Ipanema
Der Nachbarstrand von Copacabana, den man mühelos erlaufen kann. Dort sieht es gleich noch eine Idee edler aus. Hier wohnen die trendigen wirklich Reichen der Stadt. Hostels sind seltener und auch etwas teurer. Da bleib ich mal bescheiden in meinem völlig überlauten Hostel, das sich für eine Diskothek hält und bis weit in die Nacht hinein lärmt. Schwer dabei tolerant zu bleiben, denn eigentlich dachte ich, dass Hostel vorrangig Ort zum Schlafen meint und nicht Disko. In Ipanema eröffnet sich eine wahnsinnige Szenerie. Am Ende des Strandes ragen Bergspitzen steil in den Himmel, an den Hängen ist das Stadtviertel Leblon entstanden. Am Strand keine Hübschen und Schönen – kein Wetter dafür. Großes Pech, dass ich gerade in genau der Woche in Rio gelandet bin, in der der Himmel verhangen ist und sich leider auch allzuoft die Regenschleusen öffnen. Dafür gibts in Ipanema anscheinend eine Außenstelle von Greenpeace am Strand. Genau in der Mitte weht eine Regenbogenflagge und ich hätte doch gerne bei Sonnenschein einmal die ganzen Umweltschützer am Strand gesehen. Ob die dort wohl Wale retten oder so etwas? So mäander ich jeden Tag ein Stück weiter durch die Stadt und so langsam ergibt es ein Bild. Ein sehr schönes.
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