarzer darunter. Bin halt noch im Süden des Landes. Im Norden, so lese ich, kehrt sich dieses Verhältnis um. So taste ich mich nach und nach durch die Stadt und habe weiterhin nicht den Eindruck, dass es hier so viel anders ist als in anderen Städten. Man kann sich fast wohl hier fühlen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7211426987737751786?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7211426987737751786/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7211426987737751786&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7211426987737751786'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7211426987737751786'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/mit-orientierung.html' title='Mit Orientierung...'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3885479506312503595</id><published>2008-03-26T16:38:00.001+01:00</published><updated>2008-03-26T16:38:52.546+01:00</updated><title type='text'>Sao Paulo, zweiter Teil</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Nun versuche ich mal den gestrigen Tag in eine ausführlichere Form zu pressen. Nachdem Achim abgereist war habe ich mich noch ein wenig in Buenos Aires wohlgefühlt. Die Stadt ist wirklich wunderbar und vor allem auch deswegen angenehm, weil die Sucherei und Orientierung dort nicht mehr nötig war. Etwas, was sehr entspannend wirken kann. Insofern war ich dann tatsächlich auch wieder höchst aufgeregt was den „Ausflug“ nach Brasilien betrifft. Der Reiseführer ist da nicht so ergiebig und wenn, dann stehen da doch recht beunruhigende Dinge drin. Im Internet – nicht besser: viele schlimme Berichte über die Kriminalität in Sao Paulo. Aus der Ferne wirkt das dann quasi allgegenwärtig und innerlich bin ich auf meinem Weg zum Flughafen in Buenos Aires schon auf ein Bürgerkriegsgebiet eingestellt und eigentlich nur noch die Frage offen bleibt ob ich schon auf dem Weg vom Flughafen im Taxi oder erst im Hotel ausgeraubt werde. Nichts dergleichen geschieht. Sicher, ich werde ausgeraubt in der Taxe, aber lediglich finanziell und vollständig legal, denn es ist wirklich die teuerste Taxifahrt meines Lebens. Der Taxifahrer: nicht wirklich so wie man sich die Menschen hier vorstellt. Freundlich ausgedrückt: er ist etwas fülliger, so dass er den Gurt nicht um seinen Adoniskörper geschwungen bekommt. Zur Tarnung ist der Gurt denn nur gelegt, nicht geschnallt – auch mal was für nen neuen James Bond Film. Die 25 Kilometer in die Stadt staut es sich so dahin und ich schlafe ein (zwei Stunden Fahrt!). Allerdings nicht lange, denn der „junge“ Mann hat nen heißen Fahrstil, was den Adrenalinhaushalt wieder auf Touren bringt und mich zum Anschnallen bewegt. Selbst im Stau kann man rasen. Wieviel Motorradfahrer er letztlich fast ins Jenseits befördert – ich komme mit dem Zählen nicht mehr hinterher. Der gesamte Weg in die Stadt ist Beton. Den Namen schönste Stadt bekäme Sao Paulo sicherlich nicht, aber dennoch eröffnen sich schöne Ansichten. Vom Flieger aus sah man bis zum Horizont Betonwüste mit vereinzelten Hochhausinseln. Das alles in einer leichten Hügellandschaft. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;In der Stadt finde ich dann relativ problemlos ein Hotel für mein Budget, allerdings nicht direkt im Zentrum, sondern nur angrenzend. Erstes Orientierungsstündchen mit der Hotelangestellten, die lediglich portugiesisch spricht und den Plan, den sie mir aushändigt auch nicht lesen kann, dafür aber ganz entzückend witzig drauf ist. Schon ein Ding, dass sie selbst nicht in der Lage ist ihr eigenes Hotel auf dem Plan zu finden. Der Kioskverkäufer ist ebenso wenig fähig sich auf dem mir verkauften Plan zu orientieren. Was ihn nicht daran hindert es zumindest zu versuchen. Mit einer Mordsgeduld, die mir völlig abgeht sucht er und erklärt er und sucht er und erklärt er und findet: NICHTS!. Auf gut Glück, gefühlte 3 Stunden später, enter ich einen Bus ins Zentrum und alles wird gut – ich komme an. Dort erwarte ich wieder jeden Augenblick überfallen zu werden, das Geld in den Socken drückt schon, aber die in Frage kommenden Räuber laufen alle als lebende Litfasssäulen herum. Jede Menge Männer in Lumpen gehüllt tragen Schilder mit Werbung mit sich herum. Ein absurdes Bild. Menschen sind anscheinend billiger als ein Stahlgestell. Das ist sowieso mein Eindruck. Das Leben hier ist enorm teuer – fast das Niveau von Europa, Anteil haben aber unglaublich viele Menschen nicht und man fragt sich wie diese Menschen hier bei einem Mindestlohn von um die 100 Euro über die Runden kommen. Wahrscheinlich Programm, denn so können die sich eine Fahrt mit der U-Bahn nicht leisten und die ist entsprechend sicher. Gefühlt und gelesen. Aber voll ist sie und groß. Im Minutentakt fahren die Züge ein und man schiebt so mit. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Und schließlich lerne ich in einem Cafe einen Amtskollegen kennen, der hier in Sao Paulo an einer staatlichen Schule arbeitet, der mich erst einmal aufklärt wo ich relativ sicher hingehen kann und wo ich mich abends besser nicht blicken lasse. Anscheinend war meine Hotelwahl was die Gegend betrifft sehr gut, denn dort könne man auch abends herumlaufen. Und tatsächlich – ich komme, nunmehr den U-Bahn-Plan im Kopf – sicher um Mitternacht zuhause an und habe den ersten Tag gut überstanden. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Es war sehr, wirklich sehr aufregend und schön sich bewusst zu machen, dass ich jetzt in diesem vielgepriesenen Land Brasilien bin!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3885479506312503595?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3885479506312503595/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3885479506312503595&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3885479506312503595'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3885479506312503595'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/sao-paulo-zweiter-teil.html' title='Sao Paulo, zweiter Teil'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-4774752026719198420</id><published>2008-03-25T20:02:00.001+01:00</published><updated>2008-03-25T20:07:11.364+01:00</updated><title type='text'>Sao Paulo</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Das war jetzt ein aufregender Tag, der frueh beginnt und immer noch nicht zuende ist. Also zunaechst einmal: mir geht es gut, wenn ich auch ein wenig muede bin. Der Flug war kein Problem und die Stadt ist schon ueberwaeltigend. Mehr hinsichtlich der Groesse und der vielen neuen Eindruecke als hinsichtlich der Schoenheit. Aber ich habe auch noch nicht so viel gesehen. Im Moment bin ich bei meinem ersten Schnupperausflug ins Zentrum. Dummerweise habe ich mich bei der Wahl des Hotels schwer vertan. Ich dachte es sei im Zentrum, aber falsch gedacht. Auswaerts, was das Problem mit sich bringt sich irgendwie durchzufragen. Vieles aus dem Spanischen ist da sehr hilfreich, doch sind meine Faehigkeiten die Antworten zu verstehen sehr beschraenkt, da ich wirklich so gut wie gar kein Portugiesisch verstehe. Aber alle Weg fuehren ins Zentrum und so hocke ich hier in der Fussgaengerzone, was gottseidank eine weltweit genutzte Erfindung ist, und schau mal was ich von hier aus so an Informationen bekomme. Die wichtigste wird sicher sein wieder den richtigen Bus hinaus zu bekommen. Ein gutes hat die Lage meines Hotels: es ist sicher dort und die Leute laufen ganz normal mit ihren Taschen herum. Versucht man sich vorher ueber Brasilien und insbesondere ueber Sao Paulo zu informieren, so kann man schon etwas aengstlich werden. Ueberall ist von Gewalt und Ueberfaellen die Rede. So renne ich nun ohne Geldboerse herum und habe ueberall an mir Geld verteilt. Linke Socke, rechte Socke – die Uebertragung von Fusspilz laeuft hier naemlich nicht ueber Schwimmbaeder oder Fitnessstudios, sondern ueber Geldscheine! Das fuers erste. Alles halb so schlimm.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-4774752026719198420?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/4774752026719198420/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=4774752026719198420&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4774752026719198420'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4774752026719198420'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/sao-paulo.html' title='Sao Paulo'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-9119519751660056665</id><published>2008-03-24T17:01:00.000+01:00</published><updated>2008-03-24T17:02:05.230+01:00</updated><title type='text'>Osterrummel</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Fühlte ich mich nicht schon zuhause in Berlin – Buenos Aires wäre die Alternative. Eine Stadt, in der es leicht ist sich wohl zu fühlen. Mit einem schönen Zentrum, mediterranen Temperaturen und San Telmo, dem Kreuzberg dieser Stadt, worüber mein Ghostwriter der letzten Tage schrieb, dass die Portenos dieses Viertel meiden würden, was jedoch beim Blick auf die Straße am Ostersonntag überhaupt nicht nachvollziehbar ist. Die Straßen sind gepackt voll von Osterspaziergängern, die das große Angebot des riesengroßen Kunstmarkts bestaunen oder einfach nur in den zahlreichen Straßencafes Platz nehmen. Ach hätte ich doch mehr Platz in meinem Rucksack – ich würde den ganzen Tag kaufen. So springt nur eine Kette raus. Ich verbringe den ganzen Tag draußen – die Temperaturen sind wieder in einem angenehmen Bereich – beobachte die Straßentänzer, die Künstler, die Marktstände und die Menschen und merke gar nicht wie der Tag vergeht. Ein Ostertag im Herbst.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-9119519751660056665?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/9119519751660056665/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=9119519751660056665&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/9119519751660056665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/9119519751660056665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/osterrummel.html' title='Osterrummel'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-280802339451867992</id><published>2008-03-23T16:03:00.001+01:00</published><updated>2008-03-23T16:06:11.730+01:00</updated><title type='text'>Abschied...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;...feiert man am besten indem man chic Essen geht. Gesagt, getan. Und es wird wirklich chic. Leckere Gerichte, die für BA-Verhältnisse massiv teuer sind, doch mit dem ultrastarken Euro derzeit gar kein Problem, aus meiner Sicht ist der Verfall des Dollars natürlich genial und könnte noch ne Idee weiter gehen. Peinlich sind nur diese deutschen Touristen, die eine 300 Peso Rechnung mit der Kreditkarte bezahlen und dann kein Wechselgeld für das Trinkgeld parat haben. Also legen wir den letzten 2-Pesoschein hin und stehlen und davon. Was die Bedienung animiert hinterhergerannt zu kommen und nochmals darauf hinzuweisen, dass das Trinkgeld in der Rechnung nicht enthalten ist, mir den Geldschein zurückzugeben und ansonsten noch einen schönen Abend zu wünschen. Das argentinische Temperament ist sehr fordernd. OBERPEINLICH! Achim hat sich schon mal um die Ecke verzogen und ich mit meinen Basalkenntnissen der Sprache darf das ausbaden. Anschließend laufen zwei Rotlichtköpfe durch die Straße und es bedarf mehrerer alkoholischer Getränke um die Scham abzuschütteln. Noch einmal gemeinsam ins Nachtleben schnuppern – das einschlägige Leben ist schon sehr uniform – und dann naht am Samstag auch schon der Abschied. Nach 6 Wochen, die ich jetzt gemeinsam mit Freunden gereist bin, ist mir schon ein wenig blümerant. Plötzlich wieder ein Mangel an Konversation, alleine planen usw. Muss ich mich erst einmal daran gewöhnen, jetzt wo ich frisch daran erinnert wurde, dass es in Deutschland durchaus Gruende fuer eine Rueckkehr gibt. Ein wenig melancholisch verbringe ich den Tag in diversen Straßencafes und starte einfach die Planung für das nächste Land. Die Blümeranz (Hauptwort von blümerant??) steigert sich angesichts der vielen negativen Berichte über Brasilien, aber ich nehme das mal so hin und mache mir dann selbst ein Bild vor Ort. Am Dienstag gibts jedenfalls einen frühen Flug und dann schau ich mal. Der Rest des Tages vergeht mit Schlafen und Frieren – ja, es ist ziemlich frisch geworden und allein deshalb ist die Abreise vonnöten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-280802339451867992?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/280802339451867992/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=280802339451867992&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/280802339451867992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/280802339451867992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/abschied.html' title='Abschied...'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-1861745955285871503</id><published>2008-03-22T05:50:00.001+01:00</published><updated>2008-03-22T05:54:41.565+01:00</updated><title type='text'>Futbol, son locos los Argentinos</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Zum Abschluss meiner Reise darf ich noch einmal ueber ein Thema schreiben, bei dem Juergen wahrscheinlich sowieso nicht auf die Idee kommen wuerde, sich gross drueber auszulassen, wo eine ganze Nation zur Hysterie neigt. Ueber nichts kann man einfacher ins Gespraech kommen in Suedamerika als ueber Fussball. Waehrend wir in Chile auf dem zentralen Fischmarkt noch mit&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ollen Kamellen wie Beckenbauer und Rummenigge angequatscht &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R-SQ-EzggbI/AAAAAAAAAP4/PZp0Ltuiozs/s1600-h/DSC01445.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R-SQ-EzggbI/AAAAAAAAAP4/PZp0Ltuiozs/s200/DSC01445.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180424867498983858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;wurden, liegt den Argentiniern dann doch noch der eher die naehere Vergangenheit im Magen, naemlich der 30.6.2006, Berliner Olympiastadion Elfmeterschiessen und der ominoese Zettel von Lehmann.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Gestern musste Juergen das Fussballspiel der suedamerikanischen Championsleague (Copa de las Libertadores) zwischen Colo Colo (Santiago de Chile, Platz 13 der Clubweltrangliste) und Boca Juniors (Buenos Aires, Platz 5 der Weltclubrangliste) ertragen, zum Glueck nur im Fernsehen. Welch ein Drama, Boca hat 0:2 verloren, der Starspieler Riquelme musste verletzt ausgewechselt werden und es gab auch 2 rote Karten. Riquelme ist sowieso einger der wenigen Nationalspieler, die noch in Argentinien spielen, der Rest ist fast vollstaendig in Europa engagiert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Eine verrueckte Legende ist natuerlich auch Diego Maradona. Bei einem Gespraech mit Einheimischen habe ich mal was von dem Brasilianer Diego von Werder Bremen erzaehlt, der Clubname war zwar noch ein Begriff, aber es gibt nur einen Diego, so wie wir in Deutschland nur einen Rudi Voeller kennen. Also Diego spielt immer noch und bewegt seine vielen Kilos ueber den Rasen. So auch neulich in Bolivien, als er die bolivianische Fussballvereinigung unterstuetzt hat, die im Clinch mit der FIFA liegt, weil sie ihre Heimspiele auf 3600 Meter ueber dem Meer austragen und den Gegnern regelmaessig die Puste ausgeht. Auch hat er sich neulich ueber den iranischen Praesidenten Mahmud Ahmadinedschad ausgelassen nach dem Motto „Die Feinde meiner Feinde muessen meine Freunde sein“ und nach dem Umweg ueber George Bush kann er das Oberhaupt der Iraner also nur lieben. Hat wohl doch etwas zuviel Kokain geschnupft.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Zurueck zum Club Atlético Boca Juniors, sie haben ihr Stadium liebevoll Bonbonera getauft und so sieht es auch aus mit steilaufsteigenden Raengen wie die Lagen einer Bonbonschachtel. Die Vereinsfarben wurden uebrigens zufaellig gefunden, die Gruendungsmitglieder konnten sich nicht einigen und so verabredete man, dass es die Farben der Fahne des ersten vorbeifahrenden Schiffs sein sollten und das besagte Schiff kam aus Schweden, also blau-gelb.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Das Viertel ist ansonsten ziemlich runtergekommen. Die Touristenmeile mit den bunten Häusern, Andenkenverkäufern und Tangotänzern ist schon arg ueberlaufen und quietschebunt. 50 Meter weiter duempeln im alten Hafenbecken alte Kähne und dieses &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;„Maul“ (spanisch fuer boca) hat erheblichen Mundgeruch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Drei Wochen volles Programm durch Chile und Buenos Aires gehen langsam dem Ende zu, jetzt kann Juergen erstmal wieder relaxen, hoffentlich kommt dann der literarische Esprit fuer den Blog auch wieder und ich darf nach 3 Wochen Hochsommer (von einigen kalten Naechten und Morgen in den Anden abgesehen) in den deutschen Winter zurueck, der dem Fruehling zur Zeit noch nicht richtig weichen will. &lt;/span&gt;Gracias para este tiempo en común! Fue una experiencia fantastica in América del Sur, quiero mas!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-1861745955285871503?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/1861745955285871503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=1861745955285871503&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1861745955285871503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1861745955285871503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/futbol-son-locos-los-argentinos.html' title='Futbol, son locos los Argentinos'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R-SQ-EzggbI/AAAAAAAAAP4/PZp0Ltuiozs/s72-c/DSC01445.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-1022457053255291466</id><published>2008-03-21T02:40:00.001+01:00</published><updated>2008-03-21T02:42:41.501+01:00</updated><title type='text'>San Telmo (contribución número dos del huésped Achim)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R-MSUkzggaI/AAAAAAAAAPw/Idjatz2Z1fw/s1600-h/Tangotaenzer.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R-MSUkzggaI/AAAAAAAAAPw/Idjatz2Z1fw/s200/Tangotaenzer.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180004141092602274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;  &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Heute treffen sich die Deutschen im Stadtteil, von dem mein TimeOut-Fuehrer sagt: „Tourists love San Telmo; porteños, as a rule, do not.“ Wir haben uns mit Markitos (urspruenglich mal Berlin, aber inzwischen eher in Lateinamerika anzutreffen) verabredet, der hier in Buenos Aires in einem Kooperationsprojekt bei einem freien Radio arbeitet. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Das Viertel liegt zwischen dem alten Hafen, La Boca, und dem Stadtkern und ist von alten Handelshaeusern aus dem 19 Jahrhundert gepraegt, die groeßtenteils unter Denkmalschutz stehen. Es war ueber die Jahre ziemlich runtergekommen (deshalb auch der schlechte Ruf bei den Einheimischen), von hier waren unter anderem die Leute bei den Epidemien nach Recoleta gefluechtet. Inzwischen lebt es wieder auf, so haben sich offensichtlich alle Antiquitaetenhaendler Argentiniens auf einer Straße angesiedelt, in der Calle Defensa. Daneben gibt es noch einige Klamottengeschaefte, Cafés und Straßenhaendler fuer Schmuck und schon stroemen die Touristen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Am Plaza Dorrego kaempfen diverse Cafés um&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;die Gunst der Touristen und die Tauben sind so abgebrueht, dass sie auch durch heftige Scheuchbewegungen nicht davon abzuhalten sind, den Cafégaesten die Leckerbissen vom Teller zu klauen. Straßenverkäufer verkaufen die argentinische Motz (Hecho), Socken und verteilen Werbezettel fuer Prostituierte. Das Angebot hieß zwei fuer 30 Pesos (6 Euros) und wir fragten uns, was damit eigentlich gemeint war. So genau wollten wir es dann jedoch doch nicht wissen. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Es gibt auch mehrere Museen, das Museo de Arte Moderno, das Museo del Traje (Anzugmuseum), das Museo del Cine und kurioserweise auch ein Gefaengnismuseum, das letztere allerdings nur Sonntags geoeffnet. Offensichtlich arbeiten die Angestellten in der Woche im Strafvollzug...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Tango kommt eigentlich urspruenglich aus La Boca, aber auch San Telmo hat einige Tangokneipen mit Shows fuer die Touristen, es gibt sogar ein Tangokathedrale und rechtzeitig zu unserem Aufbruch zeigt sich auch ein Tanzpärchen auf dem Plaza Dorrego.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-1022457053255291466?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/1022457053255291466/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=1022457053255291466&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1022457053255291466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1022457053255291466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/san-telmo-contribucin-nmero-dos-del.html' title='San Telmo (contribución número dos del huésped Achim)'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R-MSUkzggaI/AAAAAAAAAPw/Idjatz2Z1fw/s72-c/Tangotaenzer.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3541671342952191985</id><published>2008-03-19T23:53:00.002+01:00</published><updated>2008-03-19T23:58:51.702+01:00</updated><title type='text'>EVITA: No llores por mí, Argentina!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R-GankzggZI/AAAAAAAAAPo/X_5R7uldFRI/s1600-h/DSC01341.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R-GankzggZI/AAAAAAAAAPo/X_5R7uldFRI/s200/DSC01341.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179591051138072978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;   &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Also, Juergen hat keine Lust: Buenos Aires und seine Portenos verschlagen ihm den Atem und der literarische Esprit ist wie weggeblasen, da muss Achim einspringen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Obwohl, den Vorschlag fuer die heutige Tagesgestaltung hatte „El jefe de este blog“ ja noch, naemlich Evita, die Ikone Argentiniens, genauer gesagt María Eva Duarte de Perón. Sie liegt auf dem Friedhof in Recoleta, das ist der Stadtteil, wo wir untergekommen sind. Das Grab ist leicht zu finden, denn alle Touristen pilgern zu ihrem Grab, man folgt einfach dem Strom. Auf dem Friedhof liegen auch noch viele andere argentinische Beruehmtheiten, aber mit den Namen auf dem Plan koennen wir nicht viel anfangen, das Kapitel Geschichte im Reisefuehrer haben wir wohl nicht so ganz so intensiv gelesen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Die Franziskaner (Convento de los Padres Recoletos) haben den Friedhof und die dazugehoerige Kirche gegruendet und auch dem ganzen Stadtteil seinen Namen gegeben. Ich weiss aber auch nicht genau, ob dass nun die zurueckgezogenen Padres waren oder aber die Padres, die viel gesammelt haben. Der Stadtteil wirkt jedenfalls, als ob hier viel Geld gesammelt wurde. In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts zogen sich die Reichen nach Recoleta zurueck, um sich vor den Gelbfieber- und Choleraepidemien zu schuetzen. Alle wichtigen Botschaften, Banken und teuren Geschaefte liegen in Recoleta.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Aber zurueck zu Evita: Als uneheliches Kind einer Koechin kam sie mit 15 Jahren nach Buenos Aires, arbeitete als Model, Radiomoderatorin und Filmschauspielerin und lernte dann den richtigen (?) Mann kennen, den spaeteren Praesidenten Juan Peron. Sie setzte sich fuer die Armen und das Frauenstimmrecht ein und wurde deshalb von vielen abgoettisch verehrt und natuerlich auch von den herrschenden Schichten und Militaers gehasst. Tragischerweise erkrankte sie im jungen Alter an Gebaermutterkrebs, auch&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;deutsche Spezialisten konnten ihr nicht helfen. Sie starb 1952 mit 33 Jahren. Der Leichnam nahm eine abenteuerliche Reise ueber Mailand und Madrid und fand erst 1976 in Recoleta seine Ruhe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Wir froenen also auch dem Personenkult. Die Idee eine Blume ans Grab mitzunehmen, wird aber vom Jefe strikt zurueckgewiesen. Auch das Museo Evita wird ihm zu viel, wo noch einmal ordentlich aufgetragen wird. Noch schnell ein paar Devotionalien fuer José gekauft und dann reicht es auch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3541671342952191985?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3541671342952191985/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3541671342952191985&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3541671342952191985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3541671342952191985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/evita-no-llores-por-m-argentina.html' title='EVITA: No llores por mí, Argentina!'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R-GankzggZI/AAAAAAAAAPo/X_5R7uldFRI/s72-c/DSC01341.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-1922803709407781162</id><published>2008-03-18T14:24:00.002+01:00</published><updated>2008-03-18T14:27:17.349+01:00</updated><title type='text'>Chile</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ist landschaftlich ein unglaublich vielfältiges Land. Die Gletscher- und Berglandschaften im Süden, die Hochebenen, die Vulkane, die Wüsten, die Strände. Alles wunderschön und absolut lohnenswert. 3 Wochen reichen bei weitem nicht. Die Menschen sind sehr sehr nett und im Gegensatz zu Argentinien versteht man sie wenigstens, denn es wird nicht genuschelt. Was die Sicherheit betrifft haben wir keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht. Allerdings schwebt so ein gewisses Gefühl einer potentiellen Bedrohung immer mit, bedingt durch die ständigen Warnungen der Chilenen man solle sich doch sehr vorsehen. Auch die Geschichte eines Mitreisenden, der am ersten Tag in Santiago ausgeraubt wurde beruhigt nicht gerade. Naja, wie gesagt, uns ist es gut ergangen. Selbst meine Sonnenbrille, gestern im Taxi verloren, wurde mir nach einem Telefonat wieder übergeben. (Mein erstes Telefonat!) &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Heute geht es wieder nach Buenos Aires zurück und ich freue mich schon sehr – ist doch Buenos Aires so etwas wie mein neues Basislager geworden.  Und ich muss sagen, dass die Argentinier, was Liebenswürdigkeit betrifft doch noch etwas besser als die Chilenen abschneiden. Eher ein Gefühl, als dass ich es beschreiben könnte. Also Freude zurückzukehren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-1922803709407781162?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/1922803709407781162/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=1922803709407781162&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1922803709407781162'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1922803709407781162'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/chile.html' title='Chile'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6238172080836373220</id><published>2008-03-17T00:10:00.005+01:00</published><updated>2008-03-17T00:15:25.536+01:00</updated><title type='text'>Erkenntnisse</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R92peZDj5wI/AAAAAAAAAPg/2K9e4WNXi0o/s1600-h/Chile+18+San+Pedro+013.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R92peZDj5wI/AAAAAAAAAPg/2K9e4WNXi0o/s200/Chile+18+San+Pedro+013.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178481486132930306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nr. 1: Achims Führungsqualitäten lassen doch arg nach. Das wäre an den meisten Orten dieser Welt weiter kein Problem, aber hier in der Wüste? Ein unabhängiger Ausflug per Fahrrad zu einem prähistorischen Dorf etwa 7 Km von San Pedro entfernt ist der Plan, doch er endet  im Nirvana im Nichts. Der Versuch die verpasste Abzweigung durch die Wueste abzukuerzen entpuppt sich als schlechte Idee. Erkenntnis Nr. 2: Sand ist nicht gleich Sand und Erkenntnis Nr. 3: Fast jeder Sand ist nichts zum Fahrrad fahren. Welch eine Qual sich durch die Dünen zu schleppen, was ja schon ohne Fahrrad anstrengend ist. In Gedanken rationiere ich schon meinen Liter Wasser für die nächsten 5 Tage. Und zu guter Letzt Erkenntnis Nr. 4: der hin und wieder auftauchende Wunsch eventuell mal eine längere Reise nur mit dem Fahrrad zu unternehmen ist gestorben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6238172080836373220?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6238172080836373220/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6238172080836373220&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6238172080836373220'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6238172080836373220'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/erkenntnisse.html' title='Erkenntnisse'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R92peZDj5wI/AAAAAAAAAPg/2K9e4WNXi0o/s72-c/Chile+18+San+Pedro+013.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-821224766826366347</id><published>2008-03-15T18:54:00.003+01:00</published><updated>2008-03-15T19:15:21.409+01:00</updated><title type='text'>Heiss und Kalt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Zuerst eine wunderbare Nachricht: der Kreditkartenbetrug vom Februar ist zu meinen Gunsten ausgegangen, zumindest sind die Beträge alle wieder gutgeschrieben worden nachdem die polizeiliche Anzeige beim Kreditkartenunternehmen eingegangen ist. Ich muss meine Reise also nicht vorzeitig abbrechen. Sehr beruhigend, aber was macht man eigentlich ohne Onlinebanking?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Die schlechte Nachricht&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9wOEZDj5uI/AAAAAAAAAPQ/MET8WfHXJk4/s1600-h/Chile+17+Geysire+069.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9wOEZDj5uI/AAAAAAAAAPQ/MET8WfHXJk4/s200/Chile+17+Geysire+069.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178029140177315554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;: ich friere und bin müde! Was macht man im Urlaub? Man steht um 4 Uhr auf, fährt 2,5 Stunden der Welt schlechteste Schotterpiste, steht auf 4200 Metern Höhe bei Minus 5°C röchelnd und zitternd (sinnvollerweise habe ich alle warmen Klamotte&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;n vor drei Wochen auf die Heimreise geschickt, aber wer denkt bei Wüste schon an Handschuhe und Angoraschlüpper?!?) in der Dunkelheit, nur um stinkendes, kochendes Wasser zu betrachten. Tröstlich allein: wir sind nicht die einzigen Bekloppten – die halbe Besatzung der gestrigen Tour ist dabei – Amtssprache deutsch. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Mit der Dämmerung jedoch wird es wieder ein tolles Spektakel. Wir befinden uns in einem Thermalgebiet – irgendwie wieder ein besonders hohes, großes, langes oder so - und bewundern die Absurditäten der Natur. Bei diesen frostigen Temperaturen brodelt es allüberall im Boden und es steigen große Dampfsäulen in den Himmel. Bei Sonnenaufgang entwickelt sich nach und nach eine phantastische, wieder neue Ansicht. Schnell wird klar warum man dort so früh am Morgen sein muss: die Dampfwolken sind einfach wesentlich beeindruckender so lange der &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Tag noch jung und kalt ist. Eigentlich ist die Rede von Geysiren, doch von denen ist nicht viel zu sehen. Es spuckt und sprotzt ein wenig aus dem Boden, doch so richtige Fontänen sind nicht zu sehen. Aber die Dampfsäulen wiegen das alles auf. Heutiges Bildmotiv: Dampf vor So&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9wPHZDj5vI/AAAAAAAAAPY/vlEvOd_h7sw/s1600-h/Chile+17+Geysire+141.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9wPHZDj5vI/AAAAAAAAAPY/vlEvOd_h7sw/s200/Chile+17+Geysire+141.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5178030291228550898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;nne vor Berg in Dämmerung an brodelndem Schlammloch. Völlig zerfroren gehts in einen Ther&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;malpool unter freiem Himmel, bei dem die Natur jedoch die Umwälzpumpe vergessen hat. Eine &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Seite ist temperaturtechnisch eher als lau zu bezeichnen, während auf der anderen Seite, am Zufluss, so zwischen 60 und 80°C herrschen. Man muss doch sehr aufpassen, dass einem nicht die Badehose wegsengt. Insgesamt re&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;icht es zum dezenten Aufwärmen und jetzt bin ich auch im Reinen mit der Kälte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der Rückweg über die Schotterstrecke wird dadurch aufgewogen,dass es noch eine kleine „Überraschung“ zum Anschauen gibt. Wenn das jetzt wieder Flamingos sind, dann brauche ich ein Beißholz! Nein, welche Überraschung – es sind Kakteen! (also nur das kleine Beißholz) Aber ich will nicht meckern, hier sind sie in einen kleinen Canyon eingebettet, durch den ein Bach fließt, ganz apart. Nach drei Tagen Tourgemeinschaft geht heute auch unsere kleine Landsmannschaft wieder unterschiedliche Wege. War schön mit Euch, viel Spaß noch auf Reisen und beim Lesen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-821224766826366347?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/821224766826366347/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=821224766826366347&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/821224766826366347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/821224766826366347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/heiss-und-kalt.html' title='Heiss und Kalt'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9wOEZDj5uI/AAAAAAAAAPQ/MET8WfHXJk4/s72-c/Chile+17+Geysire+069.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-56625499990927595</id><published>2008-03-14T23:01:00.004+01:00</published><updated>2008-03-14T23:04:27.631+01:00</updated><title type='text'>Eitelkeiten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Flamingos sind eitel. Geahnt hab ichs ja schon länger, doch nun ist es Gewissheit. Um ihre angeberische rosa Farbe zu erhalten suchen sie sich den lieben langen Tag kleine rosa Garnelen und zwi&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9r14ZDj5sI/AAAAAAAAAPA/iHMPodM4p2A/s1600-h/Chile+15+042.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9r14ZDj5sI/AAAAAAAAAPA/iHMPodM4p2A/s200/Chile+15+042.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177721070763108034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;schendrin betrachten sie ihr Konterfei im spiegelnden Wasser. Da diese Garnelen so klein und nicht gerade effektiv sind kommen da locker 14 Stunden gründelnd in einem Salzsee zusammen. Fast die gesamte Zeit steckt da der Kopf unter Wasser. Kein Wunder, dass diese&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Vögel sich da ein ganzes Leben treu bleiben – es bleibt ja keine Zeit mehr für die Partnersuche (gibt es eine Analogie zu den Menschen? - ich sollte mir die Haare rosa färben!)&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der gemeine Reisende befriedigt seine Eitelkeit da eher mit einer überdimensionierten Kamera, für den BMW mit einem 5-Meter-Auspuff und das Avon-Köfferchen ist ja kein Platz im Rucksack. Und, siehe da, heute bin ich auf der Tour (50% Landsleute) Gruppensieger geworden. Alle bewundern diese tolle Kamera mit diesem mächtigen Objektiv und meine Brust schwillt ebenso mächtig an. Jeder weint sich bei mir aus, dass die eigene Kamera doch ach so schlechte Bilder lieferte und alle Tiere nur als Punkte&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;erscheinen. S&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;chon interessant – man braucht nur eine auffällige Kamera und schon wird man für den Megaprofifotografen gehalten (der Hauptmann von Köpenick ist weltweit anzutreffen). Muss aufpassen, dass das Fotografieren mit Automatik nicht auffällt. Immer dann wenn der blöde Blitz sich automatisch einschaltet, teils in greller Sonne, ist man entlarvt. Dann hilft nur möglichst professionell dreinzuschauen und so zu tun, als wäre eben genau dieser Kniff derjenige, der das geschossene Bild direkt auf die Titelseite der nächsten Ausgabe von National Geografic bringt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Eine weitere Möglichkeit sich in Punkto Eitelkeit zu messen ist das quartettartige „Mein Rucksack, meine Passstempel, meine Schuhprofiltiefe, meine Flohstiche, meine Ranzklamotten – Spiel“. Gewinner ist derjenige, der in allen Kategorien die meisten Treffer erzielt. Mal mehr, mal weniger findet immer auch ein kleiner Wettbewerb darin statt wer schon wann, wie oft un&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;d wie lange in welchen Ländern gewesen ist. Ach, die Menschheit ist ueberall dieselbe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ich weiß auch nicht so genau warum alle diese Gedanken mir heute auf dem Ausflug durch den Kopf schwirren, denn die Landschaft ist mal wieder in jeglicher Hinsicht dazu geeignet&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9r2EZDj5tI/AAAAAAAAAPI/d7NU5s_YoOk/s1600-h/Chile+15+162.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9r2EZDj5tI/AAAAAAAAAPI/d7NU5s_YoOk/s200/Chile+15+162.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177721276921538258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; abgelenkt zu sein. Wahrscheinlich verdrehen mir die erneute Höhe und die zum zigsten Mal b&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;e&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;suc&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;hten Flamingos den Kopf. Flamingoschwärme, gründelnd im drittgrößten Salzsee der Welt m&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;itten in der Wüste (Das ist jetzt die zweite Tierart nach den Pinguinen, die ich aus meiner „To-Do-Liste“ streichen werde), erloschene Vulkane mit und ohne Schneespitze im Hinter&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;grund, ein weiterer Salzsee, der tiefstblau vor den Anden schimmert, unendlich erscheinende Wüste und hin und wieder eine Oase zwischendrin. ICH WILL KÜHE!&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-56625499990927595?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/56625499990927595/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=56625499990927595&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/56625499990927595'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/56625499990927595'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/eitelkeiten_14.html' title='Eitelkeiten'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9r14ZDj5sI/AAAAAAAAAPA/iHMPodM4p2A/s72-c/Chile+15+042.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-543317423686883586</id><published>2008-03-14T01:59:00.002+01:00</published><updated>2008-03-14T02:09:15.643+01:00</updated><title type='text'>Atlantine</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9nQIpDj5pI/AAAAAAAAAOo/k-93Cu7h5CM/s1600-h/Chile+14+San+Pedro+198.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9nQIpDj5pI/AAAAAAAAAOo/k-93Cu7h5CM/s200/Chile+14+San+Pedro+198.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177398093517416082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gestern im Blog habe ich mich ja vertan – wir sind nicht auf dem Mars oder der Venus oder so gelandet – es ist der Mond. Jedenfalls sind wir heute auf Sonnenuntergangstour ins Mondtal und dem Tal des Todes aufgebrochen. Das Tal des Todes ist heiß, sandig und spannend im Hinblick auf die vielen bunten Felsformationen, durch die wir wandern, nachdem wir eine Monsterdüne herabgestiegen sind. Nach einer Stunde wird der Wunsch nach Wasser übergroß. Die Tourveranstalter rücken das versprochene Wasser nicht heraus – das soll die Tour wohl authentischer machen. Na toll.  Das Mondtal heißt so, weil die Landschaft dort der des Mondes sehr nahe kommt und man den eigentlichen Mond dort wunderbar über der zerkraterten Landschaft aufgehen sehen kann. Die Felsen und der Grund bestehen aus Lehm und Salz, was im Fall von Regen – der letzte größere war im Jahr 2000 für 4 Stunden – zu Auswaschungen führt und teilweise neue kleine Schluchten entstehen lässt. Dort begegne ich Atlantine – der kleinen Schwester von Atlas, dem Weltenstützer (siehe Bild). Sie übt noch an kleineren Felsformationen, die Welt ist ihr zwar nicht genug, aber immer noch zu groß und kann erst mit einem Arm stützen. Ihr Übungsgebiet ist diese Mondlandschaft. Man beachte das gestreckte Stuetzbein und die dezent in Hüfthöhe geschwungene Hand. Ist sie nicht süß in ihren Bemühungen?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der eigentliche Höhepunkt des Ausflugs ist dann der Sonnenuntergang. Auf Sanddünen und hübschen Felsformationen hocken Massen von Touristen wie die Geier mit gezückten Kameras – ein wenig erinnert das an Hitchcock - und erwarten das große Geschehen. Die Andenkette wird in ein tiefrot gefärbt, ein weiterer Tag ist zuende.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-543317423686883586?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/543317423686883586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=543317423686883586&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/543317423686883586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/543317423686883586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/atlantine.html' title='Atlantine'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9nQIpDj5pI/AAAAAAAAAOo/k-93Cu7h5CM/s72-c/Chile+14+San+Pedro+198.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7438082555650600676</id><published>2008-03-13T18:59:00.002+01:00</published><updated>2008-03-13T19:03:43.945+01:00</updated><title type='text'>Wüste</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Man hätte ja meinen können diese Überschrift wäre für die vorherigen Einträge schon angemessen gewesen, aber nein, es geht noch wüstiger. Auf dem Weg von Iquique gehts k&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;omplett durch verdörrtes Gebie&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;t zunächst nach Calama, die den Titel &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9lsB5Dj5nI/AAAAAAAAAOY/fph6qh2SPVs/s1600-h/Chile+13+Iquique+Pelikane+312.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9lsB5Dj5nI/AAAAAAAAAOY/fph6qh2SPVs/s200/Chile+13+Iquique+Pelikane+312.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177288026390521458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;„trockenste Stadt der Welt“ trägt. Ein Superlativ, den die Chinesen sicher gerne auch hätten, wo die doch immer alle Superlative für sich beanspruchen. Entsprechend ist nichts als hässliche platte verbrannt&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;e Erde zu sehen, denn die Niederschlagsmenge beträgt hier im Jahr: NULL. Das macht die Wettervorhersage hier so praktisch und gleichzeitig überflüssig. Man sendet einen Beitrag in Dauerschleife.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Faszinierend wirds erst wieder als wir von dort – leider mit 2 Stunden Verspätung (siehe Bild) -&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9lsVJDj5oI/AAAAAAAAAOg/SarqHwKXtCA/s1600-h/DSC00806.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9lsVJDj5oI/AAAAAAAAAOg/SarqHwKXtCA/s200/DSC00806.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177288357103003266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; weiter nach San Pedro de Atacama fahren. Und so eine Verzögerung hat seine Vorteile. Wir fahren mitten im Sonnenuntergang in einem Doppeldeckerbus ganz vorne oben in das Mondtal ds Todes.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Im Hintergrund andine Gipfel, schneebedeckt leicht vom Staub der Wüste verhüllt, im Vordergrund haarsträubende Kurven durch Canyons, dazwischen Felsformationen in allen Farben, was die Farbpalette im Bereich Oker-Gelb-Orange-Rot&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;so hergibt. Wie oft kann man eigentlich von Ansichten überrascht und verzaubert werden? So unwirtlich eine solche Landschaft zum Überleben ist, so beeindruckend ist es darin herumzufahren selbst mit ohne Kakteen, selbst die können hier nicht überleben. Beschreiben kann man das eigentlich nicht – siehe Bild. Dieser Planet ist eigentlich kein Planet, sondern ein ganzes Universum. Ich mache keine Weltreise mehr, sondern bin inzwischen abgehoben ins All und springe von Planet zu Planet. Mars und Venus liegen hinter mir, Saturn und alle anderen folgen...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;San Pedro de Atacama grüßt mit einem Ortsschild, auf dem die aktuelle Einwohnerzahl notiert ist – a la Lucky Luke müsste man jetzt nur noch jeden Abgang neu notieren indem man die Vorgängerzahl durchstreicht. Das jedenfalls ist so meine Assoziation. Fehlen nur noch der Bestatter und der Geier sowie die Daltons und das Bild wäre perfekt. Naja, die Geier gibts in anderer Form – Anwerber für die unzähligen touristisch zurechtgemachten Restaurants. Und die hängengebliebenen, kiffenden Rasterlocken-Schmuddellangzeitreisenden eignen sich durchaus für die Bestatterrolle, die Daltons müssen dann die Einheimischen spielen. Den kleinen Chefdalton finden wir in Form einer zur Arbeit geprügelten Kellnerin, die anderen suchen wir noch. Und doch ist es wieder ganz anders als der amerikanische Westen, eine weitere Assoziation ist die nordafrikanische Variante einer Oase. Ein ohne Frage idyllischer Ort mit ganz eigenem Charme. Man sitzt abends in einem Restaurant am Lagerfeuer und betrachtet die Sterne am Himmel. Als Städter weiß man ja gar nicht, dass es so viele gibt. Zudem gilt das Motto: „Wir sind überall“, denn erstaunlicherweise gibt es viele Schwimmer, die sich auf unserer Flussseite tummeln – im Bus, im Restaurant, auf der Straße. Dem Wohlfühlfaktor sehr zuträglich.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7438082555650600676?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7438082555650600676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7438082555650600676&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7438082555650600676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7438082555650600676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/wste.html' title='Wüste'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9lsB5Dj5nI/AAAAAAAAAOY/fph6qh2SPVs/s72-c/Chile+13+Iquique+Pelikane+312.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-2484265830303265696</id><published>2008-03-11T21:03:00.000+01:00</published><updated>2008-03-11T21:04:11.117+01:00</updated><title type='text'>Iquique</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;heißt wörtlich auf Aymara „Ort der Ruhe und Erholung“ und die Indianer, Namensgeber, haben durchaus recht mit dieser Bezeichung. Man spaziert durch eine wunderschöne Stadt mit kolonialer Architektur, fast alles in strahlendem weiß und genießt darüber hinaus die Riesenwellen des Pazifiks. Teilweise gibt es ganze Häuserzeilen im Scarlett O’Hara Stil. Auf der entgegengesetzten Seite des Ozeans wird die Stadt von einer Bergkette begrenzt, zu deren Füßen eine gewaltige Sanddüne liegt, an deren Fuß tatsächlich noch gebaut wird. Die Chilenen sind nett wie immer – ein Kellner erzählt mir ganz aufgeregt, dass er in Bottrop bis zu seinem 3. Lebensjahr aufgewachsen ist und fragt mich ob ich Benjamin Blümchen auch so toll finden würde. Tja, die Erinnerungen an Deutschland variieren eben, meine verblassen so langsam und werden nur von der Tagesschau aufrecht erhalten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ansonsten laufen in der gesamten Stadt junge Menschen mit Mülltüten als Lendenschurz und mit Schlamm eingeschmiert herum. Auf Nachfrage erfahren wir, dass es hier die Sitte gibt den Erstsemestern sämtliche Klamotten abzunehmen, die sie erst dann wiederbekommen, wenn sie genug Geld erbettelt haben und damit dann ihre Sachen auslösen können. Wär doch mal ein neues Finanzierungssystem für deutsche, chronisch klamme Studenten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-2484265830303265696?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/2484265830303265696/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=2484265830303265696&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/2484265830303265696'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/2484265830303265696'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/iquique.html' title='Iquique'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-4532935959670038672</id><published>2008-03-10T23:15:00.004+01:00</published><updated>2008-03-10T23:20:53.523+01:00</updated><title type='text'>Atemlos</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Unsere kleine Reisegemeinschaft erinnert zwischendurch an ein schlecht belüftetes Aquarium. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9Wz_JDj5lI/AAAAAAAAAOI/XwOJUykf-Yk/s1600-h/Chile+10+Cholchane+009.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9Wz_JDj5lI/AAAAAAAAAOI/XwOJUykf-Yk/s200/Chile+10+Cholchane+009.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5176241244076238418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Die Höhe macht allen arg zu schaffen. Auf 4000 Metern wird im drei zu eins Takt geatmet: 3 kurz, ein lang. Am höchsten Punkt unserer Tour reduziert sich der Takt dann auf zwei kurz und ein lang. Ein wenig kommt man sich vor wie auf einem Rentnerausflug und bekommt eine Idee vom eigenen Alter. Außer dem Dauerkopfschmerz, vereinzeltes Erbrechen, Appetitlosigkeit, Flatulenzen und allgemeiner Schlaflosigkeit passiert aber nichts wirklich schlimmes, die üblichen Höhenkrankheitssymptome eben. Zum Abendessen erscheint jeden Tag einer weniger und ich erwarte fast heute alleine zu Abend zu essen, aber &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;erstaunlicherweise quälen sich dann alle doch&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;zu Tisch. Am Sonntag befinden wir uns durchgängig auf 4000 Metern bis zum höchsten Punkt mit 4850 Metern. Da spricht dann auch niemand mehr, weil alle doch sehr damit beschäftigt sind nach Luft zu japsen. Wir fahren den gesamten Tag durch mehrere Täler auf einer Hochebene immer direkt entlang der bolivianischen Grenze. Unzählige Vulkane säumen die Strecke, vereinzelt noch leicht rauchend, Salzseen mit – wie langweilig – Flamingos darin sowie inzwischen schon fast normal gewordene Lama-, Guanaco- und Alpakaherden, die es dann immer zum Abendessen gibt. Condore, Andengänse und Enten sind noch zu erwähnen. Mehrere bildhübsche Dörfer liegen auf &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9WzcJDj5kI/AAAAAAAAAOA/1yms0QU8wtQ/s1600-h/Chile+10+Cholchane+129.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9WzcJDj5kI/AAAAAAAAAOA/1yms0QU8wtQ/s200/Chile+10+Cholchane+129.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5176240642780816962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;der Strecke und je weiter wir fahren, desto mehr verringert sich die Einwohnerzahl. Im letzten lebt dann nur noch eine ältere Dame. Das nenn ich mal sturmfreie Bude. In der Kirche Bier trinken, Stereoanlage aufgedreht und keinen störts. Wenn denn Strom vorhanden wäre.... Die Jugend zieht hier weg, was angesichts der unwirtlichen Lebensbedingungen nicht schwer nachzuvollziehen ist. Selbst im Sommer nähert sich die Temperatur nachts gefährlich der Frostgrenze. Was mich veranlasst zum Schlafen den gesamten Rucksackinhalt anzuziehen.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Zum Glück gibts im Hostel in Colchane (mit ein paar mehr Einwohnern) warmes Wasser zum Duschen und mir geht unter der Dusche der Gedanke durch den Kopf, dass wir wohl die einzigen in diesem gottverlassenen Nest sind, die diesen Luxus genießen können. Am Montag gehts gleich nach dem Frühstück wieder auf Entdeckungstour. Heute stehen als erstes Riesenkakteen auf dem Programm. Die größten dürften so an die 6 Meter hoch sein und sind einfach nur faszinierend schön wie sie da so in der Landschaft herumstehen. Fotomotive satt. Ein Hauch von Mexiko. Weiter gehts bergab vorbei an kleineren Canyons, buntgefärbten Berggipfeln und irren Felsformationen. Damits nicht langweilig wird folgt eine Landschaft, die so aussieht, als würde jeden Moment John Wayne um die Ecke geritten kommen. Und zum Schluss dann wieder richtig üble Schotterwüste. An einem Tag durchleidet mein Körper von frostigen Graden bis Affenhitze alles. Soll ja gut für die Haut sein. Noch schnell einen Geoglyph angeschaut – mit 86 Metern der größte hier, der seit etwa 1000 v.C. existiert. Diese Gestalten findet man in den Wüsten an Hügeln und sie haben einen religiösen Hintergrund. Und als Abschluss dann ein Abstecher zu den Salpetermienen, die zum Weltkulturerbe erklärt worden sind. Es sieht hier so aus als wohnte hier irgendein Westernheld und würde jeden Moment High Noon mit uns spielen. Tatsächlich sind im Bergarbeiterlager Humberstone diverse Filme gedreht worden, wie z.B. „Gone with the wind“ oder „Frankenstein“. Bis in die 60er Jahre wurde hier Salpeter abgebaut bis dann schliesslich diese Deutschen kamen und Salpeter künstlich herstellten, so dass dieses Bergwerk in der Folge überflüssig wurde. Und endlich nach 4 Tagen Dauerbeschuss mit Eindrücken sind wir in Iquique angekommen, einer mittelgroßen Stadt am Pazifik. Erholung ohne Atemnot und Staubwolken bei leichter Ozeanbrise und einem Pisco Sour.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-4532935959670038672?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/4532935959670038672/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=4532935959670038672&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4532935959670038672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4532935959670038672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/atemlos.html' title='Atemlos'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9Wz_JDj5lI/AAAAAAAAAOI/XwOJUykf-Yk/s72-c/Chile+10+Cholchane+009.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-1880222447889001971</id><published>2008-03-08T22:28:00.004+01:00</published><updated>2008-03-08T22:33:01.660+01:00</updated><title type='text'>Alpakas können sich nicht benehmen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9MFEJDj5iI/AAAAAAAAANw/adOcYXG1zcA/s1600-h/Chile+7+Putre+016.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9MFEJDj5iI/AAAAAAAAANw/adOcYXG1zcA/s200/Chile+7+Putre+016.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5175485965487302178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Die &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Viecher spucken und sie glotzen noch dämlicher als ein Lama! Rotzlümmel erhält da doch &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;gleich eine viel intensivere Bedeutung. Gut, kann ihn verstehen, dass er/sie (?) beleidigt ist, weil ich heute einen Pullover aus seiner Wolle gekauft habe und gestern an der Verspeisung seines kleinen Bruders beteiligt war, aber muss man da gleich ausfallend werden und mir ins Gesicht spucken?! Nun gut, das restliche Getier ist auch nicht angenehmer, das Lama steigt auf Kekssuche gleich mit ins Auto, die blöden Flamingos – schon wieder! - &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;fliegen zu früh weg, noch bevor ich sie im Kasten habe, so dass ich im Schlamm hinterher robben muss, was auf 4500 Metern Höhe alles andere als ein Vergnügen ist. Die Pu&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;mas haben sich versteckt, lediglich die Kanickel verhalten sich vollständig ungewöhnlich und lassen sich fast anfassen. So verbringen wir heute zu viert den Tag: auf der Jagd nach Fotomotiven, von denen hier jede Menge existieren. Das eben waren nur die Tiere, die Landschaft ist nicht minder fotogen. (noch) erloschene Vulkane prägen diese Landschaft. Wie umgekippte Trichter ragen sie bis über 6000 Meter aus dem Erdboden, um sie herum kleinere Lagunen mit allerlei Vögeln, Feuchtwiesen mit Lamas, Vicunas, Alpakas, Nandus. Heute dann wieder im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend, denn ohne Ausnahme haben wir durchgängig das Gefühl demnächst zu ersticken oder wahlweise im Schnelldurchlauf um mindestens 40 Jahre gealtert zu sein. Ein Gekeuche&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; und Gestöhne – kaum zum Aushalten. Auf dieser Höhe wird jeder Schritt zum Marathonlauf. Dieses Mal dankenswerter Weise allerdings ohne die anderen Begleiterscheinungen, die ich in Tibet hatte. Kopfschmerz und Übelkeit haben sich noch nicht gemeldet. Mag vielleicht auch an den Cocablättern liegen, die hier illegalerweise verkauft werden (wir befinden uns 5 Kilometer von der bolivianischen Grenze entfernt) und die angeblich gegen die Höhenkrankheit helfen sollen. Und alles was hilft – da kann ich doch nicht nein sagen, obwohl di&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;e nach Spinat schmecken und ich den eigentlich nicht mag. Was wäre da das&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Mutterherz glücklich – der Junge isst endlich Spinat. Na, wenn die wüsste....&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9MFk5Dj5jI/AAAAAAAAAN4/pctDSjNry2g/s1600-h/Chile+7+Putre+080.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9MFk5Dj5jI/AAAAAAAAAN4/pctDSjNry2g/s200/Chile+7+Putre+080.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5175486528128017970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-1880222447889001971?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/1880222447889001971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=1880222447889001971&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1880222447889001971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1880222447889001971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/alpakas-knnen-sich-nicht-benehmen.html' title='Alpakas können sich nicht benehmen'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9MFEJDj5iI/AAAAAAAAANw/adOcYXG1zcA/s72-c/Chile+7+Putre+016.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-8272352625773984571</id><published>2008-03-08T21:36:00.003+01:00</published><updated>2008-03-08T21:42:30.195+01:00</updated><title type='text'>Auf den Spuren der Inkas</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ich laufe erneut Gefahr mich permanent zu wiederholen und wieder einmal fehlen mir genügend Superlative all das angemessen wiederzugeben was der heutige Tag an Eindrücken gebracht hat.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9L53ZDj5hI/AAAAAAAAANo/ffUWF5mPDl0/s1600-h/Chile+5+Putre+195.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9L53ZDj5hI/AAAAAAAAANo/ffUWF5mPDl0/s200/Chile+5+Putre+195.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5175473651816064530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; E&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;s muss die Höhenluft sein wie schon in Tibet und Nepal. Von vorne: &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Wir verlassen Arica mit unserer gebuchten Tour zu zweit plus Reiseführer, der uns zunächst einen &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Einheimischenmarkt zeigt und dort mit uns Früchte einkauft. Danach, drei Straßen weiter, befinden wir uns in einer Oase, wo ebendiese Früchte teilweise auch angebaut werden. Der größere Teil der Oase ist jedoch mit teils jahrhunderte alten Olivenbäumen bewachsen. Ein kleiner Fluss plätschert durch ein Tag mit kahlen, wüsten Bergen. Und dort dann das erste absurde Erlebnis. Mittelgroße Figuren schmücken die Hänge. Sie sind entweder aus Steinen zu Bildern von Tieren (Lamas) oder anderen Figuren gelegt oder durch Einkerbungen entstanden. Um die Originale von vor 1000 Jahren handelt es sich nicht mehr, sondern man renoviert alle ein bis zwei Jahre, denn sie korrodieren recht schnell. Am Fuße eines dieser Geoglyphen-Hänge existiert ein alter Friedhof, in dem die damals hier lebenden Indianer ihre Toten beerdigt haben. Merkwürdigerweise aufrecht stehend oder sitzend mit allerlei Stoff umwickelt. Viele dieser Toten sind mumifiziert worden und einige sind beim anschließenden Museumsbesuch über die Geschichte der hiesigen Besiedlung zu sehen. Auf dem Weg zum nächsten Programmpunkt – einem Hare-Krishna-Dorf – kommt der Chef unseres Tourunternehmens mit zwei weiteren&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;- na was wohl – deutschen Touristen hinterher, die ebenfalls 4 Tage herumreisen wollen. So wird es für uns billiger. Wer erwartet Hare Krishna hier in der Wüste bei 30°C tags und knapp über Null °C nachts??? Passt so gar nicht. Aber die Erleuchtung kann man offensichtlich überall auf der Welt suchen, erst recht wenn der Oberguru dieser Häufleins Suchender ein Berliner ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ab jetzt bleibt die Tour authentisch – Riesenkakteen im Sand an den Hügeln verfrachten einen dann aber irgendwie in die Nähe von Mexiko. Es folgt ein merkwürdiges Magnetfeld, welches bewirkt, dass man den Eindruck hat auf einer ebenen Straßen zu wandeln. Verwirrend. Man geht gerade, die Optik sagt gerade, während unser Auto im Leerlauf ziemlich schnell bergab rollt. Und schließlich wandern wir nach spektakulären Ausblicken von Bergen in Schluchten und auf wüste Horizonte einen kleinen Teil des früheren Inkapfads, auf dem diese den Warenaustausch betrieben haben. Immer etwa 10 Kilometer rannte ein sportlicher Inka mit Waren und übergab diese dem nächsten wie bei einem großen Staffellauf – in die eine Richtung mit Silber, in die andere mit Fisch und anderen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Lebensmitteln. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Inzwischen befinden wir uns auf fast 3500 Metern Höhe, das Atmen wird schwerer und das Denken ebenfalls. Leicht gaga wandernd bewundern wir die Landschaft, die hier wieder ganz grün ist – wie im Frühling zwitschern Vögel dazu – betrachten weitere Kakteen und erreichen schließlich, nicht ohne noch ein fast verlassenes unglaublich idyllisches Bergdorf besichtigt zu haben, unser heutiges Ziel Putre und sind überwältigt von der schnellen Abfolge von Eindrücken, zum Schluss sogar noch mit einem tollen Sonnenuntergang über dieser Hochebene Alto Plano, kurz vor den Fünf- und Sechstausendern dieser Region. Ja, wir scheinen in den Anden zu sein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ich bin mal wieder hoch-euphorisiert und denke manchmal, dass ich vielleicht in die Berge ziehen sollte... Alles ab 3000 Metern macht glücklich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-8272352625773984571?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/8272352625773984571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=8272352625773984571&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/8272352625773984571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/8272352625773984571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/auf-den-spuren-der-inkas.html' title='Auf den Spuren der Inkas'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9L53ZDj5hI/AAAAAAAAANo/ffUWF5mPDl0/s72-c/Chile+5+Putre+195.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-5087500813091285838</id><published>2008-03-07T00:06:00.003+01:00</published><updated>2008-03-07T00:25:00.757+01:00</updated><title type='text'>Urlaub</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9B5IwDTxZI/AAAAAAAAANg/9Y-zN0s3Hnk/s1600-h/Chile+3+Arica+155.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9B5IwDTxZI/AAAAAAAAANg/9Y-zN0s3Hnk/s200/Chile+3+Arica+155.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5174769163093394834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Sommer, Sonne, Strand und Meer, dazu einen – zugegeben langweiligen - Roman. Das mag jetzt zynisch klingen, aber ich habe heute das Gefühl ich verbringe meinen Sommerurlaub am Mittelmeer oder Atlantik. Urlaub auf Reisen sozusagen, an der Adria mit Lasagne und zum Abschied „Ciao“. Kein neues Gebäude, keine neue Naturschönheit, kein Fotoapparat, kein Ausflug. Auch schön. Die Idee nochmal einen Ausflug nach Peru einzuschieben verwerfen wir am Morgen recht schnell, denn das hat hier einen ähnlichen Charakter wie in anderen Grenzregionen auch: man fährt zum billigen Shoppen ins Nachbarland – einmal nach Slubice und mit fünf Stangen Zigaretten zurück. Und um Peru kennenzulernen reicht ein Tag ganz sicher nicht. Außerdem will ich ja noch weitere Fotos machen und mir die Kamera nicht jetzt schon stehlen lassen. Dazu müsste man aber wahrscheinlich gar nicht mal so weit fahren. Gestern Abend hatte ich das erste Mal ein ungutes Gefühl auf dem Nachhauseweg. Die Straße war voller windiger Gestalten, aber es ist nichts passiert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Wir sitzen also fast den ganzen Tag am Pazifik am Strand und entspannen in der - oder besser entfliehen der extremen Sonne. Arica ist tatsächlich ein beliebter Badeort der Chilenen, mit trockener Luft, hohen Temperaturen tags (nachts dann aber ziemlich schattig) und dem kühlen Pazifik vor der Tür. Zum Sonnenuntergang dann einen Pisco Sour, das typische chilenische Nationalgetränk, wie es in der Karte heißt, was die Peruaner aber ganz sicher völlig anders sehen. Liegt Pisco doch in Peru und ist der Ort, wo dieser Schnappes seinen Ursprung hat. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-5087500813091285838?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/5087500813091285838/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=5087500813091285838&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5087500813091285838'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5087500813091285838'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/urlaub_07.html' title='Urlaub'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R9B5IwDTxZI/AAAAAAAAANg/9Y-zN0s3Hnk/s72-c/Chile+3+Arica+155.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7865912959635048042</id><published>2008-03-06T00:47:00.000+01:00</published><updated>2008-03-06T01:06:01.150+01:00</updated><title type='text'>In der Wüste</title><content type='html'>Ich habs gewusst! Irgendwann passiert es, dass ich in den falschen Flieger steige. Das zumindest ist mein erster Verdacht beim Landeanflug auf Arica im Norden Chiles. Wüste pur, so dass man sich im Anflug auf Kairo wähnt. Wo ist der Urwald? Nein nein, das ist schon alles so geplant, aber ganz so wüst habe ich es hier nicht erwartet. Wie soll man auch noch hinterherkommen, wenn alle paar Tage die Klimazone gewechselt wird. Achim landet 10 Minuten nach mir mit der Skyairlines, während ich mit der LAN geflogen bin. Merkwürdig getrennt zu fliegen und dennoch gemeinsam am Gepäckband zu stehen. Christian haben wir in Santiago gelassen, der sich nun auf seinen Rückflug morgen vorbereitet. Komm gut zurück!&lt;br /&gt;Arica ist trotz umgebender Ödnis ein ganz schmucker Ort am Pazifik, umgeben von kahlen Hügeln, mit ausgebauter Fußgängerzone – die wohl überall auf der Welt identisch sind, selbst in der Wüste. Jedoch hier mit dem Unterschied, dass ein Supermarkt keine Werbeplakate mit den Sonderangeboten ausgehängt hat, sondern zu diesem Zwecke eine Einheimischenkombo engagiert hat, die nun in spanischem Folkloregesang die Sonderangebote herausposaunt. Man stelle sich Maria und Margot Hellwig in Deutschland von nem Edekamarkt vor wie sie den Preis für ein Pfund Rinderhack jodeln.&lt;br /&gt;Dazu gibt es einige architektonische Besonderheiten. So existieren hier zwei Bauwerke, eine Kirche und ein Zollhaus, die von Gustave Eiffel – der mit dem Turm – in Paris entworfen, dort auch teils schon zusammengebaut und dann hierher verschifft wurden. Die Stahlträger in der Kirche ähnelt auch tatsächlich ein wenig den Stahlelementen des Pariser Turms. Erbaut wurde beides kurz nach dem Salpeterkrieg, in dem Chile den Peruanern diesen Landstrich und diese Stadt abgenommen haben. Eine Wunde, die vielen Peruanern noch heute Schmerzen bereitet. (Jose – wir haben den Chilenen 20 Kg Heimaterde gestohlen: Reicht das?) Die Bolivianer hats fast noch ärger getroffen, haben sie doch ihren Zugang zum Pazifik verloren, so dass die Marine noch heute auf dem Titicacasee festhängt auf tausenden Metern Höhe. Die ehemaligen Bewohner dieser Gegend sind nicht alle fort – mir erscheint es hier hinsichtlich der Menschen bunter als im Süden zu sein. Entsprechend interessanter und eben nicht so europäisch geprägt wie der Rest von Chile. Ich nähere mich meiner Vorstellung von Südamerika. Den Abend verbringen wir vor einem phantastischen Sonnenuntergang auf einem Berg – el morro - am Pazifik umkreist von Raubvögeln, die ihre Nester im Felsen haben. Herrlisch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7865912959635048042?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7865912959635048042/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7865912959635048042&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7865912959635048042'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7865912959635048042'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/in-der-wste.html' title='In der Wüste'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-4329964602170580579</id><published>2008-03-05T02:22:00.000+01:00</published><updated>2008-03-05T02:23:28.868+01:00</updated><title type='text'>Valparaiso</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ist so wie es klingt. Eine wunderbare Küstenstadt, ca. 120 Kilometer westlich von Santiago, in die uns heute ein Tagesausflug mit dem Bus geführt hat. Früher war es der Ort, an der Westküste, wo man erstmals nach Umrundung von Kap Hoorn einen Hafen anlaufen konnte, d.h. bevor der Panama Kanal gebaut wurde und alle unten herum fahren mussten. Entsprechend reich war diese Stadt und hat so Massen von Menschen angezogen. Tatsächlich handelte es sich lediglich um einen kleinen Küstenort, umrundet von Bergen, der sich schließlich mangels Platz recht schnell ausgebreitet hat in die umliegenden Hügel. Es ist so anders, so viel schöner als in Santiago. Man hat den Eindruck: ja, so in etwas stellt man sich Südamerika vor. Etwas schmuddelig, aber voller Charme und Farbe. Teilweise sehr heruntergekommen, als befände man sich in einer Favela, dann aber erstrahlen die Häuser auch wieder in allen möglichen Farben, Wellblechhäuser in rot, blau, grün usw. Nicht umsonst sind vor ein paar Jahren einige Hügel zum Weltkulturerbe erklärt worden. Auf einem&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Hügel, dem schönsten, befindet sich ein Haus von Pablo Neruda, dem Nationalhelden und Schriftsteller, der ein unglaublich schönes, verwinkeltes Haus mit Seeblick dort besaß. Müsste ich nicht irgendwann zurück – ich würde einziehen. Ein Arbeitszimmer ganz oben, davor das große Nichts. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-4329964602170580579?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/4329964602170580579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=4329964602170580579&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4329964602170580579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4329964602170580579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/valparaiso.html' title='Valparaiso'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-5498373319381685790</id><published>2008-03-04T01:09:00.000+01:00</published><updated>2008-03-04T01:10:10.041+01:00</updated><title type='text'>Margot immer noch im Dienst</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Läuft man hier so durch die Stadt trifft man nicht nur, wie überall reisende Landsleute, sondern jede Menge Chilenen mit zumindest Basiskenntnissen der deutschen Sprache. Ich hege ja den Verdacht, dass die gute Margot ihren Beruf nicht einfach ablegen konnte und einfach nahtlos weiter als Bildungsministerin fungiert und nun alle in diesem Land deutsch lernen müssen. Zum Spanischlernen höchst unpraktisch. Überhaupt gibt es sehr viele Chilenen, die Fremdsprachen sprechen. Ein kleiner Fehler in der Grammatik und schon wird ins englische gewechselt. In anderen Ländern hätte ich mir das ja gewünscht, aber hier fördert es lediglich meine Faulheit. Drückt sich auch im heutigen Eintrag aus. Den ganzen Tag im Café sitzen – was soll man da schreiben? Faule Grüße!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-5498373319381685790?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/5498373319381685790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=5498373319381685790&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5498373319381685790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5498373319381685790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/margot-immer-noch-im-dienst.html' title='Margot immer noch im Dienst'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-4802447500547679062</id><published>2008-03-03T16:30:00.001+01:00</published><updated>2008-03-03T16:33:14.290+01:00</updated><title type='text'>Die spinnen die Chilenen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ist ja ganz schön hier in Santiago und überhaupt in Chile, aber ne kleine Schacke ham die hier &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8waJmWlCVI/AAAAAAAAANM/R0CcKBz_INA/s1600-h/DSC00108.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8waJmWlCVI/AAAAAAAAANM/R0CcKBz_INA/s200/DSC00108.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5173538824158251346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;schon. Anders als in Spanien werden hier keine Stierkämpfe mit irgendwelchen Degen, Messern oder übergroßen Käse-Happen-Spießen abgehalten, nein, man spielt hier das Spiel: Kuh-an-die-Wand. Dazu nehme man zwei Gauchos auf Pferden und eine Kuh sowie eine Arena, deren untere Begrenzung mit einer überdicken Turnmatte ausgestattet ist. Und nun müssen beide Gauchos mit ihren Gäulen die Kuh so an die Wand reiten, dass die Kuh seitlich auf diese Turnmatte fällt. Lustige Kuh-Turnübungen. Dabei gibts dann noch die Feinheit, ob die Kuh gleichzeitig mit allen vier Hufen seitlich in der Luft schwebt oder nur seitlich anditscht, so wie ein Auto, das zu schnell durch eine Kurve fährt. Vier Hufe gibt mehr Punkte. Es stellt sich die Frage wie man auf solch eine dämliche Idee kommt. Ist es die Hitze? Der Staub? Oder einfach nur diese unendliche Einsamkeit auf dem platten Land. Jedenfalls wollte ich hier keine Kuh sein und wenn würde ich nur saure Milch geben. Dann doch lieber herbmännlich durch Partyspieße in Spaniens Arenen sterben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ansonsten gehts bedächtig europäisch zu. Die gesamte Innenstadt ist – wieder mal – mit herrlichen Kolonialbauten ausgestattet und bietet nette Einblicke. Es muss ein hartes Leben hier in den Anfangsjahren gewesen sein – die Sonne strahlt unerbittlich vom Himmel und zu regnen scheint es hier selten bis nie. Im Hintergrund sieht man die Bergmassive der Anden, teils mit Schnee bedeckt. Besonders gut zu sehen von einem Stadtpark-Berg, der ein wenig wie eine kleine Kopie des Zuckerhuts von Rio erinnert. Der gemeine Chilene fährt dort Sonntags in aller Früh mit dem Mountainbike hinauf, schaut kurz auf die Berge, lässt eben schnell ein Gebet bei der übergroßen Mariastatue, die auf dem Gipfel steht, ab (deswegen die Parallele zu Rio), wirft noch ne volle Packung Opferkerzen hinterher und radelt dann wieder runter. Wir laufen runter und erkunden die chilenischen Cafes (mein Notebook wird vom Kellner an den Tischfuss angekettet – ich sollte also doch acht geben, er wird es nicht umsonst gemacht haben), ein Museum und die ganzen Gebäude. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-4802447500547679062?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/4802447500547679062/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=4802447500547679062&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4802447500547679062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4802447500547679062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/die-spinnen-die-chilenen.html' title='Die spinnen die Chilenen'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8waJmWlCVI/AAAAAAAAANM/R0CcKBz_INA/s72-c/DSC00108.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-899254751825121165</id><published>2008-03-02T21:02:00.000+01:00</published><updated>2008-03-02T21:03:14.579+01:00</updated><title type='text'>Bellavista con Joaquin</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ganz unerwartet werden wir in Santiago nach unserem leicht verspäteten und schaukeligen Flug von Achim am Flughafen abgeholt. Wie praktisch – kein Reiseführer blättern, kein Verkehrsmittelsuchen. Urlaub von Anfang an, denn Achim enttaeuscht mal wieder nicht was das Wissen ueber die Nahverkehrsanbindungen betrifft. Der erste Eindruck von Santiago: es ist staubtrocken, endlich wieder warm und es ist bunt! Zumindest in dem Stadtviertel, in dem wir wohnen. Bellavista – ein quirliger, bunter Ausgehbezirk, der am frühen Abend fast ausgestorben, bei Einbruch der Nacht jedoch vor Leben zu bersten scheint. Alles was zwei Beine hat befindet sich auf der Suche nach Party und Tanz. Die Bürgersteige sind fast komplett zum Außenlokal umfunktioniert und in den vielen alten eingeschossigen, bunt angemalten Kolonialhäusern warten schon Türsteher der vielen Clubs und Discos auf das Publikum, das jedoch erst irgendwann weit nach Mitternacht – wie hier ueblich die Laeden bevoelkern wird. Unser Abend beginnt chic mit einem Abendessen in einem peruanischen Restaurant, wo man halt so hingeht wenn man in Chile ist. Superlecker, eine kleine Lehrstunde, was ich dann in Peru demnächst so alles essen muss. Als Aperitif ein Pisco sour, ein peruanisches Nationalgetraenk, welches sich die Chilenen angemasst haben ebenfalls herzustellen. Im Grund ein Caipi. Es gibt die Serviergroessen Inglesa und Cathedral – also die Wahl zwischen der Groesse Gedenkkapelle – da kann man anschliessend gerade noch aufrecht stehen und Koelner Dom, wo man anschliessend nur noch auf allen Vieren nach Hause kriechen kann. Und dann gehts nach langer Abstinenz auch mal wieder einschlägig aus, was allerdings eher moderat ist, denn die meisten Bars sind noch leer.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-899254751825121165?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/899254751825121165/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=899254751825121165&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/899254751825121165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/899254751825121165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/bellavista-con-joaquin.html' title='Bellavista con Joaquin'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3029395211515314484</id><published>2008-03-01T12:48:00.002+01:00</published><updated>2008-03-01T12:51:19.604+01:00</updated><title type='text'>Don't cry for me Argentina...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... ick komm ja nochma zurück. Mein Gesang wird nicht erhört. Die halbe Busfahrt nach Punta Arenas in Chile schüttet es wie aus Eimern. Teils mit fiesen Hagelattacken vermischt. Auch hübsch so emotional verabschiedet zu werden. Da kommt einem ja selbst fast das Heulen auf der 12 Stunden Tour.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Punta Arenas liegt Luftlinie fast neben Ushuaia, aber mangels Straßen wirds eine Mördertour einmal komplett wieder in den Norden Feuerlands, Grenze 1, Grenze 2, Fähre und dann dasselbe, allerdings mit ohne Grenzen, auf der östlichen Seite der Magellanstraße wieder Richtung Süden. Dem Herrn sei es getrommelt und gepfiffen, dass wir wenigstens jeweils zwei Sitze im Bus haben, denn dieses Fahrzeug stammt garantiert aus chinesischen Altbeständen mit geschätzten fünfeinhalb Zentimetern Sitzabstand.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Chile wirkt immer wie der reichere Bruder Argentiniens. Alles ist besser erhalten und eine Idee sauberer. So ist Punta Arenas eine kleine hübsche Stadt mit vielen sehr gut erhaltenen Kolonialbauten, von denen wir aber angesichts der frösteligen und verregneten Großwetterlage nicht so viel mitbekommen. Dann lieber ins Hostel ins Bett. Schön wäre eine Heizung im Zimmer gewesen, oder zumindest Fensterscheiben die an den Rahmen gekittet sind. Puste (!) kuchen. Der Kitt-Container muss vor den Falklandinseln im Sturm vom Frachter gerutscht sein. Es zieht und wird ne kalte Nacht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Zeit sich Gedanken über das gerade verlassene Land zu machen. Es entsprach so gar nicht dem Bild, welches ich vorher von Argentinien hatte. Für mich waren das immer diese Fussballrowdys, die auch gerne mal zulangen. Ganz im Gegenteil. Argentinier empfinde ich als sehr ruhige, unglaublich liebenswürdige und freundliche Menschen. Nichts zu sehen von Gewalt, Kriminalität oder Geschreie. Sicher kenne ich nicht alle Facetten, aber von Nord nach Süd: das waren meine Erfahrungen – mal abgesehen von dem korrupten Polizisten im Norden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Und deswegen gibts Ende März auch noch einen Abstecher zurück.... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3029395211515314484?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3029395211515314484/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3029395211515314484&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3029395211515314484'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3029395211515314484'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/03/dont-cry-for-me-argentina.html' title='Don&apos;t cry for me Argentina...'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7546752039984440386</id><published>2008-02-29T23:35:00.000+01:00</published><updated>2008-02-29T23:37:04.805+01:00</updated><title type='text'>Auf der Polizeiwache</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Na toll, bevor ich das entwendete Geld zurück erhalten kann (Kreditkartenbetrug, siehe Blog) muss ich den Vorgang doch hier anzeigen. Au Weia. Wie erkläre ich das bloß? Weiter als bis zur Frage ob jemand englisch spricht komme ich nicht, da hat sich meiner auch schon ein netter Polizei-Azubi angenommen, der mich durch den Vormittag geleitet. Fast wie auf einem Ausflug nur mit Einzelbetreuung. (Die neue Generation lässt auf eine sprachliche Wende hoffen). Mit Geleitschutz gehts zur Anzeigenaufnahmestelle, wo jede Menge Polizisten herumstehen, die total nett wirken, irgendwie als seien es nette Aufpasser, damit den Touristen nichts geschieht. Überhaupt wirkt die Polizei hier immer ganz lieb – einschließlich der Zollbeamten an der Grenze. Eher zum Knuddeln als zum Davor-Angst-haben. Mein Anliegen ist schnell gedolmetscht, doch zieht sich der Vorgang dahin, denn eine Anzeige hier beinhaltet zunächst einmal das Aufschreiben der Lebensläufe sämtlicher in der Polizeistation anwesenden Vorgesetzten und Kollegen sowie der verliehenen Spezialauszeichnungen und olympischen Medaillen einschließlich der Putzfrau. Die gesamte Anzeige erstreckt sich auf zweieinhalb DIN A4 Seiten, wovon auf den eigentlichen Betrugsvorgang lediglich eine halbe Seite entfällt. Da schimpfe noch mal jemand auf unsere Bürokratie. Derweil nehme ich bei meinem Dolmetscher eine kleine Geschichtsstunde und lerne welcher Präsident und welcher besondere Tag hinter den in jedem Ort identischen Straßennamen steckt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der Vormittag geht dabei drauf, aber die Nachmittagsbeschäftigung startet zum Glück erst spät, ein Ausflug zu weiteren Pinguinen auf einem Katamaran. Vorher noch ein Stopp bei Familie Seelöwe und Familie Kormoran auf einer kleinen, in der Bucht von Ushuaia gelegenen Insel. Und, sollte ich den Begriff Gestank schon für Pinguine verwendet haben, so fehlt es mir bei den Seelöwen an einer Beschreibung. Unglaubliche Pestschwaden wehen einem ins Gesicht. Ich lerne: Seelöwen stinken und pennen den ganzen Tag. Die Verwandten von Carlos sehen hier auch nicht anders aus und ähneln sehr den Seelöwen – die tun auch nix. Es wird eine gemütliche Schiffstour, von Albatrossen im Tiefflug begleitet und schon ist auch dieser Tag wieder um und es heißt Sachen packen für die Überfahrt morgen nach Punta Arenas.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;PS: Zeitnot und Verbindungsausfaelle fuehren zur Verspaetung&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7546752039984440386?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7546752039984440386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7546752039984440386&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7546752039984440386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7546752039984440386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/auf-der-polizeiwache.html' title='Auf der Polizeiwache'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3662479725620851301</id><published>2008-02-28T00:40:00.004+01:00</published><updated>2008-02-28T00:44:07.669+01:00</updated><title type='text'>Wolfsrudel in Feuerland</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der Welt bestes Hostel gibt es in Ushuaia. Der Blick aus der gemütlichen Küche geht auf die vorgelagerte Bucht am Beaglekanal, man kann die Wetterkapriolen aus der Dusche betrachten, wie der Nebel die Berge und Schiffe umwabert und sich so langsam die Sonne durchsetzt. Zudem: ich habe mir schon immer ma&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;l gewünscht morgens in einem original Sarah-Kay-Zimmer &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8X1IuDrRLI/AAAAAAAAAM8/dT7niXr113w/s1600-h/Argentinien+14+Tierra+del+fuego+Park+029.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8X1IuDrRLI/AAAAAAAAAM8/dT7niXr113w/s200/Argentinien+14+Tierra+del+fuego+Park+029.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5171809277256090802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;aufzuwachen&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;. Tuffige sonnengelbe Gardinchen flattern im Wind, eine putzige Porzellangans bewacht unseren Schlaf, an der Wand hängt ein Bild von Winnie Puh, auf dem Schreibtisch neben dem ornamentverzierten Kinderbettchen trötet ein Engelchen auf einem Kitschbild den Mond an und in einer großen Vase leuchten Kunststoffblumen. Einziger Haken: die Bettwäsche ist leider in himmelblau und nicht in rosa, aber man kann ja nicht alles haben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Nein, das Hostel ist wirklich klasse, sehr familiär, mit Nachmittagskaffee und -kuchen und super freundlichen Menschen. Auch etwas, wobei man sich in Argentinien immer wiederholt. Geradezu schwierig sich da aufzuraffen und den Nationalpark Feuerland zu besuchen. Doch mit den ermunternden Worten des gestrigen Blogkommentators (oute Dich! – der Lacher hat die anderen Gäste heute morgen aufgeweckt) fühlen wir uns heute schon viel sicherer und wagen uns in die Wildnis Feuerlands. 8 Kilometer wird entlang der Buchten am Beaglekanal gewandert wieder mit abstrusen Wolkenformationen und Nebelfeldern, die vom Wasser aus die schneebedeckten Berge hinaufkriechen. In Kombination mit den die Wolken durchbrechenden Sonnenstrahlen, den verkrüppelten, windschiefen und mit Flechten ü&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;berwucherten Bäumen ergibt das fast eine Atmosphäre wie in den Wäldern, in denen Catweazle herumwuselte. Unser Wanderthema heute sind wilde und gefährliche Tiere und wir überlegen schon diese dann im Zoo von Santiago zu fotografieren und mit Fotoshop in die Landschaften einzufügen, denn uns will sich einfach keines zeigen. Und prompt steht ein Fuchs im Weg! Und zwar demonstrativ und irgendwie beunruhigend genau in der Mitte. Und der schaut nicht freundlich, obwohl ich von mir nicht behaupten kann, das ich die Mimik eines Fuchses kennen würde. Ha&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ts da nicht gerade im&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8X1ZODrRMI/AAAAAAAAANE/tXan6UiEL_U/s1600-h/Argentinien+14+Tierra+del+fuego+Park+085.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8X1ZODrRMI/AAAAAAAAANE/tXan6UiEL_U/s200/Argentinien+14+Tierra+del+fuego+Park+085.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5171809560723932354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Mundwinkel geschäumt? E&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;inbildung. Der ist&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; feiger als wir, ein kl&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;eines Stockgeklapper und er ist verschwunden.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;In der Rückschau wächst der Fuchs in unserer Vorstellung zur Größe eines Wolfes heran – war es nicht eigentlich doch ein Wolf? Eigentlich war es doch ein ganzes Rudel Wölfe, oder nicht? Ja! Wir haben also heute einen Angriff eines Wolfrudels überlebt!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  PS: Können Bilder überzeugender das Ende der Welt darstellen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3662479725620851301?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3662479725620851301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3662479725620851301&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3662479725620851301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3662479725620851301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/wolfsrudel-in-feuerland.html' title='Wolfsrudel in Feuerland'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8X1IuDrRLI/AAAAAAAAAM8/dT7niXr113w/s72-c/Argentinien+14+Tierra+del+fuego+Park+029.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-9132370568472018033</id><published>2008-02-27T01:34:00.004+01:00</published><updated>2008-02-27T02:11:15.849+01:00</updated><title type='text'>Das Ende der Welt...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;... &lt;span style="" lang="DE"&gt;ist eigentlich ganz rege. Es gibt Autos, Verkehr, Geschäfte – man kommt sich ein wenig vor &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8SxGeDrRKI/AAAAAAAAAM0/CWV_OZgHoqM/s1600-h/Argentinien+13+Ushuaia+161.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8SxGeDrRKI/AAAAAAAAAM0/CWV_OZgHoqM/s200/Argentinien+13+Ushuaia+161.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5171452996833985698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;wie in einem Alpenskiort, dem im Moment der Schnee fehlt und nun müssen alle sich die Ze&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;it &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;mit &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;shoppen vertreiben. Die ganzen Passagiere der &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Anta&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;rktiskr&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;euzfahrten, die von hier starten, bevölkern die Straßen und wie der anonyme Kommentator von gestern treffend bemerkte gibts hier ausgezeichnete Internetverbindungen (tatsächlich sitze ich ein Jahr in meiner kleinen Kreuzberger Butze, recherchiere im Internet, spiel ein wenig mit Pho&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;toshop und fake den ganzen Blog). &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8SweeDrRJI/AAAAAAAAAMs/BuwAlMTO8AQ/s1600-h/Argentinien+13+Ushuaia+095.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8SweeDrRJI/AAAAAAAAAMs/BuwAlMTO8AQ/s200/Argentinien+13+Ushuaia+095.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5171452309639218322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Man könnte&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; jetzt die &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Zivilisation verdammen und bedauern, dass selbst hier alles sehr zivilisiert zugeht, doch das soll sich im weiteren Verlauf des Tages noch als ausgesprochen nützlich herausstellen. Nach ausgiebigem Schlaf, Frühstück und Ort beschnüffeln, wagen wir uns auf eine kleine Wanderung in die an Ushuaia angrenzenden Berge.&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Von dort oben hat man einen fantastischen&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Überblick über die Stadt am Beaglekanal, dem letzten bewohnten &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ort vor der Antarktis, und die schneebedeckten Berge im Westen der Stadt. Auch hier wieder ein wenig alpines Gefühl, wenn auch die Pflanzenwelt differiert und dieses „weit, weit weg sein Gefühl“ wesentlich intensiver ist. Die Argentinier sind auch hinsichtlich der Wanderwege höchst sparsam was Beschilderung angeht. Man tastet sich so voran. Hin und wieder hilft eine gelbe Baummarkierung und später nur noch die eine oder andere Plastiktüte, d&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ie ein erfahrener (Vor-) Wanderer an markanten Punkten angebracht hat. Christian ist das schon frühzeitig nicht geheuer bzw. versinkt im Matsch mangels ausreichender Besohlung und kehrt um, aber ich habe gerade den Ehrgeiz oben anzukommen und will den dichten Buchenwald bezwingen (auch erstaunlich – hier gibts tatsächlich jede Menge Wälder). So&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;hangel ich mich von Plastiktüte zu Plastiktüte und errate irgendwann nur noch irgendwie eine Art Weg, der dann auch im Nichts verschwindet, dem Plastiktütenwanderer sind hier die Tüten ausgegangen – keine Hinweise mehr. Hmm, zuviel Ehrgeiz ist nicht gut, also zurück, was überwiegend gut klappt, doch dann gibts einfach zu viele Gabelungen und ich weiß eines genau: ich bin nicht mehr auf dem Weg, den ich herkommen bin.... Leicht adrenalinlastig taste ich mich weiter und finde das jetzt gar nicht sooo komisch. Was soll ich im Notfall essen? Gut, es steht ab u&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;nd zu mal ein Pferd im Wald (tatsächlich!), aber die bekommt man so schlecht in die Mikrowelle, die ich natürlich immer dabei habe. Der Ausweg ist der Zivilisationslärm. Von nun an immer den Pfaden folgend, die Richtung Autolärm, Dampfertuten und Hundebellen führen. So finde ich zurück und freue mich über die schöne beruhigende Zivilisation.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-9132370568472018033?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/9132370568472018033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=9132370568472018033&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/9132370568472018033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/9132370568472018033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/das-ende-der-welt.html' title='Das Ende der Welt...'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8SxGeDrRKI/AAAAAAAAAM0/CWV_OZgHoqM/s72-c/Argentinien+13+Ushuaia+161.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-1479039582460416176</id><published>2008-02-26T13:13:00.000+01:00</published><updated>2008-02-26T13:14:39.190+01:00</updated><title type='text'>Grenzüberschreitungen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ein entspannter Tag steht bevor, kein Auto, sondern Luxusbus mit Sitzabständen wie in der First Class im Flieger, einem Sitzkissen zu Mittag und viel Landschaft. Auf Sicherheit wird hier wert gelegt, zwei Busfahrer sind für die Fahrt nach Ushuaia im Einsatz und dazu ein Bordcomputer, der bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit anfängt zu piepen. Flott gehts zur argentinischen Grenze, wo der Pass seinen nächsten Ausreisestempel bekommt und nach etwa einer Stunde inklusive Drogenhundbeschnüffelung drei Kilometer weiter zur chilenischen Passkontrolle. Ich versuch heute mal Rechtsgrenzen auszutesten und zwei Äpfel zu schmuggeln, große Sünde und streng verboten. An der chilenischen Grenze auf dem Weg nach Puerto Natales wurde der Bus nicht kontrolliert und so lasse ich die Äpfel einfach oben im Bus liegen. Tja, nichts bleibt unbemerkt – werde vom Busfahrer angesprochen ob die Äpfel mir gehören würden – nö! Einmal gelogen sollte man dabei bleiben, Eine weitere Nachfrage ne halbe Stunde später führt auf Seiten des Busfahrers zur selben Antwort. Komme mir vor wie ein Schwerverbrecher und werde das bestimmt nie wieder tun. Hätte ich doch bloß mein Lehrbuch heute früher zu Rate gezogen. Dort darf ich heute auf Spanisch lernen: „Menschen, die Fehler machen, kommen häufig auf den elektrischen Stuhl“! Ups... Was man nicht so alles wissen muss in einer anderen Sprache. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Kurze Zeit später überqueren wir per Fähre die Magellanstraße, die zumindest hier nicht sehr spektakulär erscheint. Ein wenig spüre ich innerlich dann aber dem Namensgeber dieser Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik nach. Der Legende nach begegneten Magellan und seine Besatzung den Ureinwohnern und waren ganz verwundert über deren große Füße (Sie trugen Mokassins), so dass sie diese Menschen pata (Pfote, Fuß) gonias (groß) nannten, woraus dann auch der Name von Patagonien geworden ist. Die Menschen haben inzwischen wieder kleinere Füße, aber die Steaks stehen immer noch in der Tradition der großen Schuhsohlen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Weiter gehts durch Chile zur Grenze und wieder die Prozedur Ausreise Chile, Einreise Argentinien. Wenn die doch wenigstens platzsparend arbeiten würden. Aber nein, Leere Seite auf und KAWUMM den Stempel reingeknallt. Mein Pass gerät an seine Grenze. Dafür gehts relativ flott weiter nach Rio Grande, wo wir die nächsten Grenzen kennen lernen – nämlich die von Auto- bzw. Busmotoren. Ein anderer Bus ist Schrott und unser Bus muss retten fahren. Erstaunlich wie langsam hier doch 5 Minuten vergehen. Warten, warten, warten und gleich mal die eigenen Grenzen der Geduld austesten. Die beiden nach eineinhalb Stunden dem öffentlichen Nahverkehr entzogenen Kleinbusse, die uns dann endlich die restlichen 200 Km nach Ushuaia bringen sollen, sehen auch eher grenzwertig aus und unterwegs sieht es zumindest einmal so aus, dass einer von beiden schlapp macht. Aber alles wird gut und nach 14 Stunden sind wir in Ushuaia / Feuerland angekommen, dem Ende der Welt... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoListParagraphCxSpLast" style="text-align: justify; text-indent: -0.25in;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-1479039582460416176?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/1479039582460416176/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=1479039582460416176&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1479039582460416176'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1479039582460416176'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/grenzberschreitungen.html' title='Grenzüberschreitungen'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6271309146331136242</id><published>2008-02-25T00:10:00.000+01:00</published><updated>2008-02-25T00:11:28.032+01:00</updated><title type='text'>Wie wird man ein Auto los?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;So ganz wohl war mir ja die ganze Zeit nicht bei dem Gedanken, dass wir das Auto an einem Sonntag abgeben müssen. Aber bisher war ja alles ganz relaxed, so dass ich nicht weiter darüber nachgedacht habe – bis zur heutigen Rückfahrt nach Rio Gallegos. Weite, Wolken, Unendlichkeit, das Übliche, und viel Zeit zum Nachdenken. Die Gedanken schweifen zur Autorückgabe. Besser ne Stunde früher da sein – als Deutscher hat man ja einen Ruf zu verlieren. Und was ist: geschlossen! Hm, Ines, die Hoteleuse war letztens schon so hilfreich und versuchts auch dieses Mal. Die Handynummer der Sachbearbeiterin – besetzt. Ich lerne den spanischen Begriff für Anrufbeantworter (= contestador) und S.... (= mierda). Die Zentrale in Buenos Aires – Vertiefung des bisher gelernten: Anrufbeantworter. Aber in Argentinien kennt man sich, Telefonbuch aufgeschlagen und erst mal die Mutter der säumigen Sachbearbeiterin angerufen – letzte Waffe: Mama, die jedoch auch nicht weiter helfen kann, als die Adresse des Arbeitgebers der Sachbearbeiterin herauszugeben, die Göre ist nicht auffindbar. Ich lerne den Begriff Arbeitgeber (= el patron). Nach und nach versammeln sich sämtliche Angehörigen von Ines im Familienhotel – da füllt sich doch der Begriff endlich mal mit Inhalt. Mit guten Ratschlägen, Richtungsanweisungen für die Fahrt gehts auf den Weg zum patron. Fehlt eigentlich nur noch das Pausenbrot und die Karte, aber dafür gibts ja die freundlichen Argentinier, die am Sonntag vormittag vor der Messe nichts besseres zu tun haben, als verirrten, der Sprache unkundigen Deutschen auf den Weg zu helfen indem sie mit ihrem Privatwagen voraus durch die halbe Stadt gurken. So finden wir denn die Adresse und nachdem wir die Familienverhältnisse von Ines nun bestens kennen, erfahren wir auch so einiges über den Arbeitgeber. Der Schlingel hat sich nämlich schlecht benommen und ist inzwischen geschieden und wohnt getrennt. Ich bilde mir ein, dass ein etwas verbittertes Lächeln auf dem Gesicht der Geschiedenen aufleuchtet. Und in der Hoffnung, er bekäme jetzt Ärger ist fix die neue Adresse zur Hand: genau gegenüber der Autovermietung. Tja, und da es nunmehr halb eins ist – die vereinbarte Zeit – ist das Büro besetzt und der Wagen ruckzuck abgegeben. Nu hab ich mir all die Fluchvokabeln umsonst im Kopf zurecht gelegt. Merke: wer früher kommt hat viel Spaß mit den Argentiniern! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6271309146331136242?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6271309146331136242/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6271309146331136242&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6271309146331136242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6271309146331136242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/wie-wird-man-ein-auto-los.html' title='Wie wird man ein Auto los?'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-8561624146009383061</id><published>2008-02-24T16:27:00.002+01:00</published><updated>2008-02-24T16:31:54.174+01:00</updated><title type='text'>Bei den Eisflamingos</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Nach so vielen blauen Eindrücken ist uns nach rosa. Am See vor El Calafate gibt ein kleines Vogelschutzgebiet, in dem man allerlei Fluggetier betrachten kann und ganz erstaunlicherweise: &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8GNsuDrRII/AAAAAAAAAMk/vvdKSMkvnR0/s1600-h/Argentinien+11+El+Calafate+027.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8GNsuDrRII/AAAAAAAAAMk/vvdKSMkvnR0/s200/Argentinien+11+El+Calafate+027.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5170569646615250050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Flamingos. Die hatte ich, ich wiederhole mich, eigentlich in Florida oder zumindest in Ländern m&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;it ähnlichen klimatischen Bedingungen verortet. Falsch gedacht, sie leben tatsächlich auch hier – der gemeine argentinische Eis-Flamingo. Auch er ist vom vielen Krabben futtern rosa und bildhübsch im tiefblauen Wasser anzuschauen. Unverhofft kommt oft. Ansonsten ist in diesem Ober-Touristenort heute shopping angesagt. Läden gibts genug, die allerdings glatt mal die europäischen Preise verlangen. Insgesamt erinnert der Ort eher an einen Skiort in den Alpen, mit Schoki-Läden, Funktionswäscheeinkaufsmöglichkeiten und Ansichtskartenverkauf. Einziger Unterschied sind die Parkuhren. Sie sind orange, sprechen und laufen einem hinterher. Sprich, das Kassieren überlassen die Argentinier nicht den Maschinen, sondern erledigen das noch von Mensch zu Mensch. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ansonsten gäbe es nur noch einige Dinge von Mitreisenden zu berichten, die doch mitunter sehr naiv in die Ferne aufbrechen. Weder ist ihnen im Vorfeld klar, dass man aufgrund der Entfernungen einige Zeit von A nach B benötigt (worüber sich dann bitterlich beklagt wird), noch haben sie jemals etwas von Dengue-Fieber, Malaria oder Gelbfieber gehört (Was issn das?). Man muss ja nicht gleich so hypochondrisch drauf sein wie ich um sich über derartige Krankheiten zu informieren, aber ein wenig Vorabinformation wäre doch bestimmt trotzdem möglich. Aber das ist dann für mich böse Seele ein gefundenes Fressen, wenn ich darüber sinnieren kann, dass die Hautrötung durchaus auch von einem Spinnentier stammen könnte, das seine Eier unter der menschlichen Haut ablegt und die dann höchst schmerzhaft nach Wochen aus der entstandenen Beule schlüpfen. Herrlich, diese unverfälschte echte Panik zu studieren....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-8561624146009383061?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/8561624146009383061/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=8561624146009383061&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/8561624146009383061'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/8561624146009383061'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/bei-den-eisflamingos.html' title='Bei den Eisflamingos'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R8GNsuDrRII/AAAAAAAAAMk/vvdKSMkvnR0/s72-c/Argentinien+11+El+Calafate+027.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-5389821850439278304</id><published>2008-02-23T00:45:00.003+01:00</published><updated>2008-02-23T00:58:18.044+01:00</updated><title type='text'>Noch mehr Eis</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R79gwuDrRGI/AAAAAAAAAMU/WjhPpKQGXYI/s1600-h/Argentinien+10+Perito+Moreno+254.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R79gwuDrRGI/AAAAAAAAAMU/WjhPpKQGXYI/s200/Argentinien+10+Perito+Moreno+254.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169957287358055522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;nächst&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;e Gletscher. Noch mehr Eis und wieder spektakuläre Ansic&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;hten am Perito Mereno &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Gletscher, eigentlich der schönste Gletscher von allen hier, doch das großartige Erlebnis fällt dieses Mal ein wenig kleiner aus als beim Upsala-Gletscher. Beim ersten Mal ist halt alles am schönsten. Mag aber hauptsächlich daran liegen, dass der Gletscher unter Wolken liegt und damit weniger Schattenspiele zu beobachten sind. Dafür erleben wir hier alle 5 Minuten eine Geburt. Es ächzt und knarrzt gewaltig und dann fällt ein Gletscherstück mit einem mordsgetöse ins Wasser. Und, war ja zu erwarten: Gletscherkinder sind blau! Hier werden die Schlümpfe geboren. Dann war der Berg gestern doch Gargamels Heimstatt! Man sollte meinen, dass bei diesem Geburtstempo irgendwann nichts mehr von der Gletschermama übrig bleiben würde, doch weit gefehlt. Trotz Erderwärmung wächst der &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Gletscher weiter. Angies und Siggis Bemühungen – hier wirken sie &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;offensichtlich. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R79haODrRHI/AAAAAAAAAMc/PU24r6GksQE/s1600-h/Argentinien+10+Perito+Moreno+126.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R79haODrRHI/AAAAAAAAAMc/PU24r6GksQE/s200/Argentinien+10+Perito+Moreno+126.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169958000322626674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Nachdem nach drei Stunden das von mir erwartete Stück dann doch immer noch nicht abgebrochen ist, machen wir uns auf den Weg zurück nach El Calafate, wo heute der nächste Besuch in einem netten Restaurant auf dem Programm steht. Ricks Cafe. Und dort lebt der ausgewanderte und dunkel gefärbte Kellner aus „Dinner for one“ weiter. Ein absolutes Unikum mit zurückgeschmalzten Haaren, einem Kopf in leichter Schieflage und Riesenohren schleicht dezent durchs Restaurant und hat dabei etwas unglaublich charmant zurückhaltendes, jedoch immer präsentes, mit einer noch nie gesehenen Flaschen-Serviertechnik. Die Flaschen werden im Serviertuch gebündelt durchs Restaurant getragen und sanft auf den Tisch geschleudert. Allroundunterhaltung mit unglaublich tollem Steak.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-5389821850439278304?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/5389821850439278304/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=5389821850439278304&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5389821850439278304'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5389821850439278304'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/noch-mehr-eis.html' title='Noch mehr Eis'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R79gwuDrRGI/AAAAAAAAAMU/WjhPpKQGXYI/s72-c/Argentinien+10+Perito+Moreno+254.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3865081000334119277</id><published>2008-02-22T12:05:00.002+01:00</published><updated>2008-02-22T12:11:05.226+01:00</updated><title type='text'>Fitz Roy</title><content type='html'>&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ein gigantisches Bergmassiv mit dem Fitz Roy erhebt sich hinter El Chalten, einem Ort, der erst 1985 gegründet wurde. Über 100 Kilometer fährt &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;man direkt auf den Fitz Roy zu und man hat das Ge&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;fühl, dass dort irgendeine böse Macht, die man aus den vielen Fanta&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;syfilmen kennt, wohnt. Ein Heer der Ringe-Zauberer oder Lord Voldemort aus Harry Potter. Das Massiv mit dem Fitz Roy erscheint dabei als sei es frei stehend. Dabei ist er aber immer von Wolken umhüllt, als hätte er einen Mantel an und oben rauchts wie aus einem Schornstein, wenn die Wolken über &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;die Spitze ziehen und sich dann verflüchtigen. Die Ur&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;einwohner hielten diesen Berg denn auch für einen Vulkan. Im Sekundentakt verändern sich die Wolken und es lohnte sich bestimmt einfach nur einen Tag mal zu schauen welch unterschiedliche Gestalten dieses Bergmassiv so annehmen kann. Wir haben die ganze Zeit nach Wörtern gesucht, die diesen Gipfel angemessen beschreiben könnten, monströs, mega, ultra usw. und wir sind bei majestätisch hängen geblieben. Ein Tag in der Natur mit einer kleinen Wanderung einschließlich Panade, denn es stürmt in El Chalten und Umgebung etwa 364 Tage im Jahr, so dass man leicht&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; verschwitzt vom aufgewirbelten Sand und Staub einem Schnitzel g&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;leich eingehüllt wird. Und auf dem Rückweg hängen zwei Personen mit &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;den B&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;licken im &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R76tcuDrREI/AAAAAAAAAME/jYYseaKBUOs/s1600-h/Argentinia+9+Fitz+Roy+213.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R76tcuDrREI/AAAAAAAAAME/jYYseaKBUOs/s200/Argentinia+9+Fitz+Roy+213.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169760131179299906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Rückspiegel um möglichst lange etwas&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;von der Ansicht zu haben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3865081000334119277?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3865081000334119277/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3865081000334119277&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3865081000334119277'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3865081000334119277'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/fitz-roy.html' title='Fitz Roy'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R76tcuDrREI/AAAAAAAAAME/jYYseaKBUOs/s72-c/Argentinia+9+Fitz+Roy+213.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-617696707655322333</id><published>2008-02-21T01:54:00.004+01:00</published><updated>2008-02-21T02:03:23.911+01:00</updated><title type='text'>Ground Control to Major Tom</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span lang="DE"&gt;„Das ist ja wie in der Schule!“, ist das erste was ich am Morgen aus dem Nachbarbett höre nachdem der Wecker das vierte Mal in Folge so früh geklingelt hat. Auf zu den Gletschern, die E&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span lang="DE"&gt;rwartungen sind hoch und werden nicht im mindesten enttäuscht, es ist unbeschreiblich und atemberaubend welch spektakuläre Ansichten der heutige Tag für uns bereit hält. Ich dachte ich hätte so ziemlich alle Variationen von spannenden Landschaften schon gesehen, aber &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span lang="DE"&gt;das übertrifft schon wieder alles. Mit dem Katamaran fahren wir über den Lago Arg&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span lang="DE"&gt;entino zum Spegazzini- und Upsala-Gletscher. Der erste ist der höchste mit 60-80 Metern an der Abbruchkante, der andere ist hinsichtlich der Fläche der größte hier im Gletscherpark, in etwa halb so groß wie Berlin. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Zu&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;erst gibts „nur“ See mit Berg zu beobachten, doch dann&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; geht es&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; los. Ground Control to Major Tom – auf welchen Planeten hats mich denn nun schon wieder verschlagen? Vollkommen unnatürlich geformte und vor allem gefärbte Eisfiguren dümpeln scheinb&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ar auf dem, tatsächlich&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7zM3-DrRCI/AAAAAAAAAL0/4_weXAn3z7U/s1600-h/Argentinia+8+Gletscher+Upp+226.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7zM3-DrRCI/AAAAAAAAAL0/4_weXAn3z7U/s200/Argentinia+8+Gletscher+Upp+226.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169231734237774882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; aber im See. Fast so als hätte irgendein Künstler hier sein Lieblingsprojekt gestartet, Styropor in verschiedene Formen geschnitten, diese schlumpfblau angemalt und sie dann in den See geworfen. Sonne und Wolken wechseln sich am Vormittag ab, so dass über dem ersten Gletscher bei unserer Ankunft ein Regenbogen scheint.&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Und ich darf mich&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; dann später wieder verteidigen und an Eides Statt versichern, dass ich n i c h t mit Photoshop nachgeholfen habe. Fehlt jetzt nur noch ein Kormoran, der gleichzeitig durchs Bild flattert und der Vollmond, obwohl das dann &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;wirklich nicht mehr glaubwürdig wäre. &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Kitsch pur. Das ganze Schiff fotografiert sich nen Wolf, mich eingeschlossen und es werden spektakuläre Bilder. Jetzt Kehrtwende und gleich noch mal die ganzen Eisberge im Gegenlicht fotografiert. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7zNb-DrRDI/AAAAAAAAAL8/SIoIwVTomaM/s1600-h/Argentinia+9+Gletscher+Upp+035.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7zNb-DrRDI/AAAAAAAAAL8/SIoIwVTomaM/s200/Argentinia+9+Gletscher+Upp+035.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169232352713065522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Das sind dann diese bekannten Glitzerbildchen. Durch das Gegenlicht leuchten die Eisberge jetzt nicht mehr schlumpf-, sondern tintenblau. Wupps, die nächste Speicherkarte ist gefüllt, aber klug wie ich bin reise ich heute natürlich mit Notebook. Auf zur nächsten Sehenswürdigkeit, der Upsala-Gletscher. Nicht ganz so hoch, aber dafür enorm spannende Eisformen an der Kante. Sieht fast aus wie ein verschneiter Tannenwald, die gesamte Oberfläche ist von tiefen Kerben durchzogen. Insgesamt dauert die Fahrt mit dem Boot 9 Stunden, von denen nicht eine Sekunde langweilig ist. Bedingt natürlich durch das Gletscherhauptprogramm, aber nicht minder durch das Gattinnen-Begleitprogramm: die vielen, komische Dinge machenden Mit-Touristen, über die zu lästern herrlich ist. Aber das lassen wir heute mal sein. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-617696707655322333?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/617696707655322333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=617696707655322333&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/617696707655322333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/617696707655322333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/ground-control-to-major-tom.html' title='Ground Control to Major Tom'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7zM3-DrRCI/AAAAAAAAAL0/4_weXAn3z7U/s72-c/Argentinia+8+Gletscher+Upp+226.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3014848817222169054</id><published>2008-02-20T09:19:00.000+01:00</published><updated>2008-02-20T09:20:26.028+01:00</updated><title type='text'>Outsourcing</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der Programmpunkt chilenisches Patagonien wäre nun (vorerst) abgehakt und es geht zurück nach Rio Turbio. Sicherlich gäbe es noch den einen oder anderen Ort zu besichtigen, aber in Argentinien eben auch. Ach, die Welt ist zu groß. Es fällt schwer die netten Chilenen schon wieder zu verlassen. Auch im Bus sind wir wieder umgeben von ihnen. Kleines Gespräch hier, viel Geduld, viele Umschreibungen, neue Worte, Korrekturen. Und immer ganz lieb lächelnd. Kurz vor der Grenze zu Argentinien holpert das etwas altersschwache Gefährt so massiv, dass der Fahrer sich doch bequemt mal kurz zu schauen worin die Ursache liegt. Dumm gelaufen, der Reifen ist platt. Um die 3 Km zur Grenze noch zu schaffen, wird kurzerhand ein Lastenausgleich im Wagen durchgeführt.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Und zwar „Methode chilenoise“. Dazu nehme man möglichst viel Fahrgastbiomasse und verteile sie einseitig auf der linken Seite. Derart in Schieflage sind die letzten Meter zur Grenze kein Problem. Doch was dann? Der Fahrer versucht mit einem recht kleinen Hebel die Schrauben zu lösen, doch selbst ich mit meiner technischen Unbegabtheit sehe, dass das nicht wirklich zum Erfolg führen wird. Auch der Versuch mit einem größeren Hebel mit dem gesamten Busfahrergewicht drauf scheitert. Der nette chilenische Gesprächspartner aus dem Bus weiß Rat. Ich höre die Begriffe „alemanes“ und „tecnicos“ und sehe 40 Augenpaare auf mich gerichtet. Ähm, gottseidank kenne ich schon die spanischen Begriffe für „Lehrer“ und „Wirtschaft“. Mir ist so gar nicht nach schwarzen Mechanikerhänden und die Abwehr funktioniert tatsächlich. Das Reifenproblem wird vertagt und wir besteigen einfach den nächsten Bus, in dem noch Plätze frei sind. Man hilft sich hier gegenseitig. Rio Turbio zu finden ist dann nicht weiter schwer, denn der „junge“ Mann mit dem Alabasterkörper von vorgestern sitzt immer noch exakt an derselben Stelle. Gut, dass ich mir den Stopp dort gemerkt habe. Auch unser Wagen schräg gegenüber steht noch und es kann nahtlos weitergehen auf unserer Reise nach El Calafate. Etwa 250 Km patagonische Steppe, heute mit vereinzeltem Gebirgspanorama liegen vor uns und nur etwa 60 davon sind schotterig, also höchst luxuriös und so kommen wir schon früh an, nicht ohne bei der nächsten externen Autopanne zu helfen – Sprit alle. So ists recht – Probleme einfach an andere deligieren! Wie hieß der BWLer-Begriff dafür nochmal? Richtig: outsourcing. Man lasse die Probleme anderen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Unseren Nachmittag verbringen wir entspannt in der Innenstadt von El Calafate, die doch sehr touristisch ist und an die Schweiz erinnert. Man kann Schokolade kaufen, Ausflüge buchen und Kaffee trinken. Hatte ich schon erwähnt, dass man Schokolade kaufen kann? Warum um Gottes Willen ist hier alles voller Schokolade-Verkaufsläden??!!&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Wir nutzen das Angebot, essen Schoki und trinken Kaffee, betrachten dabei den schlumpfblauen See vor der Bergkulisse und genießen das, was uns das Leben an Schönheiten präsentiert. Und als Sahnehäubchen gibts noch nen Vollmond zur Nacht dazu...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3014848817222169054?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3014848817222169054/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3014848817222169054&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3014848817222169054'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3014848817222169054'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/outsourcing.html' title='Outsourcing'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7814434285602501121</id><published>2008-02-19T02:31:00.002+01:00</published><updated>2008-02-19T02:36:53.282+01:00</updated><title type='text'>Mit Wow und gruen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Nun sind wir wirklich in Patagonien angekommen, jedenfalls so wie wir uns das erträumt hatten. Umgeben von schneebedeckten hochaufragenden Berggipfeln, absurd geformten Felsspitzen, die den Eindruck erwecken sie fielen jede Sekunde um, und Gletschern, gejagt von Pumas, Condoren, Raubvögeln, Guanacos, Füchsen und Wölfen, bedroht von kalten Wassermassen der B&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7oyDeDrRBI/AAAAAAAAALs/KikRMfRDUNs/s1600-h/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+330.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7oyDeDrRBI/AAAAAAAAALs/KikRMfRDUNs/s200/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+330.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5168498557550543890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ergseen bzw. Fjorde und orkanartigen Winden (Kyrill war ein Witz dagegen)machen wir eine Fototour durch den Nationalpark Torres del Paine. Gestern noch schnell gebucht, die Chilenen sind bestens organisiert und sprechen sogar englisch, gehts zu unchristlicher Stunde um 7.30 Uhr vom Hotel los in einem Kleintransporter mit einem älteren chilenischen Fahrer und einem Schüler, der sich etwas Geld in den Ferien dazuverdient und gleich noch sein Englisch aufzubessern versucht, als Führer.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Dazu eine äußerst sympathische Amerikanerin, eine Mischgruppe Spanisch/Amerikanisch und ansonsten alles spanisch sprechende Mitreisende. Ein Chilene bietet sofort an bei Problemen zu helfen und obwohl wir erst 12 Stunden in diesem Land verweilen – wir mögen die Chilenen auf Anhieb. Allerorten enorm nette Menschen. Die Mischgruppe, die den Charme der amerikanischen Variante einer Bäckereifachverkäuferin versprüht, hat einen ausgesprochen kindlichen Humor und sehr sehr viel Spaß sich auf alles draufzusetzen was sich im Park so anbietet. Bäckereifachverkäuferin auf Gletscher-Resteis, Bäckereifachverkäuferin auf Fels, Bäckereifachverkäuferin als Trio auf umgestürztem Baumstamm. Sollte unser Reiseführer mal einen guten Fotografierstopp vergessen, dann wird er schnellstens daran erinnert, denn aus der letzten Reihe erschallt bei jedem Tier, was den Weg kreuzt, oder bei jeder neuen Aussicht auf das Gebirgsmassiv ein markerschütterndes Quieken gepaart mit drei gezückten Digitalkameras, was keinen Zweifel daran offen lässt, dass genau in diesem Moment gestoppt werden muss. Es werden sehr viele Foto-Stopps, was mir sehr sehr recht ist. Leider schafft der Orkan es nicht die Wolken in Gänze weiterzutransportieren, so dass die Lichtverhältnisse eher mässig sind. Das stört das Pärchen, das nie lächelt, nicht die Bohne. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht sich gegenseitig in wirklich jeder Landschaft zu fotografieren. So preschen sie immer voran und tauschen wie beim Staffellauf die Kamera. Stellt sich die Frage warum. Wir mutmaßen, dass sie in irgendeiner neuartigen Gewinn-Fernsehshow Kandidaten sind und irgendeine absurde Aufgabe gestellt bekommen haben mit der sie dann den Jackpot knacken können. Das würde die verkniffenen Gesichter erklären, die sie wirklich auf jedem Bild aufgesetzt haben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ein ausgesprochen schöner und auch langer Tag in einer wunderschönen Landschaft, wild, rauh und exakt so, wie man sich diesen Teil der Erde so vorstellt. Ein wenig alpin mit schneebedeckten Bergmassiven, mit Fjorden, die von blau bis grün schimmern sowie Steppe, durch die der Wind fegt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7814434285602501121?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7814434285602501121/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7814434285602501121&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7814434285602501121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7814434285602501121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/mit-wow-und-gruen.html' title='Mit Wow und gruen'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7oyDeDrRBI/AAAAAAAAALs/KikRMfRDUNs/s72-c/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+330.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-1661445780437013220</id><published>2008-02-19T02:18:00.009+01:00</published><updated>2008-02-19T02:29:20.590+01:00</updated><title type='text'>Spass in Turbonien</title><content type='html'>&lt;span style="" lang="DE"&gt;Heute sind wir in der 250 Km westlich von &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Rio Gallegos gelegene&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;, Hauptstadt Rio Turbio der seit 2 Wochen unabhängigen autonomen Republik „Turbonien“ angekommen.&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Und der Na&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;me ist Progr&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;amm. Das Le&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ben verläuft hier i&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;n einer gewaltigen Geschwindigkeit. Es handelt sich um eine aufstreben&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;de Ferienregion in traumschöner Landschaft mit allen Finessen für den anspruchsvollen Touristen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ovJeDrQ6I/AAAAAAAAAK0/6wAkT8gZvdY/s1600-h/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+055.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ovJeDrQ6I/AAAAAAAAAK0/6wAkT8gZvdY/s200/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+055.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5168495362094875554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ouxeDrQ4I/AAAAAAAAAKk/UHsoMMJry_Q/s1600-h/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+052.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ouxeDrQ4I/AAAAAAAAAKk/UHsoMMJry_Q/s200/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+052.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5168494949778015106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ein modern gestalte&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;tes Zentrum mit Rathaus und schickem Dorfplatz zum Sehen und Gesehen werden laden ebenso zum entspannten Verweilen ein wie auch die zahlreichen Topend-Restaurants und die abstrakt gestalteten Ladenpassagen. Man&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;a&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;chte auf die a&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ou8eDrQ5I/AAAAAAAAAKs/JvsYcz2EUJg/s1600-h/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+053.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ou8eDrQ5I/AAAAAAAAAKs/JvsYcz2EUJg/s200/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+053.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5168495138756576146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;rc&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ovlODrQ8I/AAAAAAAAALE/v-tgoSTV8N8/s1600-h/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+067.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ovlODrQ8I/AAAAAAAAALE/v-tgoSTV8N8/s200/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+067.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5168495838836245442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;hitektonisch&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;en Beson&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;d&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;er&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;heiten dieser Gebäude, die sich dem geübten Betrachter bereits auf den zweiten Blick offenbaren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Den kunstorientieren &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Re&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;isenden stehen zahlr&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;eiche Kunsthandwerkstätten sowie die welt&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;berühmte Ausstellung „Pilo 2007“ offen. Ein &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Besuch auf dem&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; örtlich&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ov4ODrQ9I/AAAAAAAAALM/rFEbui6mSFM/s1600-h/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+069.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ov4ODrQ9I/AAAAAAAAALM/rFEbui6mSFM/s200/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+069.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5168496165253759954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;e&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;n &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ovbODrQ7I/AAAAAAAAAK8/Vo2ZOh7noBE/s1600-h/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+063.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ovbODrQ7I/AAAAAAAAAK8/Vo2ZOh7noBE/s200/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+063.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5168495667037553586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Fernsehtu&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;rm&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; bietet einen atemberaubenden Blick über die pittoreske Altstadt. Auch in sportlicher Hinsicht befinden sie sich hier im Paradies. Kohleabraumhalden bieten sich an zum Rodeln und Spaß haben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7owx-DrRAI/AAAAAAAAALk/rNXWaqYt_uM/s1600-h/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+076.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7owx-DrRAI/AAAAAAAAALk/rNXWaqYt_uM/s200/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+076.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5168497157391205378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Auf dem Bild seht Ihr einen der in jahrelangem Rodeltraining gestählten erotischen jungen Männ&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;er, die wöchentlich immer Sonntags auf dem Zentralplatz ihre formschönen, eingeölten Alabasterkörper den jubelnden Mengen zur Schau bieten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Einen kleinen Abstecher in die Welt der Einheimischen kann man darüber hi&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;naus unternehmen, indem man in die modern gestalteten Wohngebiete der Bevölkerung spaziert. Hier sieht man n&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7owW-DrQ_I/AAAAAAAAALc/tfXTbK6MDfo/s1600-h/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+073.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7owW-DrQ_I/AAAAAAAAALc/tfXTbK6MDfo/s200/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+073.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5168496693534737394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;och&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; wirklich glückliche Kinder wie sie vor den in der Sonne ganz apart wirkenden Wohnhäusern Ball spielen. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Man sieht, eine Reise hierher lohnt sich!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Leider hat sich in Zeiten der Globalisierung auch der internationale Terrorismus bis in diesen u&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7owDuDrQ-I/AAAAAAAAALU/UfMWj3t6EnI/s1600-h/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+072.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7owDuDrQ-I/AAAAAAAAALU/UfMWj3t6EnI/s200/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+072.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5168496362822255586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ns&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ch&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;uldigen Flecken Erde ausgebreitet. Unten sehen sie die Überreste des brutalen Anschlags auf die örtliche Bushaltestelle. Zum Gedenken an das dabei getötete Rennschaf Elli, haben trauernde Turborianer eine Botschaft am Ort des Grauens angebracht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;So viel Schönheit ist uns dann doch suspekt, so dass wir unser Auto auf dem Dorfplatz abstellen und am Nachmittag versuchen per Taxi nach Puerto Natales in Chile weiterzufahren, was jedoch scheitert, da der Taxifahrer ebenso wenig wie wir die erforderliche Erlaubnis besitzt um nach Chile hineinzufahren. Jedenfalls mit Ausländern. Also klappt es erst später beim zweiten Anlauf mit dem Abendbus. Auch die anfängliche Sorge, dass es mit einer Unterkunft schwierig werden würde bewahrheitet sich (mal wieder) nicht – fix ins Hotel, gleich ne Tour für Morgen gebucht und ab in die Heia.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-1661445780437013220?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/1661445780437013220/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=1661445780437013220&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1661445780437013220'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1661445780437013220'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/spass-in-turbonien.html' title='Spass in Turbonien'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7ovJeDrQ6I/AAAAAAAAAK0/6wAkT8gZvdY/s72-c/Argentinia+7+bis+Puerto+Natales+055.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7887891260246318657</id><published>2008-02-17T00:07:00.004+01:00</published><updated>2008-02-17T00:11:26.222+01:00</updated><title type='text'>Carlos, der Pinguin</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7dtDODrQ1I/AAAAAAAAAKM/JAWL8XBW4ZQ/s1600-h/Argentinia+6+Pinguine+307.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7dtDODrQ1I/AAAAAAAAAKM/JAWL8XBW4ZQ/s200/Argentinia+6+Pinguine+307.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5167718999511483218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Das auf dem Bild ist er. Er lebt etwa 140 Km südöstlich von Rio Gallegos in Argentinien und man muss schon sehr lange fahren, um ihn besuchen zu können. Es gibt nur eine Straße in seine Heimatstadt und die ist noch nicht mal geteert. Drei Stunden Rüttelmassage und vier Bandscheibenvorfälle später ist man dann in &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Pinguinera angekommen. Carlos hat eine sehr sehr große Familie, neben ihm wohnen seine ca. eine Million Onkels, Tanten, Brüder und Schwestern. Die Lage der Pinguinstadt ist erstklassig, direkt am Atlantik an der Einmündung der Magellanstraße, mit Sträuchern i&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;m Hinterland, in denen die einzelnen Großfamilien campen. Zum Abhängen hält sich der größte Teil der Bevölkerung am Strand auf – verständlich. Da laufen dann die Partys ab. Wenn es dann aber intimer werden soll, heißt es geschwind einen Strauch im Hinterland gesucht, das Erdreich ein wenig vertieft, die Gattin gesucht und schon kann es losgehen mit der Gründung einer Großfamilie. Die meisten sind quasi-monogam, d.h. sie ziehen fast jedes Jahr mit derselben Partnerin ihre Küken groß, wobei es strikt emanzipiert abgeht. Die erste Zeit wird der Nachwuchs immer von einem Partner beaufsichtigt, während der andere beim Fischen ist. Dabei wird sich täglich abgewechselt. Muss hier auch so eine Art Herdprämie und/oder Erziehungsgeld geben. Später, wenn die Kleinen größer sind, gehen beide auf Futtersuche, denn für einen ist es kaum zu schaffen den Nachwuchs so fett zu füttern, da&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ss er auf der Wanderschaft, wenn er knapp ein Jahr alt ist, überleben kann. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Quasi-monogam bedeutet, dass Carlos derzeitige Gattin Jutta auch gut im nächsten Jahr durch die Moni ausgetauscht werden kann und danach wieder Jutta als Partnerin an seiner Seite steht. Erinnert ein wenig an einen großen Swingerclub.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Höchst beeindruckend diese riesige Pinguinkolonie in den Büschen und am Strand zu beobachten. Wie sie den Eindruck erwecken vollkommen unbeholfen zu sein und einfach nur so in der Landschaft herumstehen und nichts, so gar nichts, machen. Wenn sie mal für Königstiger müssen, dann wird sich schnell leicht gebückt und swutsch wird in einem horizontalen Schweif der Boden vollgeschwallt. Mit einem Geräusch, in etwa identisch mit dem einer Ketchupflasche, die kurz vor der Neige ausgedrückt wird. In hygienischer Hinsicht eine einzige Katastrop&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7dthODrQ3I/AAAAAAAAAKc/larHoBPTEnA/s1600-h/Argentinia+6+Pinguine+282.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7dthODrQ3I/AAAAAAAAAKc/larHoBPTEnA/s200/Argentinia+6+Pinguine+282.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5167719514907558770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;he. Es müffelt gewaltig, eine Kanalisation existiert nicht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Natürlich sollen auch all die anderen Tiere wieder Erwähnung finden, die wir auf dem Weg gesehen haben. Schafe und Guanacos sind ja klar, aber heute gabs noch Massen von Wildgänsen und Horden einer Art Emu dazu. Noch nie habe ich dermaßen viele Tiere auf einmal in freier Wildbahn gesehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7887891260246318657?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7887891260246318657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7887891260246318657&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7887891260246318657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7887891260246318657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/carlos-der-pinguin.html' title='Carlos, der Pinguin'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7dtDODrQ1I/AAAAAAAAAKM/JAWL8XBW4ZQ/s72-c/Argentinia+6+Pinguine+307.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7378147616381205733</id><published>2008-02-16T12:20:00.003+01:00</published><updated>2008-02-16T12:47:10.712+01:00</updated><title type='text'>Orgatag</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7bNBuDrQ0I/AAAAAAAAAKE/GQ4DY96dE5M/s1600-h/Argentinia+bis+Patagonien+138.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7bNBuDrQ0I/AAAAAAAAAKE/GQ4DY96dE5M/s200/Argentinia+bis+Patagonien+138.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5167543051881235266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Einen Wagen zu organisieren geht verhaltnissmaessig schnell, nur drei Stunden und der naechste Corsa steht uns zur Verfuegung. Doch es ist die Summe der Organisationsgeschichten, die den Tag fast ausfuellen. Dabei habe ich meinen kleinen Kopf-Bibliothekar heillos ueberfordert. So viele Vokabeln, die der da oben ganz schnell aus den Regalen ziehen sollte. Dabei ist er irgendwann von der Leiter gefallen und hat zu guter Letzt noch alle Buchregale mit sich gerissen. Mit dem Ergebnis, dass erst einmal eine Stunde aufraeumen, sprich Schlaf noetig ist. Aber wir schaffen am Nachmittag dann doch noch einen kleinen Ausflug in Richtung Sueden der Stadt und trotz der Tatsache, dass man sich hier wirklich verloren und einem die Landschaft gottverlassen vorkommt, gibt es allerorten Leben. Guanacas, eine Lama-Art springen durch die Steppe, Tarnkappen-Schafe futtern die kargen Reste von Gestraeuch. Man muss genau hinsehen, denn die Schafe haben fast das Aussehen der Landschaft angenommen, so dass man selbst eine Herde erst nach genauerem Hinsehen erkennen kann. Tolle Raubvoegel kreisen am Himmel und an einem kleinen Vulkankratersee laeuft uns ein weisser Fuchs ueber den Weg. Der Himmel ueber der unendlichen Steppe veraendert sich minuetlich. Wolkenfelder rasen ueber uns hinweg. Wieder gibt es Polizeikontrollen, aber die Polizisten hier sind, bis jetzt jedenfalls wirklich nett und erscheinen nicht so wie die Wegelagerer im Norden. Ueberhaupt sind die Menschen hier unten wesentlich freundlicher und sehen auch anders aus. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7378147616381205733?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7378147616381205733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7378147616381205733&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7378147616381205733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7378147616381205733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/orgatag.html' title='Orgatag'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7bNBuDrQ0I/AAAAAAAAAKE/GQ4DY96dE5M/s72-c/Argentinia+bis+Patagonien+138.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-4162082481553539051</id><published>2008-02-15T01:49:00.000+01:00</published><updated>2008-02-15T01:50:45.253+01:00</updated><title type='text'>Patagonien</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Hilfe, ich komme gerade gar nicht mehr hinterher wo ich gerade bin. Nun also von Rosario per Auto 300 Kilometer nach Buenos Aires, Auto abgeben, Flieger besteigen und ab nach Rio Gallegos in Patagonien. Redundant zu erwähnen, dass wir durch viel Grasland und Nichts fahren. Aber wer will sich beklagen, wenn alles problemlos funktioniert. Naja, nicht alles. Irgendwo muss meine Kreditkarte kopiert worden sein, denn mein Konto leert sich durch irgendeine „Air Miami“ kontinuierlich ohne mein Zutun. Kleine Aufregung bei der Kontenkontrolle am Morgen. Wahrscheinlich finanziere ich gerade irgendwelche Flüge von Drogenbossen von Miami auf die Cayman Inseln, wo sie ihr Geld in Sicherheit bringen können. Sieht so aus, als ob Kreditkartenbetrug tatsächlich existiert und die öffentlich-rechtlichen Ratgebersendungen sich dieses nicht nur zur Programmfüllung ausdenken. Karte ist nun gesperrt, aber ich hab ja in weiser Voraussicht weitere Karten dabei, so dass es erst einmal weitergeht. Und da sind wir also: schon wieder im Nichts! Jetzt sogar mit ohne grün. Rio Gallegos liegt fast an der Magellanstrasse, hat 100.000 Einwohner, bei denen man sich fragt wovon sie denn so leben. Aber es ist ein sehr netter Ort mit sehr freundlichen Menschen (direkter Beitrag von Christian!) Am Flughafen sind die Sanitäter im Nebenjob auch noch Autovermietungsbürovermittlungshelfer sowie Taxibeschaffer. Der Taxifahrer fungiert dagegen gleichzeitig als Hotelvermittler, so dass die Ankunft wieder hübsch unproblematisch verläuft. Die 3 Stunden mit Aerolinas Argentinas verlaufen ebenfalls angenehm, wenn man mal vom Essen und den asiatischen Sitzabständen absieht. Aufrecht sitzend stößt man an den Vordersitz. Das Essen besteht aus einem gefüllten, angeblich essbaren Sitzkissen (eine Art Brötchen) sowie einem Bimsstein (= Zwieback), alles stilvoll angerichtet in blauem Plastikgeschirr, das den Eindruck erweckt, als sei es aus den alten DDR Plastebadewannen recycelt worden (O-Ton Christian: erinnert mich an das Bad meiner Großeltern in Leipzig!) Im Inneren des essbaren Sitzkissens befindet sich ein Belag, der nicht eindeutig identifizierbar ist, Er scheint schon seit Jahren diese Strecke geflogen und bereits von den anderen Fluggästen verschmäht worden zu sein. Sonst ist alles hübsch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-4162082481553539051?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/4162082481553539051/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=4162082481553539051&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4162082481553539051'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4162082481553539051'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/patagonien.html' title='Patagonien'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-7336325841920802044</id><published>2008-02-14T01:54:00.001+01:00</published><updated>2008-02-14T01:56:03.236+01:00</updated><title type='text'>(fast) Gar nichts mehr</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Nu isses mit Abwechslung vollständig vorbei. 700 Kilometer bis nach Rosario und nichts als Grassteppe, vorne, hinten, links und rechts. Das einzig bemerkenswerte sind noch die verstreuten Baumwollfelder und Sojafelder, der eine oder andere Gaucho auf dem Pferd durch die Steppe reitend und die paarundfünfziger Polizeikontrollen. Heute auch tatächlich wieder mit anhalten und Vollkontrolle, wenn auch ohne „Ich-bin-Polizist -wichtig-und-daher-zu-bezahlen-Allüren“ Im Gegenteil wirklich nette Staatsdiener mit viel Geduld und sogar einem charmanten Lächeln im Gesicht. Unsere letzte Schlafstadt – Corrientes – war ganz hübsch, viel alte französische und italienische Kolonialarchitektur, wenn auch diese Stadt wie alle Städte hier exakt nach Schachbrettprinzip angelegt ist. Sogar die Namen der Straßen sind identisch. Das Stadtzentrum liegt immer am Plaza de 25 de Mayo und nebendran findet man garantiert Straßen mit den Namen: B. Mitre, Santa Fe oder Alvear und weitere. Das ist insofern praktisch, als dass man für das gesamte Land mit dem Auswendiglernen eines Stadtplans ganz gut durchkommt. Da wird das Manko der Argentinier, dass sie sehr sehr sparsam mit Straßenbeschilderung umgehen doch gut ausgeglichen. In Iugazu war die Beschilderung zu den Wasserfällen zwar ganz gut, aber die Hinweisschilder zu den Hotels waren merkwürdig, denn grundsätzlich sind es dort zu jedem Hotel von jedem Standort aus genau 500 Meter. Wahrscheinlich gabs die Schilder im Grosseinkauf billiger.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Nach Stunden schwitzend im Auto ohne Klimaanlage&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;- man kann das nicht genug betonen – sind wir wieder heil und erschöpft im nächsten Ort angekommen. Rosario, eine sofort sympathische Stadt mit um die 1 Million Einwohnern, vielen kleinen Gassen, schönen Plätzen, alten Häusern und einer einladenden Strandpromenade. Berühmtester Bürger dieser Stadt ist der gute alte Che, der hier geboren wurde. Sein Geburtshaus steht noch, wurde von uns pflichtgemäß fotografiert, ist aber als solches gar nicht zu erkennen, lediglich im Reiseführer beschrieben. Morgen gehts dann zurück die letzten Kilometer, nur noch 300, nach Buenos Aires und in den Flieger nach Rio Gallegos. Nicht sorgen, wenn der Blog jetzt öfter, vielleicht auch länger, mal ausfällt. Habe mir sagen lassen, dass dort unten in Patagonien die Verbindungen eher schlecht sind. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-7336325841920802044?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/7336325841920802044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=7336325841920802044&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7336325841920802044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/7336325841920802044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/fast-gar-nichts-mehr.html' title='(fast) Gar nichts mehr'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-4369876110827016001</id><published>2008-02-13T01:18:00.000+01:00</published><updated>2008-02-13T01:24:50.265+01:00</updated><title type='text'>Viel nichts und ein bißchen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7I31ODrQzI/AAAAAAAAAJ8/ryB7F8SGlFA/s1600-h/Argentinia+4+Missiones+232.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7I31ODrQzI/AAAAAAAAAJ8/ryB7F8SGlFA/s200/Argentinia+4+Missiones+232.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166253109993489202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;So sieht es also westlich von Iugazu aus. Heute mit Sicht, denn die Sonne strahlt prächtig vom Himmel, lediglich in den Hügeln halten sich einzelne Nebelfelder und Wolken, die jedoch im Laufe des Vormittags verschwinden. Und das hätte jetzt auch die Wettervorhersage der Tagesschau sein können, oder? 700 Kilometer liegen vor uns, aber auf der Hälfte der Strecke gibts noch einen Stopp in San Ignazio an einer der zahlreichen Jesuitenmissionen hier im Dreiländereck. Anfang des 17. Jahrhunderts erbauten die Jesuiten im Norden Argentiniens sowie in Brasilien und Paraguay Missionen auf, in denen sie die Indianer zu erziehen gedachten. Hauptsächlich zur richtigen Religion, jedoch auch in der Lebensweise der Europäer, wobei sie aber die Eigenheiten der Kultur der Indianer tolerierten. Diese Erziehungsstationen waren aber nicht nur zum Nachteil der Indianer, sondern auch zu deren Schutz vor den spanischen und portugiesischen Kolonialisten gedacht, denn dadurch, dass sie nicht mehr als „Wilde“ im Busch lebten, sondern in einer spanischen Stadt/Dorf, konnten die Kolonialisten sie nicht mehr als Untertanen missbrauchen oder sie misshandeln, denn offiziell gehörten sie nun, lebend in einer spanischen Einrichtung zu den Vasallen des Königs in den Kolonien. Nach diesen Missionen heißt der Landstrich hier auch Missiones. Die Ruinen von 20 verschiedene Missionen sind in den drei Ländern zu besichtigen, denn später wurden die Jesuiten der Länder verwiesen, die Einrichtungen an die Staaten übergeben und irgendwann verfielen sie bzw. wurden Anfang des 18ten Jahrhunderts in Kriegen zwischen Paraguay, Brasilien und Argentinien zerstört. Eine Mission bestand aus einer großen Kirche und vielen Barracken als Schlafgelegenheiten.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Vor dieser touristischen Einrichtung wird natürlich auch für das Leib und Wohl der Besuchenden gesorgt, Kinder bieten sich für 2 Pesos an das Auto zu überwachen und da ich aus Kambodscha so meine Erfahrungen habe mit dem Ausschlagen eines solchen Angebots, gehen wir auf das Angebot ein. In Angkor Wat wird einem angeboten, dass jemand für wenig Geld ein Auge auf das Fahrrad wirft. Lehnt man das Angebot ab, so findet man bei Rückkehr das Rad mit platten Reifen wieder. Dann fungiert der missachtete Aufpasser allerdings als Reifenflicker für etwas mehr Moneten. Lieber keine Experimente und die beiden aufpassen lassen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Auf dem weiteren Weg fahren wir durch das Nichts! Graslandschaft so weit das Auge reicht, wenn überhaupt, dann nur von einsamen Bäumen unterbrochen. Das wars. Aber die Weiden sind voller Rinder und, viel spannender übersäht von Störchen mit ihren dazugehörigen Fröschen, Raubvögeln und Flamingos. Die hatte ich eigentlich immer in Florida oder so lokalisiert, aber anscheinend machen die auch gerade einen Ausflug. Trotz der Ödnis gibt es also wirklich tolle Naturimpressionen, nicht zuletzt auch dadurch, dass gerade weite Flächen der Pampa abgebrannt werden um die alten Gräser preiswert zu beseitigen und für neue Platz zu machen. Mit dem Rauch vor den immensen Schäfchenwolken, der strahlenden Sonne und dem ganzen Getier ergibt das eine eindrucksvolle Stimmung. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-4369876110827016001?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/4369876110827016001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=4369876110827016001&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4369876110827016001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4369876110827016001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/viel-nichts-und-ein-bichen.html' title='Viel nichts und ein bißchen'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7I31ODrQzI/AAAAAAAAAJ8/ryB7F8SGlFA/s72-c/Argentinia+4+Missiones+232.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3399047598462337824</id><published>2008-02-12T01:11:00.001+01:00</published><updated>2008-02-12T01:14:08.528+01:00</updated><title type='text'>Von Nasenbären, Vogelspinnen, Jaguaren und Wasserfällen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7DkiODrQyI/AAAAAAAAAJ0/MaDP_x05vgc/s1600-h/Argentinia+3+Iugazu+149.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7DkiODrQyI/AAAAAAAAAJ0/MaDP_x05vgc/s200/Argentinia+3+Iugazu+149.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165880049134158626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Endlich befinden wir uns im Refugium der Nasenbären und endlich empfinde ich mich unter Meinesgleichen – umgeben von Langnasen! Aber diese kleinen possierlichen Tiere, die an den Wasserfällen leben und die Mülleimer sowie mitunter auch die Taschen der Touristen plündern sind keineswegs offen oder, wie angekündigt, mitunter aggressiv „outgoing“, sondern eher in sich gekehrt oder bestenfalls ignorant. Sie wühlen sich so durchs Leben und kümmern sich wenig um die Touristenhorden. Auch Jaguare, hier heimisch, treffen wir nicht, was vielleicht auch besser so ist, entspannt es doch unsere Schutzengel. Die Vogelspinne lässt sich zwar sehe&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;n, will jedoch inkognito bleiben und weigert sich fotografiert zu werden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Dafür gibt es Wasserfall satt! Nachdem wir gestern schon auf der argentinischen Seite der Wasserfälle waren und dort spektakuläre Ansichten, wenn auch in eher trübem Licht, genießen durften, sind wir heute überglücklich auf der brasilianischen Seite im strahlenden Sonnenschein diese fantastischen, Mega-Wasserfälle betrachten zu dürfen. Es handelt sich um eine Ansammlung von Wasserfällen, die zusammen gerechnet insgesamt mehr als 2 Kilometer breit sind und an der höchsten Stelle 80 Meter in die Tiefe rauschen um dann in einer zweiten Stufe nochmals diesen Höhenunterschied zurückzulegen. An den heftigsten Wasserfällen steigt eine Wasserdunstwolke gen Himmel, in dem die Sonne Regenbögen erscheinen lässt. In diese Fälle sind Stege gebaut und man wähnt sich von Wasser umzingelt, d.h. man ist es eigentlich, de&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7DkT-DrQxI/AAAAAAAAAJs/J1slAC0h4rc/s1600-h/Argentinia+3+Iugazu+095.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7DkT-DrQxI/AAAAAAAAAJs/J1slAC0h4rc/s200/Argentinia+3+Iugazu+095.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165879804321022738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;nn man wird vollgesprüht von oben bis unten. Enorm beeindruckend und einfach fantastisch. Ich glaube ich werde nie wieder einen Wasserfall betrachten können ohne von ihm gelangweilt zu sein. Müde, aber glücklich, und Eindrücke verarbeitend sowie die StVO Argentiniens studierend gehts mit dem Bus zurück nach Argentinien und der kleine Schnupperausflug nach Brasilien lässt mich höchst gespannt und voller Freude auf ein Mehr im April oder Mai zurück.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3399047598462337824?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3399047598462337824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3399047598462337824&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3399047598462337824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3399047598462337824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/von-nasenbren-vogelspinnen-jaguaren-und.html' title='Von Nasenbären, Vogelspinnen, Jaguaren und Wasserfällen'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R7DkiODrQyI/AAAAAAAAAJ0/MaDP_x05vgc/s72-c/Argentinia+3+Iugazu+149.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6837808914002613544</id><published>2008-02-11T02:32:00.000+01:00</published><updated>2008-02-11T02:36:30.155+01:00</updated><title type='text'>Schoene Landschaft und eine Belohnung</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6-mfODrQwI/AAAAAAAAAJk/EdYtwS2fEqw/s1600-h/Argentinia+2+bis+Iug+119.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6-mfODrQwI/AAAAAAAAAJk/EdYtwS2fEqw/s200/Argentinia+2+bis+Iug+119.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165530352896918274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Landschaftlich wird es jetzt richtig schön. Die Hügel von gestern setzen sich östlich von Pasados fort. Zunächst Weidehügel mit vereinzelten Bäumen, die mehr und mehr erst in Eukalyptuswälder und dann kleinere Aucarienwälder, einem südamerikanischen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Nadelgehölz, das hier für die Holzwirtschaft angepflanzt wird, übergehen. Am Horizont türmen sich Wolkenberge und es dauert nicht lange dann jagt ein Monstergewitter das nächste. Kompletter Weltuntergang. Die Sicht tendiert über bestimmt 100 Kilometer gegen null. Es gießt wie aus Eimern und wir überlegen uns schon ob wir nicht besser eine öffentlich-rechtliche Dokumentation des Nordens von Argentiniens in Deutschland angeschaut hätten. Dann wüssten wir zumindest wo wir sind und vor allem wie es dort so landschaftlich aussieht. Aber alles hat ein Ende, auch der Regen. Kurz vor Puerto de Iugazu stoppt der Regen und wir befinden uns mittlerweile in den Tropen, vollständige verwachsene Wälder überziehen hier die Hügel. Am Straßenrand reihen sich Ananas- und Mangoverkäufer, man sieht Teeplantagen und tatsächlich erscheint der eine oder andere Abschnitt der Strecke sogar auch einmal bewohnt. Das Klima ist subtropisch heiß mit ultrahoher Luftfeuchtigkeit, so dass wir uns beide, vollständig verschwitzt wünschen eine Klimaanlage zu haben. Ist aber nicht. Argentinische Billigversion von Leihauto – Opel Corsa. Dabei hätte ich doch so gerne einen Gol von VW gehabt. Der Gol ist so eine im Trockner geschrumpfte Golfversion, die nur hier in Südamerika verkauft wird. Er ist so viel kleiner, dass anscheinend für den kompletten Golfschriftzug der Platz gefehlt hat und man ihn dann einfach nur Gol nennen konnte. Viele VW-Modelle fahren hier herum, die auf den ersten Blick an die europäischen Modelle erinnern, aber alle eine Nummer kleiner ausfallen. Der hiesige Touran z.B. heißt hier Suran. Größenmäßig ist er irgendwo zwischen Golf Plus und Touran angesiedelt. Neben den vielen alten Autos der vergangenen Jahrzehnte, in denen dann die Gauchos Mate schlürfend hocken, sind ebenfalls die Franzosen mit ihren Autos hier vertreten. Verhältnismäßig wenige Japaner. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Für unsere Verhältnisse recht früh kommen wir nachmittags um 15.00 Uhr in Puerto de Iugazu an und schnuppern als Belohnung schon mal in den gleichnamigen Nationalpark mit den monströsen Wasserfällen hinein. Davon jedoch mehr morgen, wenn wir hoffentlich mit Sonnenschein die Megafotos schießen können....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6837808914002613544?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6837808914002613544/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6837808914002613544&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6837808914002613544'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6837808914002613544'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/schoene-landschaft-und-eine-belohnung.html' title='Schoene Landschaft und eine Belohnung'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6-mfODrQwI/AAAAAAAAAJk/EdYtwS2fEqw/s72-c/Argentinia+2+bis+Iug+119.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-6716031238313156806</id><published>2008-02-09T23:36:00.000+01:00</published><updated>2008-02-09T23:41:51.907+01:00</updated><title type='text'>Korruption in der Pampa</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Und weiter gehts durch die unendlichen Weiten Nordargentiniens immer entlang am Rio Uruguay. Nach einer Nacht nur so halb schlafend, weil auf dem zentralen Platz vor unserem Hotel eine Horde grölender Argentinier Fahnen schwenkend und feuerwerkend irgendeinen Fussballsieg feiert. Die verrückte Fussballnation halt. Hehe, da kann man mitunter so den einen oder anderen Stachel in den Nationalstolz treiben indem man an das Fussballspiel Argentinien-Deutschland erinnert....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Die Landschaft verändert sich nicht großartig, dafür kann man Straßenschilder studieren. Von der Maximalgeschwindigkeit 110 geht es immer wieder abrupt runter auf 40, die nicht sehr sinnvoll erscheinen, an die wir uns aber zunächst halten, doch außer uns scheinen die niemanden zu interessieren. Um nicht als Verkehrshindernis aufzufallen, halten wir uns halt auch nicht dran. Obwohl ich dabei ein etwas ungutes Gefühl habe. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Alle paarundfünzig Kilometer muss man durch Polizeikontrollen, an der ich heute auch tatsächlich anhalten, Papiere abgeben und aussteigen muss. Mir keiner Schuld bewusst tue ich wie geheißen und bekomme per Gestik mitgeteilt, dass ich jetzt festgenommen würde! Die Geste die Hände zu kreuzen um Handschellen zu symbolisieren ist ja allgemein bekannt. Ups, da ereilt mich doch gleich ein mittlerer Adrenalinschub.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Stellt sich die Frage warum eigentlich. Erst denke ich, die Gesten des Polizisten versuchend zu deuten, dass der Wagen gestohlen gemeldet worden sei. Tatsächlich ist es aber das nicht eingeschaltete Licht! Dass man dafür hier gleich eingesperrt werden soll erscheint mir dann aber doch ein wenig übertrieben. Und siehe da – heute im Sonderangebot – einmal Freikaufen nur 300 US Dollar. Ähm, ein erneuter Adrenalinschub! Ob man darüber nicht noch einmal reden könne glaube ich daraufhin gesagt zu haben. Antwort: Wieviel haben sie denn dabei. Ich versuchs mal mit 100 Pesos (30 Dollar). Der Verhandlungsversuch scheitert zunächst, nachdem ich 100 Pesos drauflege ist der Deal perfekt und der liebe nette, so höflich entgegenkommende Polizist hat 200 Pesos, ein sechstel Monatsgehalt mehr fuer seine im Nebenberuf gefuehrte Rinderfarm in der Tasche. Ich denke, dass ich mit entsprechenden Spanischkenntnissen den Preis noch eine Idee hätte drücken können. So wird man in diesem Land doch allerorten motiviert zu lernen.. Nach mehreren Weltuntergangsgewittern erreichen wir Posados, eine kleine quirlige Stadt an der Grenze zu Uruguay. So langsam wird auch die Landschaft schoener. Leichtes Huegelland mit faszinierenden Wolkenformationen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-6716031238313156806?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/6716031238313156806/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=6716031238313156806&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6716031238313156806'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/6716031238313156806'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/korruption-in-der-pampa.html' title='Korruption in der Pampa'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-1166346289675547885</id><published>2008-02-09T02:41:00.000+01:00</published><updated>2008-02-09T02:44:29.893+01:00</updated><title type='text'>Kleine Welt, grosse Welt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Auf dem Weg zum heutigen Frühstücksrestaurant sehe ich einen jungen Mann, der so aussieht wie Markus, einem langjährigen Bekannten aus Berlin. Er sieht so aus wie Markus, er läuft wie Markus, er spricht wie Markus... Es IST Markus! Unglaublich, was die Welt so an Zufällen bereit hält. Mitten in Buenos Aires, ganz weit weg. Das verzögert natürlich die Abreise Richtung Norden heute enorm, denn erst einmal muss man solche Begegnungen feiern – wir sind ja schließlich in Argentinien, wo es wichtigere Dinge gibt. Die Welt ist klein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Und dann ist er da der Moment – der große – es geht in die Pampa. Wieder erweitere ich mein Wissen und verbinde Bilder mit altbekannten Redewendungen, die der deutsche Wortschatz so bereit hält. Nach dem Ort des Pfefferwuchses im Dezember bin ich jetzt also in der Pampa. Der liebe Gott hat davor aber noch die Aufgabe gestellt aus Buenos Aires herauszufahren oder besser zu finden. Und das ist gar nicht so leicht, denn zwar gibt es Regeln im Straßenverkehr, die wichtigste lautet: Lass Du mein Auto heil, dann lass ich auch Deines heil. Aber ansonsten wird sich nicht so richtig an Regeln gehalten, sondern vielmehr Regel Nummer eins befolgt. Es gilt zwar rechts vor links, aber eben nur in Kombination mit der genannten Wichtigsten. So hält man lieber an jeder Kreuzung an und tastet sich voran bzw. schaut erst einmal was der andere so mit seinem Wagen vorhat. Das Abtasten der vielen Kreuzungen zieht sich so dahin und es dauert ewig bis wir so langsam die Vorstadt und schließlich das Land erreichen. Erschwert zudem durch die überaus sparsame Beschilderung. Da hilft nur fragen, was wieder die Notwendigkeit mit sich bringt die Sprache zu sprechen. Und siehe da, es wird immer besser und ich werde nicht nur blöd angeschaut, sondern bekomme für mich verständliche Antworten – jeden Tag wirds besser und ich verstehe besser, immer jedoch mit der Rückfrage inklusive Augenzwinkerns&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;wie Deutschland denn so sei. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Endlich auf der Autopista gehts zunächst über mehrere gigantische Brücken über das Rio del Plata Delta, unendlich breit, immer entlang an der uruguayanischen Grenze. Man sieht Pampa vom Feinsten, nämlich nicht wirklich etwas interessantes. Nur unendliche Weite, Graslandschaften, die irgendwann einmal dann auch von dem einen oder anderen Baum geziert werden, nach und nach übergehend in Graslandschaften mit relativ vielen Palmen durchsetzt. Später dann Eukalyptusbaum-Plantagen und noch viel später dann ist er da: der erste Gaucho! Die argentinische Variante des Cowboys, mit Pferd, Hut und 23 Hunden um sich herum. Wow, was für ein Anblick. Leider ohne Foto heute, denn es ist durchgängig bedeckt und am Horizont bereitet sich der Weltuntergang in Form eines mördermäßigen Gewitters auf seinen Auftritt vor. Nach unendlichen Überholmanövern tausender paraguayanischer und brasilianischer LKW auf der Hauptverbindung dieser Länder mit Argentinien, ich glaube die Panamericana, obwohl ich bisher der Meinung war sie befände sich in Chile und Peru, kommen wir nach gut 6 Stunden Fahrt im 430 Kilometer entfernten Concordia an, einer Kleinstadt mit einem unglaublich schönen Hotel aus der Kolonialzeit und ebenda auch das letzte Mal renoviert. Eine riesige Treppe führt in den ersten Stock, von wo aus man in einen Lichthof schaut und sich fühlt als sei man in der Zeit weit weit zurückversetzt worden. Nach einem, na was wohl?, Steak im Restaurant unter uns, hocken wir den Rest des Abends auf dem Balkon und schauen auf den zentralen Platz mit Kirche und genießen was vom Tage übrig ist. Argentinien gefällt mir immer besser...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-1166346289675547885?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/1166346289675547885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=1166346289675547885&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1166346289675547885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1166346289675547885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/kleine-welt-grosse-welt.html' title='Kleine Welt, grosse Welt'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-4324928711490796630</id><published>2008-02-08T12:55:00.000+01:00</published><updated>2008-02-08T12:56:00.509+01:00</updated><title type='text'>Con Christiano</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ein Tag des Wartens, des Neuen und des Abschieds. Schon toll, heute Abend kommt Christian an und dann gehts den ganzen Februar gemeinsam durch Argentinien. Da muss ich mich ja direkt mal zusammenreissen und die Macken ablegen, die sich so in 7 Monaten des alleine Reisens angesammelt haben, unterdrücken. So viele sind es nicht, das wird leicht. Im Grunde besteht der gesamte Tag aus Warten, ein Kaffee hier, ein wenig Shopping dort und dann in den Flughafenbus, der gleich mal fast so viel kostet wie ein Taxi. Am Flughafen dann die Überraschung. Argentinien hat die Sommerzeit eingeführt und dabei vergessen es der Welt mitzuteilen. Jedenfalls scheint Iberia und somit deren Fluggäste nichts davon zu wissen. So ist die Ankunft nicht um 21.00 Uhr, sondern eine Stunde später. Macht nichts, ich mag Flughäfen, bedeuten sie für mich inzwischen doch immer eine neue Überraschung, ein neues Land, obwohl ich heute natürlich nicht selbst fliege. Auch sind Flughäfen für mich immer Orte, an denen ich resümiere und ausblicke, was mich heute regelrecht in einen Endorphinrausch versetzt. Genug gerauscht, da kommt er schon und es erwarten ihn leider Regen und Kühle, obwohl er beteuert, dass es doch so warm hier sei. Das Wetter hier schlägt meist sehr heftig um. Gestern noch extreme Hitze, heute Temperatursturz um bald 20°C. Um Mitternacht ein Bocadillo und dann ins Bett – Morgen gibts viel Programm. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-4324928711490796630?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/4324928711490796630/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=4324928711490796630&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4324928711490796630'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/4324928711490796630'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/con-christiano.html' title='Con Christiano'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-610488495192367624</id><published>2008-02-07T15:07:00.000+01:00</published><updated>2008-02-07T15:15:29.339+01:00</updated><title type='text'>Un poco loco en La Boca</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6sRuQaZxuI/AAAAAAAAAJM/mMrgfGPFAb4/s1600-h/Argentinia+1+Rest+Uru+277.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6sRuQaZxuI/AAAAAAAAAJM/mMrgfGPFAb4/s200/Argentinia+1+Rest+Uru+277.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5164240884087768802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Caminito heißt die Straße in La Boca, die früher mal ein wenig die Reeperbahn von Buenos Aires war mit ollen Spelunken und leichten Damen auf der Straße und wo der Tango getanzt wurde. Heute ist der Stadtteil La Boca ein wenig wie Berlin-Kreuzberg. Viele Künstler haben sich hier niedergelassen, ihre Ateliere rund um Camenito eröffnet und die Gegend ist zu einem Touristenmagnet geworden. Die Häuser erstrahlen in allen Farben des Regenbogens, von den Balkonen winken alle möglichen Berühmtheiten aus Pappmaché, von Maradonna über Evita bis zu vielen anderen, die ich nicht kenne. Ein Cafe reiht sich an das nächste und die Atmospäre ist wunderschön, wenn auch der Kaffee hier gleich mal das do&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ppelte kostet. &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Vor den Cafes wird der Tango au&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6sSPwaZxwI/AAAAAAAAAJc/EAW5QqPFmaM/s1600-h/Argentinia+1+Rest+Uru+305.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6sSPwaZxwI/AAAAAAAAAJc/EAW5QqPFmaM/s200/Argentinia+1+Rest+Uru+305.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5164241459613386498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;fgeführt, was dann wieder an den Kurfürstendamm zu seinen besseren Zeiten erinnert, weniger hinsichtlich des Tanzens als vielmehr wegen der Aufführungen. Da kann man in der Hauptstadt der Psychotiker (nicht von mir recherchiert) schon mal selbst zu einem werden (siehe Bild). Beim Einkaufen in einem Supermarkt stehe ich dann kurz davor tatsächlich durchzudrehen. Ich befinde mich mitten in einem Wettbew&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;erb der Kassenkräfte beim Synchron-Kaugummi-Kauen bei gleichzeitigem Fingernägelfeilen und Kunden-warten-lassen. Ist die Arbeitsgeschwindigkeit sonst schon bemerkenswert langsam, so erreicht sie hier schon fast einen Stillstand. Ich lerne die Wörter schnell und langsam – wahrscheinlich für immer. Das gute alte Prinzip der Veranschaulichung wird mir hier schmerzhaft vor Augen geführt. Die anderen Le&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6sSCgaZxvI/AAAAAAAAAJU/rbI7Ks9Vu-Y/s1600-h/Argentinia+1+Rest+Uru+280.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6sSCgaZxvI/AAAAAAAAAJU/rbI7Ks9Vu-Y/s200/Argentinia+1+Rest+Uru+280.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5164241231980119794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ute in der Schlange beginnen schließlich ihre Einkäufe zu verzehren und ich erkenne mich selbst nicht wieder, dass ich fast aggressionslos geschlagene 45 Minuten ausharre. In Palermo, einem anderen Stadtteil am&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Abend gehts in den unzähligen Restaurants zum Glück schneller, wenn dort auch das Problem besteht, dass es kaum möglich ist einen Platz zu ergattern. Ein&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; verrückter, aber auch wunderschöner Tag.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-610488495192367624?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/610488495192367624/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=610488495192367624&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/610488495192367624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/610488495192367624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/un-poco-loco-en-la-boca.html' title='Un poco loco en La Boca'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6sRuQaZxuI/AAAAAAAAAJM/mMrgfGPFAb4/s72-c/Argentinia+1+Rest+Uru+277.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-5370407086705658560</id><published>2008-02-06T14:47:00.000+01:00</published><updated>2008-02-06T14:49:36.054+01:00</updated><title type='text'>Rückkehr</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;So langsam bin ich in meinem Lehrbuch bei den existentiell wichtigen Lehrsätzen angekommen. Ein Beispiel: übersetzen Sie: „Mein Vater ist vom Balkon gefallen“. Lange schon gräme ich mich, dass ich das nicht sagen konnte! Und die Mitfahrer auf der Überfahrt zurück nach Buenos Aires wissen jetzt, dass deutsche Reisende sehr laut und schallend lachen können. Ich fahre auf einer Fähre, die schnell ist, aber leider kein Aussendeck hat, was sehr schade ist, denn so ist es nur der halbe Spass eingesperrt wie in einem Flugzeug. Es ist schön zurück in Buenos Aires zu sein. Jetzt ist es hier schon fast wie nach Hause kommen. Mein neues Bangkok. Im Vergleich zu Montevideo ist die Stadt wesentlich schöner und vor allem lebendiger. Zudem heute auch wesentlich wärmer (35°) als letzte Woche, so dass ich, nachdem ich einen lustlosen (auf Seiten des Frisörs) Frisörbesuch absolviert habe, die halbe Nacht auf einem wunderschönen Platz im Künstlerviertel San Telmo sitze. Und nach so langer Suche und schon verlorener Hoffnung sehe ich sogar einen kleinen Karnevalsumzug durch die Innenstadt ziehen. Leider habe ich meine Kamera nicht dabei, doch ist das auch nicht der Weltuntergang, da die Närrinnen und Naresen hier nicht soo anders aussehen als in Deutschland. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-5370407086705658560?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/5370407086705658560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=5370407086705658560&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5370407086705658560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/5370407086705658560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/rckkehr.html' title='Rückkehr'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-1247884625986725423</id><published>2008-02-05T13:36:00.000+01:00</published><updated>2008-02-05T13:37:41.841+01:00</updated><title type='text'>Doch nix mit Karneval</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Menno, da hab ich drei Tage am Kostüm genäht und nu gibts doch keinen Karneval wie in Rio und ich muss mich mit den Nachrichten aus Köln und Düsseldorf begnügen. Kein wirklicher Trost, sind dort doch alle angesichts der Temperaturen vollständig angezogen. Bei 32°C, die es hier gerade hat, wäre das sicher anders. Also muss ich heute wieder durch die Stadt wandern, dieses Mal am Stadtstrand entlang. Sieht genau so hässlich aus wie die Strände am Mittelmeer. Zugebaut mit Plattenbauten. Aber dennoch ein schöner Ort zum Lernen. Heute 3 Stunden. Danach: Frustration, denn ich verstehe beim Busticketkauf kein Wort! Hmpf. Aber mir fallen mehr und mehr Worte ein, um zumindest meinen Standpunkt halbwegs klarzumachen. Schade, dass ich die Antwort der Leute nie verstehe und dann immer nur dämlich aus der Wäsche schauen muss. Einzig der Apotheker, bei dem ich Briefmarken kaufe – komische Vertriebswege hier – baut mich auf und lobt mich... Demnächst bitte ich sie alles aufzuschreiben. Das funktioniert besser. Nu gehts wieder aufs Boot und es wird über den Rio de Plata zurück nach Buenos Aires geschippert. Drei Stunden auf dem Sonnendeck, linke Hand Cocktail, rechte Hand Lehrbuch. Man sollte das Schulsystem in D. dringend ändern.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-1247884625986725423?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/1247884625986725423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=1247884625986725423&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1247884625986725423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/1247884625986725423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/doch-nix-mit-karneval.html' title='Doch nix mit Karneval'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3100428747308718188</id><published>2008-02-04T20:00:00.000+01:00</published><updated>2008-02-04T20:06:19.915+01:00</updated><title type='text'>Sonntagsvergnügen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6diIgaZxtI/AAAAAAAAAJE/7qEa1Lio22w/s1600-h/Uruguay+2+Montevideo+065.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6diIgaZxtI/AAAAAAAAAJE/7qEa1Lio22w/s200/Uruguay+2+Montevideo+065.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5163203396082714322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Gestern abend war die Innenstadt dann doch noch einigermaßen bevölkert. Die Urugayanesen verbringen den Sonntag damit im Park zu sitzen und Mate zu trinken. Sehr viele Urugayesen laufen mit einem Gerät herum, was so aussieht, als sei es eine übergroße Pfeife. Darin werden die Teeblätter hineingegeben und das Ganze mit Wasser aus der Thermoskanne, die jeder geschultert hat, übergossen. Um den Tee ohne störende Teeblätter trinken zu können, hält man ein pfeifenähnliches Mundstück in das Gefäß, das unten ein Sieb hat. Auf dem Bürgersteig tanzen derweil mindestens 30 Senioren Tango und Walzer zur Musik aus dem Ghettoblaster. Fußgänger bilden einen großen Kreis und klatschen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Nur zu sitzen ist langweilig, also gehts später auf Erkundungstour in Stadtteile, die nicht mehr wirklich gepflegt aussehen. Prompt werde ich angesprochen ob ich nicht einen Joint rauchen möchte. Nachdem, was ich mit meinen schlechten Sprachkenntnissen verstanden habe, soll das angeblich legal sein. Na, ich weiß ja nicht. Ich verneine, auch die Bitte nach einem Bier, was ich als Deutscher doch verstehen müsse und werde nicht im Gegenzug überfallen. Wie nett. Zumindest habe ich endlich auch mal Bilder von Menschen machen können, denn irgendwie habe ich hier Hemmungen, was in Asien gar nicht der Fall war. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Weniger vergnügt ist das Leben der privaten Müllabfuhr. Das sind diejenigen, die wie in vielen anderen Ländern auch die Mülltonnen nach Verwertbarem durchsuchen. Plastikflaschen, Papier usw. Man erkennt sie an ihren Pferdefuhrwerken und dass sie die Köpfe tief in jede Mülltonne eintauchen. Entsprechend heruntergekommen der Anblick. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3100428747308718188?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3100428747308718188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3100428747308718188&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3100428747308718188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3100428747308718188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/sonntagsvergngen.html' title='Sonntagsvergnügen'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6diIgaZxtI/AAAAAAAAAJE/7qEa1Lio22w/s72-c/Uruguay+2+Montevideo+065.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-2404632025990316455</id><published>2008-02-03T19:01:00.000+01:00</published><updated>2008-02-03T19:09:27.104+01:00</updated><title type='text'>Montevideo</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6YB5waZxqI/AAAAAAAAAIs/z5_hoVkkXmY/s1600-h/Uruguay+2+Montevideo+027.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6YB5waZxqI/AAAAAAAAAIs/z5_hoVkkXmY/s200/Uruguay+2+Montevideo+027.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5162816114586666658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Tagsüber erscheint Montevi&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;d&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;eo extrem verlassen, was sich jedoch nach Einbruch der Dunkelheit ändert. D&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ann herrscht plötzlich, nun, nicht dichter Verkehr, aber weit mehr als am Tage. Die Hauptstraße der Altstadt ist der Magnet für Touristen und Uruguayesen (oder wie auch immer die sich &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;nennen). Mehrere Casinos und Clubs mit so einfallsreichen Namen wie „Lolita“ laden zum stilvollen Verweilen ein. Mein Ziel sollen Orte der Liberalität werden. Leider habe ich keinen Stadtplan und muss den im Internet recherchierten Plan so halbwegs im Kopf behalten. Na, ist nicht so schwer, denn die Altstadt ist zum einen schachbrettartig angelegt, wie in so vielen Städten, was die Orientierung erleichtert und zum anderen ist sie von drei Seiten durch den Atlantik/Rio de la P&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;lata begrenzt. So richtig v&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6YCPQaZxrI/AAAAAAAAAI0/3HBa6qNYIaE/s1600-h/Uruguay+2+Montevideo+041.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6YCPQaZxrI/AAAAAAAAAI0/3HBa6qNYIaE/s200/Uruguay+2+Montevideo+041.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5162816483953854130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;erlaufen&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; kann man sich also nicht. Das erste Ziel ist schnell gefunden, doch gibt es weder ein Schild an der Strasse, noch eine Klingel oder eine offene Tür. Mission misslungen.&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; Das zweite Ziel finde ich zwar, auch ohne Schild, doch um 0.00 Uhr ist hier noch geschlossen. Nee, das muss ich nicht haben und mache mich gemächlich auf zum Hotel zurückzukehren. An der Avenida 18. &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;de Abril, Hauptstraße und Straße, in der ich wohne, &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;stehen alle paar Meter Riesen&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;berge von Doppelklappstühlen. Ich vermute schwer, dass das für den Karneval g&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;edacht ist. Hoffentlich, denn dann habe ich von meinem Balkönchen, der nach vorne raus geht, beste A&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ussicht und kann selb&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;st Kamelle schmeißen oder ga&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;r Eintritt nehme&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;n für diese so exponierte Lage. &lt;/span&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Der Sonntag verläuft gemütlich mit Kaffee und Medialunas (verschiedene Gebäcksorten) und einem hübschen Spaziergang durch die Altstadt bei strahlendem Sonnenschein. Dabei entd&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ecke ich zufällig einen Platz zum Gedenken an die homosexuellen Opfer von Diskrimierun&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;gen u&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;nd der Verfolgung un&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ter den Nationalsozialisten. Bin &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ich &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;wirklich in Südamerika &lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;in der Machokultur? Nie hätte ich gedacht, dass mir gerade hier in Urug&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;uay dieses Thema so&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt; offen und häufig begegnet. Auch der Theme&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6YC_AaZxsI/AAAAAAAAAI8/WuhSlauyJ74/s1600-h/Uruguay+2+Montevideo+046.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6YC_AaZxsI/AAAAAAAAAI8/WuhSlauyJ74/s200/Uruguay+2+Montevideo+046.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5162817304292607682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;nbereich Nationalsozialismus is&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;t hier relativ oft anzutreffen. Jedenfalls liegen in den Buchläden jede Menge Bücher dazu auf den größten Ausst&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;ellflächen herum. Wahrscheinlich eine Aufarbeitung für die ganzen deutschen Einwanderer während und nach dem Krieg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Montevideos Stadtbild erscheint als eine Mischung aus osteuropäischen, sozialistischen Großbauten, die nicht gerade hübsch sind, kleinen alten, sehr hübschen Kolonialbauten sowie großen kolonialen Protzbauten, die ein wenig an die nationalsozialistischen Gebäude erinnern. Ganz merkwürdig anzuschauen. Alle paar Meter gibt es einen Kiosko, an dem man ansatzweise nachholen kann, was man im Club „Lolita“ am Vorabend verpasst hat. Höchst erstaunlich was dort so alles verkauft wird. Das ist mir schon in Buenos Aires aufgefallen. Ein separater Beate Uhse Shop wäre hier schleunigst bankrott, kann sich die Kundschaft doch ganz einfach an den Kiosken mit allem was das Hardcore-Herz begehrt versorgen („darfs auch etwas mehr sein?). Ebenfalls überall im Stadtbild anzutreffen sind so eine Art Blechwohnwagen, an denen Hamburger und Fritten verkauft werden. Auch das erinnert sehr an sozialistische Staaten mit ihren Grilletta- und Broilerbuden. Die Uruguayenos scheinen derweil alle noch zu schlafen, es ist wieder menschenleer. So langsam glaube ich, dass es sich um nachtaktive Wesen handelt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-2404632025990316455?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/2404632025990316455/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=2404632025990316455&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/2404632025990316455'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/2404632025990316455'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/montevideo.html' title='Montevideo'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_bbLqnmxT7jg/R6YB5waZxqI/AAAAAAAAAIs/z5_hoVkkXmY/s72-c/Uruguay+2+Montevideo+027.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5498409931276437694.post-3941655573942650080</id><published>2008-02-02T21:59:00.000+01:00</published><updated>2008-02-02T22:00:32.375+01:00</updated><title type='text'>Kein Berg zu sehen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Die Landschaft zwischen Colonia und Montevideo ist ausgesprochen langweilig. Plattes Land soweit das Auge reicht, kein Hügel, auch nicht in Montevideo, wo man es dem Namen nach doch eigentlich vermuten könnte. Nun bin ich also nach 2 Stunden Fahrt in der Hauptstadt in meinem vorgebuchten Hotel angekommen. Ich werde so langsam altmodisch – Hotel im Voraus buchen und so. Ist sonst nicht meine Sache, ist jedoch sehr bequem und man hatte mir wegen des Karnevals hier schon Angst gemacht, dass man kein Zimmer bekäme. So sitze ich hier in meinem Zimmer mit Onlineverbindung, was jedoch in diesem Hotel das einzige ist, was man als annähernd neu bezeichnen kann. Mal abgesehen vom Personal, denn das ist frisch, erweckt das gesamte Hotel den Eindruck, als sei es irgendwann vor 50 Jahren einfach vergessen worden. Unter einer dicken Schicht alter Farbe und Staub findet man sicher irgendwann den Glanz längst vergangener Epochen, doch da müsste man wohl einige Zeit kratzen. Einige Accessoirs im Zimmer erinnern an die untergegangene DDR, als hätten Margot und Erich damals bei ihrer Flucht nach Chile beim Überfliegen von Uruguay noch schnell etwas Ballast abgeworfen. Die Stadt selbst befindet sich vorübergehend im Griff einer kleinen Sturmfront, so dass die Erkundung verschoben werden muss. Eines jedoch fällt auch so auf, sei es in Colonia oder hier – die Menschen sind unbeschreiblich nett, hilfsbereit und stets geduldig, wenn ich mal wieder etwas länger brauche beim Erklären. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5498409931276437694-3941655573942650080?l=yobond.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://yobond.blogspot.com/feeds/3941655573942650080/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5498409931276437694&amp;postID=3941655573942650080&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3941655573942650080'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5498409931276437694/posts/default/3941655573942650080'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://yobond.blogspot.com/2008/02/kein-berg-zu-sehen.html' title='Kein Berg zu sehen'/><author><name>yobond</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00683096499675135340</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
